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Absolut normales Blog

2. September 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 2. September 2010 16:18

Immerhin beherrscht mein Fitness-Studio die Grundregeln interstellaren Reisens!


Nie ohne Handtuch! Selbstverständlich!




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Filed under: Gesellschaft



30. August 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 30. August 2010 15:36

Dank an Sarrazin für die offenen Worte


Reflexartig wünschte man sich, wenn man auch nur auszugsweise Sarrazins Thesen mitbekommt, selbige samt Buch einfach verbieten zu lassen – tatsächlich aber bieten sie mehr Chance als Risiko. Mir haben da schon wieder viel zu viele laut oder leise genickt, wenn sie von Sarrazin sprachen und dabei zustimmend skandierten, dass da schon einer endlich mal wieder sage wie es wirklich sei.

Ich vertraue insoweit unserer Demokratie, dass wir diese krude Thesen aushalten, und setze meine Hoffnung in den Rest an Diskussionskultur, der in Deutschland noch verblieben ist. Dank Sarrazin kann man solches Gedankengut endlich mal wieder erkennen und jemanden argumentativ an die Wand nageln, der solchen rassistischen Müll zum Besten gibt – sowas wie: ‘Es sei schon was dran, mit der Überlegenheit der Gene, und dass die Unterschicht im Wesentlichen ja aus Migranten und Asylanten bestehe, während die deutsche Elite nur verschütt gehen würde unter dem Ganzen Schlamm aus Zuwanderern und Geduldeten’.

Erst gestern hatte ich dazu wieder die Gelegenheit das zu diskutieren und solch braunes Gedankengut mal als solches zu benennen und klar zu stellen, dass es ganz sicher nicht so ist, dass nur die lieben deutschen Bürger ihre Kinder fördern und fordern, während die unerzogenen Kinder der Migranten nahezu marodierend unsere deutschen Straßen unsicher machen würden. Das ist nicht nur verblendet, das ist schlicht falsch. Und gerade wer in Frankfurt-Höchst wohnt, weiß, wovon er spricht.

Dummheit, Faulheit, Gier, Gewalt sind keine Frage der Gene, sondern des Einzelnen – und vielleicht der Gesellschaft, die ihn prägt.




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26. August 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 26. August 2010 14:30

Führerschein mit Verfallsdatum – Die Angst vor Volkes Stimme


Deutschland muss seine Führerscheine auf EU-Standard bringen und führt dem entsprechend ein “Verfallsdatum” à la Personalausweis ein. Nerviger Bürokratismus, sagen die einen, längst überfällig, sagen die anderen und verweisen allein schon auf die bisweilen schon fast lustigen Führerscheinbildchen aus den eigenen Jugendjahren, die bei so manchem nur mit guter Menschenkenntnis noch zuordenbar sind.

Das Thema ist mir einfach einen eigenen Beitrag wert. Ich zitiere vorweg den SPIEGEL:

Die Führerscheine in Deutschland sollen in Zukunft ein Verfallsdatum erhalten. Ab 2013 wird die Fahrerlaubnis den Vorstellungen der Regierung zufolge nur noch 15 Jahre gültig sein – dann muss eine neue beantragt werden. Deutschland setzt damit eine entsprechende EU-Richtlinie um.

[...]

Ist der Geltungszeitraum abgelaufen, muss der Bürger einen neuen Führerschein beantragen. Eine neue Fahrprüfung soll aber nicht nötig sein. [...] Mit dem regelmäßigen Austausch seien die Dokumente zudem stets auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik, zusätzlich werde “ein immer relativ aktuelles Passbild dafür sorgen, dass die Erkennbarkeit des Inhabers des Führerscheins verbessert wird”, sagte ein Sprecher dem Blatt.

Gesundheitschecks alle 15 Jahre im Zuge des Austauschs, wie die EU zusätzlich angeregt hatte, soll es demnach allerdings in Deutschland nicht geben. “Der Umtausch wird mit keiner ärztlichen oder sonstigen Untersuchung verbunden”, teilte das Ministerium demnach mit. Der Bundesrat muss den Plänen noch zustimmen.

Quelle: Führerschein soll nur noch 15 Jahre gelten

Genau diese Art der Umsetzung aber, ohne neue Fahrprüfung und ohne weitere Untersuchungen, ist aber mindestens eine verpasste Chance, ich würde sogar sagen: Ein Fehler. So, wie die Umsetzung jetzt angedacht ist, ist es reiner Bürokratismus und Geldmacherei dazu, denn am Ende ist mal wieder davon auszugehen, dass der Bürger die Kosten der Dokumente selbst tragen muss, plus die Kosten der Bürokratie über seine Steuern. Und das alles, nur um Daten zu erhalten, die man auch über den (immer mit sich zu führenden) Personalausweis eh schon hat.

Tatsächlich wären aber mindestens ein Gesundheitscheck, besser aber noch eine rudimentäre Prüfung von Praxis und Theorie, nicht nur sinnvoll, sondern auch der Vernunft geschuldet. Sätze wie (aus dem Leben gegriffen!!): “Wir fahren immer zu zweit. Er hat den Führerschein, ich die besseren Augen.” aus dem Munde von Seniorenpärchen, müssten der Vergangenheit angehören, wenn man Sicherheit im Straßenverkehr auch nur halbwegs ernst nimmt. Auch wären Update-Kurse in punkto Regelkunde bei so manchem mehr als sinnvoll.

Man könnte das alles sehr vernünftig gestalten und regeln, bspw. gestaffelt nach Alter oder auch nach Vorgeschichte – ein notorischer Raser oder eine ständig in Unfälle verwickelter Kandidat könnte andere Auflagen bekommen als ein untadeliger Fahrer. Man könnte die Prüfung durch Vorlage von Nachweisen umgehen, bspw. wer ständige Fahrpraxis nachweist, Fahrsicherheitstrainings oder regelmäßig selbstständig initiierte Gesundheitstests.

Das müsste man alles mal abwägen und auch danach überprüfen, was am Ende auch praxisgerecht wäre – aber gänzlich darauf zu verzichten ist schlicht und ergreifen nur einem Grund geschuldet: Die Politik hat Angst vor Volkes Stimme! Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, die einem Bürger ernsthaft aus dem Sessel erheben würden: Höhere Steuern (aber auch das kann man umgehen, wenn man es nur verklausuliert oder schlicht ihn anlügt) oder indem man ihm Rechte wegnimmt, die er mal hatte. Und wenn es um das Auto geht, kennt man in Deutschland erst Recht keine Freunde mehr. Allein der Vorstoß vor einiger Zeit, Führerscheinentzug als mögliche Strafsanktion (bspw. bei Diebstahl, weil gerade bei Gelegenheitsdieben, die eigentlich finanziell das gar nicht nötig hätten, eine Geldstrafe keine Wirkung zeigt) einzuführen, rief nahezu die gesamte Automobillobby auf den Plan.

In Deutschland kann man leichter seine Versprechen brechen, wie einen Atomausstieg, auch wenn nach wie vor die Sorge um die Entsorgung nicht geklärt ist, aber eine Führerschein-Nachprüfung einführen zu wollen, würde - da muss man wahrscheinlich kein Prophet sein - ein gefundenes Wahlkampf-Fressen des politischen Gegners sein (und eines der wahlentscheidenden Themen dazu).

Politik, die sich aber nur noch daran misst, was einem in der politischen Karriere schadet, ist ärmlich. Auch mir würde sicher der Gang zur Nachprüfung oder zum Gesundheitscheck nicht schmecken, aber wenn man ansieht, dass der Verkehr zunehmend dichter wird, die Fahrzeuge technisch überladener und zugleich die Anforderungen an den Fahrer durch div. Einflüsse von Werbung bis technischen Kram wie Navigationsgeräte immer höher, wäre es angebracht wenigstens eine rudimentäre Kontrolle durchzuführen, ob der Kandidat noch geeignet und in der Lage ist, am Verkehr teilzunehmen – jedenfalls als Führer eines Kraftfahrzeugs mit einem ja nicht unerheblichen Gefahrenpotenzial.

Vielleicht siegt ja doch noch die Vernunft. Und leichter würde man das wahrscheinlich der Politik machen, wenn die Wähler selbst signalisieren, dass auch sie den Argumenten der Vernunft offen gegenüber stehen, auch wenn es mal ans Eingemachte geht.




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Filed under: Gesellschaft



23. August 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 23. August 2010 08:20

Bloguzius sagt


Das Problem mit der Zeit ist
dass man immer dann viele Ideen hat,
was man damit anfangen könnte,
wenn man gerade keine hat.
Hat man aber Zeit,
merkt man,
dass man auf all die guten Ideen
gerade gar keine Lust hat.

Bloguzius – Lebensweisheiten eines Bloggers




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Filed under: Gesellschaft



9. August 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 9. August 2010 17:55

Finanzamt Autobriefkasten? Also für mich sieht das aus wie …


Für mich sieht das aus wie Mülltonnen, aber ich widerspreche dem Finanzamt natürlich nicht. :mrgreen:

Ist so wie die praktische Aufbewahrungsbox unter meinem Schreibtisch mit großer Öffnung.




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Filed under: Freizeit,Gesellschaft



30. Juli 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 30. Juli 2010 16:46

Altmedikamente – Kipp die Scheiße in den Müll


Wohin mit den Altmedikamenten? Zur Apotheke, klar. Oder? Bloß nicht in Hausmüll. Dachte ich.

Komisch dann, dass mich die Apothekerfrau 1 darüber belehrte, dass das doch alles Geschichte sei. Sie würden keine Medikamente mehr zurücknehmen – naja, manchmal ausnahmsweise vielleicht noch, aber meine kleine Tüte ganz sicher nicht. Ich solle doch einfach es in Zeitung einwickeln und gut verpacken, damit Kinder und Hunde nicht angelockt würden, erstere wegen der bunten Farben. Und dann ab damit in den Hausmüll. Nicht ins Klo, wegen des Wassers, aber in den Hausmüll schon. Aha.

Apothekerfrau 2, nur wenige Meter weiter in einer anderen Apotheke (und wohl auch Welt) lebend, nahm mir dann mit einem freundlichen Lächeln auf meine Frage hin, ob man hier denn Altmedikamente abgeben könne, selbige ab. “Ja, natürlich!” Das war’s.

Komisch, dass man immer mit den gleichen Apotheken Probleme hat, oder?

Aber wie man heute so ist, will man es genauer wissen: Wer hat denn nun Recht?

Offenbar, wenn man der Pharmazeutischen Zeitung glauben schenken darf, kann man in der Tat Medikamente in den Hausmüll geben, aber ganz wohl ist einem dabei ehrlich gesagt nicht.

Zwar dürfen Medikamente auch über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Doch das wird manchem Patienten und Apotheker Bauchschmerzen bereiten. Zu groß ist die Gefahr, dass Kinder und Unbefugte an alte Benzodiazepine oder ähnlich gefährliche Stoffe kommen. Das Vertrauen in die Entsorgung über die Apotheken ist dagegen groß.

Eigentlich sollte man durchaus erwarten dürfen, dass Apotheken diejenigen sein sollten, die beurteilen, welche Medikamente in den Hausmüll können und welche besser fachgerecht zu entsorgen wären. Dass sich mittlerweile hier Apotheken dagegen verwehren und sich auf eine rechtlich zulässige, aber weder aus Umwelt- noch auch Verbraucher- oder gar Sicherheits-Gesichtspunkten verständlichen Standpunkt zurückziehen, ist nicht nachvollziehbar.

Mag sein, dass die goldenen Zeiten der Apotheken längst vorbei sind, silberne sind es aber allemal sicher noch. Wenn man aber im Ergebnis gar nicht mehr richtig weiß, warum man hingehen soll, weil die Beratung eh kaum noch stattfindet (also mich hat noch keiner richtig beraten, man bekam halt das was man wollte oder vom Arzt verschrieben bekam – bzw. billigere Alternativen…) und nun auch noch der Service entfällt, kann ich mich ja auch gleich der Online-Apotheke zuwenden – das haben mir eh schon einige wärmstens ans Herz gelegt und jetzt werde ich das auch so frisch motiviert mal ausprobieren.

Da fällt mir doch (und gab dem Artikel den Titel) das schöne Liedchen ein: Wasserleichen – Molotow Soda




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29. Juli 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Juli 2010 00:22

Deine kleinen Kriege und große Taten


Du glaubst an die großen Kriege
die dein Leben entscheiden

an die großen Taten
an die man sich erinnern wird.

Du glaubst an die Unsterblichkeit
wenn du dich unverzichtbar machst

und an die große Liebe,
wenn dein Leben voller Schmetterlinge war.

Dabei sind es die kleinen Niederlagen
die zu überwinden deine Größe zeigen

und die kleinen Gesten
die dir unzertrennbare Freundschaften brachten.

Es sind die Erinnerungen anderer
die dich unvergessen machen

und die wahre Liebe
weiß dich immer noch zu lieben,
wenn die Schmetterlinge, die dich mal umgab,
längst verflogen sind.




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