Flash-Poetry: „Träume, oder lass es“

Ergreif dein Selbst
der unerklärten Fragen.
Erstick in einem Schweigen
und doch lautstumm
voll unklar sich verbindender Fragmente
eines schwachen Akts
des Aufbegehrens.

Wo ist dein Stolz?
Dein arroganter Blick im Spiegel?
Der nun
verächtlich wirft
nur noch dich selbst zurück.

Demaskiert, reibst du dir Kinn und Wange.
Wäscht Haut mit kaltem Wasser
das sich weigert dich kühl zu berühren.
Auch die Elemente scheinen zu zögern,
wenn sie nur benutzt.

Du schließt die Augen
doch kein Film beginnt,
kein Spektakel
nicht einmal dunkel wirds.

Kein Zeiger tickt für dich.
Du jagst nach Fragen
und weisst nicht
ob du die Augen wieder offen hast
oder eingeschlafen bist
als du die Augen kurz geschlossen hattest.

Du fragst dich,
ob du weiter schlafen willst
wenn ein Traum käme
ob du lieber wach wärst,
ohne zu träumen
oder lieber träumst,
ohne wach zu werden.

Und beschließt,
diese Frage heute nicht zu stellen.
Aber morgen
oder irgendwann.

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