Rote Umweltplakette stoppt Autos in Frankfurt ab 1.1.

Meinen Unmut ob der Sinnlosigkeit der Umweltzonen verbunden mit dem Hinweis, dass mein 5,5 Liter Diesel verbrauchender Skoda Octavia ab 1.1. nicht mehr fahren darf, während der 7er BMW von nebenan aus den frühen 90ern seine Benzin-Wolken aus wahrscheinlich 15 Liter Super weiter ‚umweltverträglich‘ in Grün verteilen darf, habe ich bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. Gefragt nach konkreten Ergebnissen der bereits eingeführten Umweltzonen liest sich das so:

„Ob die Einführung der Umweltzone bereits Auswirkungen auf die Feinstaubkonzentration in der Stadt hat, kann noch nicht verlässlich beantwortet werden, da diese stark von meteorologischen Einflüssen bestimmt wird. So hat die lang anhaltende Inversionswetterlage im Januar an vielen hessischen Messstationen zu Überschreitungen des zulässigen Tagesmittelwertes geführt“, erläutert die Umweltdezernentin.

via Frankfurt am Main: Rote Umweltplakette läuft aus.

Kurz zusammengefasst: Keine Ahnung, ob das was bringt.

Damit wären wir aber wenigstens auf dem gleichen Stand wie vor der Einführung, immerhin, fast als politischer Erfolg schon zu verbuchen in heutiger Zeit.

Aber abwarten: Diverse Klagen sind ja soweit ich weiß noch anhängig und nach der Bundestagswahl ist eh mal wieder alles anders. Nachdem der Volvo nicht in meine Einfahrt passt lass ich das mal ganz ruhig auf mich zukommen. Ärgern tu ich mich trotzdem, weil man halt man wieder den Arsch voll hatte vor der Industrie und dafür den Aktionismus nach unten weitertritt.