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Absolut normales Blog

8. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 8. März 2010 12:47

Bloguzius sagt


Ist der Ruf erst ruiniert …
wird er dir ständig auf’s Brot geschmiert.

Bloguzius, Lebensweisheiten eines Bloggers


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7. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 7. März 2010 00:49

Jungs haben es auch nicht leicht


Geben sie sich männlich
sind sie ein Macho
sine sie verständnisvoll
sind sie ein Weichei

Hören sie zu
sind sie ein “Frauenversteher”
und daher entweder “schwul”
oder “nur” ein Freund…

Gehen sie gern aus
sind sie nur Party-Löwe
bleiben sie zu Haus
ein Stubenhocker.

Fragen sie nach,
sind sie aufdringlich
tun sie es nicht
desinteressiert.

Haben sie Kontakt zu vielen Frauen
sind sie ein Giggolo und Playboy
tun sie es nicht
sind sie klammernd oder wohl unattraktiv.

Sind Jungs single
sind sie nur notgeil
sind sie vergeben
bei jedem Flirt ein moralisches Wrack.

Sind sie intelligent
fehlt ihnen das maskuline
sind sie maskulin
sind sie zu doof.

Sind sie am Ende konsequent
haben sie alles missverstanden
sind sie es nicht
haben sie kein Rückgrat.

Am Ende dünkt einen (Mann)
dass man es ihnen (Frau)
es gar nicht recht tun kann.

Aber das macht nichts
denn die meisten Männer
die das lesen,
fragen sich nur: “Hä?”


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3. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 3. März 2010 18:09

Von Gärtnern lernen, heißt siegen lernen


Es geht um nichts Geringeres als “die Verständigung zwischen Mann und Frau”!

Veitshöchheim: Gärtner lernen, mit Frauen Geschäfte zu machen
“Grün ohne Grenzen” – unter diesem Motto haben am Mittwoch in Veitshöchheim (Lkr. Würzburg) die 42. Landespflegetage begonnen. Bei der Veranstaltung für Profi-Gärtner geht es nicht nur um Zaungestaltung und Anpflanzung, sondern vor allem um die Verständigung zwischen Mann und Frau.

Link zu br-online.de: AUDIO Veitshöchheim: Gärtner lernen, mit Frauen Geschäfte zu machen

:grin:


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1. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 1. März 2010 22:00

Musik zur Nacht: Sage Nein!


[Link zu YouTube]

ASP – Sage nein – Lyrics

Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
Wieder Nazi-Lieder johlen
Über Juden Witze machen
Über Menschenrechte lachen
Wenn sie dann in lauten Tönen
Saufend ihrer Dummheit fröhnen
Denn am Deutschen hinterm Thresen
Muss nunmal die Welt genesen

Dann steh auf und misch dich ein:
Sage Nein!

Meistens rückt dann ein Herr Wichtig
Die Geschichte wieder richtig
Faselt von der Auschwitz-Lüge
Leider kennt man’s zur Genüge

Mach dich stark und bring dich ein
Zeig es diesem dummen Schwein:
Sage Nein!

[Refrain]
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
Ob als Schüler oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
Ob du sechs bist oder hundert,
Sei nicht nur verschreckt, verwundert

Ohne zögern bring dich ein:
Sage Nein!
[/Refrain]

Und wenn aufgeblas’ne Herren
Dir galant den Weg versperren
Ihre Blicke unter Lallen
Nur in deinen Ausschnitt fallen
Wenn sie prahlen von der Alten,
die sie sich zu Hause halten,
denn das Weib ist nur was wert
wie da einst an Heim und Herd

Tritt nicht ein in den Verein:
Sage Nein!

Und wenn sie an deiner Schule
Plötzlich lästern über Schwule,
Schwarze Kinder spüren lassen,
Wie sie and’re Rassen hassen
Eher anstatt auszusterben
Deutschland wieder braun verfärben

Hab dann keine Angst zu schrei’n:
SAGE NEIN!


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23. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 23. Februar 2010 17:10

Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle [Kabarettist Fonsi mit einem Appell]


Bewegender Kommentar des Kabarettisten Christian Springer alias Fonsi, der sein Programm unterbricht und nicht witzig sein will, nur um das in Richtung Guido Westerwelle los zu werden. [Link zu YouTube]

… nicht als Kabarettist, sondern einfach als Mensch,
einfach zu ihnen sagen:

Sie benützen die Ärmsten der Ärmsten für ihre Propaganda.
Hartz IV ist ihnen egal.
Sie müssen nur mit der FDP aus diesem Umfrageloch raus. [...]

Herr Westerwelle [...], Sie sind Vize-Bundeskanzler!
Ich möchte, dass das jemand ist
der verantwortungsbewusst,
vielleicht ‘menschlich’ ist. …

[vie Twitter und Facebook von verschiedenen Leuten geposted]

Nachtrag – auch auf die Gefahr hin, dass es unfreiwillig populistisch rüberkommen könnte -:

Westerwelle kassierte Honorar von Liechtensteiner Bank

Guido Westerwelle hat die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß deklariert: 35 Vorträge für Firmen und Verbände, juristisch alles einwandfrei. Politisch brisant sind solche Jobs aber doch – wenn es sich beim Auftraggeber um eine Liechtensteiner Bank handelt, bei der deutsches Schwarzgeld versteckt wurde.
[...]
Das bezahlte Referat für die Liechtensteiner Bank ist juristisch wohl nicht zu beanstanden – den Vortrag hatte Westerwelle, wie vom Gesetz vorgeschrieben, als “entgeltliche Tätigkeit neben dem Mandat” offiziell deklariert. Politisch ist sein Auftritt dennoch brisant.

Der Vortrag in Zürich wirft einen Schatten auf die Rolle der FDP in der aktuellen Debatte um den umstrittenen Ankauf weiterer CDs mit den Daten deutscher Steuersünder. Bislang hielt sich Westerwelle in dieser Angelegenheit auffällig zurück. Indirekt kritisierte er den Ankauf der Daten: Zwar sei Steuerhinterziehung “kein Kavaliersdelikt”, erklärte er, aber dennoch dürfe sich der Staat “nicht zum Mittäter von Dieben” machen.

Der Vortrag war längst nicht die einzige Nebeneinkunft Westerwelles. Insgesamt meldete er dem Bundestag 35 Vorträge, die nach der sogenannten “Stufe 3″ bezahlt wurden und die Westerwelle demnach jeweils mehr als 7000 Euro einbrachten. Zusammengerechnet kassierte der Liberale in der vergangenen Legislaturperiode neben seinen regulären Bezügen mindestens 245.000 Euro für Vorträge für Wirtschaftsunternehmen, Verbände oder Agenturen. [...]


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15. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 15. Februar 2010 13:47

King of the Gehweg – Überholen im Rollsplitt


Die Situation war natürlich längst absehbar und jetzt ist sie da. Bereits ab Ausgang Bahnhofspassage wurde deutlich, dass man eindeutig schneller als die Frau vor einem ist. Aber der Untergrund ist aufgrund der Witterungsbedingungen schwer begehbar und so bietet nur eine schmale Bahn auf der Idealspur so etwas wie Traktion, Überholen fast unmöglich.

An der Postkurve scheint es dann soweit zu sein. Man hat aufgeschlossen, ja klebt förmlich am Heck der Frau. Doch was tun? Rankommen ist ja das eine, überholen das andere. So dicht dran erkennt man, da die Frau ihre Hand etwas seltsam in die Seite stützt, dass offenbar ein technisches Problem bei ihr vorliegt, was auch den deutlichen Leistungsunterschied erklären würde. Vielleicht eine Spätfolge von einem vorangegangenen Ausritt ins Rollsplitt-Bett, was bei diesen Bedingungen nun wirklich nicht verwundern würde.

Jetzt spitzt sich die Lage zu und man entschliesst sich zum Manöver. Durch einen späteren Bremspunkt schliesst man in der Postkurve jetzt dicht auf, zieht kurz vor dem Kurvenscheitelpunkt in den Randbereich der Spur, verliert dabei zwar Grip, kann aber durch Gegenlenken die Kurve nehmen und zieht im Randbereich aufgrund der höheren Endgeschwindigkeit vorbei – ja wenn … ja wenn die Frau jetzt die Gasse nicht zumacht oder sich unfreiwillig nach außen treiben lässt. Die Frau wackelt bedenklich in der Kurve, hat das Manöver offenbar noch nicht einmal bemerkt, fällt dabei wirklich leicht nach außen um dann … … doch noch gegenzusteuern und dabei die Gasse freizumachen. Man fliegt förmlich nun an ihr vorbei, kommt wieder auf die freiere Gehspur und mit der jetzt wieder vorhandenen vollen Traktion, die die Leistung auf die Strecke bringen kann, ist die Finte geglückt.

Was für ein Moment! Ab da ist es ein ungleicher Kampf, man gewinnt sofort Meter um Meter und setzt sich schließlich noch vor dem nächsten Block klar ab.

Man ist noch adrenalin-geschwängert ob des Manövers. Aber man ist auch ein wenig stolz.


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11. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 11. Februar 2010 13:22

Mein Leben in Blog, Twitter & Co. – So reite ich das Datenmonster


Meine ganz persönlichen Regeln für Twitter/Blog und Social Web:

  • Persönliches ja, Privates nein
    Ich schreibe über das, was mich betrifft, meine Sichtweise, aber nicht was andere betrifft. Streite ich, so schreibe ich vielleicht über meine Gedanken zum Thema über das es geht, aber nicht über den Konflikt und schon gar nicht über den anderen im Ringe.
  • Vater ja, Kinder nein
    Ähnlich wie der Punkt davor: Was mich abstrakt als Vater und Vater-Sein beschäftigt, verarbeite ich dann und wann in Texten, Bildern und Gedichten. Aber man wird kein Bild meiner Kinder öffentlich zugänglich finden (ausgenommen vielleicht mal in Zukunft im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen). Ich möchte meinen Kindern später mal die Chance geben, selbst zu bestimmen, was von ihnen im Netz steht. Wenn ich sie heute schon auf den virtuellen Markt trage, werden sie diese Daten nie mehr beseitigen können.
  • Ich ja, mich nein
    Wer hier alles liest, der bekommt sicher ein Bild von mir. Es wird aber nie vollständig sein, denn ich habe immer eine Grenze, die auch dem geschuldet ist, dass es nicht nur Gut-Menschen unter den Lesern gibt, sondern auch solche, die dir schaden wollen. Entsprechend gehört eine Menge an “ich” in das Offline-Leben. Und was mich als Ehemann oder auch nur guten Freund angeht, hat das hier auch nichts verloren. Ausgenommen man ist sich über einen gemeinsamen Bericht über Dinge oder Events einig – das ist immer die Ausnahme, nie die Regel. Daher werde ich auch immer nachfragen, ob bspw. ein Bild in Ordnung ist – und erwarte das eigentlich auch bei anderen.
  • Business ja, Arbeit nein
    Natürlich spricht man über das Business, in dem man sich aufhält, nimmt die Erfahrungen mit, beschäftigt sich damit. Aber über meine tägliche Arbeit habe und werde ich nicht berichten. Das gilt inbesondere über Projekte und Auftraggeber. “Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps” sagt die Redensart und meint damit: Berufsleben und Privatleben muss man trennen. Und das hier ist mein Privatleben, auch wenn ich es manchmal vom Büro aus abschicke.
  • Don’t be evil
    Was Google sich gern als Unternehmensmotto zu eigen machen möchte, gilt eher als Aufforderung zur Online-Nutzung. Wer nicht irgendwann mal aus seinen Verfehlungen einen Strick gedreht bekommen mag, sollte online darüber schweigen. Und wer klug ist, glaubt nicht, dass er sich hinter Facebook- oder MySpace-Mauern sicherer fühlen könnte. Selbst die Wunschliste bei Amazon kann da schon pikante Details offenbaren, da muss man nur bei 123people.com mal gucken. – Daher: Auch wenn es langweiliger als Leser sein mag, wer publiziert muss zwar nicht heucheln, aber sollte auch nicht sein Live-Video vom Autorennen gegen den Kumpel durch die Innenstadt bei YouTube uploaden.
  • Gestern ist Heute ist Morgen
    Was immer du schreibst, was immer du veröffentlichst – es wird immer da sein, von jetzt an bis in alle Ewigkeiten. Das Netz vergisst nicht, vergiss du das auch nicht.
  • Gelesen, Gehasst und Geliebt
    Ob die Meinung zu Fußball, zum Wetter, zur Politik oder einfach zum neuen Mobiltelefon: Sobald man eine Meinung veröffentlicht, wird man Reaktionen auslösen. Vielleicht nur Nicht-Beachtung, vielleicht aber auch übertriebene Verehrung oder abgrundtiefe Verachtung. Mit allen muss man umgehen, mit der Enttäuschung, niemanden zu interessieren, ebenso wie mit den Erwartungen der “Fans” (im weitesten Sinne) oder den bohrenden Hass deiner “Feinde” (im weitesten Sinne). Darauf muss man sich einstellen, vorbereitet sein, damit umgehen können. Auch damit, dass man falsch zitiert, verzerrt dargestellt oder gebasht wird. Auch hier die alte Redensart: “Viel Feind, viel Ehr.” Nur wer eine bestimmte Bekanntheit hat und seiner Linie treu bleibt, wird sich auch viele Feinde machen – das ist also durchaus eine Art Anerkennung. Man kann es mögen oder damit hadern, ändern wird man daran wenig.
  • Ich bin der Herr, der Allwissende
    Ich bestimme, wann wo und wie was von mir steht. Und auch wenn ich nicht alles bestimmen und kontrollieren kann, so bin ich doch wenigstens allwissend. Ich überwache das Netz, ich spidere mit Google Alerts bspw. nach meinem Namen und bestimmten Schlüsselbegriffen, ich verfolge Referer, ich suche nach Spuren. Ich möchte erfahren, was andere wissen wollen, und möchte wissen, was andere erfahren können. Ich suche nach mir selbst und weiß, was man finden kann. Das ist nicht alles schön, aber es ist gut zu wissen und lässt – wie bspw. mit einem Namenskollegen schon passiert – vorbereitet sein, was für Ärger (z.B. durch Verwechslungen) auf einen zukommen kann. Das hilft im Bewerbungsgespräch wie beim Anschreiben des Anwalts.

Könnte man sicher mit etwas mehr Zeit fortsetzen und ausarbeiten. Am Ende ist für mich meine Erkenntnis: Deine Daten sind eine heilige Sache. Das mag aus dem Mund einer “digitalen Rampensau” wie mich fast lustig klingen, aber ich hüte einen bestimmten “Datenschutzring” um mich sehr akribisch. Es ist wie jemand, der sich auf Partys und Festen zu Hause fühlt, seine persönliche körperliche Schutzzone aber gut zu verteidigen weiß. Mittendrin, aber nur dabei – sozusagen.

Im Gegensatz zu vielen Artikeln, die das Schaffen einer geschönten Realität als Maxime des Online-Daseins verkünden, halte ich Authentizität weiter für wichtiger als eine gebügelte Online-Persönlichkeit. Authentisch sein heisst aber noch nicht, sich deswegen nackt zu machen. Das Erlernen des Umgangs mit sich selbst in einer Welt, die sich alles merkt und sofort eine riesige Öffentlichkeit erzeugen kann, überfordert viele – manche aus Naivität oder Leichtsinn, manche aus Unkenntnis. Ob man für jeden Online-Fehler büßen muss, ist unwahrscheinlich, dass einen manches aber irgendwann mal einholt, absehbar.

Sich dem Ganzen zu entziehen, wird einen nicht helfen. Die Daten werden nicht nur von einem selbst verfasst und eingegeben, das tun andere für einen und prägen dann vielleicht ein Bild, das einen noch viel schlimmer verzerrt (ich denke da an ein häßliches “Fun-Foto” einer Frau mit photoshopter Knoll-Nase, erstellt als Joke auf der privaten Website eines Bekannten, das aufgrund sonstiger Online-Abstinenz nun über die Google-Bilder-Suche mit dem Namen einzig gefunden wurde). Zudem wird schon bald eine Online-Abstinenz mehr und mehr als “seltsam” betrachtet werden. Wieder frei nach dem “Google-Motto” ‘Don’t be evil’: Nur wer etwas zu verbergen hat, ist online nicht zu finden.

Besser man lernt das Datenmonster zu reiten, bevor es einen überrennt. Runterfallen kann aber auch der erfahrenste Reiter, machen wir uns da nichts vor.


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