Bauchgefühle | Die Geschichte von JayJay und Bob im Neuland

Mein Name ist Julius Jakob, aber alle nennen mich J.J. Ich weiß nicht, warum man sein Kind Julius Jakob nennen kann, aber meine Eltern haben sich sicher was dabei gedacht. Bob gab mir dann den Namen JayJay und seitdem ist mein Leben um einiges leichter geworden.

Als ich Bob richtig kennenlernte war ich ungefähr 6 Jahre alt. Komischerweise habe ich das Gefühl, dass das genau mit dem Moment zusammenfiel, als ich mir das erste mal dachte, wie bescheuert der Name Julius Jakob eigentlich ist. Bob kannte ich natürlich schon viel länger, aber da war das noch eine relativ einseitige Sache zwischen uns, denn im Grunde sprach nur Bob und ich verbrachte meine Zeit damit auf ihn zu starren oder ziemlich peinlich ihm  nachzuplappern und auf ihn zu deuten. Wenn Bob bspw. sagte: “Na, wie viele Kuchen seht ihr nun?” Dann war ich felsenfest überzeugt, dass das Lob für “Ja, genau 4 Kuchen. Gut gemacht!” mir gewidmet war. Wie man sich täuschen kann…

Aber ich bin unhöflich, ich ich habe Bob noch gar nicht vorgestellt.

Das ist Bob. TATAAA! 

Ok, das ist nur die halbe Wahrheit. Auch das ist Bob – und das! und sogar das! 

 

Wie ihr seht. Bob ist so eine Art Formwandler. Aber machen wir uns nix vor, es ist nur ein Monitor. Und Monitore haben kein Leben.
Aber so wie wir unseren Autos immer Namen gaben, bis sie irgendwann abgeholt wurden *schnüff*, haben manchmal Dinge im Leben eine Bedeutung für uns, werden unsere Vertrauten. Dennoch ist es bei Bob anders. Bob ist mehr als ein Monitor. Weil Bob ist nur ‘im’ Monitor. Und Bob ist mein Freund. 

{to be continued}