re-publica ’09 – Podium “Blogs in Deutschland”
In der Podiumsdiskussion mit Robert Basic, Stefan Niggemeier, Sascha Pallenberg und Markus Beckedahl wurde mir wieder einmal bewusst, dass man zwar fachkundige Redner am Podium haben kann, die aber die Probleme, vielleicht gerade ob ihrer Fachkundigkeit, die mich als Wald-und-Wiesen-Blogger angehen, vollkommen aus dem Auge verloren haben. Hier wenige Beispiele dazu:
Presseausweis – Ja, mir ist auch klar, dass wir ja alle frei reden können, dass man auch ohne Akkreditierung tolle Sachen machen kann und viele Blogger nur die Goodies abgreifen wollen, soweit ist das alles ja gar nicht umstritten, es geht doch um das eine, was noch zwei Minuten vorher diskutiert aber nicht in Zusammenhang gebracht wird: Qualität. Wenn ich bspw. als Fußball-Blogger bei Clubfans United ohne Presseausweis bei den Vereinen antanze, lachen die mich aus. Vorstöße bei den Vereinen direkt oder auch bei der DFL ergaben genau die Bestätigung: Man kann einem nicht helfen, man kann aber auch nichts machen. Ohne Presseausweis keine Infos, keine Bilder, keine O-Töne, kein Zugang zu Pressebereiche. Ergo braucht man sich nicht beklagen, wenn wir in Deutschland nur Konserven bloggen können, denn an Frischfleisch lässt man Blogger nur unter höchstem Eigenrisiko ran. Das sind die deutschan Tatsachen.
Aber auch die Frage nach den Interessenvertretungen werden dann gern abgebügelt mit: Wir haben doch uns, jeder hat ja seine Stimme. Das ist schön und richtig, aber 2 von 3 Blogger, die ich frage, bestätigen mir, dass sie nach der ersten echten Abmahnung aufhören würden. Warum? Weil sie alleine stehen, weil sie das finanzielle Risiko gar nicht gehen können, weil es die Sache dann auch nicht wert ist (sein kann).
Nur zwei Beispiele, wo ich mich unverstanden fühle, weil das nicht meine Themen sind. Leider. Es diskutieren eben Pro-Blogger über die Themen des kleinen Mannes. Wie so oft.
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In der Podiumsdiskussion mit Robert Basic, Stefan Niggemeier, Sascha Pallenberg und Markus Beckedahl wurde mir wieder einmal bewusst, dass man zwar fachkundige Redner am Podium haben kann, die aber die Probleme, vielleicht gerade ob ihrer Fachkundigkeit, die mich als Wald-und-Wiesen-Blogger angehen, vollkommen aus dem Auge verloren haben. Hier wenige Beispiele dazu:
Presseausweis - Ja, mir ist auch klar, dass wir ja alle frei reden können, dass man auch ohne Akkreditierung tolle Sachen machen kann und viele Blogger nur die Goodies abgreifen wollen, soweit ist das alles ja gar nicht umstritten, es geht doch um das eine, was noch zwei Minuten vorher diskutiert aber nicht in Zusammenhang gebracht wird: Qualität. Wenn ich bspw. als Fußball-Blogger bei Clubfans United ohne Presseausweis bei den Vereinen antanze, lachen die mich aus. Vorstöße bei den Vereinen direkt oder auch bei der DFL ergaben genau die Bestätigung: Man kann einem nicht helfen, man kann aber auch nichts machen. Ohne Presseausweis keine Infos, keine Bilder, keine O-Töne, kein Zugang zu Pressebereiche. Ergo braucht man sich nicht beklagen, wenn wir in Deutschland nur Konserven bloggen können, denn an Frischfleisch lässt man Blogger nur unter höchstem Eigenrisiko ran. Das sind die deutschan Tatsachen.
Aber auch die Frage nach den Interessenvertretungen werden dann gern abgebügelt mit: Wir haben doch uns, jeder hat ja seine Stimme. Das ist schön und richtig, aber 2 von 3 Blogger, die ich frage, bestätigen mir, dass sie nach der ersten echten Abmahnung aufhören würden. Warum? Weil sie alleine stehen, weil sie das finanzielle Risiko gar nicht gehen können, weil es die Sache dann auch nicht wert ist (sein kann).
Nur zwei Beispiele, wo ich mich unverstanden fühle, weil das nicht meine Themen sind. Leider. Es diskutieren eben Pro-Blogger über die Themen des kleinen Mannes. Wie so oft.
Kleingedrucktes:
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Ich glaub, das war's.
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