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Absolut normales Blog

5. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 5. März 2010 11:47

Zitat für Werbung, Marketing & Co.


Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

[Verfasser unbekannt]


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1. März 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 1. März 2010 10:07

Stellungskrieg Telefonwarteschleife


Telefonwarteschleifen (alternativ die erzwungene gute alte Wahlwiederholung bei dauerbesetzt) sind taktische Kriegsführung. Viele meinen das wäre Zufall oder aufgrund großen Andrangs bedingt, aber das ist ein weit verbreiteter (und bewusst aufrechterhaltener) Irrtum! Ein algorithmisch ausgeklügeltes System zwingt den Anrufer (auf Basis von in empirischen Untersuchungen ermittelten Werten und mit Zufallsfaktor versetzt) zu einer Mindest-Wartezeit, in der er sich vom gezückten Bleistift und Zettel mit seinen 100 notierten Fragen entfernt und gleichzeitig den Zustand voller Konzentration aufgibt. Wenn er sich dann irgendwo am Flur befindet oder den Müll rausbringt kommt (nur scheinbar zufällig) die Verbindung zu Stande und der Anrufende ist genau an dem Punkt, an dem man ihn haben will: zermürbt, zerstreut und zwar genervt, aber im Wesentlichen dankbar, endlich durchgekommen zu sein. An diesem Punkt ist er handzahm und fürchtet nur wenig mehr als eine Unterbrechung der Verbindung. Er ist nun ein leichtes Opfer für sein Gegenüber.

Das Telefonsystem “Stellungskrieg” ist für alle gängigen Telefonanlagen erhältlich und lässt sich problemlos selbst installieren. Bei Fragen zum Installationsprozess oder Problemen bei der Inbetriebnahme steht eine kostenpflichtige Telefonhotline zur Verfügung.


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18. Dezember 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 18. Dezember 2009 14:10

Denk doch einmal beim Schenken auch an den Beschenkten!


Nennt mich werblich, nennt mich gierig (weil ich hier einen Promo-Banner einbinde), aber ich mein es ernst.

Erspart dieses Jahr allen zu beschenkenden eure “lustige” Idee, wie die Sexy-Kochschürze oder den singenden Korkenzieher, auch bitte nicht den Foto-Bildband aus der Buchladen-Auslage (nur weil der Beschenkte EINMAL versehentlich sagte, Island wäre ja schön, deswegen will er doch keinen Bildband von Island!!), nichts Selbstgebasteltes (es sei denn man ist WIRKLICH gut darin!!) und auch keine “Sowas-in-der-Art”-Geschenke (wenn jemand von einem Ipod schwärmt ist ein Billig-mp3-Player bei weitem NICHT DAS GLEICHE und auch nicht nahe dran!!).

Wenn du wirklich noch nichts hast, brech nicht übers Knie, erspar dir und dem Beschenkten die peinlichen Notkäufe und schenk statt dessen einen Gutschein von Amazon – meine ehrlich Meinung:


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26. November 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 26. November 2009 11:09

Schlag den Bohlen


Dieser wirklich witzige und kreative Viralspot von VW “Treppe” steht bei der Wahl zur Kreation des Monats November bei horizont.net. Er zeigt auf eindrucksvolle und charmante Art, dass ein Umdenken bei Energienutzung am Ende nur eine Frage der guten Idee ist, wenn man Leute begeistert statt sie zu belehren.

Nun wäre dies das Ende der Meldung, wenn nicht bei dieser Wahl der Eindruck entstünde, der imho deutlich einfaltslosere “VHV-Fortsetzungsspot mit Dieter Bohlen” würde bei dieser Wahl doch nicht unerheblich gepusht von Agentur und Filmproduktion, womit selbst der werbepenetrierte Spot für Media Markt “Die Frage” des gehypten Mario Barth dahinter zurückfällt. Aber entscheidet selbst, wer ist denn wirklich der kreativere Spot? Oder soll Bohlen so einfach gewinnen? :mrgreen:

Horizont.net: Wahl zur Kreation des Monats


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9. November 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 9. November 2009 14:22

Schildbürger-Bürokratismus Umweltplakette – 1.1.10 geht’s los und hört gleich wieder auf


Es nähert sich mit großen Schritten: Wer bis 1.1. nicht mindestens die gelbe Umweltplakette an seiner Windschutzscheibe hat, kriegt in Frankfurt City ein empfindliches Knöllchen mit 40 Euro plus Gratis-Punkt in Flensburg. Dass ich die ganze Regelung vollkommen grotesk fand, hab ich ja schon einmal gesagt – dazu muss man Deutschland eben verinnerlichen… Jetzt wird nach dem ganzen Vorgeplänkel also ernst und der Rot-Stopp rückt mit großen Schritten näher.

Ganz unterhaltsam, was man dazu über die Presse verbreiten lässt:

‘Die Rußwolken auf Nasenhöhe sind weniger geworden’

Zu Jahresbeginn 2009 hatten noch etwa drei Prozent der in Frankfurt gemeldeten Kraftfahrzeuge eine rote Plakette, rund achttausend von insgesamt 315.000 Fahrzeugen. Einige Halter älterer Diesel-Pkw haben zwischenzeitlich die „Abwrackprämie“ genutzt, um mit einem abgasarmen Neuwagen freie Fahrt in Deutschlands 33 Umweltzonen zu haben. Während von der zweiten Stufe der Umweltzone nur etwa zwei Prozent der Pkw betroffen sind, liegt der Anteil bei den Nutzfahrzeugen mit elf Prozent deutlich höher. Gerade in dieser Fahrzeugklasse hat die Frankfurter Umweltzone einen beachtlichen Modernisierungsschub bewirkt. Von den insgesamt 19.781 Nutzfahrzeugen hatten Anfang 2009 schon 9.197 eine grüne Plakette (47 Prozent), ein Jahr zuvor waren es erst 6.013 Nutzfahrzeuge (31 Prozent). „Die Rußwolken auf Nasenhöhe sind weniger geworden“, sagt die Dezernentin für Umwelt und Gesundheit, Manuela Rottmann.

viaFrankfurt am Main: Freie Fahrt mit gelb und grün.

Faktisch fehlt nämlich der Beweis, dass die Umweltzone wirklich auch nur irgendwas gebracht hat, wie man ja bereits las. Tatsächlich mutmaßen eher viel mehr Leute den typischen politischen Aktionismus und die flankierende Unterstützung der Abwrackprämie zur verdeckten Subventionierung der deutschen Automobilindustrie.

Wir haben das ganze mal lange beobachtet und auch mit einem Kauf inkl. Abwrack-Prämie geliebäugelt, dann aber aus ganz anderen Erwägungen davon abgesehen – aber auch, weil wir es einfach nicht einsahen, unseren absolut noch tauglichen Wagen verschrotten zu lassen.

Das Nachrüsten war uns aber lange zu teuer und von Werkstätten mündlich auf ca. 800 – 900 Euro taxiert. Jetzt plötzlich dann auf nochmalige Nachfrage (nach Auslaufen der Abwrackprämie übrigens – ein Schelm wer da einen Zusammenhang sieht) kostete “der Spaß” nur noch knapp über 400. Ein dann sinnvoller Deal auch im Sinne der Umwelt, rechnet man vor allem die Erstattung vom Staat in Höhe von 330 Euro noch mit ein.

Bleibt die Frage:  Warum das Ganze? Wegen der 100 Euro? Das hätte man per Dekret allen aufbürden können und hätte sich den ganzen Schwachsinn mit Umweltzonen und Plaketten und Schildern sparen können. Was allein die ganze Einführung gekostet hat, hätte sogar locker die fehlenden 100 Euro noch kompensiert. Wenn man bedenkt, dass es von den 315.000 Fahrzeugen nur 8.000 betroffen hat (siehe Quelle oben!). Das sind 2,5% des Gesamtbestands! Dafür der ganze Aufmarsch!?!? Dazu kommt, dass es ja ein offenes Geheimnis ist, dass von den 8.000 sich genügend eine Sondergenehmigung holten, weil ihr alter Lieferwagen gar nicht mehr nachrüstbar ist.

Fassen wir zusammen: Riesenballyhoe für die paar Altfahrzeuge, die über kurz oder lang so oder so aus dem Verkehr gehen, kompliziertes Verfahren, kein nachweisbarer Nutzen, Klagen dagegen an vielen Orten – und dann muss man sich von einem Angestellten in der Zulassungsbehörde anhören, dass man aber jetzt keinen großen Aktionismus mehr über “Gelb hinaus” entfalten brauche, denn nach seinen Infos falle die ganze Regelung im nächsten Jahr wahrscheinlich sowieso, man warte offiziell ja nur noch bis ein bestimmter “Topf voll sei”.

Ein weiteres Kapitel des Schildbürger-Bürokratismus in Deutschland wurde ganz offenbar auf Kosten der Glaubwürdigkeit einer vernünftigen Umweltpolitik geschrieben und man hat hier eine gute Sache vor den Karren der (verdeckten) Wirtschaftsförderung spannen lassen.

Ganz traurig sowas. Und nächstes Jahr darf die Automobilindustrie die Sünden der Abwrackprämie selbst ausbaden – plus die unzähligen Verbraucher, die sich halb von der Versuchung, halb von der Verunsicherung getrieben einen Neuwagen anschafften, den sie sich dann nächstes Jahr vielleicht gar nicht mehr finanzieren können.

Aber ist klar, ist ja jetzt ne “andere” Regierung und die hat natürlich keine politische Verantwortung für das was bisher geschah … schon klar…


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2. November 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 2. November 2009 12:47

EA Sports Fussball Manager 10 ist “raus”


Im nachfolgenden eine wirklich sehr subjektive Sicht der Dinge, die nichts unterstellt und nur Gehörtes und Gelesenes aus eigenem Blickwinkel zusammenfasst.

Ich spiele Bundesliga Manager seit es sowas auf dem Markt gibt, also genau seit 1989, als Software 2000 das erste Produkt auf den Markt brachte. Von Bundesliga Manager Professional bis Bundesliga Manager X war ich dabei. Ein kurzes Fremdgehen zu Anstoss 2 blieb ohne Folgen: Zwar war die Ascaron-Software irgendwie cooler und brachte mehr Spielspass und gefühlte Realität, doch der Bundesliga Manager mit seinen Originaldaten und -namen setzte sich auch aufgrund der instabilen Version von Anstoss (bei mir am Rechner!) dann doch immer durch.

Nach 2002 stieg ich dann auf den EA Sports-Zug auf: Der Fussball Manager kam auf den Markt und schien Anstoss und Bundesliga Manager in eine Symbiose zu führen, was sicher auch an den angeworbenen Mitarbeitern des Anstoss 3-Teams begründet war – plus die kompletten Namensrechte der Liga. Der Fussball Manager erschien zuverlässig ab 2002 jährlich, ebenso übrigens wie die kurz danach erscheinenden Patches. Aber darauf will ich gar nicht raus gerade.

Immerhin passierte jedes Jahr was: bessere Grafik, bessere KI, mehr Features. Aber wenn sich die Eindrücke des Demo bestätigen sollte – und das tun sie, wenn ich die ersten Berichte so lese -, dann werde ich jetzt aus der Reihe aussteigen.

Warum? Weil ich nicht im Sinn habe, mich für 45 Euro “verarschen” lasse und letztendlich ein Datenupdate für’s Geld bekomme. Features wie das “Reinrufen” oder den “Schreibtisch” mal raus- und dann wieder reinzudrehen kann man mir nicht als Entwicklung verkaufen, einen Online-Modus derart abgespeckt als Hit zu verkaufen geht auch nicht (da gibt es bereits besseres online) und die ganzen bekannten Bugs – wie sinnbefreite Kommentatorsprüche zum falschen Zeitpunkt – nicht beheben zu können, das ist für mich ein Witz. Wie gesagt, nur was man eben so las bisher und das noch bei einem gefühlt wohlwollend noch formulierten Artikel bei golem.de

Auszüge:

Trotzdem sind die Partien weiterhin das schwächste Glied des Fußball Managers: Immer noch gibt es teils seltsame Ballverluste und Tore, nicht nachvollziehbare Aussetzer oder Benotungen nach dem Spiel sowie unpassende Kommentare. Hier hätten die Verbesserungen durchaus größer ausfallen dürfen.

Erstmals wartet der Fußball Manager mit einem Onlinemodus auf. Der fällt aber spartanischer aus als erhofft: Bis zu acht Teilnehmer können nur eine ausgewählte Anzahl von Entscheidungen treffen, die Partien laufen im Textmodus ab – zugunsten der Spielbarkeit und des schnellen Saisonverlaufs hat EA Sports alles bis auf das Nötigste reduziert.

Ein erster Patch steht zum Download bereit: Auf dem Testrechner mit Windows 7 war die Installation des Updates auch notwendig – vor dem Herunterladen stürzte das Spiel sofort nach der Eingangssequenz ab.

Fazit

Übersichtlichere Menüs, verbesserte 3D-Darstellung und mehr Hilfefunktionen: Die Verbesserungen beim Fußball Manager fallen 2010 auf den ersten Blick klein aus, wirken sich aber dennoch positiv auf den Spielablauf aus. Wichtigste Neuerung dürfte für viele der etwas spartanische Onlinemodus sein. Und da es ohnehin derzeit keine ernstzunehmende Konkurrenz gibt, dürfen Fußballfans auch diesmal wieder zugreifen. So viele Einflussmöglichkeiten wie hier würde sich manch echter Trainer wünschen.

“Übersichtlichere Menüs, verbesserte 3D-Darstellung und mehr Hilfefunktionen” sollen neben einen uninteressant klingenden Online-Modus 45 Euro rechtfertigen? Da überlegt man doch vielmehr ein manuelles Datenbankupdate bei FM09 und daddelt fröhlich weiter. Und ein Spiel, das bei Erscheinen unter dem aktuell am Markt erschienen Windows7 nicht mal die Eingangssequenz übersteht?!? Und den technisch gewohnt instabilen und unvollständigen Eindruck hatte man ja schon in der Demo: Da ging schon mal der Sound im Spiel gar nicht – toller erster Eindruck…

Wie gesagt: Dies ist eine rein subjektive Meinung und gerne lasse ich mich mal bei einem Freund oder Bekannten am Rechner doch noch überzeugen oder mich packt “der Rappel” und ich will es doch einfach um des neuen willen. Eine Alternative scheint es ja auch nicht zu geben – allerdings hörte man von einem “Football Manager 2010 von SI“, ein Spiel, das viele über den grünen Klee loben mit weniger aufgeblasener Grafik und mehr Realitätsnähe – allerdings eben nur im Ausland beziehbar. Würde mich mal interessieren, was Nutzer dazu sagen und ob es auch als deutsche Edition erhältlich ist.

Dabei gäbe es doch so viel wirklich zu verbessern in der Fussball Manager-Reihe, vor allem im Bereich Realitätsnähe. Wo sind die Fans, die zuletzt im Merchandise versteckt waren, aber doch in Wirklichkeit Trainer mit feuern oder Spiele entscheiden können? Wo sind die wahren Emotionen vor einem Derby, die Schicksalhaftigkeit der Einwechslung des Spielers, der nur und immer gegen deinen Verein trifft oder das große Oha! wenn der verlorene Sohn heimkommt oder ein kleiner Club einen Mega-Transfercoup landete? So viel man an der KI erfolgreich änderte, der Geruch frisch geschnittenen Rasens und die Trommeln im Ohr, das konnte die Reihe nie erzeugen und ich zweifle wieder, dass es gelungen ist. Wahrscheinlich sitzen wieder 85.000 in meinem dann gebauten Luxus-Architektenentwurf in Jeans-Hosen, so dass die Arena aussieht wie ein Heimspiel von Bochum, und Choreographien sind höchstens in hysterischen Fähnchenschwenken im Random-Modus zu sehen.

Ich wünschte mir einfach mehr… damit die roundabout 45 Euronen nicht ganz so weh tun.


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28. Oktober 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 28. Oktober 2009 15:38

Der Frauenbeweis: Tatscher am Monitor?


Neulich abends im Großraumbüro geht befreundeter SysAdmin durch die Reihen und meint so lakonisch: Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Mann, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Mann, Arbeitsplatz Mann, …

Die Trefferquote, obwohl er noch nie vorher hier war und das Büro leer, war bemerkenswert.

Sein Erfolgsgeheimnis: Überall wo viele “Tatscher”, also kleine Fingerabdrücke, am Monitor sind, arbeitet eine Frau.

Stimmt, also zumindest im Selbsttest.

Warum? Weil Frauen mehr rumdeuten? Oder doch die alte Geschichte, dass Männer von Kindesbeinen an immer ein besseres Gefühl für Distanzen / Abstände haben, womit man ja auch erklärt, dass Jungs früher gerne draußen toben auf weiter Fläche spielen oder sowas wie Fußball, Mädchen dagegen ihre Stärken in der “Kurzdistanz” haben, also filigraner arbeiten, basteln, malen.


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