Zur Einführung der ÖPNV-Minute

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Einst wurde die Bahnzeit an Bahnhöfen eingeführt um An- und Abfahrtszeiten überregional abzustimmen. Da gab es noch Dampflokomotiven und in jedem Ort gingen im wahrsten Sinne des Wortes die Uhren anders, je nach Gusto des Küsters der Kirche oder des zuständigen Rathausbeamten für die Rathausuhr.

Heute haben wir Funkuhren und Radioansagen und Atomuhren. Also wurde es Zeit die Bahnzeit, heute: ÖPNV-Zeit, zu evolutionieren. Entstanden ist dabei das ‚adaptive Zeitmanagement‚. Dabei wird die angezeigte Ankunftszeit in Relation zum erwarteten Eintreffen in Minuten gesetzt. Eine solche ÖPNV-Minute kann in konventionellen Zeitmesstechniken eine Bandbreite von wenigen Sekunden bis mehreren Minuten abdecken.

Ein derart flexibles System könnte unsere gesamte Gesellschaft modernisieren, ist dem Grunde nach aber eine tief im Menschen verwurzelte Veranlagung, die vor allem bei femininen humanoiden Biolebensformen längst bekannt ist. So gilt für viele die Frauen-Viertelstunde (Er: Schatz, wie lange brauchst du denn noch im Bad? – Sie: Nur noch ne Viertelstunde!) als Vorläufer der ÖPNV-Zeit – und dies stützt die These: ÖPNV ist doch weiblich.