22. April 2009
Ich muss einfach noch mal Nachtreten, denn ein Thema ist noch nicht ausgesprochen, liegt mir aber noch auf der Zunge, muss also raus.
Am 1. Tag der re:publica ’09 traf sich ein Diskussionspanel zum Thema “Blogs in Deutschland” (ich berichtete) mit doch so namhaften Teilnehmern wie Thomas Knüwer, Markus Beckedahl, Robert Basic, Sascha Pallenberg sowie Stefan Niggemeier. Man beklagte dort ne ganze Menge, dabei fiel auch ein Beispiel, das ich gerne etwas gerade rücken würde.
Es fiel das Beispiel “Deutsche Fussball-Blog-Szene” und wie traurig die doch aussähe. Wo wären denn die engagierten Fußball-Fans, alles wäre quasi wüst und leer und Amerika natürlich auch im Sport viel weiter und besser. Wer immer es aus dem Panel auch aufbrachte, es stand da jedenfalls so unwidersprochen und ich als Clubfans-Blogger und mein Nachbar als Weser-Blogger waren sprachlos – und das möchte ich an der Stelle mal ausdrücklich korrigieren.
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender deutscher Fußball-Blogs!
Allein kürzlich in München hatte ich die Gelegenheit einige dieser Spezies persönlich kennen zu lernen. Die Szene ist nicht nur ausgesprochen profund in Sachen Vereine, es gibt auch diverse Meta-Blogs und auch solche mit soziokulturellen oder humorvollen Einschlag.
Hier an die Anwesenden im Panel eine kleine Gedächtnisstütze via fussballfszene.de (und das war der Stand 2008):
- 11 Freunde
- 11helden
- 11 Strikers
- 15:00 Taktikbesprechung
- 3. Liga Community
- 5 Freunde im Abseits
- 7 days of hell followed by 90 minutes of torture
- Abenteuer Fussball
- AdlerBlog
- Alemannia Aachen Fan-Blog
- Alpenpass
- AndreasRenner
- Any Given Weekend
- arminia bielefeld.blog
- Auswärtssieg – FC Hansa und Fussball im allgemeinen
- Auswärtssieg!
- Ball Blog
- ballsicher.de
- Ballverliebt
- Bayern-Fansite
- Betze-Blog
- Berliner Fanblog
- blog41
- Blog-G.de
- blog5
- Bolzen Team Blog
- Bolzplatz
- Bornheimer-Hang.de
- Breitnigge
- Bruda’s Fußball Blog
- Bundesliga Blog
- Bundesligafussball
- bvb09blog
- catenaccio
- Clubfans United
- Das Fussballblog
- Der Betze brennt
- Der Fussballphilosoph
- Der Indirekte Freistoß
- der-kommentator
- Der Mainz 05 Fanblog
- Deutscher Fußball Blog
- Die Kartoffelkäfer
- Dichter Ran
- Die Scheitel
- Die Sofa-Experten
- Direkter Freistoss
- Doktor Fussball
- Drei Ecken, ein Elfer
- Dribbelmeister Blog
- Eintracht Frankfurt – the Diva & the Kid
- Ein Zebra in der Achterbahn
- Elitäre Arroganz Ruhrpott
- EM Blogger
- EM Reporterin
- Entscheidend is auf’m Platz
- Fair-Fans.com
- Fanartisch
- Fanfaktor
- FCK-Blog
- Fehlpass
- Fernglas FCB
- flankengeber
- Fohlenblog
- Fohlenkommando
- Footage Fußball-Blog
- Football Crazy
- Frauenfußball-Blog.de
- Fritten, Fussball & Bier
- Fünfmeterraum.de
- Fussball Biss
- Fussball Blabla
- Fussball Blog
- fussballblog
- Fussballblog 3.Liga
- Fussballboom
- Fussballer reden viel
- FussballFieber
- Fussball-in.de
- fussball-manager.at
- Fussball News
- Fussball Notizen
- Fussball Szene
- Fußball von unten
- Fusseck
- FuViBlo
- Gegengeraden-Gerd
- Gegenüber Arminia
- gehts roas und spuilts fußball
- Glubb-Blog
- Groundhopping Blog
- H47 Hertha-Blog
- Hackespitze123
- Hacke Spitze Tor
- Hartplatzhelden
- herthabsc
- herthaunser.de
- Holstein Blog
- HSV Blog
- HSV Chronik
- Im Schatten der Tribüne
- Jogis Jungs
- Kick08
- kick and write
- Kickersnews
- Kiezkicker
- kopfballstark
- Kurvenblick
- Löwen Blog
- Männer und ihre Leibesübungen
- Mauertaktik
- Mingablog
- MSV Blog
- MyNotion
- Nachspiel
- Neues vom Ball
- Nie mehr Erste Liga
- Niveau ist keine Creme
- oberligafanblog
- Pistolero
- Primera División – Blog
- Probek
- Revier-Derby.de
- Rund Blog
- Säbener Straße
- Safftis Spottplatz
- schalkefan
- schalker
- Schängelland
- Schwatzgelb
- scudettoblog
- Seitenwahl
- Sichtweisen eines Schalkers
- Soccergirlz
- Soccr
- sportsview
- Stammplatz
- Stehtribüne
- Steilpass
- strafstoss.net
- Südtribüne
- Szenenapplaus
- The Home of Football
- THOR WATERSCHEI
- Torlaune
- Trainer Baade
- Trikotblog
- unrund
- VfLog
- vivabavaria.net
- wahretabelle.de
- WAS ERLAUBEN.DE
- weltbutzen
- Welt Hertha Linke
- werderblog.net
- Weser Blog
- Wir sind Kickers
- womensoccer.de
- WorldLeagues
- Xylon’s Blog
- Zum runden Leder
- ZweitligaBlog
- agolnaihaua
- Bruno Weizenkeim daheim
- Die 3 Clubfreunde
- Supporters Club Nürnberg
- 05er-Fan
- BLOG-G (Eintracht Frankfurt)
- Il Pistolero (HSV)
- Königsblog
- MSV Duisburg Blog
- 11Freunde – Block 11
- 3 Ecken Ein Elfer
- Bolzplatz-Blog
- fehlpass.com
- Fooligan
- Fussball Nachrichten
- scheissfussball.de
Weitere zu finden über die Fussballblog-Suche
Es geht mir hier nicht um Besserwisserei, es geht mir darum, dass in solchen Zusammenhängen ein Vorurteil geschaffen wird, das dann beständig kolportiert wird. Hier gilt für mich das Dieter Nuhr Zitat: “Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.”, was vielleicht härter klingt, als ich es meine – auch weil ich einige der genannten am Panel sogar persönlich hoch schätze.
Aber wenn ich in so ein Panel gehe und über Blogs in Deutschland resümiere, und wenn ich dann noch dezidiert sogar ein Genre rausgreife, und wenn man dann eben keine Ahnung hat, dann sollte man sich besser nicht dazu äußern. Das geht vielleicht noch gut in der offenen Runde im barcamp, aber nicht auf einem Podium. Damit tut man dem Image der Blogs in Deutschland keinen Gefallen, zudem ist es etwas respektlos gegen die, die diese – zum Teil wirklich hervorragenden Blogs – betreiben.
So, jetzt geht es mir besser.
Und wer sortiert mir die jetzt nach Verein? Ich seh schon…
AntwortenVielleicht kann man aus einer solchen dir sauer aufstoßenden Bemerkung ja auch etwas lernen – machen diese Fußballblogs sich zu wenig sichtbar? Fehlen ihnen genau die Inhalte, die solche Koryphäen wie die kritisch Beklagenden gerne läsen (welche wären das dann wohl? Oder liegts an sowas Trivialem wie Technologie?
Natürlich könnte es auch sein, dass die Herrschaften das Thema an und für sich einfach nicht interessiert und sie deshalb eben nichts darüber wissen. Manchmal sagt man schonmal Dinge, nur um was gesagt zu haben – das muss dann allerdings nicht ernst genommen werden. Also nicht ärgern, sondern einfach mal nachfragen, würde ich vorschlagen.
Glück Auf!
p.s. jetzt erstmal googeln nach den Namhaften. Vielleicht schreiben die ja auch über irgendetwas, über dessen Nichtvorhandensein ich fälschlicherweise betrübt war. Muss ja nicht sein.
Antwortenmachen diese Fußballblogs sich zu wenig sichtbar? Fehlen ihnen genau die Inhalte, die solche Koryphäen wie die kritisch Beklagenden gerne läsen
Ich denke nicht, denn in Fußballkreisen (und in dem Sinne vor allem auch “Medien” gemeint) genießen Fußball-Blogs doch Aufmerksamkeit, hier vielleicht sogar mehr seitens der Medien als der Fans in der Breite. Von Nürnberg weiss ich jedenfalls, dass den entsprechenden Redaktionen unser Blog bekannt ist und gelesen wird.
Daher als Antwort darauf: Ich glaube, man interessierte sich am Panel bisher einfach nicht für das Genre. Und genausowenig wie ich mir dann ein Urteil über Blogs aus dem Bereich Mode erlauben sollte, sehe ich das auch so. Wenn mich was nicht interessiert und ich deswegen keinen Einblick habe, warum dann nicht einfach so stehen lassen ohne Senf dazu zu geben.
Antworten@Don … bei Fritten, Fußball und Bier ist es schön nach Vereinen rechts in der Sidebar geordnet:
http://www.soccer-warriors.de/
AntwortenHast schon recht, dass es wahrscheinlich so ist, dass die namhaften “Kollegen” hier fahrlässig etwas in die Welt setzt ohne sich mit dem Thema befasst zu haben – aber man kann sich eben m.E. wirklich fragen, ob man selbst etwas ändern könnte oder sollte. Persönlich weiss ich zB, dass mein Blog wohl von den Führungsleuten diverser Vereine gelesen wird – seitens der Presse aber wohl nur von solchen, die nicht unbedingt auf der Suche nach reißerischen Themen sind. An und für sich ist mir das ja recht, aber das kann ja auch unterschiedliche Gründe haben. Wird auf “Auswärtssieg!” nur zu wenig flammend formuliert (wär nicht schlimm) oder fehlt es etwa an relevanter Kritik oder gar Inhalt (wär vielleicht schlimm)? Zumindest drüber nachdenken kann man ja mal.
p.s.: die Liste bei “Fritten usw” ist bestimmt seit einem Jahr nicht mehr gepflegt worden, da stehen Blogs drin, die gibts längst nicht mehr, und Dutzende andere fehlen…
AntwortenDa stößt du ein Thema an, das ist natürlich so ne Sache. Also die Frage ist eigentlich sogar die, die ich hier versucht hab deutlich zu machen:
All blogs are equal – die Blog-Unabhängigkeitserklärung
http://www.endl.de/weblog/2009...og-unabhaengigkeitserklaerung/
Ist es nicht egal, ob und wie wir bloggen? Lebt eine Szene nur dann, wenn sie von außen wahr genommen wird, also wenn Hinz oder Kuntz (so für Lauterer interessant z.B.) einen lesen oder für wichtig nehmen?
Ich merk schon, ich komm gleich wieder auf Betriebstemperatur…
Es geht eigentlich doch nur darum, dass es eine lebende Szene bei Fußball-Blogs gibt! Einfach ihre Existenz ist doch schon ausreichend. Wer will denn beurteilen, ob die dann gut oder schlecht oder besser oder schlechter – und gegenüber im Vergleich zu was? Ist der Punk als Jugendszene in Deutschland besser gewesen als in Frankreich? Wer stößt denn solche Relevanz-Diskussionen überhaupt an?
Wichtig ist – und diese Aussage war für mich eben am Panel grottenfalsch -, dass es eben doch eine Szene gibt. Und wen was fehlt oder wer andere Ansprüche hat, der sei eingeladen diese Nische zu befüllen. Wer aber nicht mal weiß, was es schon gibt, möge sich und uns ein Urteil ersparen.
P.S.: Wegen Fritten-Liste sage ich Tobi mal Bescheid.
AntwortenTag zusammen
und schon weiß er Bescheid
Also die Liste bei mir ist eher dadurch entstanden, dass ich allen Blogs einen Gegenlink spendiert habe, wenn sie mich verlinkt haben. Deswegen war und ist meine Blogroll eigentlich auch nicht als Übersicht gedacht.
Aktualität ist immer so eine Sache, das letzte mal bin ich vor einem halben Jahr meine Blogroll durchgegangen, da gab es noch alle. Ich werde demnächst eh mal wieder aussortieren, dann ist die Blogroll wieder aktuell.
Und JA ES GIBT UNS FUSSBALLBLOGGER…
AntwortenUi, sind ja ganz schön viele …
AntwortenErst einmal danke fuer die umfangreiche Linksammlung. Ich denke, damit zeigst du ganz deutlich wie vital die deutsche Fussballblogger-Szene ist.
Es kann durchaus sein, dass ich das auf dem Podium falsch verstanden habe, denn die Akkustik war in der Tat so schlecht fuer mich, dass ich den anderen Teilnehmern immer auch von den Lippen ablesen musste.
Es kam aus dem Publikum der Einwand, dass fuer Fussball-Blogger kaum Moeglichkeiten bestehen wuerden, eigene Fotos und Videos direkt aus dem Innenraum der Stadien schiessen koenne bzw. man als Blogger ueberhaupt nicht wahrgenommen wird.
Der Vergleich zur US Blogosphaere wurde beim Techblogging gezogen, wo ich dann von meinen Erfahrungen in den 3 Jahren USA und der dortigen Szene berichtet habe. Und ja, in diesem Falle ist man dort Lichtjahre voraus, weil Du als Blogger weitaus anders von den Medien und Autoritaeten akzeptiert wirst.
Ich bin mir sicher, hier liegt nur ein Missverstaendnis vor, denn Deutschland hat, wie Du auch mit dieser Zusammenfassung unterstreichst, eine umfangreiche Blogosphaere rund um Koenig Fussball!
AntwortenDas Zitat mit der jämmerlichen Fußballblogszene Deutschlands stammt, soweit ich das aus der Ferne rausfinden konnte, von Thomas Knüwer. Hörte das in dem unsäglichen Livestream der Republica und regte mich damals schon auf (den Mitschnitt gibt’s wohl bis heute nicht!).
Die Aufregung über den Knüwerschen Quark hat sich bis heute kaum gelegt – und bei dir brodelte es ja offenbar auch bis jetzt. Das Nuhr-Zitat war da noch das harmloseste, was mir durch den Kopf ging und geht. Habe mich das letzte Mal so aufgeregt, als Steffen Simon meinte, sich über die Fanszene der Bayern äußern zu müssen.
PS: Bei Breitnigge gibt’s eine ähnliche Fußballblog-Liste, etwas kürzer (144 statt wie bei dir 163 Blogs), dafür aber mit ein paar Vereinsangaben (soweit möglich).
Antworten@ Sascha … also erst mal schön, dass du dazu direkt Stellung nimmst, dafür meinen Dank.
Ich weiss nicht mehr wirklich, wer die Diskussion aufbrachte, @probek meint ja, es wäre Thomas Knüwer gewesen, gefallen ist die Aussage aber in der einen oder anderen Formulierung aber ganz sicher, dass es keine vernünftige Fußball-Blog-Szene in Deutschland gäbe, begleitet vom leicht ‘hönischen’ (vielleicht nur in meinen Ohren) Unterton “und das ausgerechnet in Deutschland, wo doch alle so Fußball-begeistert sind”. Es handelt sich also mitnichten um ein Missverständnis seitens des Auditoriums.
Mag sein, dass du da mit deinen Erfahrungen auch genau “ins offene Messer” bei manchen Zuhörern gelaufen bist, aber dieser beständige Abgleich mit den “Über-USA” (was Bloggen angeht) geht mindestens mir und einigen anderen Wald- und Wiesen-Blogger ziemlich am Senkel, da wir einfach nur bloggen wollen und noch nicht mal nach Anerkennung groß geschrien haben. Wir wollen kommunizieren, wir wollen vielleicht ein Stück Basis-Demokratie machen – wir wollen aber vielleicht auch einfach “typisch deutsch” sein und bleiben und uns dafür nicht andauernd rechtfertigen müssen.
Wie gesagt, kann gut sein, dass es bei dir einfach so ist, in deiner Nische, deinem Anspruch zu bloggen, deiner Positionierung. Bei Fußball und bei den normalen Bloggern ist diese Art Vergleich aber längst überstrapaziert.
Und die Amerikaner haben nicht mal Ahnung von Fußball.
Antworten@probek Geht mir und dir ja nicht allein so, wir haben parallel per Chat auch noch mal drüber geredet und gleich war die Emotion von damals auch wieder da.
Jetzt kann man sagen: Jetzt hängt euch doch nicht so an einer (vielleicht unbedachten) Äußerung auf.
Aber ich denk, es geht schon um bisschen mehr, weil es so ein Panel war, dass eine ganze Menge von dem rüber brachte, was man ja die ganze Zeit schon so liest und hört. Das ewige USA-Vergleichen, das Journalisten-Thema, das für die meisten nicht mal eines ist und man genervt ist, dass einem das ständig eingeredet wird als gäbe es nichts anderes, dieses Abtun der Probleme in Sachen Rechtsunsicherheit und Berechtigung zum Zugang von Informationen und eben nicht zuletzt die Anerkennung. Und wenn schon die eigenen Front-Männer deutschen Blogguts, wie die am Panel, die ja doch gewissermaßen als Aushängeschilder gehandelt werden, dich als (Fußball-)Blogger pauschal abtun als nicht-existent, dann ist das irgendwie – man verzeihe den Pathos – der Dolchstoß.
AntwortenGerade auf Spreeblick gelesen, Johnny Haeusler (of all people!) schreibt:
Auf einer der ersten Diskussionsrunden der re:publica, „Blogs in Deutschland“, bemängelte Thomas Knüwer fehlende neue Blogs im Land und brachte das Beispiel mit den Fußballblogs. Woraufhin ein Zittern durch meine kaputten Knie ging, hatte ich doch kurz vorher erst [einen Fußballblog] und mit ihm die ganze vernetzte Welt der Bundesliga-Fanblogs entdeckt, die sich untereinander interviewen, auf Spiele vor- und nachbereiten und so ziemlich alles diskutieren, das nur im entferntesten die Farben ihres Clubs trägt.
Es gibt Hoffnung.
AntwortenUnd wieder mal wurde ich in meinem Vorurteil bestätigt….
Antworten… wie immer die auch aussahen, Frau Pfeffer
AntwortenWas es doch für abgehobene, eingebildete Möchtegern-Besserwisser-Blogger gibt
Antworten@Alexander
wie gesagt, war und ist nicht mein Thema. Ich bin Techblogger und habe genau dazu Stellung bezogen, da ich Deutschland von der Blogosphaere um mehr als ein halbes Jahrzehnt zurueck sehe. Uebrigens nicht nur im Vergleich zu den USA, sondern auch gegenueber Asien.
Ob Fussballblog oder Wald und Wiesen Blog, das ist mir doch erstmal Wumpe. Ich habe doch ueberhaupt keine Moeglichkeiten mir innerhalb von wenigen Monaten einen Ueberblick ueber die gesamte deutsche Blogosphaere zu schaffen und blieb somit bei meinen Leisten, Techblogging.
Und das mit der vermeintlichen Uber USA darf man auch nicht so verbissen sehen…. Das kann auch schnell in Arroganz umschlagen, bestes Beispiel hierfuer sind unsere franzoesischen Landsleute, die sich bezueglich Blogging zuweilen fuer die Spitze der Schoepfung halten.
Es schadet nie ueber den Tellerrand rauszuschauen und bezueglich Fussball oder in diesem Falle Soccer, sollte man bei 30 Millionen kickenden Kids recht vorsichtig sein mit der Aussage, dass die AMIs keine Ahnung davon haben (uebrigens gibt es da auch Fussballblogs ohne Ende). Und wenn es staendige US Vergleiche gibt… ja, sorry.. was soll ich sagen. Ich fuehle mich bezueglich Bloggings in Deutschland wie in einer Wueste und solange das so ist, muss man das doch auch sagen und entsprechende Beispiele geben koennen, wie man die Situation verbessern koennte
AntwortenAlexander, wenn du schreibst
pauschal abtun als nicht-existent, dann ist das irgendwie – man verzeihe den Pathos – der Dolchstoß.
ist mir das zu negativ. Ich will hier gar nicht die beleidigte Leberwurst spielen oder denken, das wäre ein wie auch immer gearteter Dolchstoß für einen bestimmten Bereich der deutschen Blogs. Gerade der Begriff “Dolchstoß” ist doch übertrieben, denn damit gibt’s du dem Knüwer (und in Ansätzen auch seinen Kollegen auf der Bühne) eine publizistische Macht, die er bzw. sie de facto nicht haben.
Die dürfen ruhig denken, was sie wollen (auch über Dinge, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben): es ist an uns, gegen solche Vorurteile laut zu werden. Diesen Schuh müssen wir uns doch überhaupt nicht anziehen. Was wir aber machen können: solche Äußerungen nicht stehen lassen.
Will sagen: da hat jemand auf einer Bühne (in einem Nebensatz!) etwas (meiner Meinung nach) Dummes gesagt, das sollten wir korrigieren, gerne auch im persönlichen Gespräch, wenn anders nicht möglich. Letztlich ist es ja trotz “Dolchstoß” auch schön, dass ein Opfer – du – zumindest immer noch so lebendig bist, als dass du dagegen laut werden kannst. Insofern ist dein Artikel zum Thema genau der richtige Schritt. Wer nach Ansicht auch nur eines Bruchteils der oben gelisteten Blogs immer noch behauptet, es gäbe in Deutschland keine lebendige Fußballblogszene, der ist wirklich ein Depp.
Antworten
Es gibt zu wenig Sport-Blogs in Deutschland, das behaupte ich auch weiterhin.
So der Knüwer kurz vor Ostern. Klingt schon ein bisschen anders.
Aber ich meine, vor einiger Zeit den Herrn Knüwer schon einmal in ähnlicher Weise vernommen zu haben, kanns gerade nicht finden. Meine Vermutung: Er kann sich nicht ganz von der Assoziation 30 Millionen Fußballfernsehzukucker gleich mindestens 3000 potenzielle Fußballblogger gleich mindestens ein Fußballblogscoop pro Woche lösen.
AntwortenAlso die Herren Knüwer und Co. sind doch in der Regel damit beschäftigt, heiße Luft zu verkaufen. Dass sie in vielen Dingen keine Ahnung haben, konnten sie ja schon oft genug beweisen.
Es scheint eher üblich zu sein, über Themen zu reden, von denen man keine Ahnung hat. Im Gegensatz zur Fußball-Suppenküche, die auf Grund der genuinen Themenzentrierung m. E. nach einen hohen Anspruch hegt. Die Vielfalt und die Netzwerke sind groß.
Ich selbst weiß, dass mein Hertha-Blog nun auch von Spreeblick wahrgenommen wurde. Das freut mich natürlich. Vor allem, weil vielleicht ein paar neue Leser kommen und bleiben. Ebenso weiß ich, dass Berliner Redaktionen regelmäßig vorbeischauen. Ohne es beweisen zu können, gehe ich davon aus, dass die SZ sich von einem Artikel – sagen wir – inspirieren lassen hat.
Das ist mir alles aber ziemlich egal. Weil für mich beim Fußball-Bloggen der Kontakt mit den Lesern und einigen anderen Fußball-Bloggern viel wichtiger ist. Ich habe das Gefühl, dass die meisten anderen Fußball-Blogger ähnlich denken und handeln. Es geht nicht um Web0808.2020.202-Gedöns, nicht um die dritte Internet-Revolution und die damit verbundene Selbstdarstellung, sondern um Fußball. Also wird hier keine heiße Luft verkauft, sondern mehr oder weniger sachlich über ein Thema diskutiert.
Und genau das nervt mich an den Alpha-Bloggern: Sie und ihre Blogs selbst sind ihr Thema. Also nur heiße Luft. Ich kann mir kaum etwas langweiligeres vorstellen. Und was die über Fußball-Blogger zu sagen haben, ist ungefähr so wichtig, wie der legendäre, chinesische Sack Reis.
Dennoch, ein guter Beitrag. Danke.
Antworten@Sascha: “Uber USA darf man auch nicht so verbissen sehen…. Das kann auch schnell in Arroganz umschlagen, bestes Beispiel hierfuer sind unsere franzoesischen Landsleute, die sich bezueglich Blogging zuweilen fuer die Spitze der Schoepfung halten.” … nun, das wäre jetzt sozusagen den Spieß umgedreht, denn wir sind ja angeblich nicht elitärer, sondern geradezu Entwicklungsland – so wird uns das ja gepredigt, wie kann da Arroganz aufkommen? Es ist doch im Gegenteil so, dass wir uns wehren gegen jede Art von Vergleichen und auf die Eigenständigkeiten verweisen. Also ich zumindest. Ich kenne Amerikaner ein wenig (habe da Verwandschaft) und dort tickt man eben auch anders. Das hat auch auf der republica Mary C. Joyce so schön formuliert als sie mit Interesse und Erstaunen feststellte, was wir auch für ein Problem mit Datenschutz hätten, das sähen “Amerikaner” sowieso viel lockerer.
“Es schadet nie ueber den Tellerrand rauszuschauen und bezueglich Fussball oder in diesem Falle Soccer, sollte man bei 30 Millionen kickenden Kids recht vorsichtig sein mit der Aussage, dass die AMIs keine Ahnung davon haben (uebrigens gibt es da auch Fussballblogs ohne Ende).” … klar, Sätze die mit “es schadet nie” anfangen sind schwer zu widerlegen. Aber ich denke wir sollten erst mal eine Identität in diesem jungen Medium haben, bevor wir Tellerrände überhaupt definieren können. Und mal ehrlich: Der amerikanische Fußball ist mit dem deutschen in keiner Weise vergleichbar – das ist wertfrei formuliert – außer dass 11 gegen einen Ball treten. Wie gesagt, ich bin Blogger des 1. FC Nürnberg, da geht es doch nur bedingt um das Tagesgeschäft, da geht es um das “Fansein”, eine gelebte und gewachsene Tradition – sowas können Amerikaner im Fußball gar nicht haben, die gründen doch gerade erst ihre Vereine.
“Und wenn es staendige US Vergleiche gibt… ja, sorry.. was soll ich sagen. Ich fuehle mich bezueglich Bloggings in Deutschland wie in einer Wueste und solange das so ist, muss man das doch auch sagen und entsprechende Beispiele geben koennen, wie man die Situation verbessern koennte” … das ist absolut unwidersprochen. Dein subjektes Empfinden ist unantastbar, deine Argumente dir unbenommen. Es geht hier um das Widerlegen eines Vorurteils, entstanden oder zumindest gestützt durch ein Panel in einer Konferenz unter dem Label “Blogs in Deutschland – Status Quo und Ausblick”.
P.S. Ich bin dir ja dankbar, dass du dich da der Diskussion hier stellst.
AntwortenWie gesagt, ich kann mich nicht wirklich dran erinnern, dass Fusball-Blogs ein Thema auf dem Panel waren und von daher verstehe ich gar nicht den Wirbel
Und die “heisse Luft” Polemik vom Enno ist leider genauso daneben, wie eine pauschale Einschaetzung der deutschen Fussball-Blog Szene.
Letztendlich wird diskutiert und das ist doch auch gut so. Warum dann in Deutschland umgehend das Totschlagargument “Selbstdarsteller” rausgekramt wird… Nun gut, das scheint wohl ne Mentalitaetsfrage zu sein. Schade eigentlich
Antworten@probek: “Gerade der Begriff “Dolchstoß” ist doch übertrieben” … ja ok, bisschen dick Pathos aufgetragen.
AntwortenSorry ich habe schon an der naechsten Antwort getippert.
Das mit dem US Fussball war einfach nur ein kleiner Seitenhieb auf deinen Satz “Amis haetten keine Ahnung vom Fussball”.
Ich bin ordentlich in dert MLS rumgehoppt, Chicago, Toronto, Columbus und LA und glaube mir, da gibt es einfach unheimlich Zulauf und Begeisterung (meisstens aber durch die Auswanderer).
Mehr wollte ich da gar nicht raus machen
Ich hab bestimmt ueber 500 Spiele meines Vereins in was weiss ich nicht wievielen Stadien europaweit gesehen. Und selbstverstaendlich kenne ich auch die entsprechenden Blogs zu meinem Verein und einen ganzen Schwung anderer.
Ich habe es in der Tat nicht mitbekommen, dass Thomas diesen Satz losgelassen hat. Du kannst dir sicher sein, dass ich da direkt was zu gesagt haette. Sorry, Chance vertan aber dafuer haben wir ja Blogs und Kommentare
In diesem Sinne auch von mir ein Glueckauf
AntwortenJa, zugegeben, etwas viel Polemik.
Aber um das sachliche Argument zu retten: Fußball-Blogger sind halt stark mit ihrem Thema beschäftigt und kümmern sich darum, auch über Vereins-Rivalitäten in einen Dialog zu kommen. Da wird nicht nur verlinkt, sondern auch interviewt oder gemeinsam an Themen gearbeitet, bspw. Doping im Fußball. Das kenne ich sonst nur von Entwickler-Blogs, wo das ähnlich verläuft.
Was ich sagen will: Weil die Fußball-Blogger mit sich selbst beschäftigt sind, haben sie kein Interesse an Selbstdarstellung – oder neutraler formuliert: überthematischer Aufmerksamkeit.
Wobei sich da vielleicht in Zukunft etwas änder wird, könnte ich mir vorstellen. Es gibt da ja die ein oder andere Diskussion, wenn ich an probeks Vorschlag einer IG-Blog für Fußball denke und Dinge, die man per Mail oder ICQ so beredet. Da wird sich einiges tun bis zur kommenden Weltmeisterschaft, denke ich. Und dann kommt die überthematische Aufmerksamkeit von alleine.
AntwortenBevor ich es vergesse, ich habe ja tatsächlich noch einige Fussballblogübersichten gemacht, schön sortiert nach Verein und Ligazugehörigkeit:
http://www.soccer-warriors.de/...19/die-blogs-der-2-bundesliga/
http://www.soccer-warriors.de/.../die-bundesliga-ruft-20082009/
Aktualität? Die Blogs der 2.Liga sind brandneu zusammengestellt, die aus der 1. Liga sind etwas veraltet. Kann sein, dass es da etliche nicht mehr gibt…
AntwortenAlso ich persönlich schreibe meinen Blog für eingefleischte Bayernfans. Mich interessiert es einen feuchten ob Heinz Gustav auf irgendeiner abgehobenen Veranstaltung im Friedrichstadtpalast zu Berlin den kennt oder nicht und gut findet oder nicht. Obwohl, letzteres muss ich revidieren. Er soll ihn bitte richtig schlecht finden, sonst mach ich defenitiv was falsch. Wenn 11 Freunde den wahrnimmt, was sie tun, dann freu ich mich. Aber doch nicht irgendein Schnösel auf irgendeiner schnöseligen Glockenkraulerei-Veranstaltung.
AntwortenGenau so ist es und nicht anders!
AntwortenKurze Admin-Frage: Klappt eigentlich die Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren?
AntworteneMail-Benachrichtigung klappt tadellos.
Interessante Diskussion hier. Kann mir jemand erklären, was mit “Blogscoops” gemeint ist? Riecht für mich nach “Blogger decken irgendwas auf”, was m.E. aber gerne der Boulevard-Presse vorbehalten bleiben darf, dafür schreib’ ich jedenfalls keinen Blog – aber vielleicht ist damit ja irgendwas “HighTechiges” gemeint, das Relevanz hat?
AntwortenJa.
AntwortenDas “Ja” von Enno bezog sich vermutlich auf die E-Mail-Benachrichtigungen, die ich auch bekomme, daher @mberghoefer:
Die Bemerkung von noolookpass
„ein Fußballblogscoop pro Woche“
meint wohl schon das hier und nicht z.B. dieses.
AntwortenDanke für das Feedback! Schön, dass es plötzlich wieder geht … warum auch immer.
Blogscoop kenn ich nur als Begriff von der verlinkten Statistikwebsite.
Antworten@probek: thx für die Klarstellung – dachte mir schon, dass das so gemeint ist, zeigt aber m.E. auch wirklich einen gravierenden Unterschied zwischen “Fußballbloggern” und anderen (insbes.: “Medienbloggern”).
Ich käme mir wie ein Verräter vor, wenn ich in meinem Blog als erster kundtun würde, welche unserer Nachwuchskicker den Verein wechseln werden, oder dass ich Spieler X eben in Verhandlungen mit dem Scout von Liverpool gesehen hab. Die Zielrichtung der Fußballblogs, die ich so kenne (und viele sind das wirklich nicht), ist eben eine andere als die von Sensationspresse oder “Gucktmal, ich bin wichtig”-Blogs.
Eine Kritik in diese Richtung wäre allerdings vielleicht gerade deshalb schon angebracht – denn dass ich beispielsweise mein Wissen über “die wahren Vorgänge” bei meinem Lieblingsverein für mich behalte, weil ich meinen Verein schützen will, das bedeutet ja nicht, dass diese Informationen nicht relevant oder gar nützlich für andere (die’s auch gut meinen) wären. Gibt es beispielsweise einen Blog, in dem sich kritisch und sachkundig (also eben nicht wie das Herumgerate, das man immer in der Presse findet und das dann überall blind wiederholt wird) mit Finanzen oder Strukturen von deutschen Fußballvereinen auseinandergesetzt wird?
Antworten@ mberghoefer
Ist in meinem Blog immer mal wieder Thema. Zum Beispiel Thema Hoffenheim: http://mingarot.wordpress.com/...ffenheim-und-alle-fusballfans/
Antworten
Gibt es beispielsweise einen Blog, in dem sich kritisch und sachkundig (also eben nicht wie das Herumgerate, das man immer in der Presse findet und das dann überall blind wiederholt wird) mit Finanzen oder Strukturen von deutschen Fußballvereinen auseinandergesetzt wird?
Ob es einen Blog für dieses spezielle Thema gibt, entzieht sich meiner Kenntnis, ich könnte jedenfalls auf Anhieb keinen nennen. Das Thema an sich gab und gibt es aber sicherlich schon mal in der Blogosphäre (z.B. bei Allesaussersport.de und Sportmedienblog.de), allerdings dürfte es für die meisten Fußballblogger auf obiger Liste eher irrelevant sein. Die wollen, mit Verlaub, in erster Linie über das sportliche Wohl und Wehen ihres Vereines schreiben und dabei ihren Zorn oder ihr Lob loswerden, nicht aber über die Geschäftsgebahren in einem von Mittelständlern geprägten Zweig der Unterhaltungsindustrie berichten.
Und dass in der Presse immer nur unsachkundig über Finanzen und Strukturen berichtet wird, wage ich zu bezweifeln. Immerhin gibt es noch so etwas wie Qualitätspresse und einen damit einhergehenden Anspruch an die Veröffentlichungen, die von denen publiziert werden.
Dieser Anspruch mag in den letzten Jahren vielleicht gesunken sein, so eine gängige These, allerdings tun sich Qualitätsmedien (noch) leichter damit, die Arbeit bzw. die für das Thema nötige sorgfältige Recherche und das entsprechende Hintergrundwissen zu bezahlen. Noch erwarte ich also einen Bericht über die von dir angesprochenen Themenbereiche eher im SPIEGEL (oder in der SZ bzw. FAZ), als dass ich von den Fußballbloggern verlange, dass sie sich in ihrer Freizeit an solchen rechercheintensiven und gleichzeitig wenig emotionalen (und daher vermutlich auch weniger befriedigenden) Themen abarbeiten.
AntwortenRichtig, nicht immer wird in der Presse unsachkundig berichtet. Da hab ich gemeinerweise übertrieben.
AntwortenJa, gemein. Nicht, dass ich jetzt auf dem “der” rumreiten wollte* … aber bei der von dir beschriebenen Lücke im Blog-Angebot besteht meiner bescheidenen Meinung nach schon ein Zusammenhang mit der Art und Weise, wie wir als Leser die Schreibenden (egal ob Webschreiber oder Print-Journalisten) derzeit so honorieren. Ich läse auch gerne mehr Blog-Artikel, die die von dir beschriebenen Themenbereiche abdeckten. Allein: wer ist denn schon dazu bereit, sowas aufwändiges als zur Zeit in der Regel eher schlecht bezahlter Blogger zu veröffentlichen? Da sind wir dann wirklich noch weit von einer Professionalisierung der Blogszene entfernt.
*mein Hadern mit Pauschalisten wird sonst langsam vom Insider- zum Nicht-mehr-so-Insider-Joke (Details auf Anfrage)
AntwortenIch habe im Juni 08 mit dem Bloggen über Fußball angefangen. Zuvor habe ich jahrelang beim Fanzine “Notbremse” mitgearbeitet. Die Blog-Szene ist beim Fußball doch groß genug. Es gibt interessante wie langweilige Seiten.
Da habe ich lieber Qualität als nur simple Fotologs mit irgendwelchen Suffbildern von Auswärtsfahrten. Man darf auch nicht vergessen, dass die Blogs in der Freizeit geführt werden. Wenn es hier und da mal unaktuell sein sollte, sei das doch verziehen, oder?
AntwortenGleiche Stelle, gleiche Welle: Jetzt wird die Sache vor Ort gerade gerückt
15. April 2010, 17:00 – Kalkscheune Workshop 1
Deutsches Fussball-Bloggen im Jahr der WM
* Alexander Endl (Speaker)
* Ronny Schmelzer (Speaker)
http://re-publica.de/10/programm/
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