Eltern mit Kinder suchen Eltern mit Kinder. Das ist so, das stimmt, weil es praktisch ist und weil man halt viele Gemeinsamkeiten hat. Auch können kinderlose Freunde oft mit der Situation nichts anfangen, die wollen abends noch weg und man selbst hockt wegen Kind zu Hause oder ist schlicht zu kaputt, weil der Tag mit Kind jeden Tag zwischen 6 und 7 anfängt, auch an Wochenenden, immer, andauernd. Zudem ist es gut für die Kids wenn sie unter ihresgleichen sind und man kann sich austauschen und so weiter und so fort.
Das kleine Problem an der Sache: Nur weil die Eltern Kinder haben, muss man sonst ja keine Gemeinsamkeiten haben. Ergo hängt man seine Zeit mit Menschen rum, die man sonst nicht mal gegrüßt hätte (hab ich nur gehört, bei uns ist das natürlich nicht so! *flöt).
Nun steht man vor der Frage: Isolation, Gradwanderung mit garantiertem Komplikationsfaktor und Krisensituationen oder Kapitulation und Smalltalk mit Frau Meier, die man nun Gisela nennen muss.
Hätte ich nur etwas mehr Zeit, das Thema wäre echt ein Knaller – vielleicht ein ander mal, solange mal Julie zum Thema:
Praktisch kann mich mal. Eltern sind doof!
Alle Eltern(paare), die ich bisher nur kennengelernt habe, weil sie eben Eltern sind, liegen so gar nicht auf meiner Wellenlänge. Auch bekindete Bekannte, mit denen man vorher nichts weiter zu tun hatte, nach der Geburt des Kindes aber Floskeln wie “Jaja, jetzt mit den Kindern sieht man sich bestimmt öfter” austauschte, warten vergeblich auf ein Wiedersehen.
Vielleicht bin ich ja unsozial, aber solange ich es vermeiden kann, werde ich meine Zeit nicht mit Leuten verplempern, die ich nicht mag und nur aus “praktischen Erwägungen” und “damit die Kinder miteinander spielen können” treffen würde.
via Julie Paradise — Eltern sind doof!.
So aber bleibt mir nur die Erkenntnis: Wenn man nicht das Glück hat und kompatible Elternfreunde findet (und die gibt es!) oder auch die elternlosen Freunde sich mit der Situation arrangieren und Kompromisse machen, ja vielleicht sich sogar mal auf die Situation einlassen können, hat man die Arschkarte. Aber das macht nichts, man hat mit Kids eh keine Zeit drüber nachzudenken.
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Eltern mit Kinder suchen Eltern mit Kinder. Das ist so, das stimmt, weil es praktisch ist und weil man halt viele Gemeinsamkeiten hat. Auch können kinderlose Freunde oft mit der Situation nichts anfangen, die wollen abends noch weg und man selbst hockt wegen Kind zu Hause oder ist schlicht zu kaputt, weil der Tag mit Kind jeden Tag zwischen 6 und 7 anfängt, auch an Wochenenden, immer, andauernd. Zudem ist es gut für die Kids wenn sie unter ihresgleichen sind und man kann sich austauschen und so weiter und so fort.
Das kleine Problem an der Sache: Nur weil die Eltern Kinder haben, muss man sonst ja keine Gemeinsamkeiten haben. Ergo hängt man seine Zeit mit Menschen rum, die man sonst nicht mal gegrüßt hätte (hab ich nur gehört, bei uns ist das natürlich nicht so! *flöt).
Nun steht man vor der Frage: Isolation, Gradwanderung mit garantiertem Komplikationsfaktor und Krisensituationen oder Kapitulation und Smalltalk mit Frau Meier, die man nun Gisela nennen muss.
Hätte ich nur etwas mehr Zeit, das Thema wäre echt ein Knaller - vielleicht ein ander mal, solange mal Julie zum Thema:
Praktisch kann mich mal. Eltern sind doof!
Alle Eltern(paare), die ich bisher nur kennengelernt habe, weil sie eben Eltern sind, liegen so gar nicht auf meiner Wellenlänge. Auch bekindete Bekannte, mit denen man vorher nichts weiter zu tun hatte, nach der Geburt des Kindes aber Floskeln wie “Jaja, jetzt mit den Kindern sieht man sich bestimmt öfter” austauschte, warten vergeblich auf ein Wiedersehen.
Vielleicht bin ich ja unsozial, aber solange ich es vermeiden kann, werde ich meine Zeit nicht mit Leuten verplempern, die ich nicht mag und nur aus “praktischen Erwägungen” und “damit die Kinder miteinander spielen können” treffen würde.
via Julie Paradise — Eltern sind doof!.
So aber bleibt mir nur die Erkenntnis: Wenn man nicht das Glück hat und kompatible Elternfreunde findet (und die gibt es!) oder auch die elternlosen Freunde sich mit der Situation arrangieren und Kompromisse machen, ja vielleicht sich sogar mal auf die Situation einlassen können, hat man die Arschkarte. Aber das macht nichts, man hat mit Kids eh keine Zeit drüber nachzudenken.
4 Comments
Genau so ist es. Allerdings habe ich auch schon Leute über die Baby-Gymnastikgruppe kennengelernt, die ich tatsächlich sonst nicht gegrüßt hätte, aber die mich dann doch überrascht haben.Vielleicht haben die es auch nicht geglaubt, dass wir uns dann einfach so gekannt haben. Dann wirds plötzlich doch manchmal sehr herzlich.
Aber ich bin ja auch immer interessiert, andere Meinungen, Wege usf. zu beobachten. Klar waren da auch viele unglaublich unkompatible Grüppchen dabei.
Ich musste dann immer lachen, wenn ich später über andere hörte, wie ICH auf sonem Kindergeburtstag rüberkomme!
Heute war Kinder-Tanzkurs. Dort sitzen mehrere bekindete Eltern mit mir 1h herum und warten auf das Ende der Stunde – beim Tanzen zuschauen is nich. Dort habe ich kurzerhand Munchkin (http://de.wikipedia.org/wiki/Munchkin_(Kartenspiel)) eingeführt. Effekt: das blöde Getratsche hat eine Ende und ich habe Spass
Ich stimme zu, das funktioniert nicht in jeder Runde: Zum Musikschulkurs am Donnerstag nehme ich mir deshalb lieber gleich ein Buch mit.
Ja, so ist’s wirklich. Von manchen Bekannten hört man sogar die Aussage: “jetzt wo Ihr Eltern seid ist es doch ganz leicht neue Leute kennen zu lernen”. Quatsch mit Soße. Warum sollte es leichter sein als ohne Kind. Wäre nämlich sehr seltsam, wenn sich Personen nur deshalb gut verstehen, weil sie eben beide Kinder haben.
Viele vergessen auch, dass der Alltag mit einem Kind erstmal wirklich anstrengend wird. Da bleibt oft gar nicht die Kraft wirklich neue Leute kennen zu lernen. Klar, in der Krabbelgruppe trifft man auch die einen oder anderen netten Eltern – doch um Freundschaften zu schließen braucht’s schon mehr als nur eine Smalltalkrunde in der Krabbelgruppe. Und zu mehr hat man leider meist gar keine Zeit.
Wir haben Glück. Unsere besten Freunde haben unseren kleinen Sohn mit ins Herz geschlossen und ertragen geduldig unsere “Elternthemen”, die gerade bei meiner Frau immerzu präsent zu sein scheinen. Ohne das Verständnis von Freunden würden wir ganz schön schnell vereinsamen ….