Tag Archives: datenschutz

Viele Blogger und Websitebetreiber bieten unfreiwillig tiefe Einblicke in ihre Webstatistiken

Wenn StoiBär da kein Faß aufgemacht hat …

Kunden von All-Inkl, wie ich z.B. sind zufriedene Menschen, meistens jedenfalls. Jedenfalls zufriedener als da wo man herkommt. Immer ansprechbar und stets hilfreich zur Seite, das schätzt man. Was StoiBär also da aufdeckt ist durchaus zwischen “Bug und Feature” schwer positionierbar. Fakt ist jedenfalls (wie auch selbst getestet), dass die Online-Webstatistiken bei All-Inkl-Kunden für jedermann derzeit frei einsehbar sind, wenn … ja wenn man sie nicht geschützt hat, worauf All-Inkl hinweisst … wenn man auf den Hinweis stieß.

Mehr Infos in meinem Zweitblog:
Frei zugängliche Webstatistiken bei vielen All-Inkl-Kunden

Würde mich nicht wundern, wenn das bei manch anderen Providern auch so gehandhabt wird.

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Google Friend Connect

Das Problem an Google ist: manche Dinge sind eben auch richtig gut. Gute Idee, einfach umgesetzt, dank Verbreitung durchaus auch mit der Chance auf Etablierung.

Google hat nun mit Google Friend Connect ein Tool zur Verfügung gestellt, das man problemlos in die eigene Website einbinden kann und so “Sozialkontakte” pflegt, wie man das ja von Twitter & Co. zu Genüge kennt. Der Vorteil: Google unterstützt dabei auch andere Accounts außer dem eigenen, Yahoo!-Accounts zum Beispiel und auch OpenID. Neben der Freundesliste können noch verschiedene Gadgets mit eingebaut werden, bspw. um Beiträge zu bewerten, Freunde einzuladen oder Kommentare in Form der immer weiter verbreiteten “Shoutbox” abzugeben.

Der “Witz” dabei ist eben die Plattformunabhängigkeit, da jeder selbst das Tool einbauen kann. Ich probier es mal aus.

Kleine persönliche Anmerkung an der Stelle:
Ich weiß, dass mancher nun sagen wird: “Hey! Du kritisierst an der einen Stelle Googles Datensammelwut und auf der anderen Seite trägst du aktiv dazu bei! Ist das nicht irgendwie widersprüchlich?!”
Bleibt mir nur zu antworten: “Stimmt!”. Aber mit dem Widerspruch muss ich leben. Zum einen bin ich einfach total neugierig, auch aus beruflichen Gründen, wie solche Tools funktionieren und das hier ist eben auch mein Blog und damit meine Spielwiese, zum anderen sehe ich die Gefahren. Ich für meinen Teil habe eben für mich beschlossen einen Weg zwischen Nutzung und gezielter Verweigerung zu gehen. Manche Dinge gehen bei mir nie über bestimmte Kanäle, bei anderen ist es mir tatsächlich fast schon resignativ egal, weil ich eh sehe, dass wenn ich die Hand auf das eine Loch halte meine Daten aus dem anderen Loch fließen. Ich sehe meine “Aufgabe” eher darin zu informieren, damit jeder weiß was da läuft und wie er vielleicht auch seine eigene Entscheidung fällen kann. Und ich sehe auch meine Aufgabe darin einen Mini-Anteil an politischer Sensibilisierung voranzutreiben, denn dieses Thema “Unsere Daten in Händen von Unternehmen” muss politisch gelöst werden.

[via]

Update 16.12.2008:

Knapp ne Woche am Laufen gehabt, hier mein Fazit: Braucht keiner, da eh keiner mitmacht und es auch nicht so dolle aussieht. Also wieder raus damit.

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EU will die transparente Kommunikation – Schluß auch mit anoymen Prepaid-Karten?

Da diskutieren wir gerade noch, ob eine anonyme Publikation zulässig ist, da wird hinter den Kulissen schon viel weiter gedacht – im Bürkraten-Deutsch klingt das in etwa so: »Der Innen- und Justizrat der EU hat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag in Brüssel eine Entschließung (PDF-Datei) zur besseren Bekämpfung der missbräuchlichen und anonymen Nutzung elektronischer Kommunikation gefasst.« (heise online). Eines der konkreten Topics dabei: »Dabei geht es vor allem um den Einsatz von Mobiltelefonen mit Prepaid-Karten bei der Planung oder Durchführung von Straftaten, die einen Rückschluss auf konkrete Anwender erschweren. Wichtig erscheint den Ministern daher, den Käufer einer vorausbezahlten SIM-Karte identifizieren zu können.«

Was waren wir doch naiv. Dachten wir gestern noch, dass das “anonyme” Internet und die hochtechnisierte Kommunikation die Möglichkeit gäben, Meinungsfreiheit zu fördern, sehen wir heute, dass es einerseits zur Organisation von Straftaten genutzt wird, zur Verbreitung von bezahltem Meinungsmüll und der Diffamierung unter dem Deckmantel der Anonymität. Dass dies Begehrlichkeiten auch auf der anderen Seite nach sich ziehen würde, war die zweite Lücke im Idealismusmodell der schönen neuen Welt. Denn wenn man doch so viel über seine Bürger (oder Konsumenten) erfahren kann, dann will man das natürlich sich zu Nutze machen – und so ringen nun Unternehmen wie Politik um die Wette nach dem größten Stück Informationskuchen.

Tut sich die Unternehmerseite insoweit fast spielerisch leicht, kann man für ein paar Boni-Prozent oder allein dem guten Gefühl mitmachen zu dürfen heute fast jede Einverständnis zur Datenübernahme erlangen, braucht die Politik da schon schwerere Begründungsgeschütze: Terror und organisierte Kriminalität ist da natürlich ein dankbarer Ball, den man hier spielen kann.

Das Dumme ist nur, dass die einzigen Blöden wieder die sind, die sich redlich verhalten, also das Modell “braver Bürger”. Wer nämlich heute schon anonym kriminalisieren und organisieren will, der tut das fröhlich auch so schon, genau wie die anonymen Trolle es tun – dafür ist dieser Teich einfach zu groß und zu tief, als dass man in allen Ecken gucken kann. Die bösen Jungs gehen einfach über böse Internet-Server in Ländern, die auf den ganzen bürokratischen Mist einen Haufen machen. Wie jüngst das Beispiel eines der größten Spam-Servers in den USA (Hört! Hört!) schon zeigte – haut man den platt, kommt die “Ratte” eben aus dem nächsten Loch, dauert eben nur bisschen.

Und so wird es auch mit den Handy-Daten sein: Der böse Junge wird dann eben weiter anonym organisieren und kriminalisieren, weil er einfach Oma das Handy in der Fußgängerzone “abzieht” oder sich seine Prepaid in irgendeinem Ostblockstaat gekauft hat, die zwar auf dem Papier die schönen EU-Regeln mitspielen, aber in der Praxis einen weiteren Haufen drauf gemacht haben.

Wer bleibt, bist du und ich. Denn auch selbst (wenn auch nicht aktuell) ist eine anonyme Nummer manchmal ein Segen, wenn man beispielsweise sich wo informieren will, wo man eben nicht wiedererkannt werden will – das können so harmlose Sachen sein wie ein Vorstellungsgespräch bei der Konkurrenz oder im Rahmen der Recherche nach einem brisanten Thema im Bereich journalistischer Tätigkeiten. Und wie sicher die ganzen Daten sind, das sieht man nahezu in der schon regelmäßigen Berichterstattung über Verlust von Gesundheitsdaten, Kreditkartendaten, Bewerberdaten oder eben Telekommunikationsdaten.

Statt einen gezielten anonymen Freiraum zu schaffen, der Raum für Entfaltung gibt, wird so der Weg zur totalen Überwachung nun auch staatlich weiter bestritten. Statt den Firmen auf die Finger beim Datensammeln zu hauen, versucht man sie dabei noch zu übertreffen. Vielleicht vergessen die lieben Leute nur, dass sie selbst und ihre Kinder auch davon betroffen sein werden.

Dabei wäre statt dessen ein standardisiertes anonymes Micropayment-System längst überfällig, da könnten ganz neue Business-Konzepte drauf wachsen.

P.S.: Ach ja, noch ein Tipp für die Bürokraten! Man kann immer noch anonym sich Mitteilungen zukommen lassen! Ein weitgehend durchgerutschter Skandal sozusagen! Und dazu muss man dann auch noch das ganze Grundgesetz ändern – au weh. Nennt sich Briefgeheimnis und ist in Art. 10 GG geregelt. Hoffentlich kommt da keiner drauf, da auch den zweiten Part zu lesen, nennt sich Fernmeldegeheimnis, und da könnte man drauf kommen, dass dazu auch das Recht gehört, anonym zu telefonieren.

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.
Artikel 10 Grundgesetz

[via Fefes Blog]

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Wege zur Weltherrschaft – Heute: Die Biometrie

Genau genommen: Auch gestern, wie der Browser, wobei der eigentlich vorgestern sein sollte. Gestern war der Browser aber in aller Munde, ganz still und heimlich hat Google aber hinter dem frontalen Angriff des Turmes auf dem Damenflügel seinen Springer in Position gebracht:

Picasa 3 steht zum Download bereit.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Man will doch auch wissen, wer hinter dem netten Account DerAbchecker0815 in dem Single-Forum immer die Weiber aufreißt und sich die Antwortmails auf sein geheimes Gmail-Konto schicken lässt. Ist doch schön, wenn man dann auch sein Gesicht zuordnen könnte, natürlich nur zum internen Gebrauch und zur Verbesserung der Suchergebnisse, vorerst. Auch schön: Wenn man dann anhand von Party-Shooter-Bildern per Suchmaschine alle Teilnehmer identifizieren kann. Und nützlich: Würde sicher auch unsere sicherheitsbedürftige Exekutive interessieren.

Damit das nicht allzu fehlerhaft ist und lange dauert, wäre es doch schön, wenn der User mitmacht – bei der identifizieren. Bspw. wenn er über eine praktische und kostenlose Bildkatalogsoftware seine eigenen Freunde und Bekannten zuordnet und dann uploaded. Wäre doch prima.

Doch warum sollte man sowas tun?

Google hat gestern nachgelegt und Picasa 3 beta (vorerst nur in englisch) veröffentlicht.

  • intern.de:
    Besonders interessant scheint allerdings eine Änderung, die Picasa bei den Web-Alben eingeführt hat. Dort können Portrait-Fotos mit Hilfe einer Gesichtserkennung gruppiert und mit “Name Tags” versehen werden. Die Anwendung macht es wahrscheinlich für viele interessanter, Fotos überhaupt online einzustellen. Denn die bisherigen Möglichkeiten der Bildbeschriftung sind einfach zu umständlich, um sie wirklich zu benutzen.
  • telekom-presse.at:
    Gesichtserkennung
    Ein besonders interessantes neues Feature ist die Gesichtserkennung. Dazu muss der Nutzer den Gesichtern auf seinen Fotos Namen geben. Auf Anfrage durchsucht Picasa anschließend die gesamte Bildersammlung nach Fotos, auf denen diese Gesichter erscheinen. Als Grundlage für diese Funktion soll den Google-Entwicklern die Technik der vor zwei Jahren übernommenen Firma Neven Vision gedient haben. Die Funktion ist noch nicht perfekt, das Programm erkennt die Ähnlichkeiten nur wenn die Person direkt in die Kamera schaut.
  • chip.de:
    Außerdem können beliebige Fotos zu einem Film kombiniert und bei YouTube hochgeladen werden. So wird aus den Urlaubsbildern schnell eine Diashow fürs Web. Der integrierte Photo Viewer zeigt eine Vorschau der Bilder, ohne die komplette Picasa-Anwendungen öffnen zu müssen.
    Zu den weiteren Neuheiten gehören das Anfertigen von Screenshots, das Hinzufügen von Wasserzeichen, vereinfachtes Hochladen und Synchronisieren mit dem Picasa Web Album sowie die Möglichkeit, Verzeichnisse auf der Festplatte nun direkt mit Picasa zu verwalten.
  • GoogleWatchBlog.de:
    Der 3. September 2008 markiert mal wieder einen sehr wichtigen Tag in Googles 10jähriger Geschichte: Ohne große Vorankündigung – gerade einmal 1 Tag Vorlauf-Zeit – hat Google 2 Programme veröffentlicht mit dem man sich auf dem heimischen PC noch breiter macht als man eh schon ist. Mit Chrome und Picasa hat man ein heimliches Betriebssystem und einen Standard-Photo-Viewer auf den Markt gebracht, der in Redmond die Stühle diesmal sehr sehr tief fliegen lassen dürfte…
    Sowohl Picasa als auch Chrome dürften in den nächsten Tagen zu der am meist-heruntergeladenen Software werden und der Konkurrenz kräftig Marktanteile abknabbern. Auch wenn beide Anwendungen, wie schon gesagt, keinem der Konkurrenten überlegen ist, so sind sie doch simpel zu bedienen und bieten dem Nutzer genau die Funktionen die er erwartet. Ich denke das beide Anwendungen Standard-Programme auf vielen PCs werden dürften.
    Gerade bei dem Browser geht es für Google um viel – daher wird dieser derzeit auch kräftig beworben. Neben dem enormen Medienecho – und das schon vor der Veröffentlichung – wird das ganze jetzt auch auf der Startseite in so gut wie jedem Land beworben. Der gleichzeitige Release der Software in 100 Sprachen – quasi ein Novum von Google – zeigt wie wichtig die Software ist. Ich denke das wir in nicht all zu ferner Zukunft auch Funktionen in Google-Diensten sehen werden die “only for Chrome” sind und so viele Menschen zum Umstieg bewegen könnten. Könnte auch nach hinten losgehen, aber das Risiko wird Google wohl eingehen müssen…

    [Hervorhebung redaktionell]

Vielleicht sollte gar nicht von Google Zone reden, vielleicht sollte man an Skynet aus Terminator denken…

Warum man es trotzdem benutzen wird. Weil es verdammt gut gemacht ist – die Benutzerführung ist für DAUs, die Funktionen auf das wirklich wichtige reduziert. Ich hab es ausprobiert, die neue Oberfläche für Schnellbetrachtung von Bildern unter Vista ist ein Kick.

Es wird sich durchsetzen, weil niemand etwas dagegenzusetzen hat. Wir bauen das universelle Wissen und legen es einem wirtschaftlich orientierten Unternehmen vertrauensvoll in die Hände. Das ist quasi so sicher, wie die (Daten)-Bank von England

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Wege zur Weltherrschaft – Heute: Der Browser

Alle reden drüber, wir haben ihn: Der neue Browser am Himmel heißt Google Chrome (natürlich Beta)

Für die einen ist Chrome …
»schon in der Betaversion ein ziemlicher Kracher« (Spreeblick)
Für die anderen ist Chrome …
»nichts anderes als ein stinknormaler Browser« (filzo)
… ich tendiere im ersten Eindruck zu letzterem.

In jedem Fall ist es ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Weltherrschaft. Nichts lag wohl näher, als den Suchenden schon dort abzuholen, wo er bereits tippt, statt erst auf den Besuch seiner Suchseite abzuwarten. Und so wird nun auch als Feature verkauft, wofür man Gates & Co. noch ans Datenschutz-Kreuz genagelt hätte: Man schickt bereits das Eintippen im Browser nach Hause zu Muttern.

Was wäre, wenn Microsoft und Mozilla auch sowas implementieren würden? Das Senden von URL-Eingaben nach Hause? So plemplem sind die nicht wirklich, oder? Das HQ von Microsoft würde man verbrennen und Mozilla den Löwen zum Fraß vorwerfen. Dass Google-Brillenträger auf sowas kommen und sich “nix bei denken”, dürfte klar sein.
Quelle: Basic Thinking Blog

Dürfen die nicht? Ach was, sagt da der hoffnungsvoll optimistische US-Amerikaner mit einem “Yes we can” garniert, weil “we are good”. Klar. Na dann. Ich nun wieder böses bei gedacht. Und damit die Schäfchen auch markiert sind, kriegt jeder eine eindeutige Nummer – Google wird mich also immer erkennen und beschützen und versorgen können.

Unstreitig sind paar nette Features drin, wie “Anonymes Browsen” (muss ja nicht jeder so viel wissen wie Google), aber unter dem Strich eben einfach ein Browser. Kein Grund in Installationspanik zu verfallen. Warum trotzdem viele davon sprechen und warum das »der Anfang von etwas Großem« sein soll, dazu muss man schon tief in die Cloud-Client-Vision Googles einsteigen. Am Ende soll man nämlich eigentlich alles nur noch direkt bei Google machen, am besten einfach alles – Mails, Termine, Dokumentverwaltung, Browsen, Einkaufen. Google Zone anyone?

Das begehrte Objekt: Unser Verhalten.
Der erklärte Gegner? Manche sagen: Microsoft – und zwar im Herzen von MS, dem Betriebssystemgeschäft.

Die Bedenkenträger werden heulen, die Karawane zieht bemerkenswert stoisch weiter. Niemand scheint in Anbetracht so vieler Segnungen, die Google verteilt, ernsthaft etwas entgegensetzen zu wollen. Marktbeherrschung, Informationsmonopol, Datenschutz. Themen, die angesprochen werden, aber kein Gehör finden.

Die wenigsten stört, dass ihnen zu den Suchergebnissen auch noch die passende Werbung mitgeliefert wird. Der Nutzer verrät beim Googeln so viel über seine Vorlieben, dass ihn die Werbewirtschaft mit personalisierten Botschaften ansprechen kann. Die Kapitalismuskritiker von vor zehn Jahren haben eines der erfolgreichsten Geschäftsmodelle des Computerzeitalters entwickelt.
Quelle: sueddeutsche.de

Der Nutzer sieht die Segnungen mehr als den Fluch, die Gefahr. Die Politiker sind derzeit noch froh, wenn sie nicht auf dieses Internet angesprochen werden, bei dem wo die Sekretärin ab und an mal was ausdruckt. Der perfekte Zeitpunkt für die Vorbereitung der Weltherrschaft – was so ironisch klingt, kann mal im Rückblick resignatives Kopfschütteln über so viel Ignoranz der politisch Handelnden auslösen. Google hat derzeit keine ernsthafte Konkurrenz und ist in punkto Innovation geschätzte 10 Schritte voraus. Microsoft kann sich warm einpacken. Für die Nutzer wechselt vielleicht irgendwann dann das Feindbild – doch wann? Und mit welcher Konsequenz?

Und wenn wir 2013 lesen, dass das chinesische Staatsunternehmen XYZ die Mehrheitsanteile von Google aufgekauft hat, dann brauche ich nicht mal einen Internet Patriot Act. Dann will ich mal die politischen Erklärungen lesen, die förmlichen Protestnoten, die dann abgegeben werden – wenn die Parteiführung genüßlich Angelas Surfverhalten durchstöbert. Dann wäre China in der Ideal-Konstellation: Die einzigen, die alles wissen und von denen keiner was weiß.

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Wo ist das Kätzchen?

Mister Lees Projekte für Katz und Tier (und ähnlichem):

  • CatCam – Die Spionagekamera für die Katze (oder alle anderen erdenklichen Einsatzmöglichkeiten). Gibt Antwort auf die Frage was die liebe Katze den ganzen Tag lang so gemacht hat.
  • CatCam Live – Die Mini-TV-Kamera liefert Livebilder vom Halsband. Drahtlose Breitbandübertragung zeigt live im Fernsehen oder auf dem PC was die Katze (oder Hund) gerade so macht.
  • CatTrack – Das satellitengestützte GPS Aufzeichnungsgerät für die Katze oder Ehegatten. Wissen wo die Katze herumgestreunt ist, wo sie Rast machte und lerne die Lieblingsplätze kennen.

Quelle: Mr. Lee Catcam [Hervorherbungen durch die Redaktion]

Sollte man besser nicht bei allen Katzen (oder Ehegatten) versuchen …

Als Cat-Tracker witzig, allein mir dünkt, dass das nicht das große Business wird, eher die Sachen in Klammern…

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Lesetipp: Das Google-Imperium

Hier ein Lesetipp/-befehl [via Schockwellenreiter]

»Da der Widerstand gegen diese Praktiken bislang ­ trotz gelegentlicher Kritik ­ insgesamt gering ausfällt, dürfte Google mittlerweile nicht nur über die größte Datenbank an Nutzerinformationen weltweit verfügen. Vielmehr spricht vieles dafür, daß der Konzern heute über mehr Wissen über die Bürgerinnen und Bürger verfügt, als irgendeine Institutionen zuvor in der Menschheitsgeschichte. [...] Vermutlich werden wir uns damit abfinden müssen, daß Konzerne in den persönlichen Daten der Bürgerinnen und Bürger längst nicht mehr deren Privateigentum sehen, sondern diese immer mehr zur Ware machen.«

Daniel Leisegang fasst in den »Blättern für deutsche und internationale Politik« den Status Quo zusammen:

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