»Freiheit ist unser Bier.« (der wohl beste Slogan aller Zeiten)

Bieretikett (Rückseite)

Von der Rückseite eines fränkischen Flaschen-Bieres (höchster Güte wohlgemerkt!) und deckt einen dabei vielleicht fast unentdeckten politischen Skandal auf, ein drohendes Bier-Protektorat, ja die Bedrohung der gesamten »Selbstbestimmung und Freiheit« und für einen Kampf »gegen Überregulierung und Bevormundung«.

Es geht um’s Ganze! Es geht um Bier!

Der Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Konsum von Bier und allen anderen alkoholischen Getränken um 20 % zu reduzieren – das geplante Gesetzespaket sieht u.a. so aus:

* Beschränkung der Verkaufsorte und Verkaufszeiten alkoholischer Getränke
* Dramatische Steuererhöhungen, um den Bierpreis nach oben zu treiben
* Brauereien dürfen Sport- und Jugendvereine nicht mehr unterstützen
* Drastische Senkung der Promillegrenze: Das Glas Bier zum Essen im Landgasthof soll verboten werden

Daher können wir nur für den Kampf den symbolischen Schulterschluß mit dem Verband privater Brauereien üben und einstimmen in den Kanon: Freiheit ist unser Bier.

Denn:

* Es ist nicht Aufgabe der Regierung, neue Gesetze zu schaffen, die die Wahlfreiheit und Selbstbestimmung der Bürger massiv einschränken
* Freie, vernünftige Bürgerinnen und Bürger wissen, was gut für sie ist und leben ihre Freiheit, ohne die anderen einzuschränken
* Aktivismus und übertriebene realitätsferne Gesetze regulieren unsere Demokratie zu Tode; ländliche, traditionelle Wirtschaftsstrukturen gehen zu Grunde

Drum: Lasst uns nicht einfach Bier trinken! – Lasst uns für die Freiheit trinken!

Weitere Informationen und nützliche Materialien zum Ausdruck, wie den Bierfilz zum Ausschneiden, oder die nützlichen Diskussionshilfe »Streitschrift – „Wider die Bevormundung und Gängelung des Verbrauchers – für die Freiheit des Kulturgutes Bier“ stehen hier zum Download bereit.

Auszug:

These 1: Der Drogen- und Suchtrat behauptet, die deutsche Bevölkerung trinke nach wie vor zu viele alkoholische
Getränke.
Der Drogen- und Suchtrat sagt damit aber bewusst die Unwahrheit!

These 2: Der Drogen- und Suchtrat behauptet, die Jugendlichen in Deutschland trinken zuviel Alkohol.
Diese vom Drogen- und Suchtrat herangezogenen Zahlen sind zumindest zweifelhaft, die Schlussfolgerungen hieraus in jedem Fall unrichtig.

Kann man die in den Bundestag wählen?