14. Februar 2010
Für meine Frau
Es war einmal
Er war kein Prinz,
aber fand seine PrinzessinSie wurden keine Könige,
aber bekamen ihr Reich.Sie fürchteten keine bösen Hexen,
aber hatten es auch nicht immer leicht.Sie konnten nicht zaubern,
aber schafften doch zwei Wunder.Es war kein echtes Märchen,
aber ihr Himmel auf Erden.Und dennoch enden diese Zeilen,
wie Märchen immer enden,Denn da sie nicht gestorben sind,
lieben sie sich noch heute.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung
11. Februar 2010
Meine ganz persönlichen Regeln für Twitter/Blog und Social Web:
Könnte man sicher mit etwas mehr Zeit fortsetzen und ausarbeiten. Am Ende ist für mich meine Erkenntnis: Deine Daten sind eine heilige Sache. Das mag aus dem Mund einer “digitalen Rampensau” wie mich fast lustig klingen, aber ich hüte einen bestimmten “Datenschutzring” um mich sehr akribisch. Es ist wie jemand, der sich auf Partys und Festen zu Hause fühlt, seine persönliche körperliche Schutzzone aber gut zu verteidigen weiß. Mittendrin, aber nur dabei – sozusagen.
Im Gegensatz zu vielen Artikeln, die das Schaffen einer geschönten Realität als Maxime des Online-Daseins verkünden, halte ich Authentizität weiter für wichtiger als eine gebügelte Online-Persönlichkeit. Authentisch sein heisst aber noch nicht, sich deswegen nackt zu machen. Das Erlernen des Umgangs mit sich selbst in einer Welt, die sich alles merkt und sofort eine riesige Öffentlichkeit erzeugen kann, überfordert viele – manche aus Naivität oder Leichtsinn, manche aus Unkenntnis. Ob man für jeden Online-Fehler büßen muss, ist unwahrscheinlich, dass einen manches aber irgendwann mal einholt, absehbar.
Sich dem Ganzen zu entziehen, wird einen nicht helfen. Die Daten werden nicht nur von einem selbst verfasst und eingegeben, das tun andere für einen und prägen dann vielleicht ein Bild, das einen noch viel schlimmer verzerrt (ich denke da an ein häßliches “Fun-Foto” einer Frau mit photoshopter Knoll-Nase, erstellt als Joke auf der privaten Website eines Bekannten, das aufgrund sonstiger Online-Abstinenz nun über die Google-Bilder-Suche mit dem Namen einzig gefunden wurde). Zudem wird schon bald eine Online-Abstinenz mehr und mehr als “seltsam” betrachtet werden. Wieder frei nach dem “Google-Motto” ‘Don’t be evil’: Nur wer etwas zu verbergen hat, ist online nicht zu finden.
Besser man lernt das Datenmonster zu reiten, bevor es einen überrennt. Runterfallen kann aber auch der erfahrenste Reiter, machen wir uns da nichts vor.
25. Januar 2010

Nun endgültig zurück aus meinem TV-Grippe-Camp macht man sich so seine Gedanken. Fast 1 Woche lang konfrontiert mit Fernsehen schlägt auf mein Gemüt, es depremiert mich, die unendliche Aneinanderreihung von Eindrücken von Bewegtbildern. Sender, die den halben Tag nur auf eine Art Kreuzworträtsel die Kamera halten und so tun als könnte man jetzt gleich sofort gewinnen, dabei ist die Sendung ja auf Stunden ausgelegt und das wiederholt sich auch noch täglich. Einkaufssendungen mit offensichtlichem Müll, der wie Gold angepriesen wird und den man mit pseudo-wissenschaftlichen Binsenweisheiten unterfüttert und mit ganz offensichtlich künstlicher Limitierung des Angebots eine höhere Nachfrage generiert – und das klappt angeblich auch noch.
Man könnte wirklich Stunden darüber schreiben, über Nachmittags-Programme, die u.a. mehr als “freizügig” mit Themen wie Sex (in allen Varianten, gerne auch im Familienkreis mit Stiefkindern etc.), gegenseitiger Betrug (sowohl ideell als finanziell), Gewalt und generelle Asozialität umgehen und so das Hauptaugenmerk unseres Lebens darauf lenken. Unseres Lebens, das heisst das Leben derer, die nachmittags Zeit und Gelegenheit haben sich damit zu beschäftigen – wie Kinder, Schüler.
Okultismus-Tendenzen unter anderem in Form des aktuell gehypten Vampir-Kults (neben den offen zelebrierten Wahrsage- und “Mentalisten”-Shows) ziehen sich von Kinderkanal bis Sitcom bis ins Abendprogramm und werden exzessiv penetriert. Ganz unerheblich, ob dies nur als “lustig” gesehen wird, durchziehen okulte Symbole wie Pentagramme unsere TV-Landschaft und final die Arme und Rücken unserer Kids und Jugendlichen als “trendige Tattoos”. Aber auch das zappt man eben weg, wenn man es schafft, um wieder rechtzeitig bei der Gerichtsshow zu landen, für deren Urteilsverkündung man mit fast 10 Minuten Werbeunterbrechung bezahlen sollte – nur um dann wenigstens einmal am Tag sowas wie “Werte” mitgeteilt zu bekommen.
Mein “Glück” war noch die Haushaltsdebatte, doch die Ironie erstickt mir dabei selbst im Halse. Da wird munter aufeinander eingedroschen, als wäre ‘Respekt voreinander’ etwas, was als erstes dem Rotstift zum Opfer gefallen sein muss irgendwann im letzten Jahrhundert. Auch reibt man sich die Augen, was hier nun wieder an Meinungen vertreten wird. Die einen tun so, als hätten Wahlversprechen andere Menschen für sie (eher versehentlich und natürlich unverbindlich) abgegeben, die anderen stehen da wie die Unschuld vom Lande am Pult, als wäre der Umstand, dass man selbst gerade jahrelang die Geschicke hätte lenken können, nie existent gewesen. – Die Menschen hier tragen Kostüme und Anzüge mit Krawatte, der moralische Niveau-Unterschied gegenüber der Szene-Doku auf dem anderen Kanal scheint aber nur marginal zu sein.
Man zappt zum gefühlten 250ten Mal durch die Programme bis Kanal 49 und schüttelt den Kopf: Was für eine Gesellschaft, denkt man sich … dachte ich mir. Doch jetzt kam mir die Erleuchtung, denn mir fiel der alte Witz mit dem Geisterfahrer wieder ein, der nach der Radio-Durchsage “Achtung Autofahrer, es kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen” sich nur denkt: “Einer? Tausende!”
Wenn das, was ich sah, das ist, was die Gesellschaft will, dann bin ja vielleicht _ich_ derjenige, der die Gesellschaft, die Norm, nicht erfüllt?!?
Wenn freizügiger Umgang mit Themen wie Sex schon ab Jugendalter “normal” ist, ist meine Moralvorstellung wohl einfach antiquiert – wie auch wohl in vielen anderen Bereichen des Lebens, in denen der Respekt vor anderen Menschen, Recht, Gesetz, Gesellschaft oder Religion dem Streben nach eigenem Lustgewinn in jedweder Form offensichtlich längst geopfert wurde. Triebhaftes Verhalten als Maxime unserer Gesellschaft, man nennt es nur “Quoten-orientiert”, “Kaufanreize schaffen”, “Konsumverhalten”, “Bedarfsweckung” oder eben “politisches Kalkül”.
Denn gerade letzteres mutet ja grotesk an, wenn man heute nur die Steuersenkungsversprechen verkündet, weil die große NRW-Wahl ansteht und man danach erst über die Zeche reden will. Denkt man sich: Das ist doch zu windig, das durschaut doch jeder Wähler. Aber im Gegenteil! Es wirkt! Immer wieder! Wahl für Wahl! Und dann fragst du dich: Wer ist eigentlich der Doofe? Man selbst! Wenn das so funktioniert und jeder das weiß ist doch der der Außenseiter, der immer noch nicht gelernt hat, dass der Fluß in die andere Richtung fließt.
Ich weiß noch nicht, was ich mit der Erkenntnis anfange. Schwer vorstellbar, dass der alte Hund in mir noch lernt Männchen zu machen. Zu viel verkorksten Idealmist aus den 80ern, konservative Erziehung und verblendeter Religionsvorstellungen von christlichen Werten steckt untrennbar in mir. Aber ich versuch mich künftig vielleicht etwas weniger darüber zu beschweren. Man will schließlich dem gesellschaftlichen Establishment nicht andauernd ans Bein pinkeln. Man muss auch mal lernen, dass “normal” eben das ist, was den vorhandenen Normen entspricht.
Soziale Normen (Gesellschaftliche Normen) sind konkrete Vorschriften, die das Sozialverhalten betreffen. Sie definieren mögliche Handlungsformen in einer sozialen Situation. Sie sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden, unterliegen aber immer dem sozialen Wandel. Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen in unterschiedlicher Verbindlichkeit. Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftgemäßer Gewissensprüfung von Handlungen (siehe Moral, Ethik, kategorischer Imperativ).
Wikipedia: Soziale Norm
14. Januar 2010

Realismus? Realismus ist keine besonders gefragte Tugend, maximal als Pragmatismus noch positiv konnotiert, meist aber an der Schwelle des Pessimismus oder gar Fatalismus wahr genommen – kurzum: Realismus ist dein gesellschaftlicher Tod.
Allein die Planung einer zeitlich etwas entfernter liegenden gemeinsamen Aktivität, die jetzt keine Verbindlichkeit im Sinne einer Buchung etc. erfordert, spiegelt das ganze Dilemma für einen Realisten. In schier unendlichen Runden wird abgewogen und bewertet, wird bedacht, was die ideale Lösung unter Berücksichtigung aller Einzelinteressen zu sein scheint. Und da sich ja aber keiner als notorischer Quertreiber darstellen will, reduziert man es auf absolute “No Go”s des persönlichen Befindens, also die Dinge, die absolut und nun wirklich gar nicht gehen. Es entsteht ein Verwirrspiel von Kombinationsmöglichkeiten, die abgeklappert werden als gäbe es da irgendwo die eine Lösung, die leider nur schwer zu finden ist. Die Manu, die nur kommt wenn Kai da ist, aber nicht wenn es in Clubs danach gehen soll, was aber Tina vorzieht, die aber kein Fleisch isst, was allerdings Max mag, der dabei auch mal gern über Fußball quatscht, was für Sonja aber gar nicht geht, die es eh mehr in trendy locations zieht, was die Sache leider etwas teurer macht, was für Linus, der noch Student ist und zudem eh auf eine gute ÖPNV-Anbindung angewiesen ist, problematisch wird, was Robert wiederum egal ist, Hauptsache er findet einen Parkplatz und keiner redet über Kinder, denn das Thema kann er abends überhaupt nicht ab. Ein real existierendes Gesellschafts-Sudoku.
Der Realist sieht darin keinen Sinn.
Für ihn ist maximal die Signalisierung einer grundsätzlichen Bereitschaft zur Teilnahme am - nennen wir es - Kernstück der Sache sinnvoll, der Rest taugt maximal als eine Art Absichtserklärung oder Stimmungseinschätzung. Denn alles andere Abwägen und Mutmaßen ist ein Stochern im Nebel, eine Gleichung mit viel zu vielen Unbekannten als dass sie je gelöst werden kann. Das Problem: Beteiligt sich der Realist nicht an derartigen vorbereitetenden Diskussionen unter Anführung vorgenannter Begründung, wird ihm das als plumpe Ausrede um die Ohren gehauen – ja schlimmer: es ist die Manifestation seines Desinteresses für Freunde und Bekannten, ja vielleicht sogar für jede Form gesellschaftlichen Lebens. Man kann doch mal “ein bisschen” Interesse zeigen, schließlich ginge das ja auch einen selbst an und zeuge Respekt vor den anderen, wird eingeworfen.
So geläutert wirft der Realist dann doch selbst Vorschläge ein, wie ‘der neue Mexikaner an der Ecke’, doch diese Vorschläge werden als nahezu untaugliche und unbeholfene Versuche schmählich niedergetrampelt. Im schlimmsten Fall sogar als zynisch unterstellt, dass so ein Vorschlag ja wohl nicht ernst zu nehmen sei, schließlich müsse man doch wissen, dass Tina nie zum Mexikaner gehen werde und wenn Tina nicht mitgeht man auch auf Robert nicht zählen braucht und dann hat Max keinen mehr, mit dem er über Fußball redet und dann alle mit dem Thema nervt.
Am Ende kommt es doch anders – oder auch nicht. Wie Schrödingers Katze ist der Zustand in jeder Sekunde wohl eindeutig, aber unbekannt. – Meist aber kommt es anders. Manu kommt dann doch nicht, weil sie vergessen hatte, dass sie eingeladen ist, wodurch Kai auch nicht kommt und man die Entscheidung, warum man mit Max jetzt im vietnamesichen Restaurant sitzt, statt ein leckeres Steak zu essen, nicht mehr wirklich herleiten kann, während man mit Sonja über Mode spricht, was nun wirklich nicht das richtige Thema für einen ist.
Am Ende könnte der Realist triumpfierend einfach auf seine anfangs geäußerten Bedenken verweisen – wird dies aber tunlichst vermeiden. Erstens um nicht Gefahr zu laufen als Klugscheißer angeprangert zu werden und schließlich für die “negative Art” als das von Anfang ursächliche Übel der gesamten Planung zu gelten, zweitens weil bei nicht durchgeführtem Sudoku-Planungsritus es 100% jemanden gelingt – rückwärts betrachtet – die Gleichung zu lösen. Was ja auch kein Wunder ist, schließlich sind dann ‘die Unbekannten’ ja bekannt.
Der wahre Realist ist der, der nach Abwägung aller Gegebenheite zur Erkenntnis gelangt, dass dagegen ankämpfen nicht lohnt. (unbekannter Verfasser)
9. Dezember 2009
Da steht er nun, der arme Tropf
wackelt hin und her mit seinem Kopf.
Kann gar nicht wirklich so verstehen
warum die Menschen jetzt hier stehen.
Sie starren auf das rote Ding
wo er doch längst schon rüber ging,
wenn da nicht laufend Autos führen,
er kann die Ungeduld schon spüren.
Dann endlich stoppt die Blechlawine
unendlich später, wie ihm schiene.
Die anderen gehen mit ihm rüber,
und das ihm fiel mal auf schon früher,
dass nun oben auch ein grün Lichtlein prangt
vielleicht besteht gar ein Zusammenhang?!
7. Dezember 2009
Nichtsahnend ging er seinen Weg
da sah er sie schon stehen
auf einem kleinen Steg
er konnt nicht weiter gehen.
Sie wird sich in den Tode stürzen,
das war dem Manne klar!
Sich selbst das Lebensalter kürzen
dabei noch jung sie war.
Der Mann geriet in große Not,
er konnte sich nicht regen.
Der Sturz führt in den sich’ren Tod!
Es musste Rettung geben.
Wie sagt man einer Taube nur:
Das Leben geht doch weiter!
Auch wenn einem Schlimmes wiederfuhr,
wird doch der Himmel wieder heiter.
Er gab sich wirklich redlich Müh,
hat gegurrt und auch gesungen,
doch dann nähert er sich doch zu früh -
da war sie schon gesprungen.
So wendete er sich schmerzlich ab
konnte nicht in Abgrund schauen
dort unten lag sie sicher platt,
der Gedanke ließ ihn grauen.
Am Abend voller Pein er spricht
zu seiner Frau mit Schwere
doch die sagt zu der Leidensg’schicht,
dass er ein Trottel wäre.
Da ging ihm spät noch auf ein Licht
wenn man das so besehe,
dass nicht nur aus der eigenen Sicht,
man alles auch verstehe.
26. November 2009
Im Leben ist es komischerweise fast bei allem gleich, ob Produkt oder Zwischenmenschliches. Du hast was neues und bist begeistert, ob es Substanz oder nachhaltigen Nutzen hat, ist da erstmal egal. Doch dann irgendwann verliert sich die Begeisterung ob des Neuen und es bleibt das, was eben übrig ist. Bei vielem bleibt dann eben nur eine Hülle dessen, was man meinte zu sehen, oder ein Zweck oder Verwendung, die man gar nicht nutzen kann oder will.
Eigentlich ist nur etwas mit Substanz wirklich wertvoll. Vor allem mit einer Substanz, die man selbst brauchen kann, die einen ergänzt oder im Leben eine Hilfe ist – doch das reicht uns nicht immer aus. Wir gewöhnen uns an das, was nützlich ist, es wird selbstverständlich, und wir sehnen uns wieder nach der Begeisterung ob des Neuen.
Dann stehen wir vor der Wahl: Das eine aufgeben für das andere? Manche meinen, sie könnten beides haben: Mal bisschen mit etwas Neuem spielen und dann das aber das Alte wieder auspacken. Oder einfach mal von Neuem anfangen und im zweiten Anlauf dann dabei bleiben? Aber das geht oft nicht. Entweder man ist dann schon süchtig nach dem Stoff “Neu! Begeisterung!” und jagt dem immer nach, oder man findet einfach nie mehr das, was Substanz hat, Substanz die zu einem passt.
Das Dumme ist nur: Unsere Gesellschaft hat offenbar ihr aktuelles Lebensmodell auf “Neu! Begeisterung!” aufgesetzt und penetriert es in den Medien. Manche nennen es dann auch einfach Konsum.
Einen Aufschrei oder kritische Worte gibt es nicht. Vielleicht weil viele derer, die das Gesellschaftsbild prägen, also die, die man gemeinhin erfolgreich nennt, ob in Politik oder Unterhaltung, dieser Droge längst verfallen sind. Und damit sie sich nicht Scheiße fühlen, verpacken sie die Legitimation für die Droge in tolle Produkte, Werbung, Serien, Filme, Musik. Man erklärt es als modern, zum Lifestyle, zum State-of-the-Art.
Wer heute 30 Jahre verheiratet ist, ist suspekt, ein Exot. Wer seinen alten Fernseher immer noch hat ist gesellschaftfeindlicher Konsumverweigerer oder muss ein Versager sein, weil er sich nichts leisten kann. Und wer alte Autos kauft und sie pflegt ist kauzig.
Lebe den Konsum oder konsumiere dein Leben. Und böse Zukunftsvisionen sind das alles auch keine: Aktuell ist das drängendste Problem unserer Gesellschaft bereits die Frage nach der Entsorgung der ausgedienten Human-Abfälle – also all derer, die nicht mehr konsumieren können.
Heute bist du angesagt und mitten im Leben, morgen bist du selbst der, dem das Neue und Begeisternde fehlt. Quid pro quo – für das was du der Gesellschaft gibt, wirst du eine angemessene Gegenleistung erhalten. Der alte Rechtsgrundsatz gilt eh denn je. Es sei denn, du hast vorher Substanz im Leben gefunden.
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