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Monthly Archives: Juli 2009
Was einem am Tag noch so einfiel
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom 31.07.2009 um 00:59 Uhr
Ausschreibungen, Pitches, Marktplätze – Design als Leistung komplett ad absurdum – Zielpublikum Weblog
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom 30.07.2009 um 11:28 Uhr
Ich muss mich mal wieder aufregen:
Es begann eigentlich sogar mit den Pitches – der wettbewerbsartigen Auftragsvergabe, die auf dem Papier vielleicht Sinn machte, im Ergebnis aber das Grundverständnis von Design und Webdesign auf den Kopf stellt. Die Einführung öffentliche Ausschreibungen waren im Prinzip die staatliche Fortführung des Ganzen, aber Portale die das ganze der breiten Masse wahllos vorwerfen, sind neben den auch noch bekannten “Unterbiet-Portalen” der Gipfel der Perversion einer Dienstleistung.
Was einem am Tag noch so einfiel
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom um 00:59 Uhr
- Der war gut!
->RT @GNetzer: Soso, Hleb also angeblich per Fernleihe nach Stuttgart. Ging aber fix – an der Uni dauert das Wochen. # - Mal für Freunde von Action, Krieg und deprimierend dämliche Maschinen: Marvins Kampf gegen den großen schwarzen Panzer http://is.gd/1SFLO #
- Linktipp: http://www.inside-handy.de/ – vor allem gut zum Direktvergleich geeignet #
- 500 oder 5000 das ist hier die Frage. Oder Canon vs. Nikon. Wenn man wählen könnte, was würde man wohl nehmen? Rein hypothetisch… #
- Man ist da wahlberechtigt, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat. Und wenn das im Internet ist? (RT @gedankenstuecke) #
Michael Schumacher fährt wieder Formel1!
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom 29.07.2009 um 20:15 Uhr
Das mal ein Ding: Schumi ist wieder da. Jetzt muss ich ja auch wieder gucken.
Die Gerüchte hatte es gegeben, nun wurden sie vom Rekordweltmeister selbst bestätigt: Auf seiner Website gab Michael Schumacher bekannt, dass er für den verunglückten Felipe Massa wieder ins Ferrari-Cockpit zurückkehren werde. Schumacher hatte seine Karriere im Oktober 2006 nach sieben WM-Titeln, 91 Grand-Prix-Siegen und 250 Rennen beendet. Seitdem arbeitete er als Ferrari-Berater.
cool
Liebe Porsche-Fahrer
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom um 10:57 Uhr

Willkommen in der Gruppe der Volkswagen-Fahrer.
(Muhaha)
(wusste doch, dass die Sache auch eine witzige Seite haben muss)
Was einem am Tag noch so einfiel
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom um 00:59 Uhr
- Hauptsache hier jetzt was rein, damit das letzte nicht andauernd oben steht. #
- Lustig, immer wenn ich hier tippe werden die Zahlen oben weniger – 140 – 103 – jetzt 55, 51, wie witzig, was wohl passiert, wenn ich bei Nul #
- Wieso läuft die »Tour de France« bei vielen Medien noch unter Sport? Müsste das nicht zu Panorama oder Entertainment? http://is.gd/1Rbjp #
- Linktipp des Monats: http://www.fussballgucken.info – Wo, wann und überhaupt alles über Live-Spiele im Stadion, TV oder Internet (seriös) #
- Manchmal ertrinke ich in der Oberflächlichkeit der Welt … #
5 goldene Regeln des Boulevard-Journalismus – gekürt sei der Meister des Neo-Boulevard
Eine subjektiv unbrisante Meinung vom 28.07.2009 um 12:01 Uhr
So klappt der Boulevard im Interview:
1. Beginne dein Interview mit einer negativen Behauptung oder Wertung, das macht Stimmung von der ersten Minute an und sorgt für das nötige Adrenalin beim Gesprächspartner, wie bspw. “Sie sehen angestrengt aus, nagt an Ihnen das schlechte Gewissen?” (Politik) oder “Ihnen scheint die Niederlage nichts auszumachen, vielleicht weil Sie Vorteile davon haben, wenn Ihre Mannschaft verliert?” (Sport)
2. Konstruiere veralbernde Wortkombinationen und unterstelle sie dem Interviewten um ihn zu diskreditieren, idealerweise ist ein Bestandteil dabei sein Name, seine Funktion oder etwas Persönliches, manchmal reicht aber auch eine bekannte Floskel, wie “man nennt sie P0rno-Ralf”, “sie gelten als Kamikaze-Fahrer” oder “sie sind bekannt als Mr. Chancentod”
3. Baue in deine Frage Wertungen ein, am besten indem das Scheitern eines Projekts trotz des komplexen Gesamtzusammenhangs auf ihn reduziert wird, wie “ihr Fehlschuß kostete ja die Meisterschaft” oder “Der Absturz des Raumschiffs geht ja auf ihr Konto”
4. Würzen Sie die Fragestellungen mit eingestreuten Zitaten Dritter und konstruieren Sie daraus Behauptungen, auch wenn es maximal Hören-Sagen ist oder aus dem Zusammenhang gerissen, wie bspw. “Die Bevölkerung fordert ja schon lange Ihre Demission” oder “Vom Präsidenten hörte man aus gut informierten Kreisen, dass ihre Tage gezählt seien” (Hier darf es gern auch mal unter-der-Gürtellinie sein, beleidigend oder erniedrigend, Sie zitieren ja nur!)
5. Toppen Sie das Gespräch zum Ende hin, indem Sie peinliche Details aus dem Privatleben zitieren und Sie dies in Zusammenhang mit der Funktion des Befragten bringen (hier nicht zimperlich sein und auch mal gewagte Schlüsse ziehen), wie “Ihre Kontakte zum Rotlichmilieu sind ja bekannt, stammen die Kontakte zu ihrem Geschäftspartner aus dieser Zeit?” oder “Sie gelten ja als besessener Kartenspieler, zocken Sie vielleicht auch mit Sportwetten?”
Aber wozu soll man versuchen den Boulevard zu begreifen, wenn man Spiegel Online hat? Die neuen Meister des Neo-Boulevard.
SPIEGEL im Gespräch mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (Auszüge)
Zu 1.:
SPIEGEL: Herr Ministerpräsident, wie fühlt man sich als Verlierer?Zu 2.:
SPIEGEL: Uns kommen Sie vor wie der Pannen-Ministerpräsident Nummer eins.Zu 3.:
SPIEGEL: Ihre jüngste Pleite trägt den Namen Porsche. Der kleine Sportwagenbauer aus Zuffenhausen hat mit Ihrer Hilfe versucht, den Riesen VW zu schlucken. Das Ergebnis dieses Versuchs ist erbärmlich[...]Zu 4.:
SPIEGEL: Angela Merkel macht ganz gern einen Witz auf Ihre Kosten.
SPIEGEL: Auch im Rest der CDU scheinen Sie humoristisches Freiwild zu sein.Zu 5.:
SPIEGEL: Sie selbst sind ja bei Porsche, wenn man so will, auch persönlich engagiert. Es kann doch kein Zufall sein, dass der Porsche-Manager Otmar Westerfellhaus just zu diesem Zeitpunkt gefeuert wurde, als bekannt wurde, dass er ein Verhältnis mit Ihrer Gattin Inken hat, von der Sie sich gerade scheiden lassen.
Danke, SPON, für dieses Meisterwerk.
