Frohe Ostern!

Frohe Ostern, liebe Leserinnen und Leser! 🙂

Hier noch ein Crash-Kurs zum punkten im Familien- und Freundeskreis: Ostern ist nicht die Feier des Heiligen Sankt Osterhas, auch hat es nicht mit einer Art Hühner-Kult zu tun. Ostern ist die Sache mit Jesus und Auferstehung gewesen, Karfreitag war die Kreuzigung (unschöne Sache das), Ostern die Feier mit Grab leer, Tod besiegt, Halleluja und sowas. Memo Gläubige intern: Daher eigentlich auch das größere Fest als Weihnachten.

Zur Vertiefung empfohlen: Ostern (Wikipedia)

Das Herkunftswörterbuch von Duden leitet das Wort vom altgermanischen *Austro > *Ausro für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete und sich im Altenglischen zu *Eostre, *Eastre, im Althochdeutschen zu ôstarun fortbildete. Der Wortstamm ist mit altgriechisch eos „Sonne“ und lateinisch aurora verwandt, die ihrerseits weitere Sprachen beeinflusst haben.

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Die Einführung beziehungsweise Kultivierung des Begriffs Ostern in Deutschland hängt eng mit der Strukturierung der fränkisch-deutschen Kirchenprovinzen zusammen. Diese waren unterschiedlich sprachlich und klerikal geprägt. Im Erzbistum Köln, der kölnischen Kirchenprovinz, die fränkisch geprägt war, herrschte der Begriff pasche vor und wurde vor allem in den heute erhaltenen Dokumenten so auch geschrieben. Bonifatius hatte als Bischofssitz Mainz, und aus der angelsächsischen Tradition wurde dort in den Dokumenten ôstarun in angelsächsischer Anlehnung als typisches Missionswort verwendet.[4]

Wegen der Entdeckung des leeren Grabes Jesu „früh am Morgen, als eben die Sonne aufging“ (Mk 16,2 EU) wurde die Morgenröte in der Christenheit zum Symbol der Auferstehung.