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Hauptsache ankommen

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Spam wird 2008 quasi “olympisch”

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Aus der Personalabteilung

Heute im Postkasten:

1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend… Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird!
Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung

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2. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort “Jahresendfeier” nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung

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3. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen “trockenen” Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird…
Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalforschung

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7. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der “Weight-Watchers” einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
Endlich zufrieden?
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Klappsmühle

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9. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalvergewaltigung

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10. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob´s Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom “Todesgrill”, wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten!
Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätschätsch!
Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert !!!!!
Die Schlampe aus der dritten Etage.

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14. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht.
Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen.
Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.
Josef Benninger
Interimsleiter Personalabteilung

[via Ronny, einer der beiden besten PC-Schrauber im Rhein-Main-Gebiet, den ich kenne - und mein Nachbar :grin: ]

Oder wie sagte Kollege so schön: Herrlich, unsere Konsensgesellschaft…

Kennt wohl wieder schon jeder, bei allein über 2.000 Suchhits in diversen Variationen bei Google. Dem unbekannten Verfasser meinen Dank für die gute Unterhaltung.

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Musterspam

musterspam.png

Hat mir da jemand gerade seine Mustervorlage für Spam zugeschickt? *rofl

So à la Handlungsanleitung für den Spam-DAU?

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Mail-Highlight des Tages

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte verzeihen Sie die unaufgeforderte Zusendung dieser eMail. Sie ist weder Werbung noch Spam.

Ich betreibe die kostenfreie …

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Monty Python Spam

Unser Sicherheitssystem hat den Versuch verhindert, Ihren Internetgeldbeutel auszunutzen. Deshalb ist Ihre Rechnung blockiert. Um die Rechnung freizugeben muß man die Aktivierungsprozedur noch einmal durchzunehmen. Bitte, folgen Sie dem Link und bekommen Sie auf Ihre Postadresse die Briefe mit dem Aktivierungskode und die neue Parole.

Also wenn einen das nicht an den Monty Python-Sketch mit dem Englisch-ungarischen Wörterbuch erinnert.

»Dürfte ich bitte zärtlich Ihren Popo streicheln?«
»Sie wollen zum Bahnhof?«

»Ich bin jetzt nicht mehr verseucht.«

– An dieser Stelle auch mein aufrichtiger Dank an die Autospeicherfunktion von WordPress 2.2 (ALT+0187 ist mit NUM-Aktivierung im IE7 dieser kleine Pfeil “»”, ohne NUM leider sowas wie “about:blank”) –

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E-Mail ist tot, es lebe die … ja was eigentlich

Also mal langsam mit den jungen Pferden, noch ist E-Mail ja noch nicht am Ende, auch wenn die These von Klaus Eck »E-Mails werden unwichtiger« (mit Bezug auf Travis Katz von MySpace) gar nicht so von der Hand zu weißen ist.

Benutzt ihr noch E-Mails?

Also im Privaten hat das bei mir stark nachgelassen. Das mag zum einen mit dem doch etwas spröden Format zu tun haben, das eine ordentliche und einheitliche Formatierung eigentlich jenseits des ASCII-Codes kaum zuläßt (und selbst das wir mit Nicht-Monospaced-Schriften ja zerschossen), das liegt aber auch stark am Spam, der den Blick in den Postkasten mindestens von einem kurzen Würgreiz begleiten lässt.

E-Mails haben aber einen unbestreitbaren Vorteil: Das System steht, es funktioniert zuverlässig und konstant wie kaum sonst eine Technologie. Und die veraltet anmutenden Standards sorgen dafür, dass Mails auch von vorgestern noch im Client gelesen werden können.

Die Konkurrenz durch Twitter, ICQ, Skype und Konsorten in punkto Kommunikation der kurzen Wege ist sicher stark, doch E-Mails kann ich überall lesen, kann sie archivieren und all das machen, was ich seit Jahren bei einem selbst so eingespielt hat. Wenn ich gerne etwas wichtiges bemerkt haben will – gerade auch im Business – dann schreibe ich eine E-Mail. Die kann ich dann zitieren, die hat einen Zeitstempel, die kann ich Cc. und Bcc. anderen zustellen. Das Problem der fehlenden Rechtssicherheit ist da unerheblich. Es geht ja seltenst darum einen bestrittenen Vorgang justiziabel nachzuweisen, meist gibt es zu geschriebenen Mail kurze Repliken oder Bezugnahmen, das reicht zur Klärung strittiger Detailfragen aus.

Nein, tot ist die E-Mail noch lange nicht. Derzeit verdrängt sie vielerorts dagegen sogar die Telefonie, denn das gesprochene Wort ist im Business-Bereich bei komplexen Vorgängen und langen Projektlaufzeiten – vollkommen undespektierlich aber wahr – nur der Schall aus dem bekannten “Schall und Rauch”.

Aber interessant ist das schon, wie sich da Kommunikationsmuster generell verändern und “feste Größen” des eigenen Nutzungsverhaltens in kürzester Zeit immer wieder verändern. ‘Gestern’ noch hatte ich Messenger-Dienste nur sporadisch am Rechner, jetzt nutze ich sie wieder häufiger. Echte Briefe sind dagegen endgülitig nur noch bspw. bei Versicherungsangelegenheiten auf dem Programm.

Man sollte sich also nicht so sicher sein, dass das Verhalten von heute auch morgen noch so gesetzt sein wird. Wer weiß ob wir morgen in der Tat noch Blogs betreiben, weil ein System wie Twitter sich doch durchsetzt (was ich stark bezweifle). Werden wir morgen noch Google benutzen? Auch das hat einer mal zu Recht in Frage gestellt und es mit Telefonbüchern verglichen: Vor einigen Jahren für alle ein Muss in einer Stadt, heute weiß ich gar nicht genau, ob und wenn ja wo ich eines habe. Einfach weil ich keinen Bedarf mehr danach habe, ich weiß, wo ich was suche, und ähnlich kann es Google gehen. Wenn ich Wissen bei Wikipedia beziehe, Bücher über Amazon recherchiere, Krimskrams bei eBay erstöbere, Preise bei Guenstiger.de, Blogbeiträge bei Technorati usw. usw., dann nutze ich Google nur noch für Themen Off-Topic. Und wer weiß ob die Nische dann nicht zu klein für Groß-Google ist.

So, nun mal in der Rest-Mittagspause gucken wer im Messenger online ist, ob ich in Second Life IMs habe, was via IMAP meine Home-Postfächer machen, was Bloglines an neuen Artikeln meiner Feeds hat, ob auf einige meiner Kommentare Antworten eingegangen sind, ob … … …

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Spam-Flut

Auf allen Kanälen gehen sie zur Zeit durch die Spam-Filter wie Sand durch einen Sieb. Es sind Dreizeiler mit einem deutschen (wahllosen) Betreff und im Text einige englische Fragemente, kombiniert mit einem Link auf eine Grafik bei »imageshack.us« und ein paar deutschen Brocken. Erkennt der Mensch mit bloßem Auge auf 100 Meter, für Spam-Filter seit Tagen offenbar das “unbekannte Wesen”. Klicken würde ich generell nur, wenn man sich auf seine Sicherheit 100 % verlassen kann. Könnte ja auch ein Virus sein.

Betreff: die zuweisung
If you do this, your code could jump directly to the original ISR rather than calling it.
http:#//img50.imageshack.us/my.php?image=####v2.jpg
tochtergesellschaft

Klickt man es also doch an, so kommt man auf ein Bild mit dem bereits gewohnten Anlagetipps (siehe auch hier)- also durchaus eine neue Masche mit Spam über’s Eck. Neben dem Ärger ist mir aber immer wieder unbegreiflich, wer auf so einen – nach meiner Ansicht – Schwachsinn reinfällt.

{lang: 'de'}