Category Archives: Medien

Lehmänner im Geiste (und im TV)

René und mich verbindet so manches, unter anderem eine Zeit gemeinsames Schaffens, aber auch so manch anders – die Liebe zu Herr Lehmann z.B..

Dass wir aber zur gleichen Zeit hunderte Kilometer entfernt das gleiche als Tweet posten, ist schon bemerkenswert. Man beachte die (ungefälschte!) Zeit unter den Tweets. :-P

Ach ja: Heute, 20:15 Uhr, Herr Lehmann in “Neue Vahr Sued” im Ersten!

 

 

 

 

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Titelsammlung – Heute: SPOX

Was für meine Titel-Sammlung für’s Ego: Startseitenartikel beim Sport-Portal SPOX im Rahmen der User-Redaktion mit diesem Artikel:

Marek Mintal: Phantom im Schatten

Bild: Screenshot als Bildzitat

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Psychedelische Frühförderung

Man kann nie früh genug damit anfangen.

(Frankfurt, Opelzoo 2008)

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Zitat für Werbung, Marketing & Co.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

[Verfasser unbekannt]

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Schlag den Bohlen

Dieser wirklich witzige und kreative Viralspot von VW “Treppe” steht bei der Wahl zur Kreation des Monats November bei horizont.net. Er zeigt auf eindrucksvolle und charmante Art, dass ein Umdenken bei Energienutzung am Ende nur eine Frage der guten Idee ist, wenn man Leute begeistert statt sie zu belehren.

Nun wäre dies das Ende der Meldung, wenn nicht bei dieser Wahl der Eindruck entstünde, der imho deutlich einfaltslosere “VHV-Fortsetzungsspot mit Dieter Bohlen” würde bei dieser Wahl doch nicht unerheblich gepusht von Agentur und Filmproduktion, womit selbst der werbepenetrierte Spot für Media Markt “Die Frage” des gehypten Mario Barth dahinter zurückfällt. Aber entscheidet selbst, wer ist denn wirklich der kreativere Spot? Oder soll Bohlen so einfach gewinnen? :mrgreen:

Horizont.net: Wahl zur Kreation des Monats

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Der Albtraum für Kontrolleure

Also bei “epochal” hab ich mich natürlich spontan angesprochen gefühlt. :mrgreen:

Bloggen ist eine Informationsrevolution. Jeder kann sich ohne Hilfe eines Verlegers an ein Millionenpublikum wenden. Vielen passt das nicht – und daran scheiden sich die Geister. Denn die neue Technologie bedeutet – genau wie Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks – einen epochalen Machtwechsel.

via Neue Medien: Die Blogosphäre ist der Albtraum für Kontrolleure – Nachrichten Webwelt – WELT ONLINE.

Andererseits fällt mir dann das Zitat ein (leider nicht der Verfasser):

Das Tolle am Internet ist: Jeder kann mitmachen !
Das Doofe am Internet ist: Jeder macht mit

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5 goldene Regeln des Boulevard-Journalismus – gekürt sei der Meister des Neo-Boulevard

So klappt der Boulevard im Interview:

1. Beginne dein Interview mit einer negativen Behauptung oder Wertung, das macht Stimmung von der ersten Minute an und sorgt für das nötige Adrenalin beim Gesprächspartner, wie bspw. “Sie sehen angestrengt aus, nagt an Ihnen das schlechte Gewissen?” (Politik) oder “Ihnen scheint die Niederlage nichts auszumachen, vielleicht weil Sie Vorteile davon haben, wenn Ihre Mannschaft verliert?” (Sport)

2. Konstruiere veralbernde Wortkombinationen und unterstelle sie dem Interviewten um ihn zu diskreditieren, idealerweise ist ein Bestandteil dabei sein Name, seine Funktion oder etwas Persönliches, manchmal reicht aber auch eine bekannte Floskel, wie “man nennt sie P0rno-Ralf”, “sie gelten als Kamikaze-Fahrer” oder “sie sind bekannt als Mr. Chancentod”

3. Baue in deine Frage Wertungen ein, am besten indem das Scheitern eines Projekts trotz des komplexen Gesamtzusammenhangs auf ihn reduziert wird, wie “ihr Fehlschuß kostete ja die Meisterschaft” oder “Der Absturz des Raumschiffs geht ja auf ihr Konto”

4. Würzen Sie die Fragestellungen mit eingestreuten Zitaten Dritter und konstruieren Sie daraus Behauptungen, auch wenn es maximal Hören-Sagen ist oder aus dem Zusammenhang gerissen, wie bspw. “Die Bevölkerung fordert ja schon lange Ihre Demission” oder “Vom Präsidenten hörte man aus gut informierten Kreisen, dass ihre Tage gezählt seien” (Hier darf es gern auch mal unter-der-Gürtellinie sein, beleidigend oder erniedrigend, Sie zitieren ja nur!)

5. Toppen Sie das Gespräch zum Ende hin, indem Sie peinliche Details aus dem Privatleben zitieren und Sie dies in Zusammenhang mit der Funktion des Befragten bringen (hier nicht zimperlich sein und auch mal gewagte Schlüsse ziehen), wie “Ihre Kontakte zum Rotlichmilieu sind ja bekannt, stammen die Kontakte zu ihrem Geschäftspartner aus dieser Zeit?” oder “Sie gelten ja als besessener Kartenspieler, zocken Sie vielleicht auch mit Sportwetten?”

Aber wozu soll man versuchen den Boulevard zu begreifen, wenn man Spiegel Online hat? Die neuen Meister des Neo-Boulevard.

SPIEGEL im Gespräch mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (Auszüge)

Zu 1.:
SPIEGEL: Herr Ministerpräsident, wie fühlt man sich als Verlierer?

Zu 2.:
SPIEGEL: Uns kommen Sie vor wie der Pannen-Ministerpräsident Nummer eins.

Zu 3.:
SPIEGEL: Ihre jüngste Pleite trägt den Namen Porsche. Der kleine Sportwagenbauer aus Zuffenhausen hat mit Ihrer Hilfe versucht, den Riesen VW zu schlucken. Das Ergebnis dieses Versuchs ist erbärmlich[...]

Zu 4.:
SPIEGEL: Angela Merkel macht ganz gern einen Witz auf Ihre Kosten.
SPIEGEL: Auch im Rest der CDU scheinen Sie humoristisches Freiwild zu sein.

Zu 5.:
SPIEGEL: Sie selbst sind ja bei Porsche, wenn man so will, auch persönlich engagiert. Es kann doch kein Zufall sein, dass der Porsche-Manager Otmar Westerfellhaus just zu diesem Zeitpunkt gefeuert wurde, als bekannt wurde, dass er ein Verhältnis mit Ihrer Gattin Inken hat, von der Sie sich gerade scheiden lassen.

Danke, SPON, für dieses Meisterwerk.

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