DFB-Team – Abflug-Event von Fraport

Wie man sieht, sieht man nix.

Weiß nicht, was man sich so durch die Medien von der Verabschiedung der DFB-Elf für ein Bild macht, die Realität jedenfalls ist brotlangweilig und maximal mit einer Neigung zur Ironie zu goutieren. Heute sind wir kurzentschlossen zum Fraport-Event losgetigert, Sohnemann und Nachbarsjunge. Vielleicht kriegt man ja einen Nationalspieler zu sehen. Tatsächlich wird man in den Terminal 2 gelotst und dort von einer Menschenmasse erwartet. Die Schlange für einen (kostenpflichtigen) Besuch der Dachterasse ging quer durch die Halle, direkt vorne an der (kostenfreien) Glaswand hatte man die Hälfte des Platzes freundlicherweise für einen Bühnenaufbau verbaut.

Ich weigerte mich schlicht ohne weitere Erklärungen gegenüber den Begleitern mich anzustellen und verbrachte die fehlende Stunde mehr gelangweilt, bis die Sache doch noch eine gewisse Ironie bekam. Nicht, dass der Abflug dann verspätet sein sollte, das war ja fast klar. Witzig war, dass man die Dachterasse sperrte wegen des Wetters und alle Anstehenden wegschickte und die bereits außen im Regen seit quälenden Minuten vielleicht sogar eine Stunde Wartenden „entfernte“. *gngngn

Tatsächlich hätte man eh maximal eine Schwanzflosse des A380 zu sehen bekommen. Die verwunderten Fragen meiner Begleiter, ob die nicht durch die Menge irgendwie durchlaufen würden, quittierte ich mit einem mitleidigen: Schon mal geflogen? Oh, Check-In und so. Genau.

Wir fuhren dann, immerhin ist morgen Schule. 12 Euro Parkgebühr für knapp über 2 Stunden ist ja auch genug für so ein Hammer-Event.