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Huhu?

:roll:

Weiter bilden

Wenn dein Leben gerade mal wieder eine Wendung nimmt und dir dabei auch noch ein Moment zum Luftholen bleibt, dann ist das vielleicht eine gute Gelegenheit sich etwas weiterzubilden. Da kommt mir das Angebot von Online lernen mit Lecturio sehr gelegen, diesen Online-Dienst einmal zu testen.

Mein Fokus auf meine Englisch-Kenntnisse, die ich schon lange im Bereich Business etwas aufpeppen wollte, ich aber nie wirklich dazu Zeit fand. Jetzt hab ich Zeit – und die Gelegenheit.

lecturio

Meine Wahl fällt erstmal auf: Business English for presentations, meetings and of course small talk. 2:55 Stunden Laufzeit, das schon mal ne schöne Hausnummer. Englisch ist für mich jetzt kein Neuland, aber im Business-Bereich eben doch etwas zu kurz gekommen die letzten Jahre und Auffrischung tut Not. Der Kurs kostet, da darf man sich von den angezeigten 5,49 € nicht beirren lassen, insgesamt 54,90 € bei Einmalzahlung – die 5,49 sind bei Ratenzahlung über 12 Monate fällig. Also doch durchaus ein Sümmchen an Geld, aber wie sagt man so schön: Was nix kostet, taugt eben meist auch nix. Allerdings hab ich ja das Glück das mal ausgiebig testen zu können um euch davon zu erzählen – ein 5-Tage-Test steht übrigens jedermann zur Verfügung.

Meine erste Lektion »Preparing a Business Presentation«. Eine freundliche Dame führt in gut verständlicher Stimme mit klarer Aussprache durch den Kurs in Form eines moderierten Online-Powerpoint mit den ersten Grundlagen und die kleinen und großen Sorgen vor dem “ersten Mal”. Ich komm ad hoc gut rein und fühl mich damit auch gleich mal gut. Also dann:

Let’s start! I will tell you about my progress in upcoming postings! Stay tuned!

42 Thesen – These 2

These: Anti ist keine These

Immer nur gegen etwas zu sein, ist keine Haltung, denn sie stürzt ein, sobald das Gegenüber fehlt. Die Medien beschäftigen sich mit Vorfällen, selten mit Perspektiven. Die Berichterstattung braucht eine Tat, keine Bedrohung. Eine Gefahr ist nur nach einer Tat eine Meldung wert, oder wenn sie unmittelbar bevorsteht. Systematische Klimaverschmutzung wird erst interessant, wenn der erste Tsunami ein Land unter sich begrub – oder der Thunfisch teurer wird.
Die Menschen warten erst auf die Medien und beziehen dann dazu eine Position. Zucker wird gegessen seit man denken kann, Zucker macht dick, wenn zu viel gegessen, schädigt Zähne, das ist keine Neuigkeit – aufgeregt wird sich dennoch, wenn die Medien berichten.
Eigene Positionen, Überzeugungen, Dinge, für die man kämpft und sich einsetzt, reduzieren sich in der Regel auf Lebenserhaltung im unmittelbaren familiären oder persönlichem Umfeld: Arbeit, Leben, Freizeit. Aufregung gibt es erst, wenn das tangiert wird – oder worüber eben die Medien berichten. Die Aufregung erlischt, wenn die eigene Bedrohung wegfällt, man sich daran gewöhnt hat oder die öffentliche Beachtung sinkt, was bei allen Themen der Fall ist, von Terror bis Bankenskandal. Wer gelernt hat auszusitzen, hat das System verstanden, denn Aufregung hält nie lang an, wenn Überzeugungen dahinter fehlen.
Anti-Thesen sind Gegenbehauptungen zu Ausgangsbehauptungen. Ausgangsbehauptungen brauchen Überzeugungen, eigene Überzeugungen. Dazu müsste man sich fernab medialer Präsenz und vorgekauter Positionen mit Themen selbstständig beschäftigen, seine Thesen zur Diskussion stellen und Gegenthesen zulassen und sich diesen stellen.

42 Thesen – These 1

These: Wir brauchen Ideale

Keine Gesellschaft ohne Ideale – oder: keine Gesellschaft ohne Thesen von “ideal”. Thesen an denen man sich reiben kann, die als Maxime stehen, zur Diskussion gestellt werden. Ideale sind selbst kein Ziel, denn Vollkommenheit passt nicht zum Menschen, noch gilt es zwingend dem Nahezukommen, denn mit dem Erreichen wird kein neues ausgerufen. Aber ohne Ideale fehlt ein Fixpunkt, eine Orientierung. Ohne Suche danach fehlt die Auseinandersetzung, ohne Streit darüber fehlt es an Schärfung der Sinne. Tolerenz kann ein Ideal sein, wird aber viel zu oft als ersatzlose Preisgabe von Idealen begriffen um zwingend einen gemeinsamen Nenner zu schaffen. Wer Toleranz als Gleichmachung versteht, durch weglassen von Idealen, verliert das Ideale an der Toleranz – dem Überwinden von Gegensätzen, dem Ertragen von Andersartigkeit, das Ertragen anderer Ideale.

Mittwoch ist eben nicht Mittwoch

Mein digitaler Kalender beginnt am Montag und endet am Sonntag. Aber im CMS beginnt die Woche am Sonntag und hört am Samstag auf. Was auch den Mittwoch erklären würde, denn “Mitte der Woche” ist bei 7 Tagen nun mal nicht der Donnerstag, sondern eben am vierten von sieben Tagen. Die Kalenderwoche, nach der sich viel im Geschäftsbereich dreht, wechselt auch am Montag. Aber wann hat der Mittwoch eigentlich seine originäre Bestimmung eingebüßt?

Wikipedia hilf! Die Reihenfolge der Wochentage wurde tatsächlich 1976 die Reihenfolge nach einer ISO-Empfehlung so festgelegt, dass nun einheitlich der Montag der Beginn sein sollte, zumindest in Europa. In konservativeren und religilöseren Staaten ist dagegen weiter der Sonntag der Wochenbeginn (was mein CMS erklären würde). Die Herleitung, dass ja Gott an sieben Tage die Erde erschuf und am letzten Tag ruhte, also konsequenterweise der Sonntag, ist dagegen schwammig. Im jüdischen Kulturkreis ist bspw. der Schabat, unser Samstag, der Ruhetag, nicht der Sonntag. Die weiteren geschichtlichen kann man gern mal nachlesen.

Aber was bedeutet es für einen selbst? Beginnt für einen selbst die Woche mit dem Sonntag und mündet sie ins Ende am Samstag? Nein. Gefühlt ist der Sonntag das Wochen-Ende, nicht nur wegen der KW. Weil man sich die ganze Woche müht und dann am Ende die wohlverdiente Ruhe erntet. Der Mensch will erst leisten, dann ernten. Will erst die Mühsal hinter sich bringen, dann sich belohnen. Und zweimal einen Tag frei die Woche klingt auch einfach viel unentspannter als zwei an einem Stück.

Mittwoch ist daher nicht unsere Lebens-Wochenmitte. Aber es läutet die Hälfte der Arbeitswoche ein. Was irgendwie auch beruhigend ist, dass das allein zeigt, dass Arbeit nicht unser Leben darstellt, sondern nur einen Teil, den Teil, der uns auch erlaubt am Ende davon zu profitieren, davon sich etwas zu gönnen. Und das ist wahrscheinlich

Kroatisches Olivenöl

Wenn man sich schon so für meine Daten interessiert, dann sollte man auch Spaß am Nebelbomben werfen haben. Wie mein Freund Stefl auf Facebook anregte, könnte man bspw. viel häufiger nach kroatischem Olivenöl googlen. Das tut den Kroaten und ihrem wunderbaren Naturprodukt sicher gut.

Wahrheit verpflichtet

Es ist ein Unterschied
einem anderen die Wahrheit zu sagen
weil es ihm gut tut
oder weil man sie loswerden will.