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26. August 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 26. August 2010 14:30

Führerschein mit Verfallsdatum – Die Angst vor Volkes Stimme


Deutschland muss seine Führerscheine auf EU-Standard bringen und führt dem entsprechend ein “Verfallsdatum” à la Personalausweis ein. Nerviger Bürokratismus, sagen die einen, längst überfällig, sagen die anderen und verweisen allein schon auf die bisweilen schon fast lustigen Führerscheinbildchen aus den eigenen Jugendjahren, die bei so manchem nur mit guter Menschenkenntnis noch zuordenbar sind.

Das Thema ist mir einfach einen eigenen Beitrag wert. Ich zitiere vorweg den SPIEGEL:

Die Führerscheine in Deutschland sollen in Zukunft ein Verfallsdatum erhalten. Ab 2013 wird die Fahrerlaubnis den Vorstellungen der Regierung zufolge nur noch 15 Jahre gültig sein – dann muss eine neue beantragt werden. Deutschland setzt damit eine entsprechende EU-Richtlinie um.

[...]

Ist der Geltungszeitraum abgelaufen, muss der Bürger einen neuen Führerschein beantragen. Eine neue Fahrprüfung soll aber nicht nötig sein. [...] Mit dem regelmäßigen Austausch seien die Dokumente zudem stets auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik, zusätzlich werde “ein immer relativ aktuelles Passbild dafür sorgen, dass die Erkennbarkeit des Inhabers des Führerscheins verbessert wird”, sagte ein Sprecher dem Blatt.

Gesundheitschecks alle 15 Jahre im Zuge des Austauschs, wie die EU zusätzlich angeregt hatte, soll es demnach allerdings in Deutschland nicht geben. “Der Umtausch wird mit keiner ärztlichen oder sonstigen Untersuchung verbunden”, teilte das Ministerium demnach mit. Der Bundesrat muss den Plänen noch zustimmen.

Quelle: Führerschein soll nur noch 15 Jahre gelten

Genau diese Art der Umsetzung aber, ohne neue Fahrprüfung und ohne weitere Untersuchungen, ist aber mindestens eine verpasste Chance, ich würde sogar sagen: Ein Fehler. So, wie die Umsetzung jetzt angedacht ist, ist es reiner Bürokratismus und Geldmacherei dazu, denn am Ende ist mal wieder davon auszugehen, dass der Bürger die Kosten der Dokumente selbst tragen muss, plus die Kosten der Bürokratie über seine Steuern. Und das alles, nur um Daten zu erhalten, die man auch über den (immer mit sich zu führenden) Personalausweis eh schon hat.

Tatsächlich wären aber mindestens ein Gesundheitscheck, besser aber noch eine rudimentäre Prüfung von Praxis und Theorie, nicht nur sinnvoll, sondern auch der Vernunft geschuldet. Sätze wie (aus dem Leben gegriffen!!): “Wir fahren immer zu zweit. Er hat den Führerschein, ich die besseren Augen.” aus dem Munde von Seniorenpärchen, müssten der Vergangenheit angehören, wenn man Sicherheit im Straßenverkehr auch nur halbwegs ernst nimmt. Auch wären Update-Kurse in punkto Regelkunde bei so manchem mehr als sinnvoll.

Man könnte das alles sehr vernünftig gestalten und regeln, bspw. gestaffelt nach Alter oder auch nach Vorgeschichte – ein notorischer Raser oder eine ständig in Unfälle verwickelter Kandidat könnte andere Auflagen bekommen als ein untadeliger Fahrer. Man könnte die Prüfung durch Vorlage von Nachweisen umgehen, bspw. wer ständige Fahrpraxis nachweist, Fahrsicherheitstrainings oder regelmäßig selbstständig initiierte Gesundheitstests.

Das müsste man alles mal abwägen und auch danach überprüfen, was am Ende auch praxisgerecht wäre – aber gänzlich darauf zu verzichten ist schlicht und ergreifen nur einem Grund geschuldet: Die Politik hat Angst vor Volkes Stimme! Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, die einem Bürger ernsthaft aus dem Sessel erheben würden: Höhere Steuern (aber auch das kann man umgehen, wenn man es nur verklausuliert oder schlicht ihn anlügt) oder indem man ihm Rechte wegnimmt, die er mal hatte. Und wenn es um das Auto geht, kennt man in Deutschland erst Recht keine Freunde mehr. Allein der Vorstoß vor einiger Zeit, Führerscheinentzug als mögliche Strafsanktion (bspw. bei Diebstahl, weil gerade bei Gelegenheitsdieben, die eigentlich finanziell das gar nicht nötig hätten, eine Geldstrafe keine Wirkung zeigt) einzuführen, rief nahezu die gesamte Automobillobby auf den Plan.

In Deutschland kann man leichter seine Versprechen brechen, wie einen Atomausstieg, auch wenn nach wie vor die Sorge um die Entsorgung nicht geklärt ist, aber eine Führerschein-Nachprüfung einführen zu wollen, würde - da muss man wahrscheinlich kein Prophet sein - ein gefundenes Wahlkampf-Fressen des politischen Gegners sein (und eines der wahlentscheidenden Themen dazu).

Politik, die sich aber nur noch daran misst, was einem in der politischen Karriere schadet, ist ärmlich. Auch mir würde sicher der Gang zur Nachprüfung oder zum Gesundheitscheck nicht schmecken, aber wenn man ansieht, dass der Verkehr zunehmend dichter wird, die Fahrzeuge technisch überladener und zugleich die Anforderungen an den Fahrer durch div. Einflüsse von Werbung bis technischen Kram wie Navigationsgeräte immer höher, wäre es angebracht wenigstens eine rudimentäre Kontrolle durchzuführen, ob der Kandidat noch geeignet und in der Lage ist, am Verkehr teilzunehmen – jedenfalls als Führer eines Kraftfahrzeugs mit einem ja nicht unerheblichen Gefahrenpotenzial.

Vielleicht siegt ja doch noch die Vernunft. Und leichter würde man das wahrscheinlich der Politik machen, wenn die Wähler selbst signalisieren, dass auch sie den Argumenten der Vernunft offen gegenüber stehen, auch wenn es mal ans Eingemachte geht.




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29. Juli 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Juli 2010 13:51

Merke: Wenn du nach Österreich fährst


… vergiss nicht das Kartenmaterial auf das Navi aufzuspielen vor der Fahrt.




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29. Juni 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Juni 2010 10:55

Gelassenheit ist


… wenn der Werkstattmensch gestern die Ersatzteil-Bestellung ohne Blick auf das Fahrzeug aufnahm,
weil ja alles sonnenklar und Standard ist.

Um heute festzustellen, dass er rechts und links verwechselt hat…

*grmpf




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29. Mai 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Mai 2010 09:25

Bei Zuse in der Tiefgarage


Über den Kongress Zuse 2.0, Roland Koch, Volker Bouffier, das Social Web und die re:publica’10 wurde drüben im anderen Blog ja schon genug gesagt, aber die wahren Highlights fanden sich in der Tiefgarage unter dem Kurhaus! Oder wer hat die drei Nummernschilder (“Gi-na Wi-ld F-SK 1-8″) schon mal so zusammen gesehen!

Kongress Zuse 2.0 – Ein Bericht und ein Vergleich mit der re:publica

Ach ja … und das war der Tiefpunkt:

(weiterlesen…)




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22. April 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 22. April 2010 14:32

You can’t change a first impression


Jena ist wirklich hässlich, so von der Autobahn aus betrachtet.
Sorry, ist nix persönliches.




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11. April 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 11. April 2010 14:20

Status-Symbol


Will wohl auf seinen Status Quo hinweisen, oder was?




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7. Januar 2010


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 7. Januar 2010 16:50

Mission Report: Umweltzone


Plaketten kommen und gehen ...

Seit 1.1.2010 leben bzw. arbeiten wir also hier in Frankfurt in einer Umweltzone. Ob es was bringt darf weiter mehr als bezweifelt werden, es sei denn eine (versteckte) Subvention der Automobilindustrie wird als Erfolg gefeiert. Eine weitere Abnahme der “Rußwolken auf Nasenhöhe” konnten jedenfalls nicht festgestellt werden, dafür aber eine gewisse Ignoranz der betroffenen Autofahrer, denn allein auf meinem kurzen Fußweg heute zählte ich 2mal “ohne Plakette” und 1mal “rote Plakette” widerrechtlicherweise sich in der Umweltzone befindend. Haben zwar nur geparkt, aber um da wieder rauszukommen bräuchten sie wohl jenes “Hübschräuberli”, den einst ein Mautinspektor meiner Schwester anempfahl, die entsprechende Autobahn-Berechtigungs-Plakette nicht ihr eigen nannte.

Oder man wartet einfach ab, denn was der Verein Mobil in Deutschland e.V. umtriebig (und unaufgefordert im Übrigen) per Pressemeldung verbreitet, ist ja nicht von der Hand zu weisen.

Ein Auszug aus “Deutschland versinkt im Umweltzonenchaos” (Pressemeldung vom 1.1.2010):

Nach Ansicht von Mobil in Deutschland steht hier das Ziel, eine Umweltzone mit einer niedrigen Feinstaubbelastung und die verhältnismäßige Umsetzung dieses Ziel zu erreichen in einem absoluten Missverhältnis. Anstatt einer einheitlichen Regelung über alle Großstädte in Deutschland gibt es für die mittlerweile 50 mit Umweltzonen bestückten Städten komplett unterschiedliche Vorgehensweisen, Einführungstermine und Ausnahmeregelungen. Ein Beispiel über ein paar große deutsche Städte: Während man in Berlin wie beschrieben ab sofort nur noch mit grüner Plakette einfahren darf, hat Köln zwar eine Umweltzone aber es gelten weiterhin alle 3 Farben, für Hamburg gibt es noch gar kein Timing für eine Umweltzone, sondern nur die Idee 2010 nachzuziehen, in Frankfurt darf ab Januar 2010 nur mit gelb und grün eingefahren werden, in Stuttgart gilt dasselbe dann ab Juli 2010 und für München darf ab Oktober 2010 nur noch mit gelb und grün eingefahren werden. Jede Stadt verfährt mit seiner Umweltzone anders, abhängig von der politischen Situation und Diskussion der Kommunen.

Für den Normalbürger und Autofahrer ist dieser Umweltzonen Fleckenteppich eine Zumutung und nicht nachvollziehbar. Es bedarf dringend einer einheitlichen und klaren Regelung, mit der jeder Klarheit über seine private Situation bzw. Klarheit über die Situation seiner Firmenfahrzeugflotte hat. Ein derartiges wirtschaftliches Risiko muss abwägbar und mit vernünftigem Vorlauf lösbar sein.

Ein Berliner Spediteur, der mit einer gelben Plakette für Berlin eine Ausnahmegenehmigung hat, bekommt aber noch lange keine Ausnahmegenehmigung für Hannover. Riskiert er somit für Hannover einen Punkt in Flensburg, was in Berlin keinen Punkt nach sich hätte? In manchen Kommunen ist fast jedem Gewerbetreibenden erlaubt in die Innenstädte zu fahren in anderen wird das ganz restriktiv gehandhabt. In Deutschland herrscht ein absolutes Umweltzonenchaos, wo jede Kommune aus dem Bauch heraus entscheidet, wie sie es für richtig hält. Das ist eine Einschränkung von Mobilität, die mancher Autofahrer als Enteignung verspüren könnte. Einige Kommunen sollen oder wollen sich zur „besseren Überwachung“ der Umweltzonen bereits neues Personal zugelegt haben. Dass man hier nicht im Auftrag der Umwelt, sondern im Auftrag des Stadtkämmerers handelt ist offensichtlich.

Mobil in Deutschland glaubt, dass eine Prozesslawine auf die Kommunen zurollen dürfte, wenn sich die betroffenen Autofahrer und Unternehmer das nicht gefallen lassen sollten.

Wenn allerdings das, was da der Mitarbeiter bei der Zulassungsstelle so plauderte, wirklich stimmt, könnte sich das Thema eh bald erledigen. Dann warten wir eben auf die nächste Plakette, die der Halter des im Bild gezeigten Fahrzeugs dann akribisch auf die nächste freie Stelle kleben kann…

P.S. Die Dinger (= Plakette) gehen übrigens sehr schwer wieder runter, was ich beim “Upgrade” nach Nachrüsten erfahren musste. Dann war mir auch schnell klar, warum das Entfernen der alten und Anbringen der neuen dem Halter überlassen wird …




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    • Frau Pfeffer (www): An einen Freund Weil du mich, Freund, beschenkst mit dir, So dank ich billig dir mit mir. Nimm hin deswegen mich... »»»
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    • Mike (www): Kuck mal bei Facebook, ob sie evtl. da verloren gegangen ist »»»
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