Highlanders Schuh

Meine DVD/Blue-ray-Sammlung wächst langsam, auch wenn diese Art Sammelleidenschaft zu entdecken in bevorstehenden Zeiten von Video-on-demand und Cloud-Servern wohl eher anachronistisch sein dürfte. Neu an Bord, nachdem ich meine alte selbst aufgenommene VHS-Kassette partout nicht mehr finden konnte: Highlander – Es kann nur einen geben. Ich liebe diesen Film (allerdings nicht die beiden Fortsetzungen) – und das obwohl ich Christopher Lambert als Schauspieler eigentlich nicht sonderlich schätze und ihn auch (als Mann ist dieses Urteil wohl eher obsolet) für einen der unerotischsten Männer halte. Vielleicht liegt es an Sean Connery, der den Film ähnlich wie Alec Guinness in seiner doch eher überschaubaren Leinwandzeit als Obi-Wan Kenobi in „Krieg der Sterne“ einfach auf ein anderes Level heben kann. Und vielleicht – nein, sogar sicher! – liegt es im Falle des Highlander auch an der Musik, dem Soundtrack von Queen, ein Meisterwerk. Highlander hat in mir was berührt, was sicherlich auch mit meiner Liebe zu Schottland zu tun hat.

Um einen Film bei mir aber erst zu einem Klassiker zu machen braucht es noch etwas Stilprägendes für mich darin. Im Falle von Highlander waren das seine Schuhe. Kein Witz. Die Kombination eines Trenchcoat mit Jeans und diesen ausgetretenen weißen Turnschuhen war ab dem Tag des Erscheinens absolut gesellschaftsfähig. Ok, den Trenchcoat hat man dann doch besser weggelassen, aber die Schuhe waren kultig.

Bei Matrix war es übrigens die Brille, bei Mission Impossible das Klapp-Handy, bei Blues Brothers die Ray Ban und der Hut. Und wenn ich länger nachdenke, fällt mir bestimmt noch mehr ein.