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	<title>Alexander Endl &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Falsch Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit Geld bezahlen will, wird scheitern. Man kann damit das, was man kaufen will, gar nicht bezahlen. Denn der Preis für Zufriedenheit ist nicht in Geld bemessen. Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet nicht satt; ihr trinkt und werdet nicht einmal betrunken. * Geld ist falsch, weil es die <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/03/falsch-geld/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit Geld bezahlen will, wird scheitern.<br />
Man kann damit das, was man kaufen will, gar nicht bezahlen.<br />
Denn der Preis für Zufriedenheit ist nicht in Geld bemessen. </p>
<blockquote><p><em>Ihr sät viel und bringt wenig ein;<br />
ihr esst und werdet nicht satt;<br />
ihr trinkt und werdet nicht einmal betrunken. <a href="http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibel.php?b=37c=11&#038;vr=ulu" target="_blank">*</a></em></p></blockquote>
<p>Geld ist falsch, weil es die falsche Währung ist.<br />
Es kauft nur Dinge, die Zufriedenheit nach Außen zeigen soll.</p>
<blockquote><p><em>Glück ist sich selbst genug und braucht keine Zeugen. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462043471/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=endlde-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3462043471" target="_blank">*</a></em></p></blockquote>
<p>Geld kauft ein Placebo<br />
und manche wissen gar nicht mehr,<br />
wie Zufriedenheit wirklich schmeckt.</p>
<p>Und sie merken es erst,<br />
wenn Geld nicht mehr da ist<br />
und andere reich bleiben<br />
obwohl sie nie welches hatten.</p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/01/15/was-kann-ich-in-internet-falsch-machen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was kann ich in Internet falsch machen?">Was kann ich in Internet falsch machen?</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2006/11/20/ueberbewertet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Überbewertet">Überbewertet</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/05/30/computer-sind-doof/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Computer sind doof">Computer sind doof</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/06/05/unerfuellte-jugendtraeume/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Unerfüllte Jugendträume">Unerfüllte Jugendträume</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/03/26/links-for-2007-03-25/" rel="bookmark" title="Permanent Link: links for 2007-03-25">links for 2007-03-25</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/03/falsch-geld/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9607&amp;md5=13c12c46e1aa9227b4de6e9ff5f3896b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pirat für einen Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ahoi! Ich verteile vorweg Abstriche, greift zu! Denn dieser erneut und wie gewohnt höchst subjektive Bericht soll unreflektiert frisch in die Tasten knallen und verwehrt sich garantiert aller Regeln einer ordentlichen journalistischen Grundausbildung. Was ich zu Bloge schreibe ist einfach ein Bild eines Eindrucks, eines ersten, auch um mal später selbst über die Naivität meiner <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/02/pirat-fuer-einen-tag/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2012/02/share.jpg" alt="" title="share" width="590" height="449" class="alignnone size-full wp-image-9598" /></p>
<p>Ahoi! Ich verteile vorweg Abstriche, greift zu! Denn dieser erneut und wie gewohnt höchst subjektive Bericht soll unreflektiert frisch in die Tasten knallen und verwehrt sich garantiert aller Regeln einer ordentlichen journalistischen Grundausbildung. Was ich zu Bloge schreibe ist einfach ein Bild eines Eindrucks, eines ersten, auch um mal später selbst über die Naivität meiner selbst vielleicht zu lachen, wenn ich mal König von Deutschland geworden bin. Macht also Abstriche, denn euer Eindruck wäre sicher nicht der meine an eurer Stelle (oder umgekehrt) und der nächste Tag wird neue bringen. </p>
<p>Ich war gestern mal bei den PIRATEN! Genau, diese komische Partei aus Nerds, die ja eigentlich von nix wirklich ne Ahnung haben aber immer gegen alles sind. Die, die Forderungen stellen, aber NULL Konzept von Gegenfinanzierung vorlegen &#8211; und von politische Sachzusammenh- oder zw-änge haben die auch nicht nen Schimmer. Genau, also die, die nur auf der Protestwelle reiten und alles durcheinander bringen, die am Ende noch in Parlamente kommen und dann nicht mal genug Leute kennen, die auch hingehen. Also genau die, von denen man das alles mir im Vorfeld so erzählt hat, wollte ich mir mal anschauen. Dazu ging ich mal zu einen ihrer offenen Stammtische.</p>
<p>Und was würde ich jetzt nun und so danach sagen? &#8211; Vielleicht frei nach Douglas Adams: &#8220;weitgehend harmlos&#8221;</p>
<p>Dies soll wahrlich nicht abwerten klingen, es ist einfach alles irgendwie ganz anders, als man denkt, bisweilen noch bisschen verrückter, aber vor allem nicht so bedrohlich verrückt, wie manche das wohl meinen. Sind die Piraten eine Partei? Ja, klar. Vor allem mit dem ganzen unglaublich verrückten bürokratischem Apperat von Bezirks- und Landesverbänden, GenSek, GO, KV und anderen Abkürzungen, wie sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Vahr_S%C3%BCd" target="_blank">Frank Lehmann</a> sonst nur von Martin Klapp gehört haben würde. Aber sind sie wie eine Partei? Nö. Eher wie ein Plenum, ein Meinungskessel, bei dem man den Eindruck hat, es ginge eigentlich gar nicht um politische Themen, sondern um das &#8220;Wie&#8221;, wie man mit politischen Themen umgeht oder politische Themen schafft &#8211; außer die politischen Themen drehen sich eben um dieses &#8220;Wie&#8221;, dann hat man schon so seine Statements. Transparenz, Basis-Demokratie, das sind die Themen, die die Denke der Piraten in ihrer Substanz betreffen, aber ob ein Steuerverschleierungsentdynamisierungs-Gesetz auf EU-Ebene unbedingt zu befürworten wäre, oder nicht, dazu muss man keine Stellung beziehen. </p>
<p>Die Piraten sind für mich (Abstriche, siehe oben) auch keine Protestpartei, denn es fehlt der Protest. Klar gibt es andere Meinungen, genau genommen zu allem, aber eben auch in sich. Die Piraten stellen sich für mich sogar als ein unglaublich kontroverser Kessel von Meinungen dar, die aber vor allem eines gemeinsam wollen: Kochen. Müsste ich heute versuchen die Piraten zu beschreiben, würde ich sagen: Sie versuchen dir nicht das beste Gericht schmackhaft zu machen, noch wollen sie die Herkunft des Gemüses, die Löhne der Köche, die Arbeitsbedingungen der Zulieferer oder die Rechte der toten Tiere klären, sondern sie wollen, dass der Gast das Recht bekommt darüber nicht nur zu entscheiden was er von der Karte bestellt, sondern zu erfahren, was er da genau isst, wie die Bedingungen der Angestellten sind, woher die Zutaten kommen und warum es genau dieses Menü heute gibt &#8211; und idealerweise darüber auch noch mitzubestimmen, wenn möglich. </p>
<p>Vielleicht verstehe ich alles derzeit auch nicht ganz, aber ich meine ein anderes Bild bekommen zu haben. Die Piraten stehen nicht für eine andere Art von Politik, sondern für eine andere Art &#8220;Politik zu machen&#8221;, weg von hierarchischen Systemen und hin zu transparenten Kollektiv-Denken, in dem die Mehrheit das Programm bestimmt, nicht der Mächtigste. Würde ich so einen Ansatz unterstützen? JA! Und NEIN! Ja, weil ich mir nur wenig besseres vorstellen könnte, als den Sumpf aus Lobbyismus und politischer Mauschelei auszutrocknen und jedermann das Recht zu schaffen, sich losgelöst von politischer Ideologie oder Parteibuch einzubringen, Impulse zu geben oder sich schlicht zu informieren. Aber Nein, weil ich die Idee der Schwarm-Politik nicht glaube. Ich glaube einfach nicht, dass der Schwarm immer das richtige tut und dass es immer das Richtige ist, nur weil es eine Mehrheit will, und ich fürchte, dass dies den Populisten und Demagogen dieser Welt in die Karten spielen würde. Was passiert, wenn man der Masse die Programmgestaltung überlässt, sieht man täglich im TV. Und ich glaube nicht, dass es genug Menschen gibt, die es überhaupt wollen &#8211; die mitmachen wollen, gehört werden wollen, sich informieren wollen und entscheiden wollen. Und so würde das Parkett von denen dominiert, die am lautesten Schreien, am meisten Wind verursachen und sich überall einmischen. </p>
<p>Aber vielleicht ein bisschen, das wäre schon gut. Wie auch die GRÜNEN einst ihre Ideen einbrachten und wir deswegen heute auch nicht alle auf Bio-Baumhäuser wohnen und Rindentee trinken, wäre ein Erfolg der Piraten sehr wahrscheinlich ein Gewinn für die Gesellschaft, davon bin ich überzeugt. Wenn man begreift, dass wir gerade auch durch das Internet ein neues Zeitalter von Kommunikation bekommen und die Gesellschaft sich ändern wird &#8211; spätestens dann, wenn die ersten Generationen &#8220;Internet&#8221; erwachsen sind und die letzten analog Aufgewachsenen längst die Finka auf Malle bezogen hat und &#8220;nach mir die Sintflut&#8221; ruft, werden Veränderungen notwendig sein. Besser sie jetzt diskutieren, jetzt gestalten, jetzt in Bahnen lenken &#8211; als später Scherben zusammenkehren, digitale Plattenbausiedlungen wieder einreißen und fast ausgestorbene Tierarten neu ansiedeln. </p>
<p>Wird das alles ein großer Spaß? Jedenfalls nicht, wenn man die Piraten selbst hört, die das versuchen in ihrer Partei vorzuleben. Extrem sei es, hörte man oder liest es in <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2451-Kandidatur.html" target="_blank">Erfahrungsberichten</a>, und gar nicht romantisch, die offene Diskussionskultur. Der Grad zwischen digitalen Stalken und Meinungsfreiheit ist schmal für einige, der Schritt von Transparenz zu Verletzung der Privatsphäre für manche zu schnell beschritten. Wer sich schon mal länger in Foren tummelte, der hat schon einen Vorgeschmack, was ihn in dieser Art politischer Meinungsbildung erwartet. Ein dickes Fell brauche man und politische Karriere-Ambitionen solle man besser gleich mal ad acta legen &#8211; nicht weil man nicht in Amt und Würden käme, sondern eher, weil man es schnell wieder los werden will. </p>
<p>Die Piraten werde ich weiter interessiert verfolgen, mich vielleicht zu manch weiterer Veranstaltung gesellen, meine Eindrücke bestätigen oder verwerfen lassen. Was die Piraten zu Piraten macht, abgesehen von einer hochprozentigen Durchsetzung von Nerds, ITlern und Leuten, die &#8220;was in Medien&#8221; machen (also alles Leuten, die schon über die digitalen Abstimmungs-Tools und grafischen oder kommunikativen Ideen sich begeistern können, mal außen vor, was an politischem Statement bei rumkommt &#8211; Alterstruktur 18 bis 50, gefühlt 16 bis 29), ist ihr Idealismus, das die Art und Weise wie Politik entsteht von unten kommen muss und nicht von oben. Das schließt eigentlich per se Machtambitionen innerhalb der Partei selbst aus &#8211; mögen sie sich das bewahren. </p>
<p>Ich ließ gestern für einen Tag mal auf die Piraten ein, warf meine Vorbehalte und Vorurteile einmal über Bord, wollte nicht die Meinung Dritter hören sondern mir über diese Partei meine eigene machen und kann sagen: Auch wenn man sich nicht auf die Partei einlassen will, noch auf die Menschen dahinter, so lohnt es sich doch einmal auf die dahinter stehende Idee einzulassen. </p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/08/17/kein-platz-fuer-rassismus/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kein Platz für Rassismus">Kein Platz für Rassismus</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/01/10/waere-darth-vader-ein-pirat-das-waere-sein-schiff/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wäre Darth Vader ein Pirat, das wäre sein Schiff">Wäre Darth Vader ein Pirat, das wäre sein Schiff</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/06/22/cdu-will-internetsperren-fuer-junge-straftaeter/" rel="bookmark" title="Permanent Link: CDU will Internetsperren für junge Straftäter">CDU will Internetsperren für junge Straftäter</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/08/03/der-albtraum-fuer-kontrolleure/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der Albtraum für Kontrolleure">Der Albtraum für Kontrolleure</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/10/14/buch-empfehlungen-fuer-sie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Buch-Empfehlungen für Sie">Buch-Empfehlungen für Sie</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/02/02/pirat-fuer-einen-tag/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9596&amp;md5=0c21ee4cb594ba2c2aa262161e4c316a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>90 Minuten Südamerika</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Buch. Mit ungewöhnlichem Titel, der Kombination von &#8220;90 Minuten&#8221;, die man mit dem Fußball assoziiert, und Südamerika, dem Kontinent auf der Südhalbkugel. Aber was ist das für ein Buch? Soll es ein Reiseführer a la Kerstin Gier sein? So ein &#8220;witziges&#8221; Anekdotenbuch über halb wahre und halb arrangierte Zufälligkeiten einer &#8220;verrückten&#8221; Reise? Oder ist <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/17/90-minuten-suedamerika/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842353367/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=endlde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842353367"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2012/01/51y514XNIJL._SL160_.jpg"  alt="" title="51y514XNIJL._SL160_" width="101" height="160" class="alignleft size-full wp-image-9588" hspace=10 / rel="lightbox"></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=endlde-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842353367" alt="" width="1" height="1" border="0" />Ein Buch. Mit ungewöhnlichem Titel, der Kombination von &#8220;90 Minuten&#8221;, die man mit dem Fußball assoziiert, und Südamerika, dem Kontinent auf der Südhalbkugel. Aber was ist das für ein Buch? Soll es ein Reiseführer a la Kerstin Gier sein? So ein &#8220;witziges&#8221; Anekdotenbuch über halb wahre und halb arrangierte Zufälligkeiten einer &#8220;verrückten&#8221; Reise? Oder ist es doch eher ein Szene-Buch aus dem Fan-Leben? Allein die Kombination &#8220;90 Minuten&#8221; und &#8220;Südamerika&#8221; spricht schon mal gegen Letzteres. Weil ein Fußballfan in der Regel nicht von &#8220;seinem&#8221; Südamerika spricht, wenn er nicht gerade ein zweiter Dettmar Cramer ist und &#8220;Weltenbummler&#8221; als Beruf hat. Genau so wenig wie man von &#8220;90 Minuten Europa&#8221; sprechen würde, da würde man eher an eine Power-Rundreise einer japanischen Reisegruppe denken denn an Fußball. Fußball-Fans reden von ihren Teams, von Mannschaften, nicht von Kontinenten. Und es gibt da noch eine (selbst von den &#8220;normalen&#8221; Vereins-Fans eher argwöhnisch beäugten) Gruppe von &#8220;Fans der Nationalmannschaft&#8221;, die von einem Land reden würden, aber einem Kontinent?</p>
<p>Was Mark Scheppert in seinen Buch beschreibt, soll wohl in der Tat eine autobiographische Erzählung seines Weges wiedergeben, wie er seine Liebe zum Fußball über seine Liebe zum Reisen nach Südamerika verband. Wie er, indem er möglichst weit weg war, eine Bindung zum deutschen Fußball entwickelte, also so ein &#8220;Fan der Nationalmannschaft&#8221; wurde. Er beschreibt es als Liebe zum Fußball, aber ganz verstehen kann ich es auch nach Lektüre der 156 Seiten nicht.</p>
<p>Als Blogger kriegt man (je nachdem auf welchen Verteilern man mal landete) ab und an Rezensionsexemplare zugeschickt. Mark Scheppert meinte, dass uns als Blogger von <a href="http://www.clubfans-united.de" target="_blank">Clubfans United</a> sein Buch vielleicht interessieren könnte &#8211; so als Fußball-Fans eben. Aber &#8211; und das ist auch der Grund, warum ich hier schreibe und nicht bei Clubfans United &#8211; mit Fußball-Fan eines Vereins hat sein Buch eigentlich so gut wie überhaupt nichts zu tun. Was Scheppert beschreibt in seinem &#8211; übrigens an manchen Stellen nicht ganz jugendfreien (das sei angemerkt) &#8211; Buch, ist eine Liebe zum Event Fußball, zum gesellschaftlich-emotionalen Spektakel, den diese 90 Minuten in einen auslösen können, die Faszination der Verbundenheit von wildfremden Menschen aufgrund einer Solidarisierung mit einer der beiden Protagonisten auf dem grünen Rasen, was soweit führen kann, dass sich wildfremde Menschen fernab des Geschehens als eine Gemeinschaft fühlen können, weil man nun eben bis zum Abpfiff einmal ganz patriotisch &#8220;Deutscher&#8221;, &#8220;Brasilianer&#8221; oder &#8220;Japaner&#8221; ist und auch sein darf und dabei alles hinter sich lassen was einen trennt und was einen persönlich belastet. Um dann nach Abpfiff wieder &#8220;normal&#8221; und ganz Kosmopolit zu werden. Der Fan eines Vereins ist dagegen mit sich und seinem Verein allein &#8211; er sucht eher die Gemeinschaft als Form der Selbsthilfegruppe. </p>
<p>Dass man über diese Erfahrungen eine Liebe zu einer &#8220;National&#8221;-Mannschaft entwickelt, die diese positiven Emotionen klammert, wird einem im Buch nahe gebracht. &#8220;90 Minuten Südamerika&#8221; wurde meine Klo-Lektüre &#8211; und auch wenn ich weiß, dass das despektierlich klingen kann, ist es so nicht gemeint. Die Anekdoten-hafte Erzählweise eignet sich hervorragende dafür und das Buch ist kurzweilig zu lesen. Man beginnt zu verstehen, was Scheppert beschreibt, wie er für sich selbst versucht drei Dinge auf einen Nenner zu bringen, sein notorischer Hang zu amourösen Erfahrungen (die bemerkenswert ausgeprägt zu sein scheint), sein Drang zu Reisen und die Begeisterung für Fußball, der in seiner Art eigentlich überhaupt nicht zu ihm zu passen scheint. Am Ende gelingt es Scheppert für sich selbst eine Erkenntnis daraus zu gewinnen und diesem Erkenntnisprozess folgt man interessiert und neugierig bis zum Ende. Was nicht bedeuten muss, deswegen die gleichen Schlüsse zu ziehen.</p>
<p>&#8220;90 Minuten Südamerika&#8221; ist kein Fußball-Buch über Fußball, wie ich ihn kenne, wie ihn wohl am ehesten Nick Hornby in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462025864/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=endlde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3462025864" target="_blank">Fever Pitch</a> für immer unübertreffbar auf den Punkt brachte. Dieses Leiden um einen Verein, seine Entwicklung, den Auf- und Abstiegen. Grundlos, bisweilen vollkommen losgelöst vom zugrundeliegenden Sport, einfach notorisch, besessen, berauscht, verflochten. Die Nationalmannschaft mit ihrer jeweils wechselnden Zufallsgemeinschaft, die sich alle paar Monate mal trifft und bei der zusammenkicken muss, was sonst vereinsseitig sich nicht abkann, ist für diese Art Fansein gar nicht geeignet. Aber es ist interessant diese andere Art des Fansein einmal zu entdecken, einen Inneneinblick von jemanden zu bekommen, der einen diese Seite offenherzig gewährt.</p>
<p>Am Ende verabschiedete man sich mit Buchende von seiner Klolektüre mit Bedauern, weil man das Gefühl hatte ein Stück Weges mitgegangen zu sein, auch wenn die zugrundeliegenden Motive des Handelns, die gefällten Entscheidungen und auch die daraus gewonnene Erkenntnisse des Autoren über das Leben, den Fußball und die Liebe, nicht mit dem eigenen Verständnis der Dinge übereinkommen. Aber deswegen liest man ja Bücher. Um Dinge einmal anders zu sehen. Ich danke für das Rezensionsexemplar, Herr Scheppert.</p>
<p>Erhältlich als Taschenbuch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842353367/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=endlde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842353367">90 Minuten Südamerika</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=endlde-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842353367" alt="" width="1" height="1" border="0" /> oder als Kindle eBook <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0053BLGCC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=endlde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0053BLGCC">90 Minuten Südamerika</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=endlde-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0053BLGCC" alt="" width="1" height="1" border="0" /> u.a. bei Amazon</p>
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		<title>Will kommen. Willkommen. Well come. Welcome.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Was soll das eigentlich heißen? Wer will kommen? Will er kommen? Wer? Warum die Frage? Jemanden willkommen heißen? Das führt einem ja auch nicht weiter. Oder doch vom Englischen für &#8220;Gutes Ankommen&#8221;? Laufend benutzt man Wörter und keiner macht sich Gedanken. Aber echt jetzt. Und komm mir jetzt keiner mit spätalthochdeutsch oder so nem Scheiß. <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/16/will-kommen-willkommen-well-come-welcome/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll das eigentlich heißen? Wer will kommen? Will er kommen? Wer? Warum die Frage? Jemanden willkommen heißen? Das führt einem ja auch nicht weiter. Oder doch vom Englischen für &#8220;Gutes Ankommen&#8221;? </p>
<p>Laufend benutzt man Wörter und keiner macht sich Gedanken. Aber echt jetzt. </p>
<p><em>Und komm mir jetzt keiner mit spätalthochdeutsch oder so nem Scheiß.</em></p>
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		<title>Du dumme Kuh</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kuh]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[tier]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ist eine Kuh dumm? Wenn sie so auf der Weide stehen, den ganzen Tag kauen, mit ihren großen Augen durch die Welt gucken und sich auch von laut rufenden Kindern nicht beeindrucken lassen, dann machen Kühe nicht den intelligentesten Eindruck. Dabei sind sie einfach nur sehr ruhige Tiere &#8211; auch in Stresssituationen schütten sie <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/12/du-dumme-kuh/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist eine Kuh dumm?</p>
<blockquote><p>Wenn sie so auf der Weide stehen, den ganzen Tag kauen, mit ihren großen Augen durch die Welt gucken und sich auch von laut rufenden Kindern nicht beeindrucken lassen, dann machen Kühe nicht den intelligentesten Eindruck. Dabei sind sie einfach nur sehr ruhige Tiere &#8211; auch in Stresssituationen schütten sie wenig Adrenalin aus. Kühe haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten: Untereinander schließen die Tiere Freundschaften. Außerdem können sie sich gut orientieren. Zum Stall finden sie immer zurück.<br />
<a href="http://www.rp-online.de/wissen/leben/dumme-kuh-und-andere-tierische-vorurteile-1.2239466">rp-online.de</a></p></blockquote>
<p>Jeden Tag auf seiner Weide rumstehen, essen, seine täglichen Dinge tun, durch die Welt gucken, Freundschaften pflegen, wieder nach Hause kommen auch in schwierigen Situationen (*hicks*) und sich möglichst keinen Stress machen &#8211; das ja nicht den Kühen vorbehalten.</p>
<p>Dumm ist die Kuh, nicht weil sie nicht lebensfähig wäre ohne Hilfe, sondern weil ihr ein höheres Maß an Intelligenz fehlt. Was Intelligenz ist, darüber scheiden sich die Geister, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kognition">kognitive Fähigkeiten</a> deuten aber darauf hin &#8211; also die Fähigeit etwas Abstraktem Aufmerksamkeit zu schenken, sich zu erinnern, zu lernen, Kreativität zu entwickeln, Planen, Orientieren, die Vorstellungskraft, zu argumentieren, sich selbst zu hinterfragen, eigenen Wille zu haben und an etwas zu glauben. </p>
<p>Die Kuh steht im Stall oder auf der Wiese, wird gemolken und irgendwann entsorgt oder schlicht zur Schlachtung gemästet. Dass sich dies mal rumsprechen könnte unter den Kühen und was dagegen unternommen wird, scheint nicht so zu sein. Wer weiß, vielleicht tauschen sich die Tiere sogar über das seltsame Verschwinden von Kollegen aus, aber Schlüsse daraus scheint man nicht zu ziehen. Größere Solidarisierungen und Zusammenschlüsse von Kühen zur eigenen Befreiung aus dem Joch sind jedenfalls nicht bekannt. </p>
<p>Den Tag rumkriegen (am Besten einen wie den anderen), immer genug zu Essen haben, bisschen was erledigen ohne sich zu überanstrengen, paar Freundschaften pflegen und immer ein Dach über dem Kopf &#8211; solange das halbwegs stressfrei läuft, lässt man das Schicksal auf sich zukommen und darüber andere entscheiden. Dinge zu hinterfragen, sich zu engagieren, etwas investieren und dann für sich oder die Gemeinschaft was riskieren &#8211; das nicht so das Ding einer Kuh.</p>
<p>Mal ehrlich und ohne Häme: Soweit weg ist da ein Großteil der Menschheit nun nicht. </p>
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	</item>
		<item>
		<title>Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bereits am 6. Tag am Boden der Tatsachen angekommen? Auch schon wieder nix gelernt aus 2011? Auch nicht mal 6 mickrige Tage das durchgehalten, was man sich vorgenommen hatte, was endlich besser werden sollte? Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager! Aber seh es doch einfach positiv! Es ist kein Versagen nach nur 5 Tagen! Du <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2012/01/1325863216862.jpg" alt="" title="Looser" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-9564" /></p>
<p>Auch bereits am 6. Tag am Boden der Tatsachen angekommen?<br />
Auch schon wieder nix gelernt aus 2011?<br />
Auch nicht mal 6 mickrige Tage das durchgehalten, was man sich vorgenommen hatte, was endlich besser werden sollte?</p>
<p><em>Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager!</em></p>
<p>Aber seh es doch einfach positiv! Es ist kein Versagen nach nur 5 Tagen! Du hast ab morgen noch volle und unglaublich lange 360 Tage Zeit (Dank Schaltjahr) es besser zu machen!</p>
<p>Und akzeptiere einfach, dass gute Vorsätze kein frommer Wunsch eines weinseligen Silvesterabends sind, die man beim ersten Scheitern über Bord wirft, sondern verdammt harte Arbeit, Konsequenz und der Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen und daran auch gemessen zu werden &#8230; und auch für manches ein paar Anläufe zu brauchen. </p>
<p>Wir sprechen uns zum Jahresende! <img src='http://www.endl.de/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/06/willkommen-im-club-der-neujahrsvorsatzversager/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9556&amp;md5=7703377f299da5b07e5cdf031f0e49fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gibt es nicht auch nur eine Person in Deutschland ohne Fehl und Tadel?</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2012/01/04/gibt-es-nicht-auch-nur-eine-person-in-deutschland-ohne-fehl-und-tadel/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Christian Wulff genau gemacht hat, darauf kommt es nun eigentlich schon gar nicht mehr an. Dass Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten nur noch schwer tragbar in der breiten Öffentlichkeit ist, ist dagegen kaum zu bestreiten. Für einen Bundespräsidenten, über den sonst keiner groß was zu sagen hatte und der irgendwie halt da <a href="http://www.endl.de/weblog/2012/01/04/gibt-es-nicht-auch-nur-eine-person-in-deutschland-ohne-fehl-und-tadel/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Christian Wulff genau gemacht hat, darauf kommt es nun eigentlich schon gar nicht mehr an. Dass Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten nur noch schwer tragbar in der breiten Öffentlichkeit ist, ist dagegen kaum zu bestreiten. Für einen Bundespräsidenten, über den sonst keiner groß was zu sagen hatte und der irgendwie halt da war <em>(weil es ein anderer ja nicht werden sollte: Gauck)</em>, ohne groß aufzufallen, hat die Kredit-Affäre einfach zu viel aufgewirbelt. Und ob nun berechtigt oder nicht, schuldlos ist Herr Wulff daran nicht, auch wenn er juristisch vielleicht keine &#8220;Schuld&#8221; im untechnischen Sinne hat, denn wie er mit dem Thema umgegangen ist, war schlicht enttäuschend. Aber reicht das aus? Ich fürchte auch das heute angekündigte Fernsehinterview wird einem da keine neue Erkenntnis bringen.</p>
<p>Wer hat die Diskussion nicht schon geführt im privaten Umfeld, ob die &#8220;Kreditsache&#8221; nun ausreichend ist, um einen Mann von so einem hohen Amt zu stürzen respektive zum Rückzug zu bewegen? Wer hat nicht schon debattiert, ob Wulff nicht besser so oder so mit dem Thema hätte umgehen müssen und nun eigentlich schon eine so mediale Hysterie ausgebrochen ist, dass der ausgelöste Flächenbrand mit allen Kollateralschäden nun gar nicht mehr zu kontrollieren ist, außer wenn man den Brandherd aus dem Fokus nimmt? Dagegen wenden einige ein, warum man denn einen Mann und sein Amt wegen so einer Sache <em>(im Vergleich zu anderen Kalibern an Skandalen der jüngeren Zeit)</em> nun so beschädigen muss(te) und nicht mal die Kirche im Dorf lassen konnte &#8211; wenn schon nicht wegen Respekt gegen den Menschen Wulff, so doch mit Rücksicht auf Amt und nicht zuletzt dem eigenen Staate? </p>
<p>Kann man alles so und so sehen, keine Frage. Aber was ich mich frage:</p>
<p>Gibt es nicht einen einzigen Menschen (ob Mann oder Frau) in diesem Land, der ohne Fehl und Tadel und moralisch integer ist? </p>
<p>Gibt es nicht einen Menschen, der befähigt ist und den man für das Amt eines Bundespräsidenten begeistern kann? Der nicht irgendwelche halbseidenen Geschäfte, politische Leichen im Keller oder Verstrickungen mit Großunternehmen hat? </p>
<p>Nur einen? Das würde ja für eine paar Jahre immer erstmal reichen. </p>
<p>Ist das wirklich zu viel verlangt? Oder muss man sich damit einfach abfinden.</p>
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		<title>Bewunderung ist eine Droge</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/12/19/bewunderung-ist-eine-droge/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
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		<category><![CDATA[Eitelkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewunderung ist eine Droge Bewunderung versetzt in Euphorie lässt Grenzen überwinden macht glücklich und ist erotisch. Bewunderung verändert die Wahrnehmung verschleiert die Dinge und hinterlässt einen Kater Bewunderung ist zu Beginn neu, frisch, motivierend, wird immer wichtiger und schließlich vom Mittel zum Zweck, um irgendwann nur noch wahrgenommen zu werden, wenn sie fehlt oder wenn <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/12/19/bewunderung-ist-eine-droge/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewunderung ist eine Droge</p>
<p>Bewunderung<br />
versetzt in Euphorie<br />
lässt Grenzen überwinden<br />
macht glücklich<br />
und ist erotisch.</p>
<p>Bewunderung<br />
verändert die Wahrnehmung<br />
verschleiert die Dinge<br />
und hinterlässt einen Kater</p>
<p>Bewunderung<br />
ist zu Beginn neu, frisch, motivierend,<br />
wird immer wichtiger und schließlich vom Mittel zum Zweck,<br />
um irgendwann nur noch wahrgenommen zu werden, wenn sie fehlt<br />
oder wenn die Angst, sie zu verlieren, immer lauter wird.</p>
<p>Bewunderung ist eine Droge<br />
Am Ende bleibt der Cold Turkey<br />
oder man verliert sich und die Realität.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Verlust von These und Antithese</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 12:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland hätte man die Streitkultur verloren &#8211; mit der Aussage kommt man in intellektuellen Kreisen zumindest in die nächste Runde des Smalltalks am Abend. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Gestritten wird doch genug, auch medial öffentlich. Gemeint ist wohl nicht der Verlust des Streits, sondern eher der Verlust der Diskussionskultur. Für mich bedeutet <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland hätte man die Streitkultur verloren &#8211; mit der Aussage kommt man in intellektuellen Kreisen zumindest in die nächste Runde des Smalltalks am Abend. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Gestritten wird doch genug, auch medial öffentlich. </p>
<p>Gemeint ist wohl nicht der Verlust des Streits, sondern eher der Verlust der Diskussionskultur. Für mich bedeutet das, dass Diskussionen dem Grunde nach nicht mehr wertneutral begonnen werden. Der Ausgangspunkt einer Diskussion der heutigen Tage sind keine Argumente und Thesen, es folgt keine Erörterung und das Ziel ist keine Synthese. Heute ist der Ausgangspunkt einer &#8220;Diskussion&#8221; stets eine bereits gefasste Meinung, die es zu verteidigen gilt und als Ziel <em>(idealisiert und stets unerreichbar)</em> gilt der Kompromiss. </p>
<p>Diskutieren kommt aber originär vom Verb <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion">discutiare</a></em> und bedeutet „eine Sache untersuchen, erörtern, besprechend erwägen&#8221;. Es geht eben nicht darum mit einer vorgefassten, bereits selbst untersuchten, erörterten und erwogenen Meinung in den Ring zu steigen, sondern in gemeinsamer Runde Thesen und Antithesen <em>(also die Thesen, die man vermeintlich nicht vertreten wird)</em> abzuwägen, indem man bspw. sie auch einmal als wahr unterstellt oder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. </p>
<p>Dem subjektiven Empfinden nach ist heute aber bereits der Einstieg in eine Diskussion ohne dabei eine feste Meinung zu verteidigen als Schwäche stigmatisiert. Es gilt die eigene Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren &#8211; &#8220;Recht haben&#8221; und &#8220;Recht bekommen&#8221; ist die Zielvorgabe. </p>
<p>Der Kompromiss wird gesellschaftlich als nobler Akt der Vernunft gewertet. Nach verbaler Schlacht gilt es Abstriche zu machen und von der eigenen Meinung <em>- um des Konsenses Willen -</em> ein Stück entgegenzugehen. Der Kompromiss ist kein Akt der Einsicht aufgrund der Argumentation, er ist ein Akt des Friedens, ohne dabei von seiner Grundsatzhaltung abzurücken. Darum wird der Kompromiss auch bei nächstbester Gelegenheit gern verworfen.</p>
<p>Eine Diskussion ist das alles aber nicht. Diskutieren erfordert eine gewisse Offenheit und gedankliche Flexibilität. Das Ziel ist weder einen <em>(oft dann auch &#8216;faul&#8217; genannten)</em> Kompromiss zu erzielen noch das Durchsetzen oder Behaupten von eigenen Standpunkten. Ziel und Sinn einer Diskussion ist die Sache, das Abwägen von Thesen und Antithesen, also die Erörterung eines Themas um es wirklich zu verstehen. Eine Diskussion soll einen dabei in die Lage versetzen die eigenen Thesen einer Prüfung zu unterziehen &#8211; durch andere, aber auch durch sich selbst, indem man auch selbst sich in die Lage versetzt die favorisierte Ansicht für einen Moment in Frage zu stellen oder gar fallen zu lassen.</p>
<p>Die Rückgewinnung von Diskussionskultur würde daher erfordern, dass auch die gesellschaftliche und mediale Anerkennung der Diskussion an sich wieder gestärkt würde. In einer ergebnisorientierten Zeit, in der sich im Idealfall die eigene These auf eine Headline oder in 140 Zeichen pressen lassen muss, fehlt es aber allein am Willen der Auseinandersetzung. Es würde vielleicht sogar die Einsicht erfordern, dass Themen keine allein selig machenden Wahrheiten haben, dass Kompromisse nur ein Mittelweg ist, der beiden Seiten nicht gerecht wird und dass der berühmte Weg eigentlich das Ziel wäre &#8211; sprich: Eine Diskussion kein Ergebnis haben muss, sondern einen Prozess begleitet.</p>
<p>Wir meinen in Informationen zu ertrinken, dabei ertrinken wir in einer Flut von Meinungen. Wir lernen nicht zu schwimmen, wir suchen nach den größten Booten. </p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/28/der-verlust-von-these-und-antithese/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9517&amp;md5=ece65b4dfb6852e413956cf20b7ea49e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der große Bau</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich lief ich an einem großen Bau vorbei &#8211; eine ganze Reihe von Gebäuden, um genau zu sein, die gerade aus dem Boden gestampft werden. Hmm, dachte ich mir, das wird die Bauarbeiter freuen, das ne Menge gute Arbeit. Aber wahrscheinlich, dachte ich mir, sind die nicht mal gut bezahlt oder werden gar durch halb <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/07/der-grosse-bau/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich lief ich an einem großen Bau vorbei &#8211; eine ganze Reihe von Gebäuden, um genau zu sein, die gerade aus dem Boden gestampft werden. </p>
<p>Hmm, dachte ich mir, das wird die Bauarbeiter freuen, das ne Menge gute Arbeit. Aber wahrscheinlich, dachte ich mir, sind die nicht mal gut bezahlt oder werden gar durch halb Europa hergekarrt, weil woanders jemand noch weniger verlangt als Stundenlohn. Die Bauarbeiter werden vielleicht froh sein überhaupt einen Job zu haben &#8211; nicht mehr, nicht weniger. </p>
<p>Aber dann doch wenigstens der Bauunternehmer, dachte ich mir weiter, der wird doch froh sein. Aber dann dachte ich an EU-weite Ausschreibungen, Preisdruck, Lohndumping, Haftungsfragen, Baumängel, die Risiken und ich dachte darüber nach, von wie vielen Baufirmen ich in meinem Leben schon gelesen habe, die pleite gegangen sind. Richtig warm wurde mir bei dem Gedanken an Bauunternehmer da auch nicht.</p>
<p>Da stand ich dann so da und dachte mir: Richtig verdienen daran tun meistens irgendwelche Investoren und Makler. Also im Grunde die, die sich die Hände beim Bauen selbst nie dreckig machen mussten. Denen das Objekt am Ende auch egal ist, sobald der Deal eingefädelt und das Projekt abgeschlossen ist. Und ich dachte mir, dass das irgendwie exemplarisch ist für so vieles heute. </p>
<p>Geld verdient Geld. Arbeit verdient keines. Daher kann nur der, der Geld hat, auch mehr Geld verdienen. </p>
<p>Das ist in sich auch irgendwie logisch und konsequent. Nur warum eine komplette Gesellschaft das so akzeptiert, auch wenn sie selbst davon nicht profitiert, dass man sogar Leuten, die sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, wie Gesundheit, Erziehung, Sicherheit oder Soziales, weniger gesellschaftlichen Respekt zollt als denen, die einfach nur Geld haben und daraus mehr Geld machen, bleibt mir ein Rätsel. </p>
<p>Geld regiert, so war das ja schon immer irgendwie. Der Unterschied heute ist nur, dass man nicht mal mehr unterdrücken muss, denn die Unterdrückten machen das irgendwie ganz von alleine.</p>
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(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/07/der-grosse-bau/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9487&amp;md5=c3867bc3ae541e1993f921b715cf313e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Freiheit nehm ich mir</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/11/02/die-freiheit-nehm-ich-mir/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 23:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann hielt an und stand in einem plötzlichen Anflug des alten Revoluzzergeistes wie ein Fels wie eine Eiche da. Nicht weichen werde er weil es sein Recht sei. Er könne hier stehen weil er ein freier Bürger sei dem niemand je zu sagen habe wo und wann er stehenbleibe. Vom Kegel des Lichts aus <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/02/die-freiheit-nehm-ich-mir/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann hielt an<br />
und stand<br />
in einem plötzlichen Anflug<br />
des alten Revoluzzergeistes<br />
wie ein Fels<br />
wie eine Eiche<br />
da.</p>
<p>Nicht weichen werde er<br />
weil es sein Recht sei.<br />
Er könne hier stehen<br />
weil er ein freier Bürger sei<br />
dem niemand je zu sagen habe<br />
wo und wann er stehenbleibe.</p>
<p>Vom Kegel des Lichts<br />
aus dem Scheinwerfer<br />
wurde er noch kurz geblendet<br />
dann erfasste ihn das Fahrzeug,<br />
das dem Mann auf der Straße<br />
so dunkel gekleidet<br />
mitten auf dem Weg stehend<br />
nicht mehr ausweichen konnte.</p>
<p>Noch im Krankenhaus<br />
schwor sich der Mann<br />
sich nicht zu beugen<br />
denn es sei sein Recht.<br />
Bevor er verstarb.</p>
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		<title>Amoureus</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 19:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Niederländisch. Deutsch: Amourös. Silbentrennung: amou·rös, keine Steigerung. Lehnwort aus dem Französischen amoureux (&#8220;verliebt&#8221;) Umgangssprachlich mit &#8220;höchst amourös&#8221; im Einsatz, aber habe vergessen, was wir damit eigentlich gemeint haben. Copyright &#169; 2011Dieser Feed ist nur f&#252;r den pers&#246;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/11/01/amoureus/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/uploads/2011/11/2011-09.jpg" alt="" title="2011-09" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-9479" /></p>
<p>Niederländisch. Deutsch: Amourös. Silbentrennung: amou·rös, keine Steigerung. Lehnwort aus dem Französischen amoureux (&#8220;verliebt&#8221;)</p>
<p>Umgangssprachlich mit &#8220;höchst amourös&#8221; im Einsatz, aber habe vergessen, was wir damit eigentlich gemeint haben. </p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
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		<title>Digitaler Totenschein</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle fanden sich an dem Tag zusammen als der digitale Totenschein bestätigt wurde. Im Prinzip war es nach der Beerdigung nur noch eine Formalität, aber als die Bestätigung kam und damit der Verstorbene aus allen digitalen Netzen verschwand, war dann doch für die Familie und den Freunden der Moment der gemeinsamen Andacht ein Bedürfnis. Das <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/28/digitaler-totenschein/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle fanden sich an dem Tag zusammen als der digitale Totenschein bestätigt wurde. Im Prinzip war es nach der Beerdigung nur noch eine Formalität, aber als die Bestätigung kam und damit der Verstorbene aus allen digitalen Netzen verschwand, war dann doch für die Familie und den Freunden der Moment der gemeinsamen Andacht ein Bedürfnis. Das war es jetzt endgültig, in Facebook, Qype, Google, Twitter und Co. war mit einem mal ein Mensch nicht mehr existent. Die digitale Bestattung war vollzogen.<br />
</em></p>
<p>Was ich heute Nacht geträumt habe, ist vielleicht gar nicht so utopisch und vor allem gar nicht mal so abwegig. Nachdem ich mich dieses Jahr das erste Mal von einem Menschen verabschieden musste, mit dem mich neben dem realen Leben auch ein &#8220;digitales Leben&#8221; verband, stellt man fest, wie lange der Nachklang eines Menschen in den digitalen Verzeichnissen wie Fragmente nachhängen &#8211; manche scheinen fast auf ewig in Stein gemeiselt. Bei Qype noch gerade eine Rezension geschrieben, in Facebook noch auf der Pinnwand, die eigene Website bis zum Auslaufen des Providervertrages eingefroren auf dem letzen Stand kurz vor dem Tod. Wenn ein Mensch stirbt, wird im realen Leben damit begonnen das &#8220;Jetzt&#8221; in die &#8220;Vergangenheit&#8221; zu bringen. Man ordnet die Dinge, Wohnungen werden aufgelöst, die Habseligkeiten verteilt oder entsorgt. Im digitalen Leben fällt das ungemein schwerer. An viele Dinge kommt man nicht mal ran, jetzt erst langsam finden sich bspw. bei Qype oder Google Maps Möglichkeiten, auch als Außenstehender auf ein Ableben eines Menschen hinzuweisen, damit auch dort endlich geordnet wird &#8211; auch damit die Trauernden endlich abschließen können und nicht immer wieder schmerzlich an den Verlust erinnert werden. </p>
<p>Der digitale Totenschein wäre am Ende nicht mehr oder weniger wie ein Teil einer Art digitalen Signatur oder Zertifikat. Ich finde die Idee nicht schlecht, gäbe es dazu eine &#8211; freiwillige &#8211; vielleicht auch staatlich geführte oder zumindest kontrollierte Zertifizierungsstelle, bei der man eine Authentifizierung durchführen lassen kann. Damit könnte man, was ja in Ansätzen bei Twitter bspw. erfolgt, eine Echtheitsprüfung durchführen, damit sich auch in Facebook und Co. digitale Fakes schnell enttarnen lassen können. Selbst Artikel in Blogs könnten so verifiziert werden, ebenso wie viele andere Anmeldungen. Das digitale Zertifikat eines Lebens sollte im Prinzip nur eine Bestätigung enthalten &#8211; ein Schlüssel-Schloss-Prinzip. Der Dienst wird authorisiert, die zentrale Stelle bestätigt. Zentral werden die Berechtigungen vom Menschen dahinter gesteuert und verwaltet, der dort einmalig (oder regelmäßig) seine Identität bestätigt. Nach seinem Ableben könnten dann die Hinterbliebenen durch eine Sterbeurkunde mit einer einzigen Aktion auch das digitale Leben beenden.</p>
<p>Mich wundert eigentlich, wenn man bisschen darüber nachdenkt, wie wenig man sich doch im Netz bisher damit auseinandersetzt, dass es in einer digitalen Gesellschaft neben dem digitalen Leben auch einen digitalen Tod gibt.</p>
<hr />
<p>Dazu passend mit Dank an Sylvie für die Dossier- und Artikel-Empfehlungen:</p>
<p><a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/digital/296310.ratgeber-die-digitalen-spuren-nach-dem-tod.html" target="_blank">Ratgeber: Die digitalen Spuren nach dem Tod</a>: Unser Leben wird zunehmend digital &#8211; und damit auch das Ende des Lebens. Wir hinterlassen überall digitale Spuren, doch was mit diesen nach dem Tod geschieht, ist weitgehend unbekannt.</p>
<p><a href="http://www.swr.de/ratgeber/multimedia/tod-im-netz-digitaler-nachlass/-/id=1818/nid=1818/did=6038224/1tn6zdp/index.html" target="_blank">Was passiert mit dem digitalen Ich von Verstorbenen?</a><br />
Ein Unfall, eine Krankheit – das Leben kann ganz plötzlich enden. Im Internet dagegen scheint es endlos: Im Netz &#8220;leben&#8221; viele Verstorbene auf ihren Profil-Seiten mit Fotos, Pinnwandeinträgen und Freundschaften noch jahrelang weiter. Dieses Problem rückt erst langsam ins Bewusstsein von Usern und Internet-Anbietern.</p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/09/08/mysterioeses-internet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mysteriöses Internet">Mysteriöses Internet</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2009/03/09/republica-09-digitaler-shift-und-datenschutz/" rel="bookmark" title="Permanent Link: re:publica &#8217;09: Digitaler Shift und Datenschutz">re:publica &#8217;09: Digitaler Shift und Datenschutz</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/12/15/digitale-einwanderer/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Digitale Einwanderer">Digitale Einwanderer</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/12/10/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-516/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2008/02/05/links-for-2008-02-04/" rel="bookmark" title="Permanent Link: links for 2008-02-04">links for 2008-02-04</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/28/digitaler-totenschein/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9471&amp;md5=0406c506e0ec61472f7d8d832809c2f7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Parabel  der verpassten Gelegenheiten</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[parabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Er stand entspannt, blickte gelangweilt umher. Sah nach links, mal nach rechts. Einer, den keiner was kann, der keinen was will. Und wartete auf die grüne Ampel. Und als er so stand und mal nach links mal nach rechts in losen Gedanken versunken den Verkehr verfolgte sprang die Ampel um auf Grün - doch er <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er stand entspannt,<br />
blickte gelangweilt umher.<br />
Sah nach links,<br />
mal nach rechts.<br />
Einer, den keiner was kann,<br />
der keinen was will.<br />
Und wartete<br />
auf die grüne Ampel.</p>
<p>Und als er so stand<br />
und mal nach links<br />
mal nach rechts<br />
in losen Gedanken versunken<br />
den Verkehr verfolgte<br />
sprang die Ampel um auf Grün<br />
- doch er sah nicht hin.</p>
<p>So stand er und schaute<br />
mal hierhin<br />
mal dahin<br />
und als er endlich aufsah<br />
war die Ampel Rot &#8211; wie sie immer war.<br />
Was ihn dazu trieb<br />
verärgert den Taster zu betätigen.</p>
<p>Er hatte es wohl gar nicht mitbekommen,<br />
das Grün dazwischen.<br />
Er ärgerte sich über die Ampel,<br />
die Technik, die Stadt, das lange Warten.</p>
<p>Und mir kam es vor<br />
wie eine Parabel<br />
der verpassten Gelegenheiten.</p>
<hr /><strong>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</strong><ul><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2010/12/07/was-einem-am-tag-noch-so-einfiel-514/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was einem am Tag noch so einfiel">Was einem am Tag noch so einfiel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/05/16/eine-parabel/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Eine Parabel">Eine Parabel</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/06/30/links-for-2007-06-29/" rel="bookmark" title="Permanent Link: links for 2007-06-29">links for 2007-06-29</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2007/04/25/was-wird/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was wird">Was wird</a></li><li><a href="http://www.endl.de/weblog/2006/01/27/bundesliga-rueckrunde/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bundesliga-Rückrunde">Bundesliga-Rückrunde</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch im Feedreader des Abonnenten bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds z.B. auf anderen Webseiten oder über andere Abonnements als direkt über endl.de verst&ouml;&szlig;t (soweit keine vorherige Zustimmung vorliegt) gegen das Urheberrecht. Alle Inhalte (insb. Texte und Bilder) sind nicht zur freien Verwendung sondern urheberrechtlich geschützt. Texte können im üblichen Rahmen auszugsweise zitiert werden, Bilder benötigen immer eine vorherige Zustimmung. 
(digitalfingerprint: 0101key4endl2protect0101content)</small><div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/26/parabel-der-verpassten-gelegenheiten/">{lang: 'de'}</g:plusone></div> <p><a href="http://www.endl.de/weblog/?flattrss_redirect&amp;id=9467&amp;md5=a86896fa4ba028506dbe4776ad51948b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endl.de/weblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Occupy Wall Street und der Baader Meinhof Komplex</title>
		<link>http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 06:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endl.de/weblog/?p=9456</guid>
		<description><![CDATA[Gestern im Nachtprogramm der ARD: Der Baader Meinhof Komplex &#8211; Sendestart Teil 1 um 23:30 Uhr, Sendestart Teil 2 um 1:15 Uhr, offenbar findet man für solche Filme keine besseren Sendeplätze im vollgepackten Qualitätsfernsehen, aber das nur am Rande. In der Sendepause zwischen Teil 1 und Teil 2: Das Nachtmagazin. Eines der Themen dort: Aufstände <a href="http://www.endl.de/weblog/2011/10/15/occupy-wall-street-und-der-baader-meinhof-komplex/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern im <a href="http://programm.daserste.de/pages/programm/liste.aspx?datum=013368BE06878C57196367675A96B3EC" target="_blank">Nachtprogramm der ARD</a>: Der Baader Meinhof Komplex &#8211; Sendestart Teil 1 um 23:30 Uhr, Sendestart Teil 2 um 1:15 Uhr, offenbar findet man für solche Filme keine besseren Sendeplätze im vollgepackten Qualitätsfernsehen, aber das nur am Rande. </p>
<p>In der Sendepause zwischen Teil 1 und Teil 2: Das Nachtmagazin. Eines der Themen dort: Aufstände des Volks in Europas Städten gegen die internationale Finanzkrise &#8211; und die Aktion &#8220;Occupy Wall Street&#8221; (<a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/331152_nachtmagazin/8486552_nachtmagazin" target="_blank">Video</a>).</p>
<p>Der direkte Vergleich zwischen der politischen Stimmungslage im Film, dort die aktuelle Stimmungslage in Europa, war frappierend. Da die Machtlosigkeit der nach politischer Mitsprache strebenden jungen Menschen, hier die Machtlosigkeit des Volkes in Anbetracht des Kapitals. Worthülsen hier, Worthülsen da, Resignation, Straßendemonstrationen, politische Ignoranz, zunehmend zum Teil krasse Missstände, die sich auch in Zahlen belegen lassen (vgl. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/occupy-wall-street-ursprung-und-zukunft-einer-bewegung-ihr-seid-reich-wir-die-mehrheit-1.1161905" target="_blank">Artikel der sz vom 14.10.2011</a>), das ist der Nährboden, auf dem sich das politische und wirtschaftliche Establishment aktuell die gesellschaftlichen Probleme selbst in einer Petrischale namens Kapitalismus großzieht.</p>
<p><em>&#8220;Das pure Streben nach Profit kann nicht so weiter gehen.&#8221; (Wolfram Siener, Sprecher: &#8220;Occupy Frankfurt&#8221;) &#8211; &#8220;Wer sehr viel Macht in Händen hat, muss auch Verantwortung übernehmen, das erfolgt nicht.&#8221;</em></p>
<p>Es wird nie mehr einen Hitler geben, sagte man mir in meiner Jugend, weil die Gesellschaft dazu zu aufgeklärt sei und sowieso alle viel zu satt wären. Daran hatte ich schon damals so meine Zweifel, heute umso mehr. Und selbst wenn es keinen Hitler mehr geben sollte, ob es auch keine neue RAF geben wird, kann ich derzeit erst Recht nicht mehr so entschieden von mir weisen. Die Grundlage des Gefühls der Handlungsunfähigkeit, das Gefühl, das Reden nichts mehr bringt, dass die Demokratie längst derart in Fesseln des vor allem kapitalgetriebenen Lobbyismus liegt, lässt sich kaum leugnen. </p>
<p>Dass auf dieser Grundlage nicht nur Extremismus aus (im Übrigen ebenso mindestens mitinitiiert vom gnadenlosen Kapital- und Machtstreben des Kapitalismus) dem Islam kommt, sondern auch aus den Reihen unserer europäischen Gesellschaft, kann zwar deswegen nicht toleriert werden, wer aber heute die Augen davor verschließt, dass diese Entwicklung denkbar und möglich ist, und entsprechend sich weigert, dem entgegenzusteuern, handelt zumindest politisch grob fahrlässig. </p>
<p>Möge die Gesellschaft aus ihrer Geschichte gelernt haben und heute die Chance ergreifen, das Ruder herumzureißen. Ich meine mich aber an ein sehr treffendes Zitat aus einem Henning Mankell-Buch zu erinnern (sinngemäß): &#8216;Wir haben die alte Gesellschaft und ihre Werte mit Überzeugung aus den Angeln gehoben, aber wir haben vergessen uns eine neue zu geben.&#8217; </p>
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