In Chat with Nigeria-Connection

Es ist einem unklar, warum Menschen darauf überhaupt eingehen, aber es ist kein Geheimnis, dass es solche Menschen gibt. Man denkt, dass doch mittlerweile jeder von diesen Mails gehört haben muss, von den Millionen irgendwo auf einer Bank, auf die ein trauriger Neffe eines inhaftierten Onkels oder so ähnlich nicht zugreifen kann und ausgerechnet dich dazu bräuchte, der du natürlich eine ganz große Nummer bist im Geldtransfergeschäft und nicht mal argwöhnisch wirst, ob denn bei solchen Deals alles mit rechten Dingen zugehen kann. Aber es gibt sie, die Täter und Opfer, und die Täter sind nicht einmal sonderlich scheu, wie dieser Beitrag zeigt:

Sie sind im Internet seit Jahren bekannt und trotzdem immer wieder erfolgreich: Die Scammer von der Nigeria-Connection. Nachdem jahrelang E-Mails ihr bevorzugtes Kontaktmittel darstellen, arbeiten sie nun auch per Skype. So entstand ein erstaunlich ehrlicher Chat zwischen einem Scammer und einem Sicherheits-Experten.

via Kurios: Ein Chat mit der Nigeria-Connection – News – CHIP Online.

Es gibt im Leben nichts geschenkt und manchmal denkt man sich, dass die Leute, die auf so eine Masche wirklich reinfallen, doch auch bisschen selbst Schuld sind – die Naiven einmal ausgenommen, aber die Gierigen in jedem Fall. Das sind auch die, die das Ultra-Internet-Schnäppchen bei eBay (oder sonstwo) ersteigern und sich dann wundern, wenn es geklaut war, einen Schaden hat oder am Ende nie geliefert wird.

Mike Nash: „Ich mag die Art, wie Sie Ihre Opfer Kunden nennen. Das impliziert eine gewisse Professionalität.“

Robert Dutu: „Danke. Wenn ich Sie darum bitte, mir ein bisschen Geld zu senden, machen Sie das?“

Mike Nash: „Was bekomme ich denn für mein Geld?“

Robert Dutu: „Das ist der Punkt. Niemand möchte etwas einfach nur so weggeben. Aber ich verspreche Ihnen 16 Millionen US-Dollar. Am Ende kriege ich mehr als nur Ihr Geld von Ihnen. Vielleicht nehmen Sie sogar einen Kredit für mich auf. Können Sie mir helfen?“