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Absolut normales Blog

29. Juni 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Juni 2010 10:55

Gelassenheit ist


… wenn der Werkstattmensch gestern die Ersatzteil-Bestellung ohne Blick auf das Fahrzeug aufnahm,
weil ja alles sonnenklar und Standard ist.

Um heute festzustellen, dass er rechts und links verwechselt hat…

*grmpf




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14. Juni 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 14. Juni 2010 18:00

Über die unterschiedliche Art von Frau und Mann einen Weg zu beschreiben


Frau (zu Mann): … du musst dann an der großen Kirche vorbei, die gleich in der Nähe vom Einkaufszentrum ist, bei dem wir vor zwei Wochen diese schönen Schuhe für die Maja gekauft haben. Dann an der Kirche aber vorbei und die Straße runter – immer weiter. Dann kommst du auch an diesem Laden vorbei, in dem wir schon mal was gesucht haben wegen der Tapete für Kinderzimmer. Aber weiter die Straße entlang bis zu einer Kreuzung, an der auch rechts dieser große Parkplatz ist, auf dem manchmal Flohmarkt ist. Und da an der Kreuzung nicht geradeaus in den kleinen Privatweg – also hier noch nicht! – sondern rechts abbiegen und so 100 Meter oder so langfahren und dann links in einen Privatweg und dort runter bis zum Parkplatz. Dann aber nicht dort rechts zu Michaela, bei der du aber glaub ich noch gar nicht warst, die kennen wir aus dem Sport, deren Sohn Kevin spielt Handball, sondern da ist dann eine Schranke, die man aufmachen kann, und durch die durch und dann den Weg lange runter – immer weiter und weiter – und dann die vorletzte oder drittletzte auf der linken Seite rein. Dort sind alle und sonst kannst du ja kurz bei der Susanne anrufen auf dem Handy.

Mann (zu Freund): … fahr an der Markus-Kirche die Straße runter bis zur T-Kreuzung, dort rechts. Kommt dann links so ein riesen Kasten von Haus und direkt danach links in Privatweg. Den immer runter noch über die Schranke bis kurz vor Ende und dann siehst du alle schon im Garten sitzen.




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15. Februar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 15. Februar 2010 13:47

King of the Gehweg – Überholen im Rollsplitt


Die Situation war natürlich längst absehbar und jetzt ist sie da. Bereits ab Ausgang Bahnhofspassage wurde deutlich, dass man eindeutig schneller als die Frau vor einem ist. Aber der Untergrund ist aufgrund der Witterungsbedingungen schwer begehbar und so bietet nur eine schmale Bahn auf der Idealspur so etwas wie Traktion, Überholen fast unmöglich.

An der Postkurve scheint es dann soweit zu sein. Man hat aufgeschlossen, ja klebt förmlich am Heck der Frau. Doch was tun? Rankommen ist ja das eine, überholen das andere. So dicht dran erkennt man, da die Frau ihre Hand etwas seltsam in die Seite stützt, dass offenbar ein technisches Problem bei ihr vorliegt, was auch den deutlichen Leistungsunterschied erklären würde. Vielleicht eine Spätfolge von einem vorangegangenen Ausritt ins Rollsplitt-Bett, was bei diesen Bedingungen nun wirklich nicht verwundern würde.

Jetzt spitzt sich die Lage zu und man entschliesst sich zum Manöver. Durch einen späteren Bremspunkt schliesst man in der Postkurve jetzt dicht auf, zieht kurz vor dem Kurvenscheitelpunkt in den Randbereich der Spur, verliert dabei zwar Grip, kann aber durch Gegenlenken die Kurve nehmen und zieht im Randbereich aufgrund der höheren Endgeschwindigkeit vorbei – ja wenn … ja wenn die Frau jetzt die Gasse nicht zumacht oder sich unfreiwillig nach außen treiben lässt. Die Frau wackelt bedenklich in der Kurve, hat das Manöver offenbar noch nicht einmal bemerkt, fällt dabei wirklich leicht nach außen um dann … … doch noch gegenzusteuern und dabei die Gasse freizumachen. Man fliegt förmlich nun an ihr vorbei, kommt wieder auf die freiere Gehspur und mit der jetzt wieder vorhandenen vollen Traktion, die die Leistung auf die Strecke bringen kann, ist die Finte geglückt.

Was für ein Moment! Ab da ist es ein ungleicher Kampf, man gewinnt sofort Meter um Meter und setzt sich schließlich noch vor dem nächsten Block klar ab.

Man ist noch adrenalin-geschwängert ob des Manövers. Aber man ist auch ein wenig stolz.




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16. Dezember 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 16. Dezember 2009 07:19

Zur Einführung der ÖPNV-Minute


DSCF3403

Einst wurde die Bahnzeit an Bahnhöfen eingeführt um An- und Abfahrtszeiten überregional abzustimmen. Da gab es noch Dampflokomotiven und in jedem Ort gingen im wahrsten Sinne des Wortes die Uhren anders, je nach Gusto des Küsters der Kirche oder des zuständigen Rathausbeamten für die Rathausuhr.

Heute haben wir Funkuhren und Radioansagen und Atomuhren. Also wurde es Zeit die Bahnzeit, heute: ÖPNV-Zeit, zu evolutionieren. Entstanden ist dabei das ‘adaptive Zeitmanagement‘. Dabei wird die angezeigte Ankunftszeit in Relation zum erwarteten Eintreffen in Minuten gesetzt. Eine solche ÖPNV-Minute kann in konventionellen Zeitmesstechniken eine Bandbreite von wenigen Sekunden bis mehreren Minuten abdecken.

Ein derart flexibles System könnte unsere gesamte Gesellschaft modernisieren, ist dem Grunde nach aber eine tief im Menschen verwurzelte Veranlagung, die vor allem bei femininen humanoiden Biolebensformen längst bekannt ist. So gilt für viele die Frauen-Viertelstunde (Er: Schatz, wie lange brauchst du denn noch im Bad? – Sie: Nur noch ne Viertelstunde!) als Vorläufer der ÖPNV-Zeit – und dies stützt die These: ÖPNV ist doch weiblich.




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9. Dezember 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 9. Dezember 2009 23:23

Der Mann an der Ampel


Da steht er nun, der arme Tropf
wackelt hin und her mit seinem Kopf.
Kann gar nicht wirklich so verstehen
warum die Menschen jetzt hier stehen.

Sie starren auf das rote Ding
wo er doch längst schon rüber ging,
wenn da nicht laufend Autos führen,
er kann die Ungeduld schon spüren.

Dann endlich stoppt die Blechlawine
unendlich später, wie ihm schiene.

Die anderen gehen mit ihm rüber,
und das ihm fiel mal auf schon früher,
dass nun oben auch ein grün Lichtlein prangt
vielleicht besteht gar ein Zusammenhang?!




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28. Oktober 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 28. Oktober 2009 15:38

Der Frauenbeweis: Tatscher am Monitor?


Neulich abends im Großraumbüro geht befreundeter SysAdmin durch die Reihen und meint so lakonisch: Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Mann, Arbeitsplatz Frau, Arbeitsplatz Mann, Arbeitsplatz Mann, …

Die Trefferquote, obwohl er noch nie vorher hier war und das Büro leer, war bemerkenswert.

Sein Erfolgsgeheimnis: Überall wo viele “Tatscher”, also kleine Fingerabdrücke, am Monitor sind, arbeitet eine Frau.

Stimmt, also zumindest im Selbsttest.

Warum? Weil Frauen mehr rumdeuten? Oder doch die alte Geschichte, dass Männer von Kindesbeinen an immer ein besseres Gefühl für Distanzen / Abstände haben, womit man ja auch erklärt, dass Jungs früher gerne draußen toben auf weiter Fläche spielen oder sowas wie Fußball, Mädchen dagegen ihre Stärken in der “Kurzdistanz” haben, also filigraner arbeiten, basteln, malen.




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Filed under: Gesellschaft,Netzwelt,Verbraucher



19. Oktober 2009


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 19. Oktober 2009 14:51

Das Ding aus einer anderen Auto-Welt


Blinker sind machbar

  • Keine Angst, wirklich! Probier’s doch mal.
  • [...]
  • Nein, es ist nicht schlimm, dass du das bisher noch nicht entdeckt hattest…
  • [...]
  • Nein, man kann nichts kaputt machen.
  • [...]
  • Ja, genau, nach unten und nach oben kann man. Nach unten für links. Nach oben für rechts.
  • [...]
  • Fein gemacht! Ja, das Tick Tack ist ok, das muss so sein.
  • [...]
  • Nein, für dich bringt das nichts, du siehst nur das grüne Pfeilchen und hörst das Tick Tack.
  • [...]
  • Warum? Weil die anderen sich freuen werden! Und wie! Die wissen dann, wohin du fahren willst! Toll, oder!
  • [...]
  • Na, und jetzt mal in freier Wildbahn probieren? Super Sache!
  • [...]
  • Ja, Blinker nennt man das.
  • [...]
  • Ja, das gabs wirklich schon immer.
  • [...]
  • Genau! Die orangenen Dinger sind das, die steuert man so.
  • [...]
  • Toll. Ja, ich bin stolz auf Dich, dass du das jetzt kannst…

Ach ja, noch der Praxistipp: Man blinkt nicht, wenn man fahren will! Sondern wenn man fahren kann! :roll:




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