Kein Wortspiel, kein doppelter Boden – einfach abrasiert.
Vorher/Nachher

(Wollte es erst umgekehrt posten und dabei ein Haarwuchsmittel anpreisen)
Die Story dazu ist ganz einfach: Mein Frau hat meinen Gillette Mach3 zu Hause vergessen und bot mir statt dessen einen Ladyshaver an … … … Also lasse ich natürlich komplett weiterwachsen, ein Ladyshaver im Gesicht ist schnell der gesellschaftliche Tod, was aber bei meiner barttechnischen Haarwuchslandschaft keine wirklich gute Idee ist, ich bin nun mal nicht für einen Vollbart geboren worden. Als dann Frau noch meinte, dass ja selbst der “Schnurrbart” (Hallo! Schnurrbart!! Das ist ein Bärtchen gewesen! Ein Ensemble! Ein Musketierbart vielleicht, aber nie und nimmer ein Schnurrbart!) so gerade am Rande der Akzeptablen sei, ging ich in Mallorca auf’s Zimmer, nahm den Ladyshaver (mit neuer Klinge, Jungs, ehrlich!) und dann komplett runter mit allem. Sensationell. 10 Jahre jünger! Und ich kann jedes Jahr gebrauchen – gerade 2009!
Meiner Tochter (3) fiel der Keks aus dem Mund. “Du siehst aus wie ein anderer Mann, wie ein Onkel Fritz” (wer Onkel Fritz ist, haben wir bis heute nur rudimentär herausbekommen). Auch mein Sohn (6) zeigte sich (aber erst auf den zweiten Blick, er ist eben ein Junge) irritiert und meine Frau hielt von da an immer einen Finger quer vor mein Gesicht, wenn sie mit mir sprach.
Praktischerweise haben sich damit alle Diskussionen erledigt und der Ursprungszustand wird wieder hergestellt.
Aber, wer weiss …
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Blog-Tags: Alexander Endl, Stilfragen
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