Kochen in der Hinterhaus-Kommune: Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese © Endl 2009

Ich bin wahrscheinlich das Blog, das prozentual weltweit den höchsten Kochanteil hat, ohne dass der Blogger selbst kocht, also so richtig und nicht nur so bisschen helfen. Dennoch genieße und schätze ich die Zeit und das Gemeinsame und natürlich auch die Gaumenfreude.

Zeit ein paar noch offene Koch-Events nachzureichen: Sonntag vor einer Woche, Frau außer Haus, die Männer entscheiden sich für den italienischen Klassiker Spaghetti Bolognese. Man meint ja immer, Spaghetti sind eben nur Spaghetti, dabei ist zwischen Spaghetti Bolognese und Spaghetti Bolognese bisweilen ein herb großer Unterschied. Das fängt schon bei den Nudeln an und dem berühmten al dente und hört bei der richtigen Konsistenz der Soße auf. Nachbar und ich waren uns da in vielen Punkten sehr einig, lediglich bei der Frage nach Parmesan zog ich den frisch geriebenen vor, während er verzichtete, und bei der Frage nach dem ‚Nudeln nur abtropfen lassen‘ (ich) oder ‚kurz mit warmen Wasser durchspülen‘ (Nachbar) gab es Differenzen, die aber problemlos überbrückbar waren.

Nur meine Kinder, die ließen sich von Bolognese nicht locken und zogen die Nudeln pur mit Butter (Kleine, 3) und Nudeln Pesto (rot und grün gemischt, wichtig! Großer, 6) vor. Dabei sollten Kinder doch Spaghetti Bolognese lieben – nur meine Kids sind da eben speziell, er liebt ja auch Sushi. 🙂