Stützen der Unterhaltung

Herr Endl sucht gerade nach Popcorn und ner Cola um es sich im Sessel bequem zu machen. Der Hauptfilm ist zwar für ihn (also Endl) gänzlich uninteressant, aber die Kommentare könnten ganz großes Kino werden.

Zweiter Beitrag und schon rauchen die Colts in der ehrwürdigen F.A.Z.-Community:

Auf einen leisen Anflug von Kritik eines Kommentators zieht DA wieder einmal schneller…

»Ich wäre Ihnen also sehr verbunden, wenn Sie jenseits aller inhaltlicher Differenzen und Unterstellungen zumindest dafür Sorge tragen könnten, dass ich mich nicht beim Gegenlesen rumärgern muss.

Wenn ich mir schon die Mühe mache und auf Ihren Einwurf eingehe, fände ich es auch freundlich, wenn Sie entweder darauf eingehen, oder aber die Arroganz, mich als elitären Sozialkritiker zu bezeichnen, unterlassen könnten.

Beides zusammen kommt nicht wirklich gut rüber, und ist in dieser Mischung aus Diskussionsverweigerung und Abkanzelung genau das, was mir an dem typischen Westviertelbenehmen nicht passt: Diese “mia san mia und schreim uns uns”-Mentalität. Dieses “Dös homma ned needig”-Verhalten, das in unserer Staatspartei grassiert.«

Und ein anwesender Zeitzeuge namens ‘schusch’ kommentiert treffend:

ich muss den Don wirklich nicht verteidigen, das kann er selbst viel, viel besser. Und daher gefällt mir diese Konstellation auf einmal ganz gut. Das verspricht beste Unterhaltung.

Ich verstehe jetzt auch die Motive, warum die FAZ DA engagiert hat: Ein bißchen Leben in die lahme FAZ.net-Blog-Bude zu bringen.

Ich schaue täglich in den Rebellmarkt hinein, ich teil nicht alles, aber ich finde es jedesmal anregend. Nur hat er es dort mit seiner Gemeinde zu tun.

Daher finde ich diese Konstellation hier durchaus interessant: Wie reagieren Leute, wenn an deren Selbstwertgefühl ein wenig gerüttelt wird?

Genau das will ich auch mal sehen, wie lange das außerhalb des Gemeindesaals so gut geht. Und hier ging es thematisch eigentlich ‘nur’ über harmlose Mäuerchen im Stadtgebiet. Wir machen es uns in jedem Fall mal gemütlich und lesen und staunen.

:grin:

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Ich glaub, das war's.