Monthly Archives: Dezember 2009

Zu Gast in der eigenen Stadt – all seasons Hotel Frankfurt

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Als mich kürzlich jemand fragte, was denn dieses Bloggen so bringt, zuckte ich nur mit den Achseln. Warum meint eigentlich jeder, dass alles was man tut immer irgendeinen Zweck verfolgen muss oder Einkünfte erzielen? Aber auf die Diskussion ließ ich mich gar nicht ein und sagte ihm: Geld vielleicht nicht so viel wie man sich wünscht, dafür aber kurisose Begegnungen, witzige Erlebnisse oder kleine Abenteuer, die man so wohl kaum erleben würde. So z.B. in der eigenen Stadt in einem Hotel eine Nacht zu nächtigen, ohne dass es dafür eigentlich einen zwingenden Grund gäbe, wie die abgebrandte Wohnung oder der Ehestreit. Im Gegenteil, die Gattin war sogar dabei.

Eingeladen für eine Übernachtung in ein all seasons Hotel der Accor Gruppe wählte ich eine Nacht in Frankfurt, meiner eigenen Stadt. Die Gelegenheit passte, die Kids waren sowieso bei Bekannten und ein gemeinsames Essen in der Stadt mit Freunden lange geplant.

Das all seasons Frankfurt findest sich in der Moselstraße und ist damit sehr gut erreichbar und keine 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Sicher ist die Ecke Frankfurts mit Hauptbahnhof und die nahe Kaiserstraße nicht jedermanns Sache, aber hier muss auch einmal eine Lanze für die Bemühungen der Stadt Frankfurt gebrochen werden, die in den letzten 10 Jahren eine ganze Menge hier verändert hat um das ehemals “verruchte” Viertel wieder zu rekultivieren – mit Erfolg. Sicher ist man noch nicht am Ende der Reise, aber wir als Frankfurter hatten zu keinem Zeitpunkt Bedenken hier zu übernachten oder auch nur ein ungutes Gefühl nachts noch vom O’Reilleys Irish Pub rüberzuschlendern. Das einzige was uns hier eher beschäftigte waren die eiskalten Temperaturen dieser Nacht vom 18. auf den 19.12.

Das Hotel, das sich selbst als Designhotel sieht, fällt nicht sonderlich auf in der Fassadenwand der Moselstraße. Innen aber spürt man vom ersten Moment an das Bestreben in der Innenausstattung sich vom klassischen Hotel-Flair abzuheben und Akzente zu setzen. Der freundliche Empfang war angenehm, der Weg zum reservierten Zimmer des 56-Zimmer-Hotels verwinkelt. Hier merkte man, dass man die Innenarchitektur eben nicht so “einfach” anpassen kann wie die -einrichtung.

Dass man auf Pagen-Dienste verzichten muss, ist bei einem “Low budget Designhotel” nicht weiter verwunderlich und so fand man eben selbst zu seinem Zimmer im 3. Stock. Dort erwies sich der Design-Anspruch dann als sehr wohltuend. Die Inneneinrichtung war erfrischend anders und zeigte, dass man aus so einem Hotelzimmer auch in dieser Preisklasse weit mehr machen kann als ein Bett und das Nötigste irgendwie zu gruppieren. Das Doppelzimmer bot neben kostenlosem W-LAN-Zugang (der auch funktionierte, was meine Weiterfahrt mit dem ÖPNV spürbar erleichterte dank Fahrplanauskunft am Handy) noch den obligaten TV und natürlich ein Badezimmer, das allerdings - wenn auch stilvoll eingerichtet - nichts für Grobmotoriker mit Platzanspruch ist. Und das Waschbecken war aufgrund der doch eher engen Platzverhältnisse “überschaubar”.

Die Nacht selbst war in den bequemen Betten tadellos zu verbringen. Einzig störend wirkte die doch etwas hellhörigen Wände, die einem bei diversen schwungvollen Rolläden-Hochziehern kurz aufschrecken ließen, was uns aber nicht daran hinderte den kinderlosen Moment mit einem Langschlaf auszunutzen. Das Frühstück im wirklich stilvoll anmutenden Frühstücksraum war ein kulinarischer Genuß, was an den extrem leckeren Bagels festzumachen war, die wir den Bagel Brothers zurechnen, die auch räumlich nur um die Ecke eine Verkaufsstelle haben. An diesem kalten Morgen wäre uns allerdings eine etwas höhere Raumtemperatur sehr entgegengekommen, was uns aber dann nicht abhielt das Frühstück auszukosten. Auch hier wird das “low budget Designhotel”-Prinzip deutlich: Viel Geschmack in Einrichtung und Ambiente, dafür muss man sich auch den Kaffee selber holen. Aber damit kann ich gut leben.

Wir haben das kleine Übernachtungs-Abenteuer als wohltuende Abwechslung und Gelegenheit genossen und auch im Vergleich zu anderen Hotels dieser Kategorie (und höher) muss sich das allseasons Hotel Frankfurt nicht verstecken. Positioniert als Economy plus Hotel bietet es Touristen und Business-Gästen eine hervorragende Anbindung (zentrale Lage nahe Bahnhof, Messe und Innenstadt) und stilvolles Ambiente zu einen guten Preis. Abstriche, die dabei zu machen sind, sind natürlich unumgänglich, entweder um die Kosten niedrig zu halten oder einfach bauartbedingt. Im direkten Vergleich zu einem Hotelbesuch im gleichen Jahr in Berlin einer renommierten internationalen Hotelkette punktete das allseasons durch deutlich schöneres “Wohnen”. Insgesamt eine empfehlenswerte Alternative für einen Übernachtungs-Besuch in der Stadt.

Disclaimer: Für diesen Artikel habe ich als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com) die Übernachtung mit Frühstück für meinen Erfahrungsbericht kostenfrei gestellt bekommen. Form und Inhalt des Beitrags ist mir dabei freigestellt.

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Was einem am Tag noch so einfiel

  • hat wieder Frankfurter Boden unter den Füßen #frankfurt #
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Scharfes Bild von Doppel-D

Doppel-D

Ich wollte schon immer mal ein Bild von Doppel-D posten. Extra scharf gemacht!

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Alte Heimat

Hemhofen - Blick Richtung Poppendorf

Du weisst noch genau, dass es alles hier eben so ist.
Aber es ist nicht mehr so wie es war.
Nach acht Jahren, eigentlich aber schon früher,
ist man zwar nicht fremd geworden in seiner alten Heimat,
aber man ist auch nicht mehr zu Hause.

Morgen geht es zurück,
dorthin,
wo wir jetzt zu Hause sind.

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Meine Weihnachtsgeschichte

Schrieb ich schon letztes Jahr und sie begann so:

Engelchen Lavendel hatte seinen Namen, weil es schon direkt nach seiner Geburt einen ausgeprägten Sinn für Blumen entwickelte. Standen Blumen in der Nähe seines Baby-Engelbettchens, begann es zu lächeln, brachte man es auch noch in die Nähe von duftenden Lavendel, beruhigte sich das sonst gern laut krähende kleine Engelchen im Nu und schlief friedlich ein. Ein Umstand, der den Eltern-Engel nicht verborgen blieb (denn das kleine Engelchen konnte wirklich sehr sehr laut schreien) und sie den erstgewählten Namen Lorelei wieder verwarfen und das kleine Engelchen nun Lavendel gerufen wurde.

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Was einem am Tag noch so einfiel

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Google 2010 – Der Griff nach dem Mobile-Business?

Google baut ein eigenes Handy? Warum? Wohin soll das führen? Ein weiteres Testprojekt ins Blaue, der Angriff auf Apple und das iPhone oder der erste Ausläufer einer großen Strategie, dem Aufbruch von Google in die mobile Welt?

Der Versuch einer Erklärung:

Wozu braucht Google ein eigenes Handy?

Dass es kommt, scheint beschlossene Sache, wie es heisst, auch: Google Nexus One

Google bringt damit, den Berichten zu Folge, zusammen mit dem Hersteller HTC (Quelle) tatsächlich ein eigenes Handy auf den Markt. Doch wozu? Wozu bewegt sich ein Internet-Dienstleister mit Spezialgebiet “Suchmaschine” in die Niederungen des Herstellersegments? Will Google wirklich Apple mit dem iPhone angreifen? Wozu?

Weiterlesen bei »Die Google Mobil-Strategie mit Nexus One«

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