Category Archives: Rezension

Eine süße Idee – Swiss chocolate

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Schokolade selbst machen – das klingt nach Einschmilzen von Osterhasen. Oder man wagt sich an Kokosfett & Co. und wird merken, dass man wirklich lange rühren muss und das mit der richtigen Temperatur auch so eine Sache ist. Also doch einfach die Sache den Profis anvertrauen – z.B. den Schweizern.

Die Schweizer haben sich gedacht: Warum lassen wir nicht der Kreativität unserer Kunden freien Lauf und wir sorgen nur dafür, dass es gut aussieht und schmeckt. Vielleicht wurde so tatsächlich die Idee von myswisschocolate.ch geboren. In 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen und aus mehr als 100 Zutaten kann man sich selbst seine individuelle Schweizer Schokolade herstellen lassen – handmade! Der Bestell- und Erstell-Prozess ist dabei denkbar einfach: Die Schokoladen-Basis wählen (“Schoggi-Basis”), mit Geschmacksnote wie Erdbeere, Ingwer oder Zimt verfeinern und je nach Wunsch mit bis zu vier weiteren Zutaten von Frucht über Bio bis Decor veredeln.

So kann man einfach Schokolade kreieren und hat als individuelles Geschenk eine ganz persönliche original schweizer Schokoladentafel swiss made selbst gemacht.

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Und mit dem Aktions-Code: 4be91f75ce513 gibt es bis zum 31.07.2010 10% Rabatt.

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The Classic Malts – Single Malts bei Premium Spirits

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Der britsche Journalist Ivor Brown soll einmal gesagt haben: »Schottischer Whisky bewahrt ein Geheimnis, den Zauber seines Heimatortes.« Und wer je die Gelegenheit hatte die schottischen Highlands zu sehen und dort einen Whisky zu verkosten, bekommt eine Ahnung davon, was Brown meinte. Dringt der Reisende dann noch weiter nach Westen und er lässt die Gelegenheiten nicht aus, die lokalen Whisky-Spezialitäten zu probieren, wird er erfahren, wie der Whisky in seinen Sinnen zu einem Teil Schottlands wird, wie der Geschmack mit der Umgebung zu einer Harmonie sich vereint. Und irgendwann stößt man auf seiner Reise dann an die Westküste Schottlands und seine Inseln, wie die Isle of Skye – und dort auf einen der großen Whiskys, Talikser.

Wer sich noch nie mit Whisky auseinandergesetzt hat, der braucht einen gewissen Anhaltspunkt um einen Einstieg zu finden. Wo soll man beginnen, wenn zur Auswahl zwar wohlklingende, aber für den Laien auch nichtssagende Namen stehen? Wie kann man sich einen Überblick verschaffen über die Vielfalt der schottischen Whisky-Kultur? Der Spirituosenkonzern Diageo (ehemals United Distillers) hat eine Auswahl unter seine Fittiche genommen und ihr den Namen “The Classic Malts” gegeben. Zu den Classic Malts zählen dabei Caol Ila, Clynelish, Cragganmore, Dalwhinnie, Glen Elgin, Glenkinchie, Knockando, Lagavulin, Oban, Royal Lochnagar und eben Talisker. Die Auswahl der “klassischen Malts” kann natürlich keinen Anspruch darauf erheben, die besten der Besten zu sein, dazu würde man ja versuchen etwas einer Wertung zu unterziehen, die nur dem eigenen Geschmack vorbehalten ist, sie bietet aber einen hervorragenden Einstieg und einen Anhaltspunkt für eine kulinarische Rundreise durch die Breite und Tiefe der schottischen Whisky-Kultur.

Kaufen kann man diese Klassiker natürlich auch hierzulande – oder im Internet bestellen bei Premium Spirits. Dort bekommt man neben der Bestellmöglichkeit noch eine Beschreibung des Geschmacks geboten und kann so vom “geschmeidig und weich mit Heidekraut-, Honignoten und feiner Würze”, wie dem Dalwhinnie, bis hin zum mächtigen Torf- und Rauchgeschmack eines Talisker eine erste Auswahl treffen. Wer es noch bequemer haben möchte und sich nicht durch die Beschreibungen arbeiten will, der kann das Tool Malt Matcher ausprobieren und so seinen Whisky finden.

Und wer jetzt am liebsten gleich los möchte und Schottland und seine Destilleries erkunden, der kann das mit etwas Glück (und Wissen über Whisky, das man sich aber auch bei malts.com anlesen kann) auch einfach gewinnen. Im Gewinspiel bei Premium Spirits winkt eine Reise nach Schottland als Hauptgewinn und man kann Gast von Talikser werden, mit Chauffeur-Service und Business Class Betreuung, inkl. persönlichen Dolmetscher und Stadtführer. Als Tagespreise warten je vier Single Malts auf ihre Gewinner.

Hier in meiner kleinen Bar stand bis vor kurzem noch ein Talisker, ein Lagavulin ist noch im Bestand. Im Bekannten- und Freundeskreis hat sich auch schon herumgesprochen, dass ein guter Single Malt immer eine tolle Geschenkidee ist – entsprechend ist nach Weihnachten, Geburtstag oder Vatertag die Bar wieder aufgefüllter. Aber warum sich manchmal nicht selbst ein Geschenk machen?

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S.O.S. – Verändere ihr Leben!

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logo_change_her_lifeS.O.S. – Ein international anerkanntes Notrufzeichen, eingeführt auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin am 3. Oktober 1906. “Save our Souls” (“Rettet unsere Seelen”) löst Hilfe aus, Hilfe dafür, weil jemand in Not ist. Die S.O.S. Kinderdörfer helfen – in 132 Ländern und Gebieten kümmern sie sich um Kinder, die bedürftig sind, denen es am Nötigsten fehlt, die aus ihrer Situation ohne Unterstützung keine Chancen im Leben haben.

Wie winzig klein manchmal die Unterstützung sein muss, damit man vor allem in Ländern der so genannten Dritten Welt viel bewegen kann, ist für Europäer kaum vorstellbar. Wo Menschen Milliarden in Bankenlöcher verschwinden sehen und Manager Millionen für das Abwracken von Unternehmen bekommen, verliert sich die Relation zu dem, was ein Leben verändern kann.

change-her-life1Change her life will das ändern. Doch was ist Change her life? Change her life ist vor allem ein Spiel, ein Browser-basiertes “Spiel” auf einer eigenen Website, die von der nicht-staatlichen sozialen Organisation initiiert wurde. Unter www.change-her-life.de lernt man Imara kennen, ein kleines Mädchen aus einem Armenviertel am Rand von Nairobi. Imara tut vor allem eines: Sie kämpft um’s Überleben, denn sie lebt in Armut und ihr Vater starb an AIDS.

Was gar nicht mehr nach Spiel klingt ist für viele Kinder bittere Realität. Und genau das will die Website spielerisch vermitteln und zugleich zeigen, dass auch dieses Schicksal keine Sackgasse sein muss, wenn helfende Hände an der richtigen Stelle, im richtigen Moment eingreifen. Sei es mit Nahrungsmitteln, Bildung oder medizinische Versorgung.

„Jeder hat es in der Hand, das Leben eines benachteiligten Mädchens nachhaltig zu verändern!“

Eindrucksvoll werden richtungsweisende Entscheidungen aufgezeigt – aber auch, was diese Entscheidungen bedingen. – Plantage oder Schule? Natürlich sollte Imara in die Schule, doch auf der Plantage verdient sie Geld für die Familie. Ein unlösbarer Widerspruch, es sei denn jemand findet sich auf der Welt, der im Jahr 60 Euro aufbringen kann, um solchen Mädchen in Not eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Doch selbst wenn die Plantage nicht zu vermeiden war – es gibt immer noch einen Weg, wenn jemand hilfreich eingreift. Einen Weg in ein besseres Leben, ein kindgerechtes Leben, ein Leben mit einer Perspektive.

Helfen kann so einfach und auch so zielgerichtet sein. Gerade für Mädchen in Entwicklungsländern sind die Chancen noch schlechter – aber wer will schon unterscheiden zwischen Kinder in Not? Mit einer Online-Spende für Kinder kann man bereits ab kleinen Beträgen, wie nur 14,40 Euro für ein Schulanfänger-Kit, etwas ganz reales bewirken. Man kann helfen, dass Kinder eine echte Chance bekommen.

Change her life bei Youtube

Weitere Informationen findet man auch bei Facebook: http://www.facebook.com/soskinderdoerfer

Online spenden und Kindern eine Chance geben:

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www.change-her-life.de

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Ich will nach Malta!

Malta, Malta, Malta, Malta? Was war nochmal Malta? Wer bei Malta nur an den Malteser Falken, die wuschelige Hunderasse “Malteser“, den Hilfsdienst oder launige Auswärtsspiele der Fußball-Nationalmannschaft denkt, der muss da unbedingt mal hin.

Malta war gefühlt schon x-mal auf meiner Urlaubswunschliste und jetzt könnte es mit bisschen Glück trotz leerer Urlaubskasse wahr werden:
1 Woche Malta im 5-Sterne-Hotel und 1.000 Euro Taschengeld wird unter den zehn beliebtesten selbst gemachten Videos zum Thema Malta verlost. Dass das ganz witzig gemacht sein kann und durchaus mit “Bordmitteln”, sieht man im obigen Kreuzritter-Spot – aber ich glaub, das kriegen so manche, die ich gerade im Kopf habe, noch besser hin (warum denke ich da gerade an einen Techno-Frosch?! *gg)

Mal nachdenken, wäre ja eigentlich kein Ding so einen Spot zu machen: Deutschland gegen Malta aus der WM-Quali ’84 nachspielen? Sehen wie viele Aquavit unter ein Malteserkreuz passen? Den Malteser Falke nachdrehen nur um dann festzustellen, dass man dann lieber Troja, Alexander oder Gladiator hätte als Vorlage nehmen sollen, denn die wurden teilweise auf Malta gedreht und genau wegen der Landschaft will ich da auch mal unbedingt hin. Vielleicht hab ich ja Glück! :-)

Teilnahmebedingungen bei www.mein-malta-video.de

Disclaimer: Für diesen Artikel erhalte ich als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com) einen kleinen Wert-Gutschein als Dankeschön. Form und Inhalt des Beitrags ist mir dabei freigestellt.

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Review: Tanz dich zum Südafrika-WM-Gefühl

[Trigami-Review]

AVPageView 24.09.2009 074606

Südafrika … Fussball … Weltmeisterschaft … da laufen bereits ganze Filme an Bildern im Kopf ab. Eines meiner noch unerfüllten Reisetraumziele, einmal von Kapstadt bis Johannesburg das Land zu erkunden, der Gardenroute zu folgen, den Blyde River Canyon zu bestaunen oder von den 3.482 Meter hohen Drakensberge hinab zu sehen. Zudem verfügt Südafrika über hervorragende Weine, Rebsorten wir Shiraz, Chardonnay, Merlot oder Pinot Noir und bieten klimatisch ein breites Spektrum – von der heißen trockenen Wüste Kalahari bis zu subtropischem Klima an der Grenze zu Mosambik.

Afrika ist Lebensgefühl, Afrika ist für Europäer einfach anders – die Mentalität, die Musik, die Bewegungen.

Jetzt kann man sich selbst auf die WM fit machen und den Diski Dance erlernen – ein afrikanischer Tanzstil, der das ganze Gefühl einer Fussball WM Südafrika in sich vereint: Rhythmus, Spass an der Bewegung und das Ganze zu Moves, die aus dem Fussball abgeleitet sind (-> Diski-Guide).

Hätte sich das einer für die WM in Deutschland ausgedacht, wäre es vielleicht unfreiwillig komisch geworden, in Verbindung mit Südafrika aber ist es Ausdruck einer Symbiose von Bewegung und Gefühl – und man versteht, dass man in Südafrika nicht wie in Deutschland Fussball arbeitet, sondern mit dem Ball tanzt.

Aber jetzt kann man beweisen, dass man in Europa längst auch Rhythmus im Blut hat und fit für das nächste Gastgeberland ist: Im Diski Dance Video Contest kann man die Moves des Diski Dance tanzen, auf Video aufnehmen und auf der Website hochladen. Den Diski Sound findet man >> hier.

Das beste Video wird von der Community gewählt und die Gewinner dürfen sich über eine eigene große Fußball-Party zur FIFA WM 2010™ freuen – ein südafrikanisches Braai- für insgesamt 40 Personen inklusive 100 Liter Freibier mit entsprechender Zapfanlage, 12 Flaschen Amarula, Softdrinks, Cocktailbar und Barkeeper, DJ mit Anlage und Lichtechnik, Grill und Catering für 40 Personen sowie Gläser, Geschirr, Besteck, Deko und Gema-Gebühren.

Einfach mal vorbeischauen, unter www.dein-suedafrika.de/diski – Wer nur gucken will: Auch das Voten lohnt sich, denn es werden unter allen, die für das Beste Video abstimmen, wöchentlich u.a. Mietwagengutscheine, Hartschalentrolleys oder Reifensätze verlost.

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Review: LED LENSER M1 versus Fenix Pd20 – Möge das Leuchten beginnen!

LED LENSER vs. Fenix © Endl 2009

[Trigami-Review]

Wenn Männer am Tisch sitzen und penetrant mit etwas rumspielen, muss es aus irgendeinem Grund einen besonderen Reiz ausüben. Und oft ist es dann was mechanisches oder technisches, was diesen Spieltrieb, diese Freude am auseinander- und zusammenschrauben auslöst. Drei Männer saßen in meiner Küche, drei spielten während der Unterhaltung halb unterbewusst an drei Taschenlampen herum. Aber eben keine Taschenlampe wie man sie kennt, sondern drei ganz besondere Taschenlampen, High Tec Taschenlampen, noch genauer gesagt: Hochleistungs-LED-Taschenlampen.

Lassen wir die ganz kleine Zweibrüder LED LENSER K3 (ganz rechts im Bild) wie die größere P7 (links) von Zweibrüder Optoelectronics einmal außen vor und wenden wir uns nur den beiden in der Mitte zu: Zwei Konkurrenten in dem ganz besonderen Marktsegment der Super-Taschenlampen, die LED LENSER M1 und ihr Gegner, die Fenix Pd20.

DSCF3205You never can change your first impression – das wussten schon Menschen vor der Erfindung von Produkten mit Obst als Logo. Der Eindruck von Wertigkeit, Anspruch und Stil wird bereits beim Auspacken beim Käufer geprägt. Und da hat die LED LENSER M1 ganz klar die Nase vorn. DSCF3206Eine schwarze Edel-Verpackung steht da einer “Baumarkt”-Verpackung mit Regal-Halterungslasche gegenüber. Sicher ist die Verpackung der Fenix informativer, aber ein Produkt mit einem Namen und einem Anspruch braucht keine Anpreisung – dieses Selbstbewusstsein strahlt nur die M1 aus.

Der Inhalt ist ähnlich, neben dem Produkt an sich liegt der Fenix wie der M1 ein Holster bei, die LED LENSER gibt ihren Kunden eine Smart Card zusätzlich zur Hand, die im Scheckkarten-Format im Geldbeutel Platz finden soll. Darauf enthalten die wesentlichen Grundfunktionen – sicher eine gute Sache beim Verleihen oder bis die Funktionalitäten in Fleisch und Blut übergegangen sind. Worauf später noch näher eingegangen wird: So eine Smartcard sollte man vor allem für die Fenix entwickeln, denn deren 6 Modi zu entdecken ist weit schwerer als die 3 der LED LENSER.

Dass - jedenfalls war das so in der vorliegenden Verpackung - nur bei der LED LENSER eine Batterie beilag, ist definitiv ein Abstrich für die Fenix. Nicht nur, dass man das Produkt dann im Normalfall nicht gleich nutzen kann, wenn man auf die Notwendigkeit des Erwerbs nicht hingewiesen wird, man muss so eine Batterie erst einmal finden. Beide Lampen brauchen nämlich die gleiche Lithium Battery CR123A – wohl um bei der kompakten Bauweise ihre volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. Das ist nachvollziehbar, allerdings wären aus Verbrauchersicht handelsübliche Batterien wie einst bei der K3 im Einsatz, zu bevorzugen – auch aus Kostengründen.

Beim Test der Lichtleistung muss man eines gleich mal vorwegschicken: Wenn man hier überhaupt kritisiert, dann auf höchstem Niveau. Beide Taschenlampen sind mit bis zu 180 Lumen bei der Fenix Pd20 und 190 Lumen bei der LED LENSER M1 im Spitzenklassen-Bereich und mit “normalen” handelsüblichen Taschenlampen nicht vergleichbar. Hier wird nicht gefunzelt, hier wird erleuchtet. Das Ausleuchten von Ecken oder der Blick in das Gehäuse eines Computers ist auch bei Tageslicht nicht nur möglich, es macht auch einen deutlichen Unterschied.

Doch diese geballte Lichtleistung hat auch Konsequenzen und die heißt “Hitzeentwicklung”. Lässt man die Fenix mehrere Minuten unter Volllast laufen, wird das Gerät heiß – und nicht nur warm, sondern heiß. Sogar so heiß, dass man sie aus der Hand legen muss. Auch die LED LENSER kennt das Problem, versucht es aber anders zu lösen, indem man die Lichtleistung reguliert. 190 Lumen gibt es daher nur für 5 Sekunden nach dem Einschalten, danach wird reduziert auf 155 Lumen und nach ca. drei Minuten wird mit 60 Lumen gearbeitet. Dies verhindert die extreme Hitzeentwicklung und ist am Nutzerverhalten angepasst, da die mittlere Einsatzdauer eines Normalnutzers bei 3 Minuten empirisch ermittelt wurde. Das macht sich in der maximalen Erwärmung dann auch bemerkbar, die mit 31-33°C (LED Lenser) und 55-60°C (Fenix) angegeben wird und sich daher durchaus signifikant unterscheidet.

Der Praxistest sieht zunächst bauartbedingte Vorteile für die Zweibrüder-Technologie. Durch den Schiebe-Fokus kann von breiter Ausleuchtung bis Fokussierung stufenlos verstellt werden, hier bietet die Fenix nur eine starre diffuse mittenbetonte Einstellung. Beide Taschenlampen bieten einen Stroboskop-Effekt, der zur Gefahrenabwehr dienen soll, wenn man einen potentiellen Angreifer damit kurz anleuchtet und so in der Dunkelheit kurzzeitig orientierungslos macht. Ob sowas tatsächlich funktioniert, wollten wir im Selbst-Test nicht ausprobieren, ob man in der Praxis in so einer Streßsituation allerdings die Strobo-Funktion auch aktivieren kann, erscheint dank der zwar clever gedachten, aber irgendwie schwierig umgesetzten Anschaltfunktion zumindest fraglich – zumindest bei der M1. Bei der Fenix muss dazu zweimal kurz der An-/Ausschalter betätigt werden, bei der M1 innerhalb 1 Sekunde 2mal Tasten und 1mal Schalten (laut Smartcard), wobei erstmal klar werden muss, was der Unterschied zwischen Schalten und Tasten ist.

Bei der M1 kann auch manuell auf einen 15%-Modus umgeschaltet werden (1 mal Tasten und 1 mal Schalten), was dem Grunde nach aus Energiespargründen sinnvoll ist. Aber auch die Fenix bietet verschiedene Modi, die aber erst mal zu entdecken sind. Als Bedienungsanleitungs-Muffel wird man kaum bis maximal zufällig fündig werden, aber auch nach Lektüre selbiger (nur in Englisch beigelegt, zum Vergleich: die Bedienungsanleitung der LED Lenser ist mehrsprachig, dafür aber sehr rudimentär). Dreht man den Lampenkopf der Fenix also etwas, so ist die Lampe nicht kaputt oder schlecht kontaktet (was man meinen könnte) sondern leuchtet mit 9 Lumen, ein tippen danach auf den Schalter erhöht auf 47 Lumen, zweimal tippen 94 Lumen. Tippt man dann ein drittes Mal, aktiviert man einen SOS-Modus, was im Test aber zunächst als “kaputtes Strobo” interpretiert wurde. Sicher alles sehr praktische Modi, aber darauf muss man auch erst kommen. Insgesamt man muss sich an die Kombinationen aus Tippen und Tasten (und bei der Fenix auch noch Drehen) erst mal gewöhnen.

DSCF3197Kleine bauartbedingte Vorteile bei der Fenix beim Anschaltknopf, der durch zwei Bügel geschützt ist. Zwar ist das einerseits ein Hinderniss in der Dunkelheit wenn man schnell einschalten will, es hindert aber auch gerade vor unbeabsichtigten Anschaltem gerade in der Tasche oder auch im Holster. Zudem erlaubt es durch diese Bauweise die Taschenlampe senkrecht nach oben auf den Tisch zu stellen und so einen Raum auszuleuchten.

Haptisch ist die M1 vorne, sie fühlt sich in der Hand eleganter und wertiger an, auch wenn der direkte Vergleich mit der P7 eher negativ ausfällt (deutlich mehr Seiten-Spiel bei Schiebefokus bei der M1 gegenüber der sogar noch größerer P7).

Das eher martialische Äußere der Fenix steht zunächst auch hinter der klar durchdesignten Linie der M1, das hat aber eben auch seinen Reiz – spontan denkt man an “Werkzeug”, was so manchem Manne entgegenkommt. Im direkten Vergleich kann man da keinen Favoriten sehen, das ist eher Geschmackssache. Das doppelt geschraubte Batterienfach der Fenix lädt mehr zum Spielen ein, macht aber eigentlich keinen richtigen Sinn – im Gegenteil: Schraubt man falsch rum zusammen, geht die Lampe gar nicht mehr, zumindest im vorliegenden Testobjekt, obwohl die Gewinde auch andersrum passen. Die kantige Außenform der Fenix ist nicht so handschmeichelnd wie die M1, dafür rollt sie aber auch nicht vom Tisch – ein durchaus positiver Aspekt.

DSCF3203Fazit: Es macht mit beiden Taschenlampen viel Spaß die Dunkelheit zu erkunden. Die Lichtleistung überzeugt gerade im Vergleich zu konventionellen Taschenlampen in allen Belangen. Man kann das im Prinzip nur so vergleichen, als ob man im Raum eine Kerze anzündet (= konventionelle Taschenlampe) oder eine Neon-Röhre anschaltet – so in etwa sind die Unterschiede.
Dabei ist das Licht angenehm klar und weiß und eignet sich zum Lesen – ohne das angeleuchtete Objekt zum Reflektieren zu bringen. Das ist vor allem gut, wenn man etwas ablesen will, wobei das am Besten im 15%-Mode der M1 oder im 9 Lumen Modus der Fenix gelingt. Bei letzterer erschwert allerdings die nicht verstellbare Mittenbetonung die Ausleuchtung – hier ist die M1 klar im Vorteil.

Die M1 punktet im direkten Vergleich mit mehr Funktionalität (stufenloser Fokus, 15%-Automatik-Einstellung) und Style (Verpackung, Design), die Fenix wird durch ihr eher kantiges Werkzeug-Feeling so manchen in ihren Bann ziehen, dazu kommen die zusätzlichen Modi und das SOS-Signal.

Entscheidend - und deshalb auch zum Testsieger erkoren - ist das Gesamtpaket der M1 aus Usability-Aspekten, Anmutung und Funktionalität. Und da spielen die Hitzeaspekte (negativ bei Fenix) und die Lösung mit der automatische Abdimmung (positiv zugunsten der M1) eine Rolle.

Lässt man die Fenix - was ungewollt auch im Test einmal passierte - mal zu lange an (ca. 30 Minuten), ist die Batterie dahin und die LEDs brauchen spürbar einige Zeit um sich davon zu erholen (Lichtleistung direkt auch nach neuem Batterieeinsatz nach Wiederinbetriebnahme nicht 100%, nach subjektivem Empfinden), dem baut die LED LENSER durch ihre Auto-Dimm-Funktion vor und dadurch stehen auch nach längerer Nutzung sofort wieder volle Leistung zur Verfügung. Ist man allerdings mal auf mehr als 3 Minuten volle Lichtleistung angewiesen, wird man die nicht deaktivierbare Auto-Abdimmung nicht sonderlich schätzen – den Standardnutzer wird das aber wenig kümmern und sich denken: “It’s not a bug! It’s a feature!”

Nichts desto trotz: Zwei Gegner, bei denen man gerne zusieht, wie sie ihre Umwelt zum erleuchten bringen.

Mehr Information zur LED LENSER M1 gibt es beim Anbieter Optoelectronics – in einer Community kann gefachsimpelt und sich mit anderen ausgetauscht werden.

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Produkttest: FUJIFILM Fotobuch

Fujifilm Fotobuch

Auf Einladung von dot-friends konnten wir mal wieder ein Fotobuch testen – das passte uns ausgesprochen gut, waren wir ja gerade ‘auf Malle’, wo wir – wie der Zufall so spielt – mit einer FujiFilm FinePix F31fd fotografierten, die ich seit 2 Jahren mein eigen nenne und die ich gerade vor kurzem als Zweitkamera nachkaufen wollte, die heute aber tatsächlich noch teurer ist als damals als Neuware und auch gebraucht nur kaum darunter (wenn man eine findet).

Konkret im Test ging es um das FUJIFILM Fotobuch

BearbeitungsmenuDas Anlegen eines Fotobuchs ist zwischenzeitlich komfortabel möglich. Man lädt die Software des Anbieters auf seinen Rechner, hier also die spezielle Fuji Fotobuch Software und beginnt zu gestalten. Dabei helfen diverse Vorlagen und Templates gut weiter, eine Art Explorer für die Bilder am eigenen Rechner steht zur Verfügung und – fast schon selbstverständlich – man hat die Möglichkeiten Bilder im gewissen Umfang zu bearbeiten (Ausschnitt, Zoom etc.).

Nun hilft dann aber alle Software nichts, man hat die Qual der Wahl – gerade wenn man auf einem 24-Seiter für das gwünschte FUJIFILM Fotobuch brillant die richtige Auswahl treffen soll. Wenn die Software erst mal läuft, macht es Spaß damit zu experimentieren und gestalten. Allerdings sei auch als kritischer Ton angemerkt, dass die Software auf meinem Windows Vista nicht immer laufen wollte oder bisweilen mehrere Minuten Anlauf brauchte – etwas störend und optimierbar. Auch muss eine Software nicht bei jedem Start erst mal nach Updates suchen. Ist das Fotobuch aber erstmal fertig, geht die Übertragung und der Kaufprozess gewohnt problemlos per Internet. Sicher hat da meine 16 Mbit-Leitung auch gute Dienste geleistet.

DSCF2154-1Gespannt waren wir dann auf das Ergebnis für das Fotobuch auf Fotopapier. Und was will ich sagen: Wir waren wirklich angetan von der Materialanmutung und der Fotowiedergabe. Das ist fast schon eher ein Bilderbuch mit Kartonage, kein dünnes Papier. Der Umschlag ist richtig gebunden und macht auch einen hochwertigen Eindruck.

Fazit: Wer mit dem Ergebnis richtig beeindrucken will, der sollte mit dem FUJIFILM Fotobuch einen guten Griff tun. Die Bild- und Verarbeitungsqualität ist in meinem Augen wirklich gut und überzeugte. Einzig die etwas zähe Software störte ein wenig und Hintergrundbilder kamen im Ergebnis stärker durch als in der Software-Darstellung (Transparenzen), das sollte man evtl. im Hinterkopf behalten. Bei der Übertragung sind auch einige gewählte Ausschnitte nicht 100% übernommen worden, es empfiehlt sich wohl – wenn es auf Nummer sicher gehen soll – die Bilder vorab zu beschneiden und vorzubereiten.

Produkttest als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com) im Auftrag von dot-friends – Für den Test wurde das Fotobuch kostenfrei zur Verfügung gestellt und ein Werbeartikel-USB-Stick überlassen.

Nachtrag 6.08.2009: Gutscheine zu vergeben
Wer sich für ein Fotobuch brillant interessiert, für den habe ich noch Gutscheine im Wert von 10 Euro zu vergeben. Nur solange der Vorrat reicht – kein Rechtsanspruch und so weiter. Gutscheine gelten nur für das Fotobuch brillant, sind einmal pro User und Auftrag einlösbar und gültig bis zum 31. August 2009. Einfach irgendwie bei mir melden.

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