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Blitzlicht-Gewitter über ABC-Schützen

„… und darum bitte ich Sie, liebe Eltern, Verwandte und Freunde, das Fotografieren während des Gottesdienstes zu unterlassen. Es wird danach ausreichend Gelegenheit dazu geben“ – sprach der Herr Pfarrer und fand sich nur kurze Zeit später im Kreis der zu segnenden Schulkinder noch einmal umringt von einer ganzen Battalion von allem was in der Lage ist, Bild und Ton irgendwie festzuhalten. Die Frage, was wohl geschehen würde, würde Herr Pfarrer vor einem Gottesdienst ausdrücklich auffordern alles abzulichten, was der Akku hergibt, mag man sich da gar nicht mehr stellen.

Zum zweiten Mal als Repräsentant des Standes deutscher Familienväter bei der Einschulung seines Erbguts zugegen, und daher wohl auch mit etwas emotionalen Abstand gesegnet, der in der überbordenden Aufregung der Premiere beim älteren Filius noch nicht möglich war, merkt man erst, wie bescheuert wir Eltern uns doch an solchen Tagen aufführen. Als ginge es um die Dokumentation der Papstsegnung, dem Stapellauf eines Jahrhundertschiffes oder die 1. Marslandung, kein Detail des Geschehens darf unfotografiert vergehen, keine Gesangseinlage ungefilmt. Fällt eines Tages einer Außerirdischen Invasion unser gesamtes Datenmaterial in die Hände, sie ersticken in allein sicher 100 GB Fotos und Videomaterial des Einschulungstages am 14.8. einer einzigen Schule im hessischen Frankfurt.

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Wenn Bilder deine Geschichte erzählen

Ich mag Instagram. Aber ich mochte auch picplz, solange es Instagram noch nicht für Normalsterbliche gab, aber die sind ja mittlerweile down. Ich finde die Idee, statt vieler Worte einfach ein Bild über das erzählen zu lassen, was du gerade siehst, fühlst, was dich amüsiert oder aufregt, einfach wunderbar. Es ist kein Ersatz für Worte, es ist einfach eine andere Möglichkeit, eine Bereicherung.

Es ist übrigens erstaunlich, was so eine Handvoll eingebauter Filter/Effekte mit so einem Smartphone-Geknipse anzufangen weiß. Da wird sogar der unscharfe Verwackler noch (manchmal) zum Augenschmaus. Und Instagram hat da wohl die besten auf Lager. – Und trotzdem gelingt es einigen Leuten, wie bspw. „bosch„, mit den gleichen Bordmitteln einfach noch einmal einen Unterschied zu machen – und bestätigt dabei das, was man schon immer über Fotografie sagte: Das Bild macht nicht die Kamera, es macht der Fotograf. Da kann man noch so technisch alles vereinfachen. Motivwahl und Bildkomposition – keine Kamera kann dir das abnehmen.

bosch“ zeigt mir aber auch die Grenzen von Instagram auf. Auf der App (Instagram gibt es nur als Apps für das Smartphone) kann man einem so kreativen (und produktiven) Menschen nicht wirklich folgen, außer man erklärt bosch zum einzigen Hobby. Generell gilt: Zu viel ist Output ist der Idee Tod. Aber da macht dann nun der Facebook/Instagram-Deal Sinn, denn dort kann man Instagram-Bilder in Ruhe goutieren und geht nicht die Gefahr ein, alle Freunde und Gelegenheitsknipser in der eigenen Instagram-Timeline in der Flut an Bildern aus den Augen zu verlieren.

Mir jedenfalls macht es richtig viel Spaß – und das zunehmend mehr. Du findest mich als „zielpublikum“ bei Instagram.

Fast schon Sommer

Leider geil. Nicht. Aber schön.

Ich mag den Herbst

Auch wenn er Jahr für Jahr nicht einfacher wird.

Eisvogel

Ich weiß, es ist kein fotografisches Highlight, aber ich habe einen Eisvogel gesehen – ganz nah bei Frankfurt Höchst – und es war wunderschön ihn fliegen zu sehen.

Dann bist du wieder ein kleiner Junge

… der auf seinem Rad am Gras entlang fährt.

Manche Gefühle sind zeitlos.

Wenn Enten irren

Bei der Wassermenge im Park wissen sogar die Enten und Gänse nicht immer genau, wo der Teich beginnt und endet.

Das Bild wurde übrigens mit meiner Kompaktkamera aufgenommen und mal mit Picnik, der Online-Fotobearbeitung, die auch in Picasa nun integriert ist, modifiziert. Unten zum Vergleich das Original. Nur eine Spielerei, aber ganz sicher mit Zukunft.

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