
Heute morgen, Rebstock-Gelände.

Heute morgen, Rebstock-Gelände.

Gestern am hellichten Tag kam ein kleiner kühler Wind auf und ab da war es endgültig Herbst.

Auch wenn er Jahr für Jahr nicht einfacher wird.

Dann den Sommer abhaken. Es ist Herbst, Freunde…
Es zwickt, das ist sicher ein Anzeichen für eine schlimme Krankheit, die seit langem schlummert.
Ich hab so viel zu tun, aber mir zerrinnt die Zeit und bin wie von einer bleiernen Schwere umgeben.
Kleinere Rückschläge schlagen in mein Raumschiff mit defekten Schutzschild wie Photonenbomben eines Kampfschiffes.
Ich krame alte melancholische Musik aus meiner Jugend raus und höre die gleichen Lieder 20 mal hintereinander.
Ich unterhalte mich über grundsätzliches und hinterfrage die Gesellschaft.
Ich geh früh schlafen, wache aber auf, als wäre ich dabei überfahren worden.
Da ist sie wieder: Die Herbst-Depression! Hurray!
Ich geh jetzt staubsaugen an meinem freien Tag.
Sagte ich schon mal, dass ich manchmal einfach nur stehen bleiben muss um den Himmel zu bestaunen?