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Video-Satire: Die Robert Basic Story

[Video nicht im Archiv - Link zu YouTube unten]

Was danach geschah: Die Robert Basic Story blickt in die Zukunft.

:lol:

[via]

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Zielpublikums Silvesteransprache

Liebe Leserinnen und Leser, … oder so ähnlich muss dann so eine Ansprache beginnen üblicherweise, mit – je nach aktuellem Anlass – mildem Lächeln oder ernster, aber entschlossener Mimik vorgetragen. Doch dafür hab ich weder Mittel noch Zeit gerade, dennoch will ich schreiben.

2008 war ein ziemlich durchwachsenes Jahr für das Bloggen. Man hat sich im Wesentlichen nicht viel bewegt, das einzige was passiert ist, ist die geringere Aufregung zwischen den Bloggern und weniger naive Aktionen und entsprechend meist eher kompliziertere Rechtsproblematiken im Zusammenhang mit Abmahnungen. Allein der “Rechtsstreit” zwischen einem bloggenden Journalisten und dem DFB-Präsidenten wegen einer vermeintlich verunglimpfenden Äußerung in einem Kommentar (sic!) beschäftigte noch die Gemüter. Dabei ist zwar der Anlass schon wert, mal über Sinn und Unsinn von solchen öffentlichen verbalen und juristischen Scharmützeln nachzudenken, für mich viel interessanter war dabei aber etwas ganz anderes: Awareness.

Diese Awareness im Sinne von Public Awareness, also die Schaffung von Bewusstsein der Öffentlichkeit für ein Thema, war mindestens in den ersten Jahren des neuen Jahrtausend und gerade im Zusammenhang mit neuen Medien und auch Blogs das Thema schlechthin. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu sein und insoweit auch wahr genommen zu werden, schien das Ziel schlechthin zu sein. Nun, das haben wir nun wohl – aber ob wir es so wollten?

Ganz klar sind wir – und damit meine ich die “nicht journalistischen” Schreiberlinge aka Blogger im Netz – nun im Radar der Medien und damit auch der Öffentlichkeit. Gerade auch bei unserem Clubfans Blog weiß ich, dass Journalisten lesen, was wir so schreiben und welche Themen wir pushen. Aber neben den Medien als Zweitverwerter unseres Geschreibsels, als authentischer Blick auf den Puls der Zeit, schauen eben noch andere auf uns, wie eben Unternehmen, Rechteverwerter – und -bewahrer, Marktforscher, Politik-Berater und eben auch DFB-Präsidenten. Ich bin mir nicht immer sicher, ob sich jeder diese Art von Aufmerksamkeit vorgestellt hatte. Viele sahen das wohl romantischer, ruhmreicher, rebellischer. Die Welt hat die Blogs eingeholt, das ist eigentlich alles.

Apropos rebellisch: Das las ich auch von einem bloggenden Journalisten diese Tage, dass das am Anfang bei Erstkontakt mit Blogs so toll gewesen war, diese Rebellische. Ging mir irgendwie ja auch so. Aber – vielleicht war es die Zeit, vielleicht ist es auch nur die eigene Wahrnehmung – die Rebellion ist deutlich übersichtlicher geworden, zu leicht entpuppen sich die Worttäter als Papiertiger, die Reformatoren als Eintagsfliegen und die Punks als Blogmanager vor dem ersten Festgehalt. Man kann Blogger in der Regel eigentlich viel zu leicht einschüchtern und verschrecken, demotivieren und frustrieren – und manchmal auch kaufen oder zur Not eben einfach platt machen, da reicht ja oft die Klageandrohung schon aus. Und ich habe Verständnis dafür.

Dieses Jahr fühlte ich mich persönlich schon einige mal in meinem bloggenden, oder sagen wir besser “schreibenden” Dasein am Scheideweg. Mal wegen persönlicher Gründe, mal wegen rechtlicher Hintergründe, mal wegen Netzfrust an sich und ein ander mal vor der Sinnfrage stehend. Die Entscheidung fiel bisher immer pro “weitermachen”, bisweilen aus Bequemlichkeit etwas anders zu machen, manchmal durch gutes Zureden, manchmal weil einfach die Zeit vieles heilt, wenn man etwas nicht übers Knie bricht. Am Ende steht aber immer eines, und darauf werde ich gleich noch kommen.

2009 scheint wie ein Tsunami auf uns zuzukommen – jedenfalls wenn man den Prognosen glauben mag. Wenn man so sich umsieht, ist doch eigentlich alles friedlich und von Krise keine Spur. Aber sie scheint wohl anzurollen und man mag gar nicht dran denken, was es bedeuten würde, wenn die Welle tatsächlich aufschlägt. Aber wer kann das schon mit Sicherheit sagen?

Ich denke, man wird vor allem an sich selbst glauben müssen. Das verspricht zwar nicht, dass man deswegen vor allem gefeit ist, aber nur wenn man in seine eigenen Fähigkeiten Glauben setzt, wird man auch bei schwierigem Umfeld nicht die Nerven verlieren. Viel ist in diesem Wirtschaftssystem auf Phantasie und der Meinung Dritter aufgebaut: dem Berater, den Gläubigern, den Aktionären, den Händlern. Harte Fakten sind vielleicht noch im Kalkül, doch eigentlich zählt doch, ob die Firmen an ihre Produkte glauben (und glauben können), die Dienstleister an ihre Leistungen und die Investoren ihrer Investition eine Zukunft schenken, weil sie von einer Zukunft überzeugt sind.

Uns so wird man auch im Schreiben sich nicht darauf verlassen können, was andere in einem sehen oder ob andere an einen Glauben oder ob man die Erwartung anderer erfüllt. Zuspruch und guter Rat sind ganz wichtige Dinge im Leben, wie auch Kritik, am Ende aber wird entscheiden, ob man an sich selbst glaubt, wenn es um die ganz existenziellen Dinge geht. Nur wenn man überzeugt ist, dass man das richtige für sich macht, wird man auch schweren Wellengang überstehen – im Leben wie im Bloggen.

Ich fühlte mich dieses Jahr am Scheideweg unter anderm in der Richtung, ob ich dieses Blog nicht noch viel mehr auf mich persönlich zurückziehe und alle allgemeinen Themen auf das eigentliche Konzept “Zielpublikum” auslagere – um eine stringentere Trennung von Person und Meinung, von Einsichten und Ansichten zu haben. Vielleicht mache ich das auch, ich bin da noch gar nicht durch, gerade auch weil diese Art des Bloggens, das ich zur Zeit betreibe, dieses Bloggen frei nach Schnauze und mit der Freiheit auch mal ein Gedicht zu schreiben und dann wieder eine Review, immer sehr angreifbar und erklärungsintensiv ist. Es ist viel leichter ein gnadenloses Geschäftsmodell zu machen oder ein stringentes Nonsens-Blog als eine Mischung, die einen dann selbst wiederspiegelt. Aber vielleicht ist das ja auch eine Erkenntnis, dass zu viel Authentizität gar nicht so gut ist.

Ich wünsche jedenfalls allen Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in ein vielleicht turbulentes Jahr 2009. Vielleicht wird alles auch gar nicht so heiß gegessen, wie es gerade gekocht wird – die Vogelgrippe ging ja auch an uns vorbei ohne halb Europa dahinzuraffen und der Jahrtausendwechsel stürzte uns auch nicht in Computer-Chaos. Und wenn es doch mal schwieriger wird – vielleicht findet man dann eben heraus, wer an einen wirklich glaubt und mit wem man schwere Zeiten durchstehen kann.

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Schäfer Gümbel Song

Na, wenn Rob Vegas (ja, genau – der mit der Mindtimeshow, der es mal zum Schmidt Harald geschafft hatte und mit dem mich mindestens oder wenigstens verbindet, dass wir eine der wenigen Menschen waren, die einen Mystery Ride hatten), also wenn Rob Vegas mich schon persönlich per Mail bittet, dann kann man doch gar nicht Nein sagen und muss sein Video bringen, auch wenn’s musikalisch nicht so mein Ding ist und Lachen muss man auch nicht – aber so isses eben manchmal mit der Satire.

Passt ja auch ganz prima wegen dem … und dem … naja und wegem dem auch und irgendwie wegen dem allen eben. Nur der hat mal nichts damit zu tun, aber der muss ja auch in den Knast.

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Lebbe geht weida!

“Lebbe geht weida” sagte einst der Kult-Trainer der Eintracht, Dragoslav Stepanovic. Und ich kann kaum glauben, dass Berlin und Hustle the Sluff nun längst über 1 Jahr Geschichte ist und die Schlüsselkinder ihre eigenen Wege gehen. Erinnerungen sind viele geblieben, viele Feeds noch immer in meinem täglichen Radar, so mancher guter Kontakt entstanden und auch Freundschaften sind gewachsen.

Einer der, die “geblieben” sind, ist Andreas, einer, mit dem ich zwar nicht täglich, aber doch immer wieder Kontakt habe und diesen auch sehr schätze. Daher freute es mich, als Andreas (aka Donvanone) sich zu einem Überraschungsbesuch ankündigte und so saßen wir am Montag Abend in meiner Küche und tranken fränkisches Import-Bier – natürlich nachdem wir unseren Gast das komplette Einschlafritual der Kindern live miterleben ließen. Scheint Eindruck gemacht zu haben – wobei Conny ja das eine war, bei Latte Igel war er total verunsichert, so spannend war das! :grin:

Geht das nun als Blogger-Treffen durch? Dafür fehlte wohl “der dritte Mann”, aber Nachbar Ronny, in persona auch Doppel-Blogger wie wir (ich sag es ja immer: Der Trend geht zum Zweit-Blog!) musste passen.

War ein sehr netter Abend und man bekam gleich wieder Lust, die alte “Mannschaft” mal wieder zu treffen. Und unser kleiner Wettstreit zwischen “du bist doch der gefühlte beinahe wie ein A-Blogger” und “du bist doch der Ex-A-Blogger kraft Deutsche Blogcharts” ging leider aus wie das Hornberger Schießen. Dafür weiß ich aber ne ganze Menge mehr über eLearning, was mich wirklich interessiert hat (echt!).

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Das mit dem Bloggen – der ix-Scholz-Vergleich

Einige Leser haben es sicher gemerkt: Ich schreibe seit einiger Zeit nicht mehr allzu regelmäßig ins Internet. Das fiel mir natürlich auch irgendwann auf und die Ausrede „zu viel zu tun“ zieht nur eine Weile, denn die tatsächliche Veränderung ist längerfristig, als daß man sie mit kurzfristigen Gründen erklären könnte.

Also überlegte ich, was es sein könnte und da ich ja schon von Berufs wegen ganz gut geübt im Analysieren von Content bin, fand ich heraus, daß ich so drei hauptsächliche Themengebiete hier beackere: Politische und soziale Themen, Internetkultur und -technik und einen einigermaßen klar abgesteckte Ausschnitte aus meinem Privatleben.

… ok, so weit so gut. :grin:

Nicht noch eine Copycat des Jens Scholz-Artikels »Das mit dem Bloggen«, wie ix in seinem täglich befüllten Tagebuch auf Blogbasis mit »_Das mit dem Bloggen« (nur echt mit dem “_”). Auch wenn es in den Fingern kribbelte die Idee von ix weiterzutreiben und den Jens Scholz-Artikel noch einmal ‘kreativ zu plagieren’.

Doch was für mich dann noch viel interessanter war: Was(!) hat ix denn eigentlich im Detail geändert?

Hier die Auflösung: Der ix-Scholz-Vergleich

(rechts das Original von Jens Scholz)

Guter Text im übrigen, von Jens Scholz, und ne feine Idee von ix.

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Ich in der FAZ

Heute bei FAZ.net »Frankfurt in der Blogosphäre« von Andreas Pöschl mit Auszügen einiger Interviews mit mir. Wurde am Ende mehr ein allgemein informativer Artikel, hätte sich nach den drei oder vier Telefoninterviews auch durchaus mehr in kritische Richtungen der Blogosphäre entwickeln können bzw. in welchem Prozeß man sich befindet, jedenfalls so wie ich das sehe. Bspw. der Aspekt, dass nach meiner Meinung das Bloggen an sich in einer Art Selbstfindungskrise befindet, wo man nicht weiß, werde ich nun ein Magazin, eine Publikation, wie es auch die großen Verlage es anstreben, nur eben autark, mit heeren Zielen und großen Themen, oder spezialisiere ich mich auf ein Thema. Zunehmend verpönt – und das klingt im Artikel auch an – das Bloggen frisch von der Leber weg.

Die Kritik an den ‘einfachen Bloggern’ kommt noch nicht mal maßgeblich von ‘außen’, denn die Diskussion zwischen Journalismus und Bloggern ist ja in Bezug auf die ganze Blogosphäre eher akademischer Natur. Bloggersdorf reibt sich selbst gern auf.

Das Bloggen des einfachen Mannes (oder Frau) von der Straße, die Möglichkeit einfach von sich zu erzählen, von seinen Ansichten, seinen Erlebnissen und Eindrücken, wäre ja eigentlich das Potenzial der Masse – doch genau das wird in der offenen Diskussion und selbst von den führenden Lead-Blogs (manche sagen: A-Blogger) doch mindestens zwischen den Zeilen als überholtes (nahezu nostaligisch-romantisches) Modell angesehen. Bloggt man nur für eine kleine Leserschaft, fehlt die Relevanz, bloggt man seine subjektiven Ansichten, fehlt das Know how und die Differenzierung, bloggt man spontan aus dem Bauch, mangelt es an Tiefgang und Recherche. Konzentriert man sich auf sich, ist man selbstreferenziell, versucht man sich nach außen zu wenden, ist man eine Link-Schleuder. Ist man viel unterwegs und beteiligt sich, prostituiert man sich für einen Kommentar-Link, bleibt man in seinen Kreisen, kriegt man den Vorwurf zu hören, man würde doch nur unter seinesgleichen bleiben und sich isolieren.

Kein Wunder also, dass vielen die Lust vergangen ist, einfach mal vor sich hin zu bloggen. Abmahnfallen sind da das eine, viel schlimmer die kleinen Abkanzelungen und Demütigungen, die sich so mancher durch Trolle, Besserwisser-Kommentierer und auch gern mal durch einen Seitenhieb eines der A-Blogger gefallen lassen soll. Auch fehlt vielen das Recht auf Redefreiheit. Das Recht auf Anonymität, das Recht auch etwas falsches sagen zu können, ohne gleich juristische Konsequenzen zu fürchten. Was wundern wir uns, wenn wir keine Diskussions- und Streitkultur entwickeln können, wenn jedes falsche Wort, jede falsche Ansicht als Ruf- oder Geschäftsschädigung vor dem Kadi landet.

Ich mach aus meiner Ansicht kein Geheimnis, dass ich meine die Politik hat hier bei der Gestaltung dieses neuen Mediums Internet und seinen Möglichkeiten nahezu vollständig versagt. Hier hätte man nicht mühsam die Übertragung bestehender Rechtsansichten versuchen sollen, sondern die Chance begreifen den Bürger eine Freiheit und ein neues Demokratieverständnis zu vermitteln. Wie schwer wäre es denn gewesen Verfahren der kostenneutralen Streitschlichtung zu installieren in Zeiten von E-Mail und schnellen Kommunikationswegen? Wäre es so dramatisch gewesen, wenn man sich über Unternehmen in Foren offen und kontrovers auslassen darf, wenn doch der Betroffene die einfache Möglichkeit hat, das Gegenteil in einer Gegendarstellung auszuräumen und so den unbeteiligten Betrachter die Möglichkeit geboten wird, beide Argumente und Sichtweisen abzuwägen und sich eine Meinung zu bilden.

Meinung bilden – das wäre die Chance gewesen. Und zum Meinung bilden gehört manchmal erst sich die eigene zu vergegenwärtigen, sie zu formulieren und dann anderen vorzustellen. Genau hier lag die Chance der Weblogs. Genutzt wird sie nur von wenigen. Die Frage ist, ist es überhaupt gewollt, dass die Leute sich wieder mehr eine eigene Meinung bilden. Die Frage ist rhetorisch.

Doch der Artikel bleibt beim Thema »Frankfurt in der Blogosphäre« und konzentriert sich (absolut berechtigerweise) auf eine nicht zu tiefgehende Auseinandersetzung damit, warum eigentlich in so einer großen Stadt so wenige über dieselbe schreiben – ob gut oder schlecht, ob staatstragend oder nebensächlich. Und in der Tat komme ich mir manchmal wie ein kleines Lichtlein in der dunklen Großstadt vor und wundere mich, wenn für die FAZ kein anderer außer ich (mit meinen nüchtern betrachtet bescheidenen Zugriffszahlen) gefunden werden kann, der wenigstens ab und an aus und über die Stadt schreibt (und dabei bin ich noch nicht mal ein Einheimischer).

Auch genannt übrigens ein mir bis dahin unbekanntes Blog namens meiersonline.de … und weil ich weiß, wie hart es einen treffen kann, wenn in einer solchen Publikation der Link falsch ist, hier noch ein funktionierender Link zu meiers.blogg.de – das kleine “www” davor, wie im FAZ-Artikel enthalten, führt nämlich zu einer bedauerlichen Weiterleitung auf blogg.de, der zentralen Startseite des Blog-Dienstleisters, und nicht zu den Meiers.

»Frankfurt in der Blogosphäre« bei FAZ.net > Gesellschaft > Menschen

Alles über Frankfurt findet man übrigens hier im Blog über den Tag »Frankfurt«

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11Freunde und ich

Warum ich in einem Magazin für Fußball-Kultur auftauche, was eine Fuzo sein soll und noch viele weitere offene Fragen –
erklärt bei clubfans-united.de

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