Monthly Archives: Januar 2009

Money Money Money makes the world go round

[Video nicht im Archiv - Link zu Youtube unten]

Aus gegebenen Anlass: Monty Python Money Song (1969)

There is nothing quite as wonderful as money,
There is nothing quite as beautiful as cash,
Some people say it’s folly,
But I’d rather have the lolly,
With money you can ma-ake a splash.

There is nothing quite as wonderful as money
(money money money)
There is nothing like a newly minted pound
(money money, money)

Everyone must hanker for the butchness of a banker
It’s accountancy that makes the world go ’round
(round round round)

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Manager gönnen sich einen Riesenhapps vom Krisenkuchen

Obama ist sauer, stinksauer – und das macht ihn mir so richtig sympathisch. Die amerikanischen Manager, die wenigstens in der Breite einen großen Anteil an der aktuellen Krise und Wirtschaftsmisere haben (wie auch europäische, asiatische, …), sind erfindungsreich im Umschiffen juristischer Verantwortlichkeit, zeigen sich aber bereit für harte Einschnitte zur Sanierung – bei anderen. Sich selbst gönnt das Spitzenmanagement in den USA “Jahresend-Boni von insgesamt fast 20 Milliarden Dollar für 2008″ (Quelle: SPON)

Was schon zu Zeiten Schrempp dem Bürger auf der Straße aufstieß, als Schrempp für die verbrannten Millionen bei DaimlerChrysler nicht zur Verantwortung gezogen wurde, sonder im Gegenteil üppig entlohnt, ist gerade in dieser Zeit der nicht nur drohenden sondern existenten Weltwirtschaftskrise den Worten Barak Obamas nichte mehr hinzuzufügen (Quelle: SPON):

“Das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit”, sagte er schäumend über die Bonus-Nachricht, die er aus der Zeitung erfahren hatte. Als “schändlich” bezeichnete er den Geldregen für die Missmanager von der Wall Street.

Obama sagte das nicht irgendwo, sondern im Oval Office, in das er die TV-Kameras zu einem Fototermin mit seinem neuen Finanzminister gebeten hatte. Zuvor stellte er sorgfältig sicher, dass auch jeder Reporter seine Worte mitbekam: “Achtet darauf, dass alle drin sind.”

Erst Milliarden erbetteln und den Steuerzahlern drohen, “dass uns das ganze System auf den Kopf fallen könnte, falls sie die Hilfe nicht gewähren” und dann sich selbst beschenken. Das gehe so nicht, rügt der Präsident. “Sie müssen anfangen, verantwortungsbewusster zu handeln”, sagte Obama in seiner typisch stillen Aufwallung. “Es wird wieder eine Zeit kommen, Gewinn zu machen, und es wird eine Zeit kommen, dass sie Boni bekommen – jetzt ist diese Zeit nicht.”

Bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur Worte bleiben, sondern knallharte Taten folgen. Das Maß der Arroganz und Ignoranz ist ja kaum mehr zu toppen. Das Volk hat schon lange genug von der Selbstherrlichkeit der herrschenden Management-Kaste, wenn in solchen Zeiten mit Boni-Zahlungen dann noch dem Mann auf der Straße, der Kurzarbeit akzeptieren muss oder um seinen Job bangtm, ins Gesicht spuckt, braucht sich nicht wundern, wenn selbst eine stabile Gesellschaft durch einen Funken ins Ungleichgewicht kommt.

Bevor radikale politische Ansichten sich durchsetzen, sollten die gemäßigten politischen Kräfte das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen und sich von ihren politischen Fesseln und wirtschaftlichen Lobby-Zwängen befreien.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Also wäre ich ‘nicht Nerdcore’

… was ich ja nicht bin, sondern eben Endl, dann hätte ich mich selbst aber – bei gleichem Feedreader-Stand – einige Zeit nicht gelesen und mich somit selbst glatt fast 4 Wochen verpasst!

So sind’s aber nicht mal ne Woche, weil der René meinte 80 Postings in 5 Tagen oder so raushauen zu müssen und vor 80 Postings war es bei mir Anfang Januar, also jetzt echt.

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Muss der Abmahnanwalt wirklich hinter Gitter?

Man kannte und fürchtete ihn in Netzkreisen als den “Abmahnanwalt”, seinen juristischen Disput mit der taz verfolgten daher viele mit einer gewissen Häme. Als es sich zu einem strafrechtlichen Prozeß entwickelte, gab es endgültig böses Grinsen und als dann das Urteil fiel, glucksten so manche vor Freude, erst Recht als die Strafe “Haft” lauten sollte.

Im September 2008 verurteilte das Landgericht Berlin den als “Abmahnanwalt” berüchtigten Münchner Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth zu vierzehn Monaten Haft
Quelle: taz

Jetzt liest man zwar oft bei solchen Fällen “Haft”, man glaubt das aber nicht so richtig. Am Ende läuft das gerade bei Promis oder Menschen mit Geld und Macht immer auf Bewährung raus, also ein kleiner Makel im Lebenslauf und am Ende paar Tausender an gemeinnützige Projekte – und Akte zu. Man wartete also auf die schriftliche Urteilsbegründung und das liegt nun offenbar vor (Quelle: taz). Und siehe da, was hier so zu lesen ist, könnte auch einer Revision stand halten, denn die Richter des LG Berlin führen folgendes aus:

die Strafzumessung sei “in dieser Höhe unbedingt erforderlich. Die Vollstreckung dieser Strafe konnte … nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden. Denn dem Angeklagten kann nicht mit hinreichender Sicherheit eine positive Legal- und Sozialprognose gestellt werden. (…) Es handelt sich somit bei diesen Straftaten des Angeklagten nicht um ein einmaliges Versagen im Einzelfall bzw. um ein Versagen in einem eng umgrenzten Zeitraum oder aufgrund einer besonderen, die Begehung solcher Taten besonders begünstigenden Konstellation, sondern um wiederholte und erhebliche Rechtsverstöße über einen längeren Zeitraum, die der Angeklagte in Ausübung seines Berufs als Rechtsanwalt mit dem Ziel der eigenen ungerechtfertigten Bereicherung auf Kosten Anderer begangen hat, obwohl seine wirtschaftlichen Verhältnisse “geordnet” sind. Es ist daher zu befürchten, dass der Angeklagte auch künftig insbesondere Vermögensstraftaten begehen wird, so dass ihm keine positive Legalprognose gestellt werden kann.”
Quelle: taz “Keine positive Legalprognose

:mrgreen:

Ob das LG Hamburg auch so geurteilt hätte …

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Gewissensfrage

Sind wir Blogger denn alle schon so käuflich geworden? coolicon*

 

 

 

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Was einem am Tag noch so einfiel

  • Was ist eigentlich die ideale Büro-Wohlfühltemperatur? #
  • Auch bei All-Inkl? Auch die Webstatistiken nicht gesperrt und offen für alle? :-) http://tinyurl.com/b4rk6x #
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Viele Blogger und Websitebetreiber bieten unfreiwillig tiefe Einblicke in ihre Webstatistiken

Wenn StoiBär da kein Faß aufgemacht hat …

Kunden von All-Inkl, wie ich z.B. sind zufriedene Menschen, meistens jedenfalls. Jedenfalls zufriedener als da wo man herkommt. Immer ansprechbar und stets hilfreich zur Seite, das schätzt man. Was StoiBär also da aufdeckt ist durchaus zwischen “Bug und Feature” schwer positionierbar. Fakt ist jedenfalls (wie auch selbst getestet), dass die Online-Webstatistiken bei All-Inkl-Kunden für jedermann derzeit frei einsehbar sind, wenn … ja wenn man sie nicht geschützt hat, worauf All-Inkl hinweisst … wenn man auf den Hinweis stieß.

Mehr Infos in meinem Zweitblog:
Frei zugängliche Webstatistiken bei vielen All-Inkl-Kunden

Würde mich nicht wundern, wenn das bei manch anderen Providern auch so gehandhabt wird.

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