Tag Archives: Alexander Endl

Im Interview beim FEED-Magazin

“Das unten stehende Interview mit Alexander Endl ist die (chronologische) Nummer zwei in der Serie der Feed-Magazin-Facebookfan-Porträts. Endl kann von sich behaupten, der Einzige zu sein, der in allen drei Feed-Print-Ausgaben (die Preview von 2010 mitgerech- net) vertreten war. Der Beitrag ist gleichzeitig als Teaser für unsere erste „Themen- woche“ (16.-20. Januar) anzusehen, die der Fankurve im Netz, also der deutschen Fuß- ball-Blogszene, gewidmet ist. In der Woche stellt Endl das von Stefan Helmer un ihm betreute Blog / Fanmagazin Clubfans-United.de („Von Fans für Fans des 1.FC Nürnberg“) vor.”

http://feed-magazin.de/ein-franke-im-exil-2-0-%E2%80%93-ein-interview-mit-alexander-endl/

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(M)eine Weihnachtsgeschichte

Auch dieses Jahr lege ich zur weihnachtlichen Einstimmung meine kleine Weihnachtsgeschichte in zwei Varianten nahe:

Für die lieben Kindlein

Engelchen Lavendel und das verlorene Weihnachtsglöckchen (1)
Engelchen Lavendel und das verlorene Weihnachtsglöckchen (2)

Für die bösen Buben

Zwerg Martin und die abhanden gekommene Glocke (1)
Zwerg Martin und die abhanden gekommene Glocke (2)
Zwerg Martin und die abhanden gekommene Glocke (3)

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Ich in der ‘Frankfurter Neue Presse’

Mein Weblog wurde wieder einmal in der “Frankfurter Neue Presse” vorgestellt unter “Blogs direkt aus Frankfurt” – Besten Dank!

Endl.de
Hinter dem Blog http://www.Endl.de steckt der 40-Jährige Projektleiter Alexander Endl. Früher wurden Themen für Verbraucher gebloggt. Heute sind die Themen über die Beeinflussung vom Käufer bis hin zu Erfahrungsberichten auf sein Blog Zielpublikum.de ausgelagert und Endl.de wird von ihm als sein persönliches Blog bezeichnet. Speziell und originell ist die Rubrik Lyrik. Endl hat Spaß daran, Menschen ein wenig zu amüsieren. Seit 2004 ist er Blogger und aktualisiert wird alle zwei Tage, damit die etwa 500 Leser pro Tag immer etwas Neues zur Unterhaltung haben.

Womit amtlich ist, dass ich eine Spaßkanone allererster Güte bin! :mrgreen:

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Stell dir vor, ich stell mich vor

Clubfans United - Alexander Endl

Clubfans United stellt sich selbst seinen Lesern vor – und ich mich auch:

Hier meine Vita: Vier Jahre Studium der Sportökonomie an der UNI Bayreuth, daneben und studiumbegleitend erst als Praktikant, dann als freier Journalist für alle bekannten Sportzeitschriften gearbeitet, Autor diverser Sportfachpublikationen und aktuell am verfassen meine Dissertation zum Thema “Sport im Wandel – Fussball im Zeitalter der neuen Medien”. – Jetzt wird mancher sagen: Ha! Hab ich immer gewusst! – Kann ich nur sagen: Wer’s glaubt wird seelig. – Stimmt nämlich alles gar nicht und genau das ist auch der Punkt: Ich habe weder irgendeine Ahnung von Methoden der Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften im Zusammenhang mit Sport noch habe ich je eine journalistische Ausbildung genossen. Ich bin – und dazu stehe ich – purer Laie und Autodidakt, was das Schreiben angeht.

Und trotzdem traue ich mich öffentlich über Profi-Sport schreiben?

Clubfans United stellt sich vor: Alexander

Und war klar, dass das ein “Roman” werden würde, aber die Gelegenheit so manches zu erklären war einfach zu verführerisch.

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Der Bart ist ab

Kein Wortspiel, kein doppelter Boden – einfach abrasiert.

Vorher/Nachher
bart_an bart_ab
(Wollte es erst umgekehrt posten und dabei ein Haarwuchsmittel anpreisen)

Die Story dazu ist ganz einfach: Mein Frau hat meinen Gillette Mach3 zu Hause vergessen und bot mir statt dessen einen Ladyshaver an … … … Also lasse ich natürlich komplett weiterwachsen, ein Ladyshaver im Gesicht ist schnell der gesellschaftliche Tod, was aber bei meiner barttechnischen Haarwuchslandschaft keine wirklich gute Idee ist, ich bin nun mal nicht für einen Vollbart geboren worden. Als dann Frau noch meinte, dass ja selbst der “Schnurrbart” (Hallo! Schnurrbart!! Das ist ein Bärtchen gewesen! Ein Ensemble! Ein Musketierbart vielleicht, aber nie und nimmer ein Schnurrbart!) so gerade am Rande der Akzeptablen sei, ging ich in Mallorca auf’s Zimmer, nahm den Ladyshaver (mit neuer Klinge, Jungs, ehrlich!) und dann komplett runter mit allem. Sensationell. 10 Jahre jünger! Und ich kann jedes Jahr gebrauchen – gerade 2009!

Meiner Tochter (3) fiel der Keks aus dem Mund. “Du siehst aus wie ein anderer Mann, wie ein Onkel Fritz” (wer Onkel Fritz ist, haben wir bis heute nur rudimentär herausbekommen). Auch mein Sohn (6) zeigte sich (aber erst auf den zweiten Blick, er ist eben ein Junge) irritiert und meine Frau hielt von da an immer einen Finger quer vor mein Gesicht, wenn sie mit mir sprach.

Praktischerweise haben sich damit alle Diskussionen erledigt und der Ursprungszustand wird wieder hergestellt.

Aber, wer weiss … ;-)

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Im Interview bei Radio Zebra

Duisburger BürgerInnen machen selber Radio, im Bürgerfunk bei Radio Duisburg. Radio Zebra hat sich dabei ganz dem MSV Duisburg verschrieben und mich als Vertreter von Clubfans United um ein Interview gebeten.

Zu hören hier bei Radio Zebra vom 3.3.2009 (Interview ab 11:35 Minuten hier als mp3-File)

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Zielpublikums Silvesteransprache

Liebe Leserinnen und Leser, … oder so ähnlich muss dann so eine Ansprache beginnen üblicherweise, mit – je nach aktuellem Anlass – mildem Lächeln oder ernster, aber entschlossener Mimik vorgetragen. Doch dafür hab ich weder Mittel noch Zeit gerade, dennoch will ich schreiben.

2008 war ein ziemlich durchwachsenes Jahr für das Bloggen. Man hat sich im Wesentlichen nicht viel bewegt, das einzige was passiert ist, ist die geringere Aufregung zwischen den Bloggern und weniger naive Aktionen und entsprechend meist eher kompliziertere Rechtsproblematiken im Zusammenhang mit Abmahnungen. Allein der “Rechtsstreit” zwischen einem bloggenden Journalisten und dem DFB-Präsidenten wegen einer vermeintlich verunglimpfenden Äußerung in einem Kommentar (sic!) beschäftigte noch die Gemüter. Dabei ist zwar der Anlass schon wert, mal über Sinn und Unsinn von solchen öffentlichen verbalen und juristischen Scharmützeln nachzudenken, für mich viel interessanter war dabei aber etwas ganz anderes: Awareness.

Diese Awareness im Sinne von Public Awareness, also die Schaffung von Bewusstsein der Öffentlichkeit für ein Thema, war mindestens in den ersten Jahren des neuen Jahrtausend und gerade im Zusammenhang mit neuen Medien und auch Blogs das Thema schlechthin. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu sein und insoweit auch wahr genommen zu werden, schien das Ziel schlechthin zu sein. Nun, das haben wir nun wohl – aber ob wir es so wollten?

Ganz klar sind wir – und damit meine ich die “nicht journalistischen” Schreiberlinge aka Blogger im Netz – nun im Radar der Medien und damit auch der Öffentlichkeit. Gerade auch bei unserem Clubfans Blog weiß ich, dass Journalisten lesen, was wir so schreiben und welche Themen wir pushen. Aber neben den Medien als Zweitverwerter unseres Geschreibsels, als authentischer Blick auf den Puls der Zeit, schauen eben noch andere auf uns, wie eben Unternehmen, Rechteverwerter – und -bewahrer, Marktforscher, Politik-Berater und eben auch DFB-Präsidenten. Ich bin mir nicht immer sicher, ob sich jeder diese Art von Aufmerksamkeit vorgestellt hatte. Viele sahen das wohl romantischer, ruhmreicher, rebellischer. Die Welt hat die Blogs eingeholt, das ist eigentlich alles.

Apropos rebellisch: Das las ich auch von einem bloggenden Journalisten diese Tage, dass das am Anfang bei Erstkontakt mit Blogs so toll gewesen war, diese Rebellische. Ging mir irgendwie ja auch so. Aber – vielleicht war es die Zeit, vielleicht ist es auch nur die eigene Wahrnehmung – die Rebellion ist deutlich übersichtlicher geworden, zu leicht entpuppen sich die Worttäter als Papiertiger, die Reformatoren als Eintagsfliegen und die Punks als Blogmanager vor dem ersten Festgehalt. Man kann Blogger in der Regel eigentlich viel zu leicht einschüchtern und verschrecken, demotivieren und frustrieren – und manchmal auch kaufen oder zur Not eben einfach platt machen, da reicht ja oft die Klageandrohung schon aus. Und ich habe Verständnis dafür.

Dieses Jahr fühlte ich mich persönlich schon einige mal in meinem bloggenden, oder sagen wir besser “schreibenden” Dasein am Scheideweg. Mal wegen persönlicher Gründe, mal wegen rechtlicher Hintergründe, mal wegen Netzfrust an sich und ein ander mal vor der Sinnfrage stehend. Die Entscheidung fiel bisher immer pro “weitermachen”, bisweilen aus Bequemlichkeit etwas anders zu machen, manchmal durch gutes Zureden, manchmal weil einfach die Zeit vieles heilt, wenn man etwas nicht übers Knie bricht. Am Ende steht aber immer eines, und darauf werde ich gleich noch kommen.

2009 scheint wie ein Tsunami auf uns zuzukommen – jedenfalls wenn man den Prognosen glauben mag. Wenn man so sich umsieht, ist doch eigentlich alles friedlich und von Krise keine Spur. Aber sie scheint wohl anzurollen und man mag gar nicht dran denken, was es bedeuten würde, wenn die Welle tatsächlich aufschlägt. Aber wer kann das schon mit Sicherheit sagen?

Ich denke, man wird vor allem an sich selbst glauben müssen. Das verspricht zwar nicht, dass man deswegen vor allem gefeit ist, aber nur wenn man in seine eigenen Fähigkeiten Glauben setzt, wird man auch bei schwierigem Umfeld nicht die Nerven verlieren. Viel ist in diesem Wirtschaftssystem auf Phantasie und der Meinung Dritter aufgebaut: dem Berater, den Gläubigern, den Aktionären, den Händlern. Harte Fakten sind vielleicht noch im Kalkül, doch eigentlich zählt doch, ob die Firmen an ihre Produkte glauben (und glauben können), die Dienstleister an ihre Leistungen und die Investoren ihrer Investition eine Zukunft schenken, weil sie von einer Zukunft überzeugt sind.

Uns so wird man auch im Schreiben sich nicht darauf verlassen können, was andere in einem sehen oder ob andere an einen Glauben oder ob man die Erwartung anderer erfüllt. Zuspruch und guter Rat sind ganz wichtige Dinge im Leben, wie auch Kritik, am Ende aber wird entscheiden, ob man an sich selbst glaubt, wenn es um die ganz existenziellen Dinge geht. Nur wenn man überzeugt ist, dass man das richtige für sich macht, wird man auch schweren Wellengang überstehen – im Leben wie im Bloggen.

Ich fühlte mich dieses Jahr am Scheideweg unter anderm in der Richtung, ob ich dieses Blog nicht noch viel mehr auf mich persönlich zurückziehe und alle allgemeinen Themen auf das eigentliche Konzept “Zielpublikum” auslagere – um eine stringentere Trennung von Person und Meinung, von Einsichten und Ansichten zu haben. Vielleicht mache ich das auch, ich bin da noch gar nicht durch, gerade auch weil diese Art des Bloggens, das ich zur Zeit betreibe, dieses Bloggen frei nach Schnauze und mit der Freiheit auch mal ein Gedicht zu schreiben und dann wieder eine Review, immer sehr angreifbar und erklärungsintensiv ist. Es ist viel leichter ein gnadenloses Geschäftsmodell zu machen oder ein stringentes Nonsens-Blog als eine Mischung, die einen dann selbst wiederspiegelt. Aber vielleicht ist das ja auch eine Erkenntnis, dass zu viel Authentizität gar nicht so gut ist.

Ich wünsche jedenfalls allen Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in ein vielleicht turbulentes Jahr 2009. Vielleicht wird alles auch gar nicht so heiß gegessen, wie es gerade gekocht wird – die Vogelgrippe ging ja auch an uns vorbei ohne halb Europa dahinzuraffen und der Jahrtausendwechsel stürzte uns auch nicht in Computer-Chaos. Und wenn es doch mal schwieriger wird – vielleicht findet man dann eben heraus, wer an einen wirklich glaubt und mit wem man schwere Zeiten durchstehen kann.

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