
Die Auflösung gibt es hier, es darf aber gern erst geraten werden.
Btw.: Das da oben sind 250mm!

Die Auflösung gibt es hier, es darf aber gern erst geraten werden.
Btw.: Das da oben sind 250mm!

Den Freund, dein Rechner.
Wartet treu auf sein Herrchen.
Nur der Balken setzt mich irgendwie unter Druck…
PCs sind einfach was für Männer – da kann man dran rumbasteln, da geht auch mal was kaputt und es sieht nach einer Weile auch aus wie selbstgebastelt oder wie beim Elektroinstallateur in der Werkstatt. Wenn was nicht geht – und das ist eigentlich recht häufig so, ob seitens Soft- oder Hardware – rennt man nicht heulend zum Händler, sondern legt erstmal selbst Hand an, bevor man dann heulend zum Händler rennt und sich in stundenlangen Fachsimpeln ein neues Zusatzteil aufschwatzen lässt, das neue Probleme bringt – mindestens weil sie nicht mit anderen vorhandenen Teilen kompatibel sind.
Kein Apple-Jünger käme je auf die Idee, ein Einbaugerät mangels interner Steckplätze über ein Kabel quer durch den Rechner und durch einen offenen Schlitz nach außen zu legen – bei meinem letzten Frontpanel-Cardreader-Ding war so ein Kabel sogar standardmäßig dabei. In PCs kann man mächtige rote Lüfter bauen, die einen Höllenlärm machen aber den brachialen Dual- oder gar Quad-Core wieder auf eine halbwegs vernünftige Temperatur zu bringen, um dann seine üblichen Office-Anwendungen zu nutzen und ein bisschen Solitaire zu daddeln.
Und kein Apple der Welt hat wohl ein eingebautes Frontpanel mit Zigarettenanzünder und Cupholder! Strike!

Ein Jahr ist meine Arschgeweih-Lösung nun am werkeln und was will ich sagen: Das Arschgeweih hält! Nur die Beschriftung der Tasten löst sich stellenweise so langsam und das Hakeln der Tasten ist auch nicht wirklich besser geworden. Dennoch: Bisher das beste Paket, dieses »Revoltec Lightboard XL 2« (hier der Bericht) und die damaligen 20 Euro waren mehr als gut angelegt.
Beleuchtung finde ich nach wie vor bei mir auf der Liste ganz oben – ohne Beleuchtung kein Kauf. Das liegt einfach an meiner Nutzung und der baulichen Gegebenheit. Da ich gerne mal abends länger mache und wir durch die Maisonette-Bauweise unserer Wohnung die beste Ehefrau mit zu viel Licht störe (und ich es auch gern selbst dunkel mag), brauche ich beim Schreiben eine Orientierung und da ist die sanfte Eigenbeleuchtung der Tastatur einfach perfekt.

Zwei Versuche habe ich schon, viele andere Modelle flogen schon bei der Besichtigung im Laden oder in der Online-Shop-Beschreibung durch. Jetzt aber scheint Licht am Horizont aufzutauchen – eine Lösung, die alles vereinen könnte und die auch ihren Preis hat, aber einen, den man vielleicht dafür sogar stemmen wollte und den Weihnachtsmann dafür ne Mail schreibt: LOGITECH Illuminated Keyboard
Was am amerikanischen Markt schon verfügbar ist (amazon.com), soll auch in Deutschland in Kürze erhältlich sein (amazon.de)
Ab Oktober soll der deutsche Markt beglückt werden (siehe auch Vorbericht bei hartware.de). Kommt die perfekte Lösung also aus dem Haus Logitech (Cherry wäre ja auch ne Option gewesen)? Eine Lösung mit regulierbarer Beleuchtung, sanften und leisen Anschlag und einer guten Verarbeitungsqualität? Klingt ja fast zu schön um wahr zu sein – und schön ist sie ja auch noch! – Bleibt die Frage, ob einem die kolportierten 79,99 EUR das wert sind. Vor allem, wenn man sieht, dass der amerikanische Markt mit 79,99 US-$ dagegen fast schon unverschämt günstig(er) bedacht wird.
Na, mal abwarten. Auf meiner Wunschliste ist das Ding in jedem Fall. Mal noch die ersten Kinderkrankheiten ausmerzen lassen, bis Weihnachten ist ja noch ein bisschen hin – und dann mal sehen, was der Preis so macht.
Update: Und tatsächlich, Wünsche wurden wahr, und hier der ausführliche Test.
Seit gestern Nachbar sein Geburtstagsgeschenk eingebaut hat, ein LG GH20 mit mega-geiler lightScribe-Techologie, wo du dir direkt auf die CD/DVD das Cover lasern lassen kannst, ist die Front meines Rechners endlich auch komplett schwarz (der Brenner vorher hatte leider eine beige Front).
Und ich bin zur Zeit einfach zufrieden.

Und wieder einmal packte meinen Nachbarn und mich die Lust am Abenteuer …
Mit dem Geburtstagsgeld in der Tasche beschloß ich meinem Kabelwust wieder Herr zu werden und die 143 USB-Anschlüsse am Heck nicht ständig unter Feuer betreiben zu müssen, sondern die Gamepads und Kamerakabels dieser Welt nur noch bei Bedarf einzustecken. Dazu noch der Kopfhörer, das wäre fein. Doch vor den Lohn hat Gates Gott die Arbeit gesetzt – und so trafen wir uns wohlgemuth nach 8 mit dem neu erstandenen Frontpanel unterm Arm, das mein mit dem neuen Board nicht mehr funktionsfähige Panel auf der Oberseite des Gehäuses ersetzen sollte. Und damit es keine 1:1 Kompensation sein würde – schließlich will man mit einem selbstgekauften Geburtstagsgeschenk ja auch was extra, sollte es mit Cardreadern sein – ist ja auch nett und praktisch.
Kurzum: Es wurde mal wieder eine typisch-endlsche Haareausrauf-Aktion. Meine Rechner sind meine treuen Begleiter von jeher – wenn sie laufen – aber bei Änderungen reagieren sie zickig. Der Zustand des anschließen und gut ist, ist irgendwie eher eine Seltenheit – vielleicht begründet das meinen Respekt vor der Sache und schließlich auch meine Freude, wenn es dann doch geht. Offenbar gilt auch im Hardware-Bereich die alte Hundebesitzer-Binsenweisheit: “Wie der Herr, so sein Gscherr” – auch ich bin bei neuem ja erst mal skeptisch, dann aber äußerst konstant der Sache treu.
Jedenfalls ging auch dieses Frontpanel nicht, ein SilverStone FP34. Und zwar gar nicht. Doch mein Nachbar ist Fachmann und schaffte Hürde um Hürde zu umschiffen – Stecker-Alternativen, Konfigurationsänderungen, BIOS-Einstellungen. Und dann lief alles vom Cardreader bis zu den USB-Ports (die Firewire-Sache wollte ich gar noch nicht mangels Bedarf). Alles? Nein, nicht alles – der Front-Audio schwieg, wie er auch bei dem Panel oben schwieg und auch bei einem zwischenzeitlich getesteten anderen Frontpanel nicht lief. Alle unsere Hoffnungen ruhten auf diesem Teil da, da es angeblich den vom Board “favorisierten” HD Audio Standard Azalia unterstützte. Doch nun, nachdem zum dritten Mal alle Anschlüsse geprüft, die Foren studiert, der Soundtreiber neu installiert und sogar das BIOS geflasht wurde, blieb der Kopfhörer stumm wie ein Fisch.

Als wir fast schon resignierten und es auf irgendein “morgen” vertagen wollten, fummelten wir noch zum xten Mal an den Einstellungen und stolperten über diese Einstellung oben, deren obere Funktion natürlich nicht aktiviert war. Doch offenbar haben wir die Windows-Logik des “klicke auf Start um zu beenden” nicht verinnerlicht. Ist doch auch logisch: “Deaktiviere um zu starten”. Ein Klick und dann ein zufriedenes wie überrascht resignatives Lächeln: Alles läuft. Offenbar hält es Windows Vista auch wie sein Vorgänger so: Wenn nichts geht, deaktiviere sein Eingreifen und die Sache macht eben den Kram, den es am besten kann: Funktionieren.
Sollte also jemals jemand auf diesen Eintrag stoßen und ein Gigabyte-Board GA-EP35-DS3L mit einem Frontpanel betreiben und am Aktivieren des Front-Audio stoßen und im Wirrwarr von AC97 und Azalia aufgerieben sein, ohne eine Lösung des Problems zu finden, der soll doch mal nach den “Anschlusseinstellungen” beim Audio-Treiber suchen und dort den Frontanschluss deaktivieren. Wirkt manchmal Wunder.
Und ich will jetzt gar nicht wissen, ob mein Panel oben am Gehäuse nun auch so laufen würde. Will ich nicht wissen. Freue mich am neuen Gerät und an den zusätzlichen Cardreader-Funktionen. Jawoll!
Mein Nachbar in der Print-Ausgabe von ChannelPartner
Ich geb es offen und unumwunden zu: Ein bisserl stolz ist man schon
Mein Nachbar hatte eine Idee: Das zum Beruf zu machen, was er am besten kann und am liebsten tut. Daher wagte er den Sprung und machte ein kleines Business auf um damit nicht nur Hobby zu betreiben, sondern es zum Beruf zu machen.
Heute ist seine Meinung gefragt: Auf einer ganzen Seite wird sein Feedback im Fachmagazin ChannelPartner (Seite 28) publiziert.
Das Internet bietet diese Möglichkeiten, die Techniken und Hilfen durch Software stellen das nötige Handwerkszeug. Wer seine Idee zum Beruf macht, kann publizieren, kann sich präsentieren, kann mit Digitalkameras ordentliche bis gute Fotos machen und mit Photoshop für den nötigen Schliff sorgen. Kontakte mit Redaktionen werden aufgebaut, man beschnuppert sich online, ohne auf Messen Überzeugungsarbeit leisten zu müssen. Man kann heute durchstarten, auch ohne die großen Investitionen in die Hand zu nehmen, man kann mit Ideen und vielleicht manchmal dem Rat von Freunden und deren Know how sich verbessern – und sei es nur ein kritischer Blick auf die Website oder den Flyer. Man kann etwas schaffen, was professionellen Ansprüchen genügt. “Small Business” muss nicht für Hinterhofwerkstatt stehen, auch wenn sie im Hinterhof steht.
Es geht nicht um Etikettenschwindel, nicht um Hollywoodfassaden. Es geht darum, dass man aus einer Idee und dem notwendigen Können im Background heute ein Business aufbauen kann. Das Internet und die Möglichkeiten, die uns Computer heute bieten, ermöglichen es, Kunden zu akquirieren und Kontakte aufzubauen und zu pflegen, auch ohne dafür die großen Summen Geld in die Hand zu nehmen und sich erstmal auf Jahre zu verschulden.
Ich jedenfalls freue mich für meinen Nachbarn – und nicht ‘nur’, weil ich in manchen Ecken und Winkeln Dinge sehe, die auf meinen Mist gewachsen sind, aber ‘auch’ …
Ach ja: Wer im Rhein-Main-Gebiet PC & Notebook-Service braucht:
RS-Medianet