Dass Recht haben und Recht bekommen schon nicht immer das Gleiche ist, weiß man, dass Recht haben und bekommen aber nicht bedeutet auch als Sieger vom Platz zu gehen, das muss wohl Jens Weinreich erleben. Denn wenn sich das bestätigt, was sich leider andeutet, dann wird es am Ende nicht mehr wichtig sein, ob Weinreich je Recht hatte, weil er dann finanziell ruiniert sein könnte.
Die Strategie der Gegenseite, wenn ich das so bezeichnen darf, zeichnet sich relativ klar ab, was mir auch durch Personen, die dem DFB nahe stehen (ich hoffe, mich auf den Quellenschutz berufen zu dürfen), vermittelt wird. Achtung, dies ist eine weitere Meinungsäußerung, mein Eindruck: Die Gegenseite versucht alles, um die drei juristischen Handlungsstränge auszuweiten, die Sache in die Länge zu ziehen und das finanzielle Risiko für mich zu erhöhen, nebst nervlicher Belastung. Da passieren abstruse Dinge. Da wird dann eben auch, nicht nur einmal, über die Rechtmäßigkeit der Zustellung eines Gerichtsbeschlusses per Fax gestritten
via Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen : jens weinreich.
Nun darf man sich fragen, ob das Hinzuziehen einer Anwaltsfirma, die nicht durch die gesetzlichen Gebühren gedeckt ist, nicht das eigene Lebensrisiko ist und ob eine solche Anwaltskanzlei wirklich so viel besser ist – aber das mal außen vor. Was man als “Prozeßbeobachter” leider wieder einmal konstatieren muss, ist die abschreckende Wirkung, die so ein Verfahren hat. Selbst bei einer – zumindest für neutrale Beobachter – vermutlich eindeutigen Sachlage, die mehrfach von Gerichten bestätigt wird, wird das Verfahren zum nervlichen und finanziellen Drahtseilakt – auch ohne Super-Kanzlei, denn einen (Teil-)Prozeß in einer höheren Instanz zu verlieren, ist bei der Aufsplittung und dem üblichen Prozeßrisiko nicht auszuschließen.
Man mag dem DFB eigentlich schon gratulieren: Kaum einer wird je wieder wagen etwas gegen Herrn Zwanzger oder anderen führenden Vertretern des DFB in Blogs zu sagen – ob von der Meinungsfreiheit gedeckt oder auch nicht. Die Angst davor das durchzumachen, was Jens Weinreich gerade erlebt, wird einem den Mund zuschließen und man wird brav die Fresse halten.
Für mich ist das – ohne dem DFB eine Absicht zu unterstellen (Grund: siehe oben, schön Fresse halten) – die moderne Form der Zensur und Meinungsunterdrückung. Meinung sagen darf man sicher (klar, logisch, gruanted!), aber dafür musst du halt dann auch das Risiko tragen, dass man dich bis durch alle Instanzen prügelt, dich persönlich angeht und man dich nervlich zermürbt.
So ist halt unsere Gesellschaft: Geld und Macht regiert die Welt!
Das werden wir Spacken von den Blogs auch noch wieder lernen. Wenn halt nicht freiwillig, dann wird es halt wehtun müssen. Aber da sind dann auch nur wir Uneinsichtigen selbst Schuld. Auch wir lernen schon noch, wer der Ober und wer der Unter ist.
Dass Recht haben und Recht bekommen schon nicht immer das Gleiche ist, weiß man, dass Recht haben und bekommen aber nicht bedeutet auch als Sieger vom Platz zu gehen, das muss wohl Jens Weinreich erleben. Denn wenn sich das bestätigt, was sich leider andeutet, dann wird es am Ende nicht mehr wichtig sein, ob Weinreich je Recht hatte, weil er dann finanziell ruiniert sein könnte.
Die Strategie der Gegenseite, wenn ich das so bezeichnen darf, zeichnet sich relativ klar ab, was mir auch durch Personen, die dem DFB nahe stehen (ich hoffe, mich auf den Quellenschutz berufen zu dürfen), vermittelt wird. Achtung, dies ist eine weitere Meinungsäußerung, mein Eindruck: Die Gegenseite versucht alles, um die drei juristischen Handlungsstränge auszuweiten, die Sache in die Länge zu ziehen und das finanzielle Risiko für mich zu erhöhen, nebst nervlicher Belastung. Da passieren abstruse Dinge. Da wird dann eben auch, nicht nur einmal, über die Rechtmäßigkeit der Zustellung eines Gerichtsbeschlusses per Fax
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