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	<title>Alexander Endl &#187; Essentials</title>
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		<title>Aus Liebe &#8211; zur Distanz</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 18:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Freundschaft, Beziehung, Liebe scheint es immer nur ein Ziel zu geben: Immer größere Nähe, Vertrautheit, Intimität. Es gibt aber in Wirklichkeit nur wenige Menschen, die man - zumindest auf Dauer - in seine bedingungslose Nähe lassen will oder auch kann. Das ist nicht nur auf körperliche Nähe beschränkt, im Gegenteil: Es gilt auch für <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/09/aus-liebe-zur-distanz/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Freundschaft, Beziehung, Liebe scheint es immer nur ein Ziel zu geben: Immer größere Nähe, Vertrautheit, Intimität. </p>
<p>Es gibt aber in Wirklichkeit nur wenige Menschen, die man <em>- zumindest auf Dauer -</em> in seine bedingungslose Nähe lassen will oder auch kann. Das ist nicht nur auf körperliche Nähe beschränkt, im Gegenteil: Es gilt auch für die verbale Nähe, ja sogar auf eine rein geistige Ebene. </p>
<p>Nähe ist anstrengend. Weil man nur bei ganz wenigen Menschen sich komplett fallen lassen kann ohne nachzudenken &#8211; sein kann, wie man ist. Das ist wenigen Menschen vorbehalten &#8211; wenn man jung ist gibt es das manchmal zwischen Eltern und Kindern. </p>
<p>Man will das manchmal gar nicht, so zu sein &#8216;wie man ist&#8217;, weil man sich gar nicht immer mag, wie man ist. Man ist nicht immer, wie man sich gern hätte. Und so ist man in der Nähe gefordert, gefordert das zu sein, was man dem anderen, der nun so nahe ist, gern gegenüber sein will. Sei es auch nur &#8220;interessant&#8221; oder &#8220;lässig&#8221;, &#8220;witzig&#8221; oder &#8220;sensibel&#8221;, &#8220;stark&#8221; oder &#8220;schwach&#8221;. Man will dem anderen, den man aus guten Grund so in seine Nahe ließ, genau so wenig wie sich selbst enttäuschen. Will ihm nicht das Gefühl geben <em>&#8220;Aha, also doch er/sie doch nur eine Rolle gespielt und nun fällt die Maske&#8221;</em>. Man möchte, dass der andere in dieser Nähe bestätigt wird in der guten Meinung, die einen ja zu einer so intensiven Beziehung brachte &#8211; sei es als Partner, als Liebhaber oder eben auch nur als Freund. Und manchmal möchte man auch dem anderen das Gefühl erhalten, dass er in der Nähe immer willkommen sei, auch wenn es einem gerade gar nicht danach ist. Das zu leisten ist einem Menschen gar nicht immer möglich und für etwas Illusion bedarf es der Distanz. Kein Zaubertrick funktioniert, wenn der Künstler keinen Freiraum hat. </p>
<p>Natürlich will man Nähe, wenn eine Beziehung zu einem Menschen mehr ist als eine Bekanntschaft. Aber das Spiel zwischen Nähe und Distanz ist schwierig. </p>
<p>Eine Tür, die gestern auf war, heute zuzumachen, das kann als falsches Signal verstanden werden. Bedauere man vielleicht sie je aufgemacht zu haben? Habe man vom anderen vielleicht schon genug? Hatte man am Ende alles nur missverstanden? Oder war man gar einen Schritt &#8216;zu weit&#8217; gegangen? </p>
<p>Wie dieses Spiel zwischen Nähe und Distanz zu balancieren ist, kann man nicht pauschal beantwortet &#8211; aber es ist wichtig, danach zu suchen. </p>
<p>Bei Ehen, die lange halten, war die Suche nach einer Balance zwischen &#8220;Individuum sein&#8221; und &#8220;Paar sein&#8221; meist erfolgreich &#8211; dabei das Wir-Gefühl genau so zu schätzen wie den Freiraum, die Privatsphäre. Bei Verliebten ist dieses Spiel zwischen Nähe und Distanz der Flirt, der die Schmetterlinge bringt. Ohne Distanz fehlt das Interessante, das Erzählenswerte, das Überraschende. Und das Unbekannte und Fremde am anderen erhält den Reiz erkundet zu werden. Deswegen zieht man sich beim romantischen Abend auch etwas Besonderes an und sitzt nicht gleich zweckmäßig im Bademantel am Tisch um dann wenig Arbeit beim Auspacken zu haben. </p>
<p>Freunde, die ohne Limits sich immer näher kommen und alle Lebensräume füreinander euphorisch öffnen, knallen meist über kurz oder lang auf den Boden der Tatsachen. Vielleicht weil einer der beiden einen Partner findet, der nun Grenzen einfordert, vielleicht weil es einem der beiden doch zu weit geht und er nur nicht mehr wusste, wie er die Handbremse ziehen konnte, ohne den anderen dabei zurückzustoßen. </p>
<p>Ohne Distanz fällt es schwer sich oder eine Beziehung selbst zu hinterfragen, weil allein die Frage den anderen verletzt.<br />
Ohne Distanz fällt es schwer sich selbst zu verändern, weil man sich dazu gar nicht immer erklären möchte &#8211; weil man es vielleicht auch gar nicht kann. </p>
<p>Vielleicht ist das einer der Schlüssel für das Miteinander: Distanz zu wahren &#8211; aus Liebe, aus Respekt, aus Freundschaft. </p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/04/19/hommage-an-den-typ-der-bei-der-gema-die-titel-eintippt/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Hommage an den Typ, der bei der GEMA die Titel eintippt&#8230;">Hommage an den Typ, der bei der GEMA die Titel eintippt&#8230;</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/02/06/ich-geb-euch-schlechte-laune/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ich geb euch &#8220;Schlechte Laune&#8221;!">Ich geb euch &#8220;Schlechte Laune&#8221;!</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/07/29/deine-kleinen-kriege-und-grossen-taten/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Deine kleinen Kriege und große Taten">Deine kleinen Kriege und große Taten</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/01/19/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-44-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/06/20/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-131/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/09/aus-liebe-zur-distanz/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9614&amp;md5=ac98949d4e34eebb0e06ea8d3c9920d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Falsch Geld</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2012/02/03/falsch-geld/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit Geld bezahlen will, wird scheitern. Man kann damit das, was man kaufen will, gar nicht bezahlen. Denn der Preis für Zufriedenheit ist nicht in Geld bemessen. Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet nicht satt; ihr trinkt und werdet nicht einmal betrunken. * Geld ist falsch, weil es die <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/03/falsch-geld/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit Geld bezahlen will, wird scheitern.<br />
Man kann damit das, was man kaufen will, gar nicht bezahlen.<br />
Denn der Preis für Zufriedenheit ist nicht in Geld bemessen. </p>
<blockquote><p><em>Ihr sät viel und bringt wenig ein;<br />
ihr esst und werdet nicht satt;<br />
ihr trinkt und werdet nicht einmal betrunken. <a href="http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibel.php?b=37c=11&#038;vr=ulu" target="_blank">*</a></em></p></blockquote>
<p>Geld ist falsch, weil es die falsche Währung ist.<br />
Es kauft nur Dinge, die Zufriedenheit nach Außen zeigen soll.</p>
<blockquote><p><em>Glück ist sich selbst genug und braucht keine Zeugen. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462043471/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=endlde-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3462043471" target="_blank">*</a></em></p></blockquote>
<p>Geld kauft ein Placebo<br />
und manche wissen gar nicht mehr,<br />
wie Zufriedenheit wirklich schmeckt.</p>
<p>Und sie merken es erst,<br />
wenn Geld nicht mehr da ist<br />
und andere reich bleiben<br />
obwohl sie nie welches hatten.</p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/03/falsch-geld/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9607&amp;md5=13c12c46e1aa9227b4de6e9ff5f3896b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Du dumme Kuh</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2012/01/12/du-dumme-kuh/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kuh]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[tier]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ist eine Kuh dumm? Wenn sie so auf der Weide stehen, den ganzen Tag kauen, mit ihren großen Augen durch die Welt gucken und sich auch von laut rufenden Kindern nicht beeindrucken lassen, dann machen Kühe nicht den intelligentesten Eindruck. Dabei sind sie einfach nur sehr ruhige Tiere &#8211; auch in Stresssituationen schütten sie <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/12/du-dumme-kuh/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist eine Kuh dumm?</p>
<blockquote><p>Wenn sie so auf der Weide stehen, den ganzen Tag kauen, mit ihren großen Augen durch die Welt gucken und sich auch von laut rufenden Kindern nicht beeindrucken lassen, dann machen Kühe nicht den intelligentesten Eindruck. Dabei sind sie einfach nur sehr ruhige Tiere &#8211; auch in Stresssituationen schütten sie wenig Adrenalin aus. Kühe haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten: Untereinander schließen die Tiere Freundschaften. Außerdem können sie sich gut orientieren. Zum Stall finden sie immer zurück.<br />
<a href="http://www.rp-online.de/wissen/leben/dumme-kuh-und-andere-tierische-vorurteile-1.2239466">rp-online.de</a></p></blockquote>
<p>Jeden Tag auf seiner Weide rumstehen, essen, seine täglichen Dinge tun, durch die Welt gucken, Freundschaften pflegen, wieder nach Hause kommen auch in schwierigen Situationen (*hicks*) und sich möglichst keinen Stress machen &#8211; das ja nicht den Kühen vorbehalten.</p>
<p>Dumm ist die Kuh, nicht weil sie nicht lebensfähig wäre ohne Hilfe, sondern weil ihr ein höheres Maß an Intelligenz fehlt. Was Intelligenz ist, darüber scheiden sich die Geister, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kognition">kognitive Fähigkeiten</a> deuten aber darauf hin &#8211; also die Fähigeit etwas Abstraktem Aufmerksamkeit zu schenken, sich zu erinnern, zu lernen, Kreativität zu entwickeln, Planen, Orientieren, die Vorstellungskraft, zu argumentieren, sich selbst zu hinterfragen, eigenen Wille zu haben und an etwas zu glauben. </p>
<p>Die Kuh steht im Stall oder auf der Wiese, wird gemolken und irgendwann entsorgt oder schlicht zur Schlachtung gemästet. Dass sich dies mal rumsprechen könnte unter den Kühen und was dagegen unternommen wird, scheint nicht so zu sein. Wer weiß, vielleicht tauschen sich die Tiere sogar über das seltsame Verschwinden von Kollegen aus, aber Schlüsse daraus scheint man nicht zu ziehen. Größere Solidarisierungen und Zusammenschlüsse von Kühen zur eigenen Befreiung aus dem Joch sind jedenfalls nicht bekannt. </p>
<p>Den Tag rumkriegen (am Besten einen wie den anderen), immer genug zu Essen haben, bisschen was erledigen ohne sich zu überanstrengen, paar Freundschaften pflegen und immer ein Dach über dem Kopf &#8211; solange das halbwegs stressfrei läuft, lässt man das Schicksal auf sich zukommen und darüber andere entscheiden. Dinge zu hinterfragen, sich zu engagieren, etwas investieren und dann für sich oder die Gemeinschaft was riskieren &#8211; das nicht so das Ding einer Kuh.</p>
<p>Mal ehrlich und ohne Häme: Soweit weg ist da ein Großteil der Menschheit nun nicht. </p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/02/09/musik-zur-nacht-du-wichser-das-lied-ist-eigentlich-zu-schade-fuer-dich/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Musik zur Nacht: Du Wichser, das Lied ist eigentlich zu schade für dich">Musik zur Nacht: Du Wichser, das Lied ist eigentlich zu schade für dich</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/05/19/auch-der-supporteur-hats-schwoer/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auch der Supporteur hats schwör">Auch der Supporteur hats schwör</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2011/06/24/was-einem-die-woche-noch-so-einfiel-3/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem die Woche noch so einfiel">Was einem die Woche noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/10/29/klowand-reloaded-wer-es-pauschal-mag/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Klowand reloaded &#8211; wer es pauschal mag">Klowand reloaded &#8211; wer es pauschal mag</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/10/01/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-468/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/12/du-dumme-kuh/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9573&amp;md5=7f6b222e25df42983913e3b7bb2a8b6e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bereits am 6. Tag am Boden der Tatsachen angekommen? Auch schon wieder nix gelernt aus 2011? Auch nicht mal 6 mickrige Tage das durchgehalten, was man sich vorgenommen hatte, was endlich besser werden sollte? Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager! Aber seh es doch einfach positiv! Es ist kein Versagen nach nur 5 Tagen! Du <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2012/01/1325863216862.jpg" alt="" title="Looser" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-9564" /></p>
<p>Auch bereits am 6. Tag am Boden der Tatsachen angekommen?<br />
Auch schon wieder nix gelernt aus 2011?<br />
Auch nicht mal 6 mickrige Tage das durchgehalten, was man sich vorgenommen hatte, was endlich besser werden sollte?</p>
<p><em>Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager!</em></p>
<p>Aber seh es doch einfach positiv! Es ist kein Versagen nach nur 5 Tagen! Du hast ab morgen noch volle und unglaublich lange 360 Tage Zeit (Dank Schaltjahr) es besser zu machen!</p>
<p>Und akzeptiere einfach, dass gute Vorsätze kein frommer Wunsch eines weinseligen Silvesterabends sind, die man beim ersten Scheitern über Bord wirft, sondern verdammt harte Arbeit, Konsequenz und der Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen und daran auch gemessen zu werden &#8230; und auch für manches ein paar Anläufe zu brauchen. </p>
<p>Wir sprechen uns zum Jahresende! <img src='http://www.endl.de/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9556&amp;md5=7703377f299da5b07e5cdf031f0e49fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bewunderung ist eine Droge</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/12/19/bewunderung-ist-eine-droge/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Eitelkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewunderung ist eine Droge Bewunderung versetzt in Euphorie lässt Grenzen überwinden macht glücklich und ist erotisch. Bewunderung verändert die Wahrnehmung verschleiert die Dinge und hinterlässt einen Kater Bewunderung ist zu Beginn neu, frisch, motivierend, wird immer wichtiger und schließlich vom Mittel zum Zweck, um irgendwann nur noch wahrgenommen zu werden, wenn sie fehlt oder wenn <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/12/19/bewunderung-ist-eine-droge/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewunderung ist eine Droge</p>
<p>Bewunderung<br />
versetzt in Euphorie<br />
lässt Grenzen überwinden<br />
macht glücklich<br />
und ist erotisch.</p>
<p>Bewunderung<br />
verändert die Wahrnehmung<br />
verschleiert die Dinge<br />
und hinterlässt einen Kater</p>
<p>Bewunderung<br />
ist zu Beginn neu, frisch, motivierend,<br />
wird immer wichtiger und schließlich vom Mittel zum Zweck,<br />
um irgendwann nur noch wahrgenommen zu werden, wenn sie fehlt<br />
oder wenn die Angst, sie zu verlieren, immer lauter wird.</p>
<p>Bewunderung ist eine Droge<br />
Am Ende bleibt der Cold Turkey<br />
oder man verliert sich und die Realität.</p>
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		<item>
		<title>Der Verlust von These und Antithese</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/</link>
		<comments>http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 12:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland hätte man die Streitkultur verloren &#8211; mit der Aussage kommt man in intellektuellen Kreisen zumindest in die nächste Runde des Smalltalks am Abend. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Gestritten wird doch genug, auch medial öffentlich. Gemeint ist wohl nicht der Verlust des Streits, sondern eher der Verlust der Diskussionskultur. Für mich bedeutet <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland hätte man die Streitkultur verloren &#8211; mit der Aussage kommt man in intellektuellen Kreisen zumindest in die nächste Runde des Smalltalks am Abend. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Gestritten wird doch genug, auch medial öffentlich. </p>
<p>Gemeint ist wohl nicht der Verlust des Streits, sondern eher der Verlust der Diskussionskultur. Für mich bedeutet das, dass Diskussionen dem Grunde nach nicht mehr wertneutral begonnen werden. Der Ausgangspunkt einer Diskussion der heutigen Tage sind keine Argumente und Thesen, es folgt keine Erörterung und das Ziel ist keine Synthese. Heute ist der Ausgangspunkt einer &#8220;Diskussion&#8221; stets eine bereits gefasste Meinung, die es zu verteidigen gilt und als Ziel <em>(idealisiert und stets unerreichbar)</em> gilt der Kompromiss. </p>
<p>Diskutieren kommt aber originär vom Verb <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion">discutiare</a></em> und bedeutet „eine Sache untersuchen, erörtern, besprechend erwägen&#8221;. Es geht eben nicht darum mit einer vorgefassten, bereits selbst untersuchten, erörterten und erwogenen Meinung in den Ring zu steigen, sondern in gemeinsamer Runde Thesen und Antithesen <em>(also die Thesen, die man vermeintlich nicht vertreten wird)</em> abzuwägen, indem man bspw. sie auch einmal als wahr unterstellt oder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. </p>
<p>Dem subjektiven Empfinden nach ist heute aber bereits der Einstieg in eine Diskussion ohne dabei eine feste Meinung zu verteidigen als Schwäche stigmatisiert. Es gilt die eigene Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren &#8211; &#8220;Recht haben&#8221; und &#8220;Recht bekommen&#8221; ist die Zielvorgabe. </p>
<p>Der Kompromiss wird gesellschaftlich als nobler Akt der Vernunft gewertet. Nach verbaler Schlacht gilt es Abstriche zu machen und von der eigenen Meinung <em>- um des Konsenses Willen -</em> ein Stück entgegenzugehen. Der Kompromiss ist kein Akt der Einsicht aufgrund der Argumentation, er ist ein Akt des Friedens, ohne dabei von seiner Grundsatzhaltung abzurücken. Darum wird der Kompromiss auch bei nächstbester Gelegenheit gern verworfen.</p>
<p>Eine Diskussion ist das alles aber nicht. Diskutieren erfordert eine gewisse Offenheit und gedankliche Flexibilität. Das Ziel ist weder einen <em>(oft dann auch &#8216;faul&#8217; genannten)</em> Kompromiss zu erzielen noch das Durchsetzen oder Behaupten von eigenen Standpunkten. Ziel und Sinn einer Diskussion ist die Sache, das Abwägen von Thesen und Antithesen, also die Erörterung eines Themas um es wirklich zu verstehen. Eine Diskussion soll einen dabei in die Lage versetzen die eigenen Thesen einer Prüfung zu unterziehen &#8211; durch andere, aber auch durch sich selbst, indem man auch selbst sich in die Lage versetzt die favorisierte Ansicht für einen Moment in Frage zu stellen oder gar fallen zu lassen.</p>
<p>Die Rückgewinnung von Diskussionskultur würde daher erfordern, dass auch die gesellschaftliche und mediale Anerkennung der Diskussion an sich wieder gestärkt würde. In einer ergebnisorientierten Zeit, in der sich im Idealfall die eigene These auf eine Headline oder in 140 Zeichen pressen lassen muss, fehlt es aber allein am Willen der Auseinandersetzung. Es würde vielleicht sogar die Einsicht erfordern, dass Themen keine allein selig machenden Wahrheiten haben, dass Kompromisse nur ein Mittelweg ist, der beiden Seiten nicht gerecht wird und dass der berühmte Weg eigentlich das Ziel wäre &#8211; sprich: Eine Diskussion kein Ergebnis haben muss, sondern einen Prozess begleitet.</p>
<p>Wir meinen in Informationen zu ertrinken, dabei ertrinken wir in einer Flut von Meinungen. Wir lernen nicht zu schwimmen, wir suchen nach den größten Booten. </p>
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		<title>Der große Bau</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich lief ich an einem großen Bau vorbei &#8211; eine ganze Reihe von Gebäuden, um genau zu sein, die gerade aus dem Boden gestampft werden. Hmm, dachte ich mir, das wird die Bauarbeiter freuen, das ne Menge gute Arbeit. Aber wahrscheinlich, dachte ich mir, sind die nicht mal gut bezahlt oder werden gar durch halb <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/07/der-grosse-bau/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich lief ich an einem großen Bau vorbei &#8211; eine ganze Reihe von Gebäuden, um genau zu sein, die gerade aus dem Boden gestampft werden. </p>
<p>Hmm, dachte ich mir, das wird die Bauarbeiter freuen, das ne Menge gute Arbeit. Aber wahrscheinlich, dachte ich mir, sind die nicht mal gut bezahlt oder werden gar durch halb Europa hergekarrt, weil woanders jemand noch weniger verlangt als Stundenlohn. Die Bauarbeiter werden vielleicht froh sein überhaupt einen Job zu haben &#8211; nicht mehr, nicht weniger. </p>
<p>Aber dann doch wenigstens der Bauunternehmer, dachte ich mir weiter, der wird doch froh sein. Aber dann dachte ich an EU-weite Ausschreibungen, Preisdruck, Lohndumping, Haftungsfragen, Baumängel, die Risiken und ich dachte darüber nach, von wie vielen Baufirmen ich in meinem Leben schon gelesen habe, die pleite gegangen sind. Richtig warm wurde mir bei dem Gedanken an Bauunternehmer da auch nicht.</p>
<p>Da stand ich dann so da und dachte mir: Richtig verdienen daran tun meistens irgendwelche Investoren und Makler. Also im Grunde die, die sich die Hände beim Bauen selbst nie dreckig machen mussten. Denen das Objekt am Ende auch egal ist, sobald der Deal eingefädelt und das Projekt abgeschlossen ist. Und ich dachte mir, dass das irgendwie exemplarisch ist für so vieles heute. </p>
<p>Geld verdient Geld. Arbeit verdient keines. Daher kann nur der, der Geld hat, auch mehr Geld verdienen. </p>
<p>Das ist in sich auch irgendwie logisch und konsequent. Nur warum eine komplette Gesellschaft das so akzeptiert, auch wenn sie selbst davon nicht profitiert, dass man sogar Leuten, die sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, wie Gesundheit, Erziehung, Sicherheit oder Soziales, weniger gesellschaftlichen Respekt zollt als denen, die einfach nur Geld haben und daraus mehr Geld machen, bleibt mir ein Rätsel. </p>
<p>Geld regiert, so war das ja schon immer irgendwie. Der Unterschied heute ist nur, dass man nicht mal mehr unterdrücken muss, denn die Unterdrückten machen das irgendwie ganz von alleine.</p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/07/der-grosse-bau/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9487&amp;md5=c3867bc3ae541e1993f921b715cf313e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Freiheit nehm ich mir</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/11/02/die-freiheit-nehm-ich-mir/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 23:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann hielt an und stand in einem plötzlichen Anflug des alten Revoluzzergeistes wie ein Fels wie eine Eiche da. Nicht weichen werde er weil es sein Recht sei. Er könne hier stehen weil er ein freier Bürger sei dem niemand je zu sagen habe wo und wann er stehenbleibe. Vom Kegel des Lichts aus <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/02/die-freiheit-nehm-ich-mir/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann hielt an<br />
und stand<br />
in einem plötzlichen Anflug<br />
des alten Revoluzzergeistes<br />
wie ein Fels<br />
wie eine Eiche<br />
da.</p>
<p>Nicht weichen werde er<br />
weil es sein Recht sei.<br />
Er könne hier stehen<br />
weil er ein freier Bürger sei<br />
dem niemand je zu sagen habe<br />
wo und wann er stehenbleibe.</p>
<p>Vom Kegel des Lichts<br />
aus dem Scheinwerfer<br />
wurde er noch kurz geblendet<br />
dann erfasste ihn das Fahrzeug,<br />
das dem Mann auf der Straße<br />
so dunkel gekleidet<br />
mitten auf dem Weg stehend<br />
nicht mehr ausweichen konnte.</p>
<p>Noch im Krankenhaus<br />
schwor sich der Mann<br />
sich nicht zu beugen<br />
denn es sei sein Recht.<br />
Bevor er verstarb.</p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/02/die-freiheit-nehm-ich-mir/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9481&amp;md5=4b5ff5c88d08a26642ad2b64d956c675" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitaler Totenschein</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle fanden sich an dem Tag zusammen als der digitale Totenschein bestätigt wurde. Im Prinzip war es nach der Beerdigung nur noch eine Formalität, aber als die Bestätigung kam und damit der Verstorbene aus allen digitalen Netzen verschwand, war dann doch für die Familie und den Freunden der Moment der gemeinsamen Andacht ein Bedürfnis. Das <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/28/digitaler-totenschein/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle fanden sich an dem Tag zusammen als der digitale Totenschein bestätigt wurde. Im Prinzip war es nach der Beerdigung nur noch eine Formalität, aber als die Bestätigung kam und damit der Verstorbene aus allen digitalen Netzen verschwand, war dann doch für die Familie und den Freunden der Moment der gemeinsamen Andacht ein Bedürfnis. Das war es jetzt endgültig, in Facebook, Qype, Google, Twitter und Co. war mit einem mal ein Mensch nicht mehr existent. Die digitale Bestattung war vollzogen.<br />
</em></p>
<p>Was ich heute Nacht geträumt habe, ist vielleicht gar nicht so utopisch und vor allem gar nicht mal so abwegig. Nachdem ich mich dieses Jahr das erste Mal von einem Menschen verabschieden musste, mit dem mich neben dem realen Leben auch ein &#8220;digitales Leben&#8221; verband, stellt man fest, wie lange der Nachklang eines Menschen in den digitalen Verzeichnissen wie Fragmente nachhängen &#8211; manche scheinen fast auf ewig in Stein gemeiselt. Bei Qype noch gerade eine Rezension geschrieben, in Facebook noch auf der Pinnwand, die eigene Website bis zum Auslaufen des Providervertrages eingefroren auf dem letzen Stand kurz vor dem Tod. Wenn ein Mensch stirbt, wird im realen Leben damit begonnen das &#8220;Jetzt&#8221; in die &#8220;Vergangenheit&#8221; zu bringen. Man ordnet die Dinge, Wohnungen werden aufgelöst, die Habseligkeiten verteilt oder entsorgt. Im digitalen Leben fällt das ungemein schwerer. An viele Dinge kommt man nicht mal ran, jetzt erst langsam finden sich bspw. bei Qype oder Google Maps Möglichkeiten, auch als Außenstehender auf ein Ableben eines Menschen hinzuweisen, damit auch dort endlich geordnet wird &#8211; auch damit die Trauernden endlich abschließen können und nicht immer wieder schmerzlich an den Verlust erinnert werden. </p>
<p>Der digitale Totenschein wäre am Ende nicht mehr oder weniger wie ein Teil einer Art digitalen Signatur oder Zertifikat. Ich finde die Idee nicht schlecht, gäbe es dazu eine &#8211; freiwillige &#8211; vielleicht auch staatlich geführte oder zumindest kontrollierte Zertifizierungsstelle, bei der man eine Authentifizierung durchführen lassen kann. Damit könnte man, was ja in Ansätzen bei Twitter bspw. erfolgt, eine Echtheitsprüfung durchführen, damit sich auch in Facebook und Co. digitale Fakes schnell enttarnen lassen können. Selbst Artikel in Blogs könnten so verifiziert werden, ebenso wie viele andere Anmeldungen. Das digitale Zertifikat eines Lebens sollte im Prinzip nur eine Bestätigung enthalten &#8211; ein Schlüssel-Schloss-Prinzip. Der Dienst wird authorisiert, die zentrale Stelle bestätigt. Zentral werden die Berechtigungen vom Menschen dahinter gesteuert und verwaltet, der dort einmalig (oder regelmäßig) seine Identität bestätigt. Nach seinem Ableben könnten dann die Hinterbliebenen durch eine Sterbeurkunde mit einer einzigen Aktion auch das digitale Leben beenden.</p>
<p>Mich wundert eigentlich, wenn man bisschen darüber nachdenkt, wie wenig man sich doch im Netz bisher damit auseinandersetzt, dass es in einer digitalen Gesellschaft neben dem digitalen Leben auch einen digitalen Tod gibt.</p>
<hr />
<p>Dazu passend mit Dank an Sylvie für die Dossier- und Artikel-Empfehlungen:</p>
<p><a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/digital/296310.ratgeber-die-digitalen-spuren-nach-dem-tod.html" target="_blank">Ratgeber: Die digitalen Spuren nach dem Tod</a>: Unser Leben wird zunehmend digital &#8211; und damit auch das Ende des Lebens. Wir hinterlassen überall digitale Spuren, doch was mit diesen nach dem Tod geschieht, ist weitgehend unbekannt.</p>
<p><a href="http://www.swr.de/ratgeber/multimedia/tod-im-netz-digitaler-nachlass/-/id=1818/nid=1818/did=6038224/1tn6zdp/index.html" target="_blank">Was passiert mit dem digitalen Ich von Verstorbenen?</a><br />
Ein Unfall, eine Krankheit – das Leben kann ganz plötzlich enden. Im Internet dagegen scheint es endlos: Im Netz &#8220;leben&#8221; viele Verstorbene auf ihren Profil-Seiten mit Fotos, Pinnwandeinträgen und Freundschaften noch jahrelang weiter. Dieses Problem rückt erst langsam ins Bewusstsein von Usern und Internet-Anbietern.</p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/09/08/mysterioeses-internet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mysteriöses Internet">Mysteriöses Internet</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/03/09/republica-09-digitaler-shift-und-datenschutz/" rel="bookmark" title="Permanent Link: re:publica &#8217;09: Digitaler Shift und Datenschutz">re:publica &#8217;09: Digitaler Shift und Datenschutz</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/12/15/digitale-einwanderer/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Digitale Einwanderer">Digitale Einwanderer</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/12/10/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-516/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/02/05/links-for-2008-02-04/" rel="bookmark" title="Permanent Link: links for 2008-02-04">links for 2008-02-04</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/28/digitaler-totenschein/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9471&amp;md5=0406c506e0ec61472f7d8d832809c2f7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Parabel  der verpassten Gelegenheiten</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Er stand entspannt, blickte gelangweilt umher. Sah nach links, mal nach rechts. Einer, den keiner was kann, der keinen was will. Und wartete auf die grüne Ampel. Und als er so stand und mal nach links mal nach rechts in losen Gedanken versunken den Verkehr verfolgte sprang die Ampel um auf Grün - doch er <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er stand entspannt,<br />
blickte gelangweilt umher.<br />
Sah nach links,<br />
mal nach rechts.<br />
Einer, den keiner was kann,<br />
der keinen was will.<br />
Und wartete<br />
auf die grüne Ampel.</p>
<p>Und als er so stand<br />
und mal nach links<br />
mal nach rechts<br />
in losen Gedanken versunken<br />
den Verkehr verfolgte<br />
sprang die Ampel um auf Grün<br />
- doch er sah nicht hin.</p>
<p>So stand er und schaute<br />
mal hierhin<br />
mal dahin<br />
und als er endlich aufsah<br />
war die Ampel Rot &#8211; wie sie immer war.<br />
Was ihn dazu trieb<br />
verärgert den Taster zu betätigen.</p>
<p>Er hatte es wohl gar nicht mitbekommen,<br />
das Grün dazwischen.<br />
Er ärgerte sich über die Ampel,<br />
die Technik, die Stadt, das lange Warten.</p>
<p>Und mir kam es vor<br />
wie eine Parabel<br />
der verpassten Gelegenheiten.</p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/12/07/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-514/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/05/16/eine-parabel/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Eine Parabel">Eine Parabel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/06/30/links-for-2007-06-29/" rel="bookmark" title="Permanent Link: links for 2007-06-29">links for 2007-06-29</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/04/25/was-wird/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was wird">Was wird</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2006/01/27/bundesliga-rueckrunde/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bundesliga-Rückrunde">Bundesliga-Rückrunde</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9467&amp;md5=a86896fa4ba028506dbe4776ad51948b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Occupy Wall Street und der Baader Meinhof Komplex</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/</link>
		<comments>http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 06:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endl.de/weblog/?p=9456</guid>
		<description><![CDATA[Gestern im Nachtprogramm der ARD: Der Baader Meinhof Komplex &#8211; Sendestart Teil 1 um 23:30 Uhr, Sendestart Teil 2 um 1:15 Uhr, offenbar findet man für solche Filme keine besseren Sendeplätze im vollgepackten Qualitätsfernsehen, aber das nur am Rande. In der Sendepause zwischen Teil 1 und Teil 2: Das Nachtmagazin. Eines der Themen dort: Aufstände <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern im <a href="http://programm.daserste.de/pages/programm/liste.aspx?datum=013368BE06878C57196367675A96B3EC" target="_blank">Nachtprogramm der ARD</a>: Der Baader Meinhof Komplex &#8211; Sendestart Teil 1 um 23:30 Uhr, Sendestart Teil 2 um 1:15 Uhr, offenbar findet man für solche Filme keine besseren Sendeplätze im vollgepackten Qualitätsfernsehen, aber das nur am Rande. </p>
<p>In der Sendepause zwischen Teil 1 und Teil 2: Das Nachtmagazin. Eines der Themen dort: Aufstände des Volks in Europas Städten gegen die internationale Finanzkrise &#8211; und die Aktion &#8220;Occupy Wall Street&#8221; (<a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/331152_nachtmagazin/8486552_nachtmagazin" target="_blank">Video</a>).</p>
<p>Der direkte Vergleich zwischen der politischen Stimmungslage im Film, dort die aktuelle Stimmungslage in Europa, war frappierend. Da die Machtlosigkeit der nach politischer Mitsprache strebenden jungen Menschen, hier die Machtlosigkeit des Volkes in Anbetracht des Kapitals. Worthülsen hier, Worthülsen da, Resignation, Straßendemonstrationen, politische Ignoranz, zunehmend zum Teil krasse Missstände, die sich auch in Zahlen belegen lassen (vgl. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/occupy-wall-street-ursprung-und-zukunft-einer-bewegung-ihr-seid-reich-wir-die-mehrheit-1.1161905" target="_blank">Artikel der sz vom 14.10.2011</a>), das ist der Nährboden, auf dem sich das politische und wirtschaftliche Establishment aktuell die gesellschaftlichen Probleme selbst in einer Petrischale namens Kapitalismus großzieht.</p>
<p><em>&#8220;Das pure Streben nach Profit kann nicht so weiter gehen.&#8221; (Wolfram Siener, Sprecher: &#8220;Occupy Frankfurt&#8221;) &#8211; &#8220;Wer sehr viel Macht in Händen hat, muss auch Verantwortung übernehmen, das erfolgt nicht.&#8221;</em></p>
<p>Es wird nie mehr einen Hitler geben, sagte man mir in meiner Jugend, weil die Gesellschaft dazu zu aufgeklärt sei und sowieso alle viel zu satt wären. Daran hatte ich schon damals so meine Zweifel, heute umso mehr. Und selbst wenn es keinen Hitler mehr geben sollte, ob es auch keine neue RAF geben wird, kann ich derzeit erst Recht nicht mehr so entschieden von mir weisen. Die Grundlage des Gefühls der Handlungsunfähigkeit, das Gefühl, das Reden nichts mehr bringt, dass die Demokratie längst derart in Fesseln des vor allem kapitalgetriebenen Lobbyismus liegt, lässt sich kaum leugnen. </p>
<p>Dass auf dieser Grundlage nicht nur Extremismus aus (im Übrigen ebenso mindestens mitinitiiert vom gnadenlosen Kapital- und Machtstreben des Kapitalismus) dem Islam kommt, sondern auch aus den Reihen unserer europäischen Gesellschaft, kann zwar deswegen nicht toleriert werden, wer aber heute die Augen davor verschließt, dass diese Entwicklung denkbar und möglich ist, und entsprechend sich weigert, dem entgegenzusteuern, handelt zumindest politisch grob fahrlässig. </p>
<p>Möge die Gesellschaft aus ihrer Geschichte gelernt haben und heute die Chance ergreifen, das Ruder herumzureißen. Ich meine mich aber an ein sehr treffendes Zitat aus einem Henning Mankell-Buch zu erinnern (sinngemäß): &#8216;Wir haben die alte Gesellschaft und ihre Werte mit Überzeugung aus den Angeln gehoben, aber wir haben vergessen uns eine neue zu geben.&#8217; </p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/10/02/relationen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Relationen">Relationen</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/03/09/amateurfotos-in-google-street-view/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Amateurfotos in Google Street View">Amateurfotos in Google Street View</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/03/09/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-316/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/03/09/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-316/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/06/01/auch-spon-greift-das-thema-auf/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auch SPON greift das Thema auf">Auch SPON greift das Thema auf</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9456&amp;md5=55c94664048114a43bf93270cc130812" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frei wie ein Vogel</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/09/22/frei-wie-ein-vogel/</link>
		<comments>http://www.endl.de/weblog/2011/09/22/frei-wie-ein-vogel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[lebensweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endl.de/weblog/?p=9423</guid>
		<description><![CDATA[Frei wie ein Vogel einfach alles hinter sich lassen abheben und weg. Wäre das nicht was? Einfach losziehen ein Umzugsunternehmen deine Sachen zusammenpacken lassen und sich erst am Ziel telefonisch melden. Alle vor vollendete Tatsachen stellen. Leider sind Vögel aber viel zu doof. Im Bild sieht man zwei Tauben die könnten zwar fliegen wohin sie <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/09/22/frei-wie-ein-vogel/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2011/09/2011-93.jpg" alt="" title="2011-93" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-9428" /></p>
<p><a href="http://youtu.be/nMRoK_VZJQw" target="_blank">Frei wie ein Vogel</a><br />
einfach alles hinter sich lassen<br />
abheben und weg. </p>
<p>Wäre das nicht was?<br />
Einfach losziehen<br />
ein <a href="http://www.immobilienscout24.de/Lead/Start/Umzugsunternehmen/" target="_blank">Umzugsunternehmen</a> deine Sachen zusammenpacken lassen<br />
und sich erst am Ziel telefonisch melden.<br />
Alle vor vollendete Tatsachen stellen.</p>
<p>Leider sind Vögel aber viel zu doof.<br />
Im Bild sieht man zwei Tauben<br />
die könnten zwar fliegen wohin sie wollten<br />
hängen aber ihr Leben meist dort rum,<br />
wo sie eben schon immer rumhängen.</p>
<p>Auch die Zugvögel sind eher wie Mallorca-Urlauber<br />
immer von A nach B und von B nach A. </p>
<p>Die Tiere folgen ihren Instinkten<br />
die Menschen folgen ihren Erfahrungen<br />
und die zeigt, dass man vielleicht den Ort wechseln kann,<br />
aber sich doch selbst immer mitbringt.</p>
<p>Um frei zu sein<br />
musst du in dir selbst fliegen können.</p>
<blockquote><p><em>Where did we lose the touch<br />
that seemed to mean so much?<br />
It always made me feel so&#8230; </p>
<p>Free as a bird,<br />
like the next best thing to be.<br />
Free as a bird. </p>
<p>Home, home and dry,<br />
like a homing bird I&#8217;ll fly<br />
as a bird on wings. </em></p>
<p>The Beatles &#8211; Free As A Bird</p></blockquote>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/08/05/wuermer-spaetlese/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Würmer Spätlese">Würmer Spätlese</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2006/04/09/der-vogel-ist-tot-mausetot/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der Vogel ist tot, mausetot">Der Vogel ist tot, mausetot</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/02/09/ballack-schiesst-den-vogel-ab/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ballack schießt den Vogel ab">Ballack schießt den Vogel ab</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2011/08/19/schraeger-vogel/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schräger Vogel">Schräger Vogel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2011/04/21/gemach-gemach-soweit-sind-wir-nicht/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gemach gemach, soweit sind wir dann doch noch nicht">Gemach gemach, soweit sind wir dann doch noch nicht</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
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		<title>Grenzverschiebung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Müde strampelnd schien der Anstieg nie zu enden. Da zog ein anderer Radler mühlos an mir vorbei. Neugierig machte mich nur das Radel, das doch meinem ziemlich ähnlich sah. So trat ich nun in die Pedale, getrieben rein von purer Neugier, ob denn dies Velo wirklich, dem meinen mehr als ähnlich war. Kraftreserven mobilisiert, schloss <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/09/21/grenzverschiebung/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Müde strampelnd schien der Anstieg nie zu enden.<br />
Da zog ein anderer Radler mühlos an mir vorbei.<br />
Neugierig machte mich nur das Radel,<br />
das doch meinem ziemlich ähnlich sah.</p>
<p>So trat ich nun in die Pedale, getrieben rein von purer Neugier,<br />
ob denn dies Velo wirklich, dem meinen mehr als ähnlich war.<br />
Kraftreserven mobilisiert, schloss ich auf und um festzustellen:<br />
Dies Rad gleicht meinem fast auf&#8217;s Haar.</p>
<p>Den Anstieg, den so mühsam ich erkämpfte,<br />
gelang dem Mann mit gleichem Rade, so mühelos und behände.<br />
Dies dacht ich mir als ich gewahr, dass ich nun während ich das denke,<br />
die ganz&#8217; Zeit fast mühlos nun hinter ihm herfahr.</p>
<p>Ist es das? Dass man erst vorgeführt bekommen muss,<br />
was man mit seinen Möglichkeiten auch erreichen kann?<br />
Um dann selbst zu entdecken,<br />
auch in diesen Fußspuren geh&#8217;n zu können?</p>
<p>Mag sein, doch gilt&#8217;s nicht immer,<br />
denk ich und seh vor mir das Bilde,<br />
als einst ein Freund mein Gitarre sich zu Händen nahm<br />
und es bespielte wie ich das Instrument nimmer klingen hörte.</p>
<p>Wohl wahr, für manches fehlt uns das Talent,<br />
das dir Vorgezeigte je zu schaffen,<br />
doch manchmal braucht es auch mehr als nur den Versuch,<br />
da braucht es Geduld und Müh, um&#8217;s aufzudecken.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/09/21/grenzverschiebung/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9419&amp;md5=87c20dc3ba0654a125971446717180b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mimimi</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/09/13/mimimi/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 16:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibe]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Netz ist was für harte Männer. Subjektivität galore! Je derber und unsachlicher, desto mehr macht es Klick. Klick Klick Klick, das die neue Währung. Von RTL lernen heißt Siegen lernen. Von BILD sowieso. Und wer aufmuckt, wird niedergebügelt. Wozu argumentieren, wenn man den Gegner auch diskreditieren kann. Und wird dann gemault, kommt das Mimimi. <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/09/13/mimimi/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Netz ist was für harte Männer.<br />
Subjektivität galore!<br />
Je derber und unsachlicher, desto mehr macht es Klick.<br />
Klick Klick Klick, das die neue Währung. </p>
<p>Von RTL lernen heißt Siegen lernen. Von BILD sowieso.<br />
Und wer aufmuckt, wird niedergebügelt.<br />
Wozu argumentieren, wenn man den Gegner auch diskreditieren kann.<br />
Und wird dann gemault, kommt das Mimimi.<br />
Klick Klick Klick, auch die Mimose macht nen PI.<br />
Das Netz braucht Eier.</p>
<p>Und weil es funktioniert, muss man auch verstehen,<br />
dass es halt klickt, auch wenn man es verteufelt.<br />
Aber klickt halt, das muss man verstehen.<br />
Klick Klick Klick, dann klickt auch der Werbepartner,<br />
damit die Münzen klingen.</p>
<p>Und jeder Klick,<br />
so ist es eben,<br />
gibt Recht.<br />
Klick ist relevant.<br />
Klick macht relevant.</p>
<p>Mimimi.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/09/13/mimimi/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9397&amp;md5=9a07a9d3466545fccdbe561fd187ffbe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ich lese, also bin ich &#8230; nur was?</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/08/18/ich-lese-also-bin-ich-nur-was/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kind begannen meine Bücher oft mit dem Tod und endeten im Leben. Als Jugendlicher hatten meine Bücher für den Tod einen Täter und es war die Aufgabe der Lebenden ihn zu ermitteln, damit das Leben weitergehen kann. Als junger Erwachsener hatten meine Bücher den Tod als Frage um ihn mit dem Leben zu beantworten. <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/08/18/ich-lese-also-bin-ich-nur-was/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind begannen meine Bücher oft mit dem Tod<br />
und endeten im Leben.</p>
<p>Als Jugendlicher hatten meine Bücher für den Tod einen Täter<br />
und es war die Aufgabe der Lebenden ihn zu ermitteln,<br />
damit das Leben weitergehen kann.</p>
<p>Als junger Erwachsener hatten meine Bücher den Tod als Frage<br />
um ihn mit dem Leben zu beantworten.</p>
<p>Heute beginnen meine Bücher mit dem Leben,<br />
um mit dem Tod zu enden.</p>
<p><em>Ich lese, also bin ich. Bin ich, was ich lese?</em></p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/04/10/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-92/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/09/07/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-180/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/05/11/maisgriess-kalauer/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Maisgrieß-Kalauer">Maisgrieß-Kalauer</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2005/05/11/amortisation-die-diesel-frage/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Amortisation &#8211; Die Diesel-Frage">Amortisation &#8211; Die Diesel-Frage</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2006/05/16/kurz-eingeworfen-die-opel-blogger/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kurz eingeworfen: Die Opel-Blogger">Kurz eingeworfen: Die Opel-Blogger</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/08/18/ich-lese-also-bin-ich-nur-was/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9358&amp;md5=91497d50c25b774f7202f3049bd3c45d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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