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Absolut normales Blog

12. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 12. März 2010 16:28

Typo-Formel-Generator


Es gibt sicher nützliche und weniger nützliche Online-Generatoren. Dieser hier ist – nach meinem Empfinden – einer der absolut sinnlosesten und doch zugleich intelligentesten, die ich je gesehen habe. Der Typo-Formel-Generator, der aus einem beliebigen Wort eine unglaublich komplexe Formel rückwärts aufschlüsselt. Normalerweise generiert eine Formel eine Kurve, dieser Generator macht es eben umgekehrt. Und das allerbeste ist: Keine Ahnung, ob das stimmt! Vielleicht haben sich die Macher einfach einen Joke drauß gemacht und lassen irgendeinen Scheiß per Zufallsfaktor hinrotzen.

Inverse Graphing Calculator

(via via)

Ab damit auf die Generatorenliste.


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16. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 16. Februar 2010 11:31

Strafbar: Kinderpornos auch nur im Browser ansehen!


Man sollte es vielleicht noch viel lauter und öfter sagen: STRAFBAR! Nix von wegen “aus Versehen” und “nur mal gucken wollen”.

Bereits das Betrachten von Kinderpornos im Internet ist strafbar. Dies ergibt sich aus der bestehenden Rechtslage und wurde nun erstmalig von einem Oberlandesgericht bestätigt. Auch das kurzfristige Herunterladen in den Arbeitsspeicher, ohne ein manuelles Abspeichern, bringe Nutzer in den Besitz der Dateien, hieß es in der Begründung des OLG Hamburg vom heutigen Montag. “Die Entscheidung gilt als Grundsatzurteil und ist das bundesweit erste Revisionsurteil zu dieser umstrittenen Rechtsfrage nach dem Besitzbegriff”, sagte ein Gerichtssprecher.

via heise online – Urteil: Kinderpornos anklicken ist strafbar.


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11. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 11. Februar 2010 13:22

Mein Leben in Blog, Twitter & Co. – So reite ich das Datenmonster


Meine ganz persönlichen Regeln für Twitter/Blog und Social Web:

  • Persönliches ja, Privates nein
    Ich schreibe über das, was mich betrifft, meine Sichtweise, aber nicht was andere betrifft. Streite ich, so schreibe ich vielleicht über meine Gedanken zum Thema über das es geht, aber nicht über den Konflikt und schon gar nicht über den anderen im Ringe.
  • Vater ja, Kinder nein
    Ähnlich wie der Punkt davor: Was mich abstrakt als Vater und Vater-Sein beschäftigt, verarbeite ich dann und wann in Texten, Bildern und Gedichten. Aber man wird kein Bild meiner Kinder öffentlich zugänglich finden (ausgenommen vielleicht mal in Zukunft im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen). Ich möchte meinen Kindern später mal die Chance geben, selbst zu bestimmen, was von ihnen im Netz steht. Wenn ich sie heute schon auf den virtuellen Markt trage, werden sie diese Daten nie mehr beseitigen können.
  • Ich ja, mich nein
    Wer hier alles liest, der bekommt sicher ein Bild von mir. Es wird aber nie vollständig sein, denn ich habe immer eine Grenze, die auch dem geschuldet ist, dass es nicht nur Gut-Menschen unter den Lesern gibt, sondern auch solche, die dir schaden wollen. Entsprechend gehört eine Menge an “ich” in das Offline-Leben. Und was mich als Ehemann oder auch nur guten Freund angeht, hat das hier auch nichts verloren. Ausgenommen man ist sich über einen gemeinsamen Bericht über Dinge oder Events einig – das ist immer die Ausnahme, nie die Regel. Daher werde ich auch immer nachfragen, ob bspw. ein Bild in Ordnung ist – und erwarte das eigentlich auch bei anderen.
  • Business ja, Arbeit nein
    Natürlich spricht man über das Business, in dem man sich aufhält, nimmt die Erfahrungen mit, beschäftigt sich damit. Aber über meine tägliche Arbeit habe und werde ich nicht berichten. Das gilt inbesondere über Projekte und Auftraggeber. “Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps” sagt die Redensart und meint damit: Berufsleben und Privatleben muss man trennen. Und das hier ist mein Privatleben, auch wenn ich es manchmal vom Büro aus abschicke.
  • Don’t be evil
    Was Google sich gern als Unternehmensmotto zu eigen machen möchte, gilt eher als Aufforderung zur Online-Nutzung. Wer nicht irgendwann mal aus seinen Verfehlungen einen Strick gedreht bekommen mag, sollte online darüber schweigen. Und wer klug ist, glaubt nicht, dass er sich hinter Facebook- oder MySpace-Mauern sicherer fühlen könnte. Selbst die Wunschliste bei Amazon kann da schon pikante Details offenbaren, da muss man nur bei 123people.com mal gucken. – Daher: Auch wenn es langweiliger als Leser sein mag, wer publiziert muss zwar nicht heucheln, aber sollte auch nicht sein Live-Video vom Autorennen gegen den Kumpel durch die Innenstadt bei YouTube uploaden.
  • Gestern ist Heute ist Morgen
    Was immer du schreibst, was immer du veröffentlichst – es wird immer da sein, von jetzt an bis in alle Ewigkeiten. Das Netz vergisst nicht, vergiss du das auch nicht.
  • Gelesen, Gehasst und Geliebt
    Ob die Meinung zu Fußball, zum Wetter, zur Politik oder einfach zum neuen Mobiltelefon: Sobald man eine Meinung veröffentlicht, wird man Reaktionen auslösen. Vielleicht nur Nicht-Beachtung, vielleicht aber auch übertriebene Verehrung oder abgrundtiefe Verachtung. Mit allen muss man umgehen, mit der Enttäuschung, niemanden zu interessieren, ebenso wie mit den Erwartungen der “Fans” (im weitesten Sinne) oder den bohrenden Hass deiner “Feinde” (im weitesten Sinne). Darauf muss man sich einstellen, vorbereitet sein, damit umgehen können. Auch damit, dass man falsch zitiert, verzerrt dargestellt oder gebasht wird. Auch hier die alte Redensart: “Viel Feind, viel Ehr.” Nur wer eine bestimmte Bekanntheit hat und seiner Linie treu bleibt, wird sich auch viele Feinde machen – das ist also durchaus eine Art Anerkennung. Man kann es mögen oder damit hadern, ändern wird man daran wenig.
  • Ich bin der Herr, der Allwissende
    Ich bestimme, wann wo und wie was von mir steht. Und auch wenn ich nicht alles bestimmen und kontrollieren kann, so bin ich doch wenigstens allwissend. Ich überwache das Netz, ich spidere mit Google Alerts bspw. nach meinem Namen und bestimmten Schlüsselbegriffen, ich verfolge Referer, ich suche nach Spuren. Ich möchte erfahren, was andere wissen wollen, und möchte wissen, was andere erfahren können. Ich suche nach mir selbst und weiß, was man finden kann. Das ist nicht alles schön, aber es ist gut zu wissen und lässt – wie bspw. mit einem Namenskollegen schon passiert – vorbereitet sein, was für Ärger (z.B. durch Verwechslungen) auf einen zukommen kann. Das hilft im Bewerbungsgespräch wie beim Anschreiben des Anwalts.

Könnte man sicher mit etwas mehr Zeit fortsetzen und ausarbeiten. Am Ende ist für mich meine Erkenntnis: Deine Daten sind eine heilige Sache. Das mag aus dem Mund einer “digitalen Rampensau” wie mich fast lustig klingen, aber ich hüte einen bestimmten “Datenschutzring” um mich sehr akribisch. Es ist wie jemand, der sich auf Partys und Festen zu Hause fühlt, seine persönliche körperliche Schutzzone aber gut zu verteidigen weiß. Mittendrin, aber nur dabei – sozusagen.

Im Gegensatz zu vielen Artikeln, die das Schaffen einer geschönten Realität als Maxime des Online-Daseins verkünden, halte ich Authentizität weiter für wichtiger als eine gebügelte Online-Persönlichkeit. Authentisch sein heisst aber noch nicht, sich deswegen nackt zu machen. Das Erlernen des Umgangs mit sich selbst in einer Welt, die sich alles merkt und sofort eine riesige Öffentlichkeit erzeugen kann, überfordert viele – manche aus Naivität oder Leichtsinn, manche aus Unkenntnis. Ob man für jeden Online-Fehler büßen muss, ist unwahrscheinlich, dass einen manches aber irgendwann mal einholt, absehbar.

Sich dem Ganzen zu entziehen, wird einen nicht helfen. Die Daten werden nicht nur von einem selbst verfasst und eingegeben, das tun andere für einen und prägen dann vielleicht ein Bild, das einen noch viel schlimmer verzerrt (ich denke da an ein häßliches “Fun-Foto” einer Frau mit photoshopter Knoll-Nase, erstellt als Joke auf der privaten Website eines Bekannten, das aufgrund sonstiger Online-Abstinenz nun über die Google-Bilder-Suche mit dem Namen einzig gefunden wurde). Zudem wird schon bald eine Online-Abstinenz mehr und mehr als “seltsam” betrachtet werden. Wieder frei nach dem “Google-Motto” ‘Don’t be evil’: Nur wer etwas zu verbergen hat, ist online nicht zu finden.

Besser man lernt das Datenmonster zu reiten, bevor es einen überrennt. Runterfallen kann aber auch der erfahrenste Reiter, machen wir uns da nichts vor.


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22. Dezember 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 22. Dezember 2009 12:01

Google 2010 – Der Griff nach dem Mobile-Business?


Google baut ein eigenes Handy? Warum? Wohin soll das führen? Ein weiteres Testprojekt ins Blaue, der Angriff auf Apple und das iPhone oder der erste Ausläufer einer großen Strategie, dem Aufbruch von Google in die mobile Welt?

Der Versuch einer Erklärung:

Wozu braucht Google ein eigenes Handy?

Dass es kommt, scheint beschlossene Sache, wie es heisst, auch: Google Nexus One

Google bringt damit, den Berichten zu Folge, zusammen mit dem Hersteller HTC (Quelle) tatsächlich ein eigenes Handy auf den Markt. Doch wozu? Wozu bewegt sich ein Internet-Dienstleister mit Spezialgebiet “Suchmaschine” in die Niederungen des Herstellersegments? Will Google wirklich Apple mit dem iPhone angreifen? Wozu?

Weiterlesen bei »Die Google Mobil-Strategie mit Nexus One«


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16. Dezember 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 16. Dezember 2009 13:59

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26. November 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 26. November 2009 14:55

Und ich bleib (B-)logger – Das Leben nach Weblog (via Netzzeitung)


Ein lesenswerter Artikel bei der Netzzeitung zur Deutschen Blog-Krise, deren Existenz man beschönigen kann, aber nicht verleugnen. Den Link haben sie sich verdient:

Dem ehrenamtlichen Blogger fällt einfach nichts mehr ein, aber das ist ihm auch egal, weil ja eh alles egal ist. Seit es Blogs gibt, hören die meisten nach einem halben Jahr wieder auf. Irgendwann sind alle Anekdötchen verballert, alle Meinungen gemeint und alle Lieblingsbands vorgestellt worden, dann kommen die Mühen der Ebene und dann ist es plötzlich fad. Auch nichts Neues.

via NETZEITUNG INTERNET NACHRICHTEN: Das deutsche Problem.

Ohne jetzt wieder zu sehr auszuschweifen glaube ich: Weblogs sind ein tolles Medium, aber im falschen Jahrhundert.

(weiterlesen…)


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Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 26. November 2009 11:09

Schlag den Bohlen


Dieser wirklich witzige und kreative Viralspot von VW “Treppe” steht bei der Wahl zur Kreation des Monats November bei horizont.net. Er zeigt auf eindrucksvolle und charmante Art, dass ein Umdenken bei Energienutzung am Ende nur eine Frage der guten Idee ist, wenn man Leute begeistert statt sie zu belehren.

Nun wäre dies das Ende der Meldung, wenn nicht bei dieser Wahl der Eindruck entstünde, der imho deutlich einfaltslosere “VHV-Fortsetzungsspot mit Dieter Bohlen” würde bei dieser Wahl doch nicht unerheblich gepusht von Agentur und Filmproduktion, womit selbst der werbepenetrierte Spot für Media Markt “Die Frage” des gehypten Mario Barth dahinter zurückfällt. Aber entscheidet selbst, wer ist denn wirklich der kreativere Spot? Oder soll Bohlen so einfach gewinnen? :mrgreen:

Horizont.net: Wahl zur Kreation des Monats


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