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Alexander

Zielpublikum Weblog, oder: das Weblog von Alexander Endl - ganz wie man mag. In meinem Weblog geht es vor allem um das Internet und seine Kommunikations-Formen, über das Leben (meist: im Allgemeinen, oft aber über uns als Verbraucher), über Fußball, Gesellschaft und manchmal auch Politik und was mich sonst so beschäftigt - Warum gerade dieser Themenmix? Hat sich so ergeben und ich war selbst überrascht.

Fast schon Sommer

Leider geil. Nicht. Aber schön.

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Was einem die Woche noch so einfiel

  • Trocken humorvolle letzte Session über falsche Vorstellungen der Technologie mit Kathrin Passig. #rp12 #
  • "Für den Beruf ist es manchmal ganz gut, dass es Dinge gibt, die Über50jährige nicht verstehen." K. Passig #rp12 #
  • Typ vor mir hat Zettelchen aussen. Macht mich nervös. Ich werde alt. #rp12 http://t.co/JHvEFKyK #
  • Auch ohne Bohemian Rapsody kam es zum unvermeidlichen. Das Ende der #rp12 mit Live-Musik und vielen Dank! http://t.co/JUX83Ko3 #
  • Und da waren sie wieder, unsere zwei Probleme: a) Sendungsbewusstsein b) Strom #rp12 http://t.co/E0UXTu35 #
  • Eigentlich wars das jetzt irgendwie #rp12 #
  • Irgendwie unten rum eben. #tassebier #rp12 @beetlebum #
  • Tanzt republicaner tanzt, morgen ist alles gestern. #tassebier #rp12 #
  • Heute irgendwie so ein Europapokal-Wetter. #fcn #
  • Fahre an @beetlebum-Stadt vorbei. Mache Graceland-Erinnerungsfoto. #
  • Schon sportlich, die Jungs von der #DB Reiseplanung: 6 Minuten Umsteigzeit von Stadt-Bus(!!!) auf ICE Abfahrt … #
  • Ich war in #Jena "Paradies" (wtf?) #graceland @beetlebum http://t.co/jlt9T7sQ #
  • 1. Runde Leverkusen, 2. Runde … @oliisoaho in reply to oliisoaho #
  • Komisch. Hier geht WLAN bei mir wieder. #rp12 #wlantrotteltweet #
  • Und was wird nun aus uns am Samstag? #fcn #sommerpause #fussball http://t.co/iydAEDVZ #
  • Wenn ich mir die besoffenen Fussball-Fans beim Warten auf den Zug so anschau, verstehe ich gewisse Blicke, wenn ich sage ich bin ein Fan… #
  • Hach Nürnberg, du bist schon ne Schöne. @ Nürnberg Hauptbahnhof http://t.co/VGRnf72y #
  • Ich muss gar nix. #rp12 http://t.co/5G1uJTZX #
  • Die Frage ist nur noch: Wie wird er angeschossen und er doch noch zum Held? #Tatort #
  • Sorry, #Tatort aber diesmal wäre für euch der "kleinste Einsatz" fällig. #
  • “@manomama: Der Tatort ist ein bisschen too much.” much too much … #
  • Sowas schafft nachhaltig Freunde im Kollegenkreis … #Tatort #
  • Noch 10 Minuten, dann haben wir es geschafft. #Tatort #
  • High Noon um Viertel vor 10. Das gibt es nur in Das Erste. #Tatort #
  • Ich fürchte, das alles wird seiner beruflichen Laufbahn abträglich sein. #Tatort #
  • Aus Aus Aus. Hurra. #Tatort #
  • Euphorie über ständige Verfügbarkeit von Steckdosen ist ein weiteres Symptom des post-#rp12-Syndrom #
  • Re:publica 2012: Neue Hallen, provokante Themen – Golem.de http://t.co/dAXqVEin #
  • Ich am Klo. #instagrampunk http://t.co/f4X8SKSy #
  • Also dann mal her mit dem Werkzeug, muss ja alles neu hier. #bahn http://t.co/Elr49JZg #
  • Hartnäckig hält sich das Gerücht mangels WLAN wäre auf der #rp12 Offline-Twittern praktiziert worden. Dieses http://t.co/017Z1GSM #
  • Yeah. RT @DE_twop_1000: Heute 4 Jahre auf Twitter: @zielpublikum, @consalex, @ninalein, … http://t.co/5f1mSw0N #
  • Mein Lieblingswitz, der auch in einen Tweet passt: "Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch"… ok, der ist nicht jugendfrei #
  • Fast vegetarisch! Bin jetzt bedingungslos für das Grünzeug-Futter. Lass es allerdings in einer Verarbeitungsstufe von z.B. Kühen veredeln. #
  • Wie kann das nach 3 Tagen sein: "Highspeed-Datenvolumen ihrer Option ist verbraucht"? Datennutzung ist im "grünen Bereich"?? #simyo #
  • "Bitte prüfen Sie, ob diese Mail wirklich ausgedruckt werden muss!" #stilbl
    {lang: 'de'}

Generationenkonflikt

Hey, natürlich hattet ihr Hendrix, die Stones und die Beatles und auch noch den King, Elvis, das war Hammer, ja!

Aber hey, wir hatten dafür auch AC/DC, Queen, Depeche Mode, The Police, Pixies, Prince, Bowie, Cure und Sisters of Mercy.

Und hey! Heute haben sie auch Lady Gaga, Bushido und … ok, lassen wir das.

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re:publica 12 – Tag 3: Abschied nehmen

Die Zyklen eines re:publica-Aufenthalts wiederholen sich, vielleicht aber auch nur bei mir… Nach dem Erkundungs-, Entdecker- und Akklimatisierer-Tag 1 folgt der Mittendrin-, Eindrückeaufsauger- und Heimischfühl-Tag 2, der dann unweigerlich auf den Vorzeitig-Resümee-Formulierer-, Informations-Overflow-Tributzoller- und Abschied-Pathos-Tag 3 zuläuft. Und Überraschung! So war es auch wieder. Jedenfalls meistens.

Dieser Tag 3 hatte an sich programmtechnisch keine großen Erwartungen auf Lager, punktete dann aber doch gleich doppelt. Angefangen mit einem Panel über “Copyriots”, das einem gleich mal den Glauben zurückgab. Auch ein Thema wie Urheberrecht in der Musik, das einem zum Hals raushängt, kann also durch gute Gäste und eine formidable Moderation von Johnny sehr kurzweilig sein. Dass im Anschluss Felix Schwenzel wieder mal einen seiner bekannt (man/ich hatte es nur vergessen…) launig wie scharfsinnig (man muss fast sagen:) ‘komponierten’ Vorträge über die Frage nach der Realität und dem Mensch und dem Internet hielt, machte den Vormitag zu einem so nicht erwarteten Genuss.

Im Nachmittagsprogramm dann ein echtes Highlight: Der @RegSprecher im Interview. Wer da nun nicht gleich Aha ruft, dem sei erklärt, dass sich hinter dem Twitter-Account Steffen Seibert “verbirgt” und wem das noch immer nix sagt: Der Regierungssprecher (also so in echt mit Merkel und so). Auch wenn es manchem nicht schmeckte: er machte es richtig gut – also nicht nur das Twittern, sondern auch das Interview. Ohne sich anzubiedern gelang ihm die Mischung aus Seriosität und Authentizität und das in einem humorvoll, lockerem, aber nie zu jovialen Stil. Zweifellos ein Höhepunkt, dazu einer mit Signalcharakter, denn so jemand hier zu haben adelt die Veranstaltung, da braucht man kein Freund der aktuellen Regierung zu sein.
Dass im Folgeprogramm Mercedes Bunz und danach Kathrin Passig es auf Stage 1 (= großer Saal) nicht einfach haben würden, war klar, allerdings löste es Kathrin Passig deutlich besser. Mercedes Bunz gelang es nicht die (vermeintliche) Nervosität abzuschütteln und stolperte verbal zu oft am bösen Äh. Dazu kam ihr (thematisch mich eigentlich ansprechender) Vortrag ueber das Internet der Dinge nie zum Punkt und (nicht nur) durch die erneute Einblendung eines viel zu langen Videos kamen schale Erinnerungen an das uninspirierte Sixtus-Panel uebermorgen.tv auf (vielleicht hatte sie sich ja da angesteckt…).
Kathrin Passig wirkte da zwar auch nicht tiefenentspannt vor so einem Auditorium, ihr gelang dies aber gut zu kaschieren und hatte durch einen mit Pointen versetzten Vortrag zu den groessten Fehlprognosen in Sachen Technologie-Entwicklung, und was man daraus lernen sollte, ein gewogenes Publikum.

Danach kam es zum Unvermeidlichen: Die Verabschiedung. Ohne Johnny-Show, ohne Bohemian Rapsody, ohne den ganz großen Pathos. ENDE.

Ging dann natürlich noch weiter zur After-Show-Party im Innenhof der Station mit Musik und reichlich Berauschendem (Bier!). Und da kam es dann doch noch zum kleinen Pathos-Moment: Bohemian Rapsody-Flashmop. Und da war es für einen Moment wieder, das alte Gefühl des Klassentreffen.

Man nahm Abschied, aber es war eine re:publica der Abschiede und Neuanfänge. Abschied von der Kalkscheune, von alten Traditionen und Gewohnheiten, Abschied von chronischen Platzproblemen und damit verbundenen Chaos. Aber auch Abschied von Gesichtern, die man vergeblich unter den 4.000 Besuchern suchte, und Gesichtern, die man wiedererkannte, aber nicht mehr die Person dahinter. Pathos kann viel überlagern, den Blick verklären und sogar etwas blockieren.

Die re:publica hat sich verändert, hat sich von manchem getrennt (oder befreit) und scheint nun auf dem Weg in die Zukunft zu sein. In den Medien jedenfalls, wenn man die Präsenz zumindest als Maßstab nimmt, ist man nun angekommen und damit in der Lage in Zukunft Themen zu setzen und zu besetzen. Das wird wohl eine der Aufgaben sein, ob man s überhaupt will und wenn ja, wie man diese Verantwortung dann inhaltlich ausfüllt. Das diesjährige Motto “ACT!ON” war in dem Zusammenhang (man erlaube das Wortspiel) eher Motto-”Actionismus”, denn einen wirklichen thematisch-konzeptionellen Leitfaden suchte man vergeblich – was auch nicht schadete, aber eben auch den Raum für Größeres lässt (um doch nochmal Pathos zu bemühen).

Auf Wiedersehen auf der rp13? Könnte ich heute noch nicht unterschreiben. Und das liegt nicht an der Unzufriedenheit an der Veranstaltung und erst Recht nicht an meinem Freund und Konferenz-Begleiter Tobias (Wenn, dann wieder mit Dir!!), sondern eher am Gefühl, dass man manchmal Abschied nehmen muss, um offen für neues zu werden. Aber das Jahr bis dahin ist lang.

Bleibt mein Schlußakkord: Macht’s gut und Danke für den Fisch. Auch dieses Mal hab ich viel viel mitgenommen, ich hab aber auch viel da gelassen. Vielleicht sag ich dann ja mal: Ich hab noch einen Koffer in Berlin.


Händisch ergänzt: Geschrieben mit meinem iPad. Und als Erklärung für manche krude Wortkomposition der Autokorrektur und meine fehlende Lust mit der Usability großes Redigieren zu betreiben…

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Was einem die Woche noch so einfiel

  • ^^ RT @Maxk88: Gebhart möchte gebraucht werden http://t.co/l0VVanCo #
  • Boje und so. http://t.co/93MZgOwZ #
  • Augen auf Halbmast http://t.co/j8MuGrQV #
  • Während ich arbeite grillen andere im Hof. Ich hab schon wegen weniger… http://t.co/VWXXchaB #
  • Zoo Rostock auf der Jagd nach Stadtaffen in Frankfurt? http://t.co/XCSbUsK5 #
  • Republica kann kommen. Oder ich zur, ach auch egal. #rp12 #
  • Jetzt haben alle drei an meinem Tisch in der Bahn den Platz gewechselt. Da fängt man schon mal an sich das riechen an… #
  • Mir unerklärlich, wie an sich nun schon 1 Stunde lang über die aktuelle Reisegeschwindigkeit der #Bahn mokieren kann. #anreisetweet #rp12 #
  • 1096 “@sauerstoff: Anreise zur #rp12 per Bahn? Dann twittert Zugnummer und #dbl – dann bringt euch der @dblocator zusammen! pls RT” #
  • Wenn du in deiner Stadt zu anderen Zeiten als normal unterwegs bist, ist sie wegen anderer Leute wie verwandelt. In Twitter ist es ähnlich. #
  • Ist sowas wie ne getwitterte Sternfahrt zur #rp12 gerade in der Timeline oder so. #
  • Logbuch Erdenzeit 07:43 +++ Da war es, das erste #rp12 Gefühl +++ #
  • klingt auch ohne "@" fast lyrisch: "@republica: Ein Augenschmaus auf Stühlen" #
  • Man könnte in den 4 Stunden Zugfahrt natürlich auch was Vernünftiges machen. Bäh … #rp12 #
  • Erweitere meine Lebensweisheit "geh aufs Klo wenn du kannst" um "lade deine mobilen Devices wann und wo immer du kannst" #
  • Menschliche Hungerlappen die sich beim Zugpersonal über zu niedrige Temperatur beschweren. Arghhhh #db #
  • ICE 1096 #dbl #
  • Also das reicht für Sonnenbrille. #rp12 #berlin #
  • Berlin Check. Sonnenbrille ready. #rp12 kann kommen. (@ Bahnhof Spandau) http://t.co/NfYyNGve #
  • Was man schon mal sagen muss: Die Tonsituation ist durch konkurrierende Vorträge und Hall zumindest in Stage 7 nicht einfach. #rp12 #
  • "Spezifika verbalisierter Lernprozesse beim Computerspielen" ist bisschen so sperrig wie der Titel. Aber die O-Töne sind lustig. #rp12 #
  • Die wissenschaftliche Sezierung von Gesprächs-Transkripten während Leute daddeln hat humoreskes. Warte aber auf die Erkenntnis daraus. #rp12 #
  • Fazit: Wer keine Ahnung hat, stellt doofe Fragen. Und: Fachidioten können auch nicht helfen. Stage 7 bestätigt den Spieler als Mensch #rp12 #
  • Doch eine Erkenntnis: Parallelen von verbalen Lernprozessen zwischen Computer- und konventionellen Spielen sind stärker als man denkt. #rp12 #
  • Schöner Vortrag, nur bisserl zu abgelesen. Das wie bei der Rede auf einer Hochzeit… #rp12 #stage2 #leetspeak #
  • Hat was von Sitcom #lacher #huuus #klatsch #lobo #rp12 #
  • Forderung: "Die Renaissance der selbstkontrollierten Homepage!" Da hat Herr #Lobo mal Recht. #rp12 #
  • "Ich kritisiere wahnsinnig gern Sachen, die man ja auch an mir kritisieren könnte" Wie wahr. #lobo #rp12 #
  • Noch griechischer Abend mit @Frittenfussball wie Karl und Herr Lehmann in memorian Weserblogger #rp12 #Kreuzberg #
  • Früher Vogel stirb!! #rp12 #
  • Berlin und seine Hinterhöfe. Hotelzimmer mit Aussicht. #rp12 @ MEININGER Hotel Berlin Tempelhofer Ufer http://t.co/G12OJ3qh #
  • Er und die Fructose-Intoleranz…. Iss klar. #rp12 @ Grandwichbar http://t.co/NV8k5Q5M #
  • Brüste gehen immer. #rp12 #boobs @ Grandwichbar http://t.co/Zc2jaziB #
  • Speaker spricht über Lego Cuusoo und @Frittenfussball und ich hören Leverkusen und sind sofort hellwach… Fussballblogger. #b04 #rp12 #
  • Sucht jetzt doch mal langsam nach @Rozana #
  • Wenn die coolen iPhonerds alle ihre WLAN-Spots zumachen würden, die alle Frequenzen überlagern, wäre das wohl ein Ansatz… #rp12 #
  • "Die Zukunft des Fernsehen ist 'Social'" Bisserl Werbe-Panel, Randaspekte eines großen Themas. So leider Panel ohne Tiefgang. #stage4 #rp12 #
  • Uebermorgen.tv. Saalsperre. Cool. #stage2 #rp12 #
  • Neuer Blockbuster: "Männer die auf WLAN starren" Reloaded. #rp12 #
  • So ein Premium-Panel ist sowas wie Delikatess-Wurst im Discounter-Regal. #rp12 #stage2 uebermorgen.tv #
  • Sorry, aber das Panel ist für den A… Filmchen und konzeptloses Blabla, dieses Uebermorgen.tv. Wenn wir nicht Akku laden würden… #rp12 #
  • Immerhin ist @mrsbunz erfrischend ehrlich, aber einer der vier hätte sich doch vorbereiten können, oder ist das das Konzept? #rp12 #
  • Europapokal Europapokal… lalala #rp12 #nurmalso #
  • Der #tatort wird interaktiv. Kewl. #rp12 #
  • Interaktiv läuft so: Nach dem regulären #tatort kann man ab 21:45 im Web mit anderen weiter ermitteln. #
  • Wir können auch ohne. Coke. #rp12 http://t.co/f9XuHLJV #
  • Italienische Momente. http://t.co/uKN1fNkT #
  • Die Macht ist stark in diesem da. @pyrker #rp12 #wlan http://t.co/Mqct4AWn #
  • Jetzt die Himbeeren #rp12 #stage1 #
  • Tübingen ist schon mal vorne dabei. #sellerie #rp12 #
  • Küchenstudio-Ballett auch großes Kino #sellerie #rp12 #
  • Ok, Sauerland ist Trash as Trash can #sellerie #rp12 #
  • Twittcoach und das Social Media Rockstar Strategie Coaching #sellerie #rp12 #
  • Praktikum bei BMW?-Rap #sellerie #rp12 #
  • Rademachers Erfolgsgeheimnis seiner elastischen Gesichtshaut #sellerie #rp12 #
  • And the winner is: BMW-Praktikum #sellerie #rp12 zu Recht #
  • Royal Revue III mit @Nilzenburger auf der #rp12 #
  • "Facepunch" mit Einhornradar und Panda der Gerechtigkeit, Highfive, Bodyslam und interaktiver Schlafpartnervermittlung #rp12 #RoyalRevue #
  • Wichtig bei Facepunch, der Fussball-Ergebnis-vorab-Filter #rp12 #RoyalRevue #
  • GEMA hat vollkommen überraschend abgesagt… #Copyriots #rp12 #
  • Wortmeldung: Das generelle Problem ist, es gibt zu viel Musik. :-) #rp12 #copyriots #
  • re:shoes auf der #rp12 http://t.co/miU1oetY #
  • Immer wieder pointiert wie erfrischend. Dank Felix Schwenzel @diplix für "Soylent Green, äh, the Internet is People" #rp12 #stage2 #
  • Das eingeblendete Lachen in Sitcoms ist der Versuch Gemeinschaft zu simulieren. Das leistet heute das Internet. #rp12 @diplix #
  • "Man sollte in Sachen Modernität nicht weit hinter dem Vatikan zurückfallen." @RegSprecher #rp12 #
  • "Eigentlich müsste ich mich rechtfertigen wenn ich nicht twittern würde." @RegSprecher #rp12 #
  • Ich schreibe jeden Tweet. Es sollte immer ein Mensch hinter einem Tweet stehen. @RegSprecher #rp12 #
  • Netz ist nicht gleich Legitimation. @RegSprecher #rp12 #
  • Der @RegSprecher auf der #rp12 – Humorvoll, authentisch, aber auch deutlich. Toll für die Konferenz ihn hier http://t.co/xnwd189G #
  • Ist nix persönliches! Aber Session von Mercedes Bunz greift nicht nur das Thema der Sixtus-Session auf. Videovorführung plus 'wenig'. #rp12 #
  • Homo Re:publicus #rp12 http://t.co/UZ9UZjto #
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re:publica 12, Tag 2 – “Ois Chicago”

Alles prima, alles klar, alles läuft (aber jetzt keine Scherze wegen WLAN), alles tutti – eben alles “Ois Chicago”. Die rp12, das kann man schon am zweiten Tag konstatieren, ist angekommen und heimisch. Die wenigsten weinen hinterher, eher nickt jeder verständnisvoll im Chor “War ja auch wirklich zu klein geworden und so”. Die Location passt und die Orga hat einen guten Job bis dato gemacht. Man ist nun eben im NowHere.

Es ist kein Klassentreffen mehr, dazu fehlen einfah zu viele Gesichter … mir fehlen zu viele Gesichter. Und das “man läuft sich übern Weg” ist auch bei den Anwesenden viel schwieriger geworden.
Einer sagte gestern sehr treffend (sinngemäß wiedergegeben): Die re:publica besteht heute aus einem Drittel originären Bloggern und zwei Dritteln aus Leuten, die sich das eine Drittel mal ansehen will und spüren will, wie sich das alles anfühlt.

Die Vorträge pendelten zwischen informativ und – heute auch dabei -”unmotiviert”, immer aber vor großem Publikum jetzt. Vielleicht bezeichnend dabei, dass gerade die Beiträge der alten Hasen da abfallen. Mein schwächstes Panel bisher eine Zukunftsdiskussion mit Mario Sixtus. Ein Abspielen von eigenen Filmchen und plaudern über Gemeinplätze ohne Konzept und mit dem Gefühl, dass sich keiner ( außer vielleicht Frau Bunz) groß vorbereitet hatte, genügt nicht. Besser machen es da bezeichnenderweise die Medienprofis, die bisher von Social Media keine Ahnung hatten, wie z.B. die ARD. Man war personell bestens vertreten, fand die richtige Ansprache und hatte auch auf kritische Fragen immer eine Antwort. Eben 1a vorbereitet. Die nehmen das alles offenbar nun ernst, was man ihnen so lange predigte. Und die Prediger von damals werden müde…

Erfrischend dann der Abendauskang mit der Verleihung des silbernen Sellerie für miese Webvidoes und atürlich die Royal Revue mit dem unvergleichlichen Duo Herm und Nilzensburger – oder wo kann man sonst noch so geil Bingo um einen Justin Bieber-Radiergummi spielen. Und dann danach das Meet & Greet am Hof … Das war sogar aufgrund der re:fill-Bar direkt am Ort fast besser als frueher, als sich doch meist alles schnell verlief.

Gooooood Morning Berlin!

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re:publica 12 “ACTION” oder doch: “Das Leben geht weiter”

Sascha Lobo verzichtete gestern auf den üblichen Rant (wobei mir der Vergleich fehlte, immerhin mein erster Lobo nach x Jahren republica), aber da will ich mich anschließen und auf das uebliche Gemotze verzichten, so über WLAN und so, und außerdem bin ich als verschmäter Speaker auch prädestiniert für Motzerei. Aber das passt zu dem ersten Tag nicht.

Die re:publica in Berlin ist einfach erwachsen geworden, das hatte man ja 2011 schon gemerkt, und hat sich nun auch der letzten Berufsjugendlicher-Klamotten entledigt. Die Location am Gleisdreieck ist gut gewählt, der Umstieg von der Kalkscheune hierher ist in etwa so wie der Umzug aus der WG ins Studio-Loft. Alles ist natürlich cool und hält Berlin, gleichzeitig hat man aber die Räume zum Abhängen (80er-Speech)/Chillen (90er)/Meet&Greet geschaffen. Club Mate gibt es natürlich auch und irgendwo stand auch die Winkekatze.

Das Leben geht weiter. Die Gesichter scheinen die selben zu sein, auch wenn die Reihen der Altvorderen dünner werden und die Nachrücker aus den Rekruiting-Datenbanken der Consulting-Agenturen stammen könnten. Man bloggt nicht mehr naiv aus Leidenschaft, man bloggt nun (oder wieder) um seinen Kunden ein authentisches Bild zu geben, aus Praxiserfahrung zu schöpfen oder zur Schaffung oder Untermauerung des eigenen Portfolios. Das soll wertfrei rüberkommen.

Die Vorträge waren gewohnt in Stil (wie Lobo, so hab ich mir sagen lassen), souverän (Vetter), charmant staksig unterhaltsam (Jojo) oder wissenschaftlich fundiert und entsprechend sperrig (virales Lernverhalten bei Computerspielen), also alles wie gehabt, nur in größeren Räumen ohne Platzangst (dafür zumindest oben mit Akustikproblemen durch Überlagerung). Dass man das große Motto “action” eher kleinschreibt und nur mit Mühe wiederfindet … auch wie gehabt.

Sie fühlt sich gut an, die neue #rp12, man freut sich auf mehr, auch wenn die Schmetterlinge und Flugzeuge und Hummeln aus Bauch und Hintern fehlen. Aber so isses eben, fast wie im echten Leben eben, Dinge verändern sich, man gewöhnt sich, das unbekannte Neue wird vertraut, dann irgendwann selbstvertändlich, mit allen schönen und unschönen Seiten, oder wie der Hesse in meiner Wahlheimat sagt: Des Lebbe gehd weider.

Auf geht’s zum Frühstück, Tag 2. Goooood Morning Berlin!

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