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Bin bald wieder hier

… im alten Revier

revier

Jetzt mal Buddha bei die Kartoffeln geben

Jetzt mal Buddha bei die Kartoffeln geben

Wie, das wusstet ihr nicht?

Klar bin ich jetzt bei ner anderen Agentur. Seit Juli. Aber das wusstet ihr doch alle.

Vor lauter Social Media weiß man schon gar nicht mehr, wo man was schon gesagt hat.

Aber DAS wussten nun wirklich alle, oder?

Huhu?

:roll:

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Wenn dein Leben gerade mal wieder eine Wendung nimmt und dir dabei auch noch ein Moment zum Luftholen bleibt, dann ist das vielleicht eine gute Gelegenheit sich etwas weiterzubilden. Da kommt mir das Angebot von Online lernen mit Lecturio sehr gelegen, diesen Online-Dienst einmal zu testen.

Mein Fokus auf meine Englisch-Kenntnisse, die ich schon lange im Bereich Business etwas aufpeppen wollte, ich aber nie wirklich dazu Zeit fand. Jetzt hab ich Zeit – und die Gelegenheit.

lecturio

Meine Wahl fällt erstmal auf: Business English for presentations, meetings and of course small talk. 2:55 Stunden Laufzeit, das schon mal ne schöne Hausnummer. Englisch ist für mich jetzt kein Neuland, aber im Business-Bereich eben doch etwas zu kurz gekommen die letzten Jahre und Auffrischung tut Not. Der Kurs kostet, da darf man sich von den angezeigten 5,49 € nicht beirren lassen, insgesamt 54,90 € bei Einmalzahlung – die 5,49 sind bei Ratenzahlung über 12 Monate fällig. Also doch durchaus ein Sümmchen an Geld, aber wie sagt man so schön: Was nix kostet, taugt eben meist auch nix. Allerdings hab ich ja das Glück das mal ausgiebig testen zu können um euch davon zu erzählen – ein 5-Tage-Test steht übrigens jedermann zur Verfügung.

Meine erste Lektion »Preparing a Business Presentation«. Eine freundliche Dame führt in gut verständlicher Stimme mit klarer Aussprache durch den Kurs in Form eines moderierten Online-Powerpoint mit den ersten Grundlagen und die kleinen und großen Sorgen vor dem “ersten Mal”. Ich komm ad hoc gut rein und fühl mich damit auch gleich mal gut. Also dann:

Let’s start! I will tell you about my progress in upcoming postings! Stay tuned!

42 Thesen – These 2

These: Anti ist keine These

Immer nur gegen etwas zu sein, ist keine Haltung, denn sie stürzt ein, sobald das Gegenüber fehlt. Die Medien beschäftigen sich mit Vorfällen, selten mit Perspektiven. Die Berichterstattung braucht eine Tat, keine Bedrohung. Eine Gefahr ist nur nach einer Tat eine Meldung wert, oder wenn sie unmittelbar bevorsteht. Systematische Klimaverschmutzung wird erst interessant, wenn der erste Tsunami ein Land unter sich begrub – oder der Thunfisch teurer wird.
Die Menschen warten erst auf die Medien und beziehen dann dazu eine Position. Zucker wird gegessen seit man denken kann, Zucker macht dick, wenn zu viel gegessen, schädigt Zähne, das ist keine Neuigkeit – aufgeregt wird sich dennoch, wenn die Medien berichten.
Eigene Positionen, Überzeugungen, Dinge, für die man kämpft und sich einsetzt, reduzieren sich in der Regel auf Lebenserhaltung im unmittelbaren familiären oder persönlichem Umfeld: Arbeit, Leben, Freizeit. Aufregung gibt es erst, wenn das tangiert wird – oder worüber eben die Medien berichten. Die Aufregung erlischt, wenn die eigene Bedrohung wegfällt, man sich daran gewöhnt hat oder die öffentliche Beachtung sinkt, was bei allen Themen der Fall ist, von Terror bis Bankenskandal. Wer gelernt hat auszusitzen, hat das System verstanden, denn Aufregung hält nie lang an, wenn Überzeugungen dahinter fehlen.
Anti-Thesen sind Gegenbehauptungen zu Ausgangsbehauptungen. Ausgangsbehauptungen brauchen Überzeugungen, eigene Überzeugungen. Dazu müsste man sich fernab medialer Präsenz und vorgekauter Positionen mit Themen selbstständig beschäftigen, seine Thesen zur Diskussion stellen und Gegenthesen zulassen und sich diesen stellen.

42 Thesen – These 1

These: Wir brauchen Ideale

Keine Gesellschaft ohne Ideale – oder: keine Gesellschaft ohne Thesen von “ideal”. Thesen an denen man sich reiben kann, die als Maxime stehen, zur Diskussion gestellt werden. Ideale sind selbst kein Ziel, denn Vollkommenheit passt nicht zum Menschen, noch gilt es zwingend dem Nahezukommen, denn mit dem Erreichen wird kein neues ausgerufen. Aber ohne Ideale fehlt ein Fixpunkt, eine Orientierung. Ohne Suche danach fehlt die Auseinandersetzung, ohne Streit darüber fehlt es an Schärfung der Sinne. Tolerenz kann ein Ideal sein, wird aber viel zu oft als ersatzlose Preisgabe von Idealen begriffen um zwingend einen gemeinsamen Nenner zu schaffen. Wer Toleranz als Gleichmachung versteht, durch weglassen von Idealen, verliert das Ideale an der Toleranz – dem Überwinden von Gegensätzen, dem Ertragen von Andersartigkeit, das Ertragen anderer Ideale.