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Kinderkunst

Ich bin immer wieder beeindruckt und begeistert, was in Kinderzimmern manches mal so entsteht.

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Nackte Menschen

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Wie der wohl nackt aussieht? Das fragt man sich manchmal, naja, vielleicht nicht jeder, aber mancher. Und die Frage muss nicht einmal immer rein sexueller Natur sein. Es ist die Frage nach dem, was die Kleidung aus uns macht, wie sie uns prägt und zugleich uns beschützt, unsere Intimität und unsere Scham.

Nackte Menschen / Naked People, so der provokante Titel eines Kunstprojekts von Sebastian Kempa (myspace-Profil).

Neben dem unvermeidlichen Voyeurismus, den die Website sicher umgibt, ist das Projekt auch so spannend:

Die Kleidung ist unsere zweite Haut. Sie verhüllt, enthüllt, kann unser inneres wiederspiegeln oder auch verstecken.
Über die Kleidung kann man z.B. den Beruf, den sozialen Stand oder auch seine Gefühlswelt darstellen.
[...]
Können wir der Hülle uneingeschränkt trauen? Was steckt wirklich darunter?
Kann die Illusion zerstört werden wenn auf einmal unter dem Anzug ein Tattoo zum Vorschein kommt,
oder bleibt die Person weiterhin undurchschaubar?

Aus der Website

Wer die 20 Menschen zwischen ca. 20 und 50 Jahren betrachtet, kann mit einem Mausklick ihnen die Kleider berauben. Es offenbart sich ein interessantes Wechselspiel zwischen Überraschendem und Erwartetem, wenn man die Menschen angezogen und dann nackt sieht, Menschen die dünn oder dick sind, groß oder klein.

Ein wirklich spannendes Spiel, bei dem man merkt wie sehr einen die Kleidung doch prägt. Wie Nacktheit entblösst und doch auch zu den Menschen gehört.

Und vielleicht ist es gerade gut, dass auch Menschen jenseits der Model-Bilder nackt zu sehen sind. Vielleicht sind wir alle viel zu sehr von den Bildern überflutet, die Perfektion vorgaukeln – so sehr, dass man sich des eigenen Makels zu sehr schämt, dass das Körperbewusstsein schwindet und man nur noch sich mit einem Trugbild misst.

Ein interessantes Projekt.

[via]

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Alles zu ihrer Sicherheit – ein deutscher Künstler im Visier des FBI

Es liest sich wie die Einleitung eines Agenten-Thrillers, dabei ist es einfach die Geschichte eines deutschen Künstlers, der durch eine Performance ins Fadenkreuz des amerikanischen FBI geriet und schließlich und endlich sein Stipendium in New York City verliert.

Der deutsche Künstler Christoph Faulhaber wurde im letzten Jahr mit dem New York Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Das Stipendium sah einen 6-monatigen Aufenthalt im Künstlerhaus Location One, in New York City vor. Nach seiner Einreise am 1. September 2008 nahm das FBI Ermittlungen auf, zwei Beamte der Abteilung Counterterrorism besuchten den Künstler zu Hause und in seinem Atelier. Aufmerksam wurden die amerikanischen Sicherheitsbehörden durch ein Projekt von Faulhaber, bei dem er einen privaten Sicherheitsdienst vor US-Botschaften in Europa bestellt hatte. Die als ‚Mister Security’ bekannte Arbeit des Künstlers, die maßgeblich ausschlaggebend für die Landesförderung war, wurde nun Auslöser der Hysterie. Das New Yorker Künstlerhaus befand sich aufgrund des ergebnislosen FBI-Besuchs nicht in der Lage, das Risiko der Anwesenheit des umstrittenen Künstlers zu tragen und entließ diesen mit sofortiger Wirkung. Nachfolgend wurde auch das Stipendium von der Landesstiftung entzogen. Der Künstler war daraufhin gezwungen, seinen New York Aufenthalt abzubrechen und kehrte nach 14 Tagen wieder nach Deutschland zurück.

via Christoph Faulhaber – ich, wie es wirklich war | basis frankfurt.

Der Künstler ist nun in Frankfurt mit einer Ausstellung zu sehen:

Samstag, den 28.02. – Mittwoch, den 11.03.2009 in basis-frankfurt

Zur Eröffnungsveranstaltung am Freitag, den 27.02.2009, wird der Künstler zugegen sein und auch zu den Ereignissen in New York Stellung beziehen.

Mehr zur Hintergrundgeschichte mit Pressespiegel und zur Ausstellung hier bei basis-frankfurt.de

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Das ist Sand

This is sand

Einfach nur Sand – oder was man mit Flash machen kann, damit es sich wie Sand anfühlt. Wenn man mal damit rumspielt, kann man durchaus kreativ werden. Kennt man irgendwie vom Kindergarten, wenn mit Kindern zusammen alte Flaschen mit verschieden farbigen Sand befüllt und dann als Deko verschenkt.

Sehr nett und für zwischendurch sehr entspannend irgendwie.

thisissand.com

[via Schwesterherz per SMS]

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Und noch ein Polldog

Bild Endl 2008; Pollock-Generator von www.jacksonpollock.org

Wenn man sich da mal drin verbissen hat, kann man ja gar nicht von genug kriegen. :mrgreen:

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Wenn deiner Kunst nur die richtigen Worte fehlen

Text: Buergelmachine - Bild: Endl
So manch trivialer Gegenstand im Museum bliebe ein trivialer Gegenstand im Museum, stünde daneben nicht ein kleines Zettelchen mit einer Nummer und einem unglaublich klugen Text, der die Rauhfasertapete in 3 x 4 Meter zum unglaublich kreativen Kunstwerk erklärt.

Buergelmaschine sagt:

In der multimedialen Praxis zeitgenössischer Kunst glaubt Alexander E., Verärgerung beim Fachpublikum zu beschönigen und den negativen Raum als zeitdiagnostische Kraft bereitzustellen. Struktur der zum bloßen Bildträger degradierten Arbeit “Innenansichten eines Handys” ist der Rätselcharakter der Kunst.

Ich kann das ja, behaupte ich immer, ich könnte auch klug-klingende Texte schreiben, aber warum Hirn winden, wenn es die Buergelmaschine gibt. Einfach ge-ni-al!

Und schon wieder was für die Generatorenliste

[Danke, Frank!]

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Nochmal Pollock – auf besonderen Wunsch

Bild © Lorenz Endl 2008

Mein Sohn (5) wollte unbedingt auch einen Pollock machen und bestand darauf, dass ich ihn da “in den Computer mache”. Voilà!

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