Netzwerkmüdigkeit

Den Zustand, dass einem dieses Gerenne um Netzwerkzugehörigkeiten und das ständige posten von Follower-Zahler auf die Nerven geht, kenne ich auch schon seit dem ersten Tag bei Twitter. Offenbar scheint es vielen weit mehr darum zu gehen irgendwie dabei zu sein und sich davon irgendwas zu versprechen, alles und jedem zu folgen, ohne wirklich auch nur einen Hauch Interesse an demjenigen zu haben, den man da folgt. Manche berichten dann ganz stolz von Filtermethoden, wie sie die uninteresannten, denen sie ja selbst folgen, wieder ausfiltern ….

Ich bin mit Blogs, Twitter und Facebook sowie Xing auch bereits ganz eindeutig an Grenzen angelangt, die mein Mitteilungsbedürfnis übersteigen – und das mir!

Eily Toyama ist «sociability-müde», hat genug vom ständigen Vernetzen und täglichen Mitteilungen persönlicher Befindlichkeiten. Und diese Müdigkeit ist nicht nur bei Älteren zu spüren, die den größten Teil ihres Lebens nicht im Netz verbracht haben. Auch viele Jüngere, die erst das gewaltige Wachstum der Online-Netzwerke auf den Weg gebracht haben, wollen jetzt erst mal wieder kürzer treten.

via NETZEITUNG INTERNET INTERNET NACHRICHTEN: Oberflächlich wie Facebook und Twitter.

Man macht dann eben so eine Art Social-Life-Sharing und dupliziert seine Befindlichkeitsmeldungen per Tools quer Beet. Aber ob das wirklich der Sinn der Sache ist?