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Making Of: Karla im Koma Folge XIII: Unerwartete Wendungen

Grafik © Batz

  • Im Interview mit Alexander Endl, Erfolgsautor des Zielpublikum Weblogs, und begnadeter Drehbuchschreiber.
  • »Herr Endl, oder darf ich Alexander sagen?«
  • »Bleiben wir erst mal bei Herr Endl.«
  • »Natürlich, Herr Endl. – Sie sind der Verfasser der 13. Folge der viel umjubelten Blogsoap »Karla im Koma« des Erfolgsautors Oliver Wombatz. Wann dürfen wir mit dem Erscheinen rechnen?«
  • »Die Arbeiten daran sind abgeschlossen. Die Story steht. Wir gehen morgen, Montag, ab 11:00 Uhr auf Sendung.«
  • Interviewer aufgeregt: »Ist das amtlich? Ich meine, ist das verbindlich. Das wäre die erste exklusive Benennung eines Erscheinungstermins. Und das so nahe!«
  • Endl lächelt: »Sie und ihre Leser können sich glücklich schätzen das als erste zu erfahren. Ja, morgen 11:00 Uhr.«
  • »Können Sie uns schon erste Details verraten? Werden noch weitere sterben? Wird Batz in seiner Abschlußfolge noch Darsteller übrig haben?«
  • »Ich hoffe Sie haben Verständnis, dass ich hier noch keine Angaben machen will. Das bin ich der Story und auch den Fans schuldig. Nur so viel: Die letzte Folge wird zu einem eindeutigen Ende kommen können. Und …« (lacht) »genügend Darsteller bleiben sicher übrig.«
  • »Zuletzt wurde vermehrt der Vorwurf laut, die Geschichte würde die Grenzen einer Soap sprengen und wäre für das Nachmittagsprogramm nicht mehr tragbar. Wie sehen Sie das?«
  • »Welche Vorwürfe? Wer sagte das?«
  • »Sagen wir so, es wurde auch redaktionsintern diskutiert. Und wir waren sicher nicht die einzigen.«
  • »Die Medien haben da viel hineingetragen und überinterpretiert. Auch Ihr Haus hat sich da ja beteiligt…«
  • »Und das ist ja auch unsere Aufgabe, zu hinterfragen und zu polarisieren.« -… »Eine Frage unserer Leser: Wie kamen Sie zu der Ehre als Autor in dieses Erfolgsformat einzusteigen? Ging es nur ums Geld und Prestige«
  • »Ich gehe davon aus, dass der letzte Teil der Frage von Ihnen hinzuinterpretiert wurde … … Aber sei es drum: Nein, finanziell hätte es sich eher gelohnt Rezensionen zu schreiben. Das hier war eine Sache aus Überzeugung.«
  • »Manche meinten: Sie hätten vor ihrer Zusage einzusteigen von der gesamten Reihe noch nie etwas gehört! Ist das korrekt?«
  • »Das sind alles Gerüchte. Natürlich kannte ich “Karla im Koma”, wenn ich auch die einzelnen Folgen aus Zeitgründen nicht verfolgte.«
  • »Das heisst: Sie kannten die Story nicht?«
  • »Das haben Sie gesagt. … Für mein Engagement tat es im Übrigen nichts zur Sache. Es war eine Spontan-Entscheidung zu der ich noch heute stehe. Wenn ich Sie auch bisweilen bereute, doch das ist vorbei.«
  • »Bereute?«
  • »Die Einarbeitung in das Thema war doch umfangreicher als gedacht. Fest zugesagte Projekte, wie das Säubern meiner Schuhbekleidung, mussten verschoben werden. Doch ein Endl steht zu seinem Wort. Zudem waren die zugesagten Hilfen nicht immer so ergiebig wie erhofft.«
  • »Welche Art von Hilfen?«
  • »Skizzen z.B.« … kramt einen Zettel hervor und hält ihn in die Kamera …
    © Walter 2007

    Sie verstehen sicher, dass diese Skizzierung der Handlungsstränge, wie man das ankündigte seitens meines Vor-Autoren Walter, nicht wirklich zielführend waren. Dennoch meinen Dank für den Versuch…«

  • … lacht … »… verstehe. Doch zum Werk: Was war für Sie die größte Herausforderung? Wie war Ihre Herangehensweise? Was war Ihr Ziel?«
  • »Sie verstehen sicher, dass Kritik an Kollegen nicht über meine Lippen kommen wird. Auch werde ich nicht – auch wenn Sie noch so oft fragen – etwas aus der Handlung verraten. Nur so viel: Es war nicht einfach durch die verschiedenen Stilrichtungen und Tendenzen, die auf die Geschichte von Karla Bock einwirkten, immer eine klare Linie zu erkennen. So wurde so manche Figur zum Spielball persönlicher Interessen und Neigungen. Meine Aufgabe sah ich darin, die Geschichte wieder auf Bahnen zu bringen, die dem Schöpfer eine Ende ermöglichten, das – so interpretierte ich es – in seinem Geiste längst geschrieben ist. Oder sagen wir es einfacher: … das im Sinne des Erfinders ist.
    Nichtsdestototz auch mein Lob an meine Kollegen: Das Studium der Manunskripte, die immer noch vor mir liegen, fesselte und machte Lust auf mehr. Ich hoffe ich konnte hier auch meinen Beitrag dazu leisten.«
  • »Frei heraus: Stirbt Harry äääh Karla Bock?«
  • »Das Interview ist für mich beendet. Warten Sie einfach, wie alle anderen auch, auf die Veröffentlichung. Auftauchende Spoilern kann ich eine klare Absage erteilen. Außer mir kennt niemand das wahre Ende von: »Karla im Koma Folge XIII: Unerwartete Wendungen« … bis auf den Titel.«
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Deutscher Titel von Harry Potter Band 7 steht fest

Der 7te Band ist draußen, die Spoiler-Verwirrung wohl enträtselt und ich bin wohl René was schuldig weil sein Spoiler wohl doch echt war, und meine Frau hat den Band zu Ende gelesen ohne es vorher mitbekommen zu haben – und somit ist alles gut. Bleibt nur noch die Frage: Wie heißt der neue Potter in Deutsch?

»Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«

Das meldet Chip.de und verweisst dabei auch auf beeindruckende Zahlen: 2,2 Mio. Vorbestellungen gingen bei Amazon ein. Krass. Mein Paketzusteller meinte auch nur lakonisch: Jedes Haus in der Königsteiner Straße hatte mindestens eine Bestellung – und unsere Straße (die sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat!) ist 8,5 km lang…

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Harry Potter Tag – Jetzt prüfen wir mal den Spoiler

Schlagen wir das Buch also mal von hinten auf und lesen gleich mal das Ende.

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Jetzt ist es also doch raus: Das Ende von Harry Potter

Ich wollte es nicht wissen. Ich bin sauer.

Jetzt könnt ihr mich alle mal.

Harry besiegt Voldemort, Dumbledore war nicht tot und hilft dabei und stirbt dann doch, Ginny und Harry kriegen sich nicht, Snape stirbt nicht, aber war so ne Art Doppelagent mit Doppelmoral, am Ende bleibt viel Leid aber Zukunft für alle. Na super. Danke.

Man muss es halt alles nur einsortieren können.

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Zur Sache, Schätzchen: Potter-Verlag geht gegen Spoiler vor

Scholastic – der Verleger der Harry-Potter-Werke für den US-Markt – hat juristische Verfahren gegen Betreiber diverser Websites eingeleitet, die Torrents zu illegalen Kopien des neuen Harry-Potter-Buches “Harry Potter and the Deathly Hallows” anbieten.
Quelle: heise.de

Aber eben nicht nur gegen die Verbreiter, sondern auch die medialen Verteiler, sprich auch die Websites, die auf den Spoiler (ob Fake oder nicht ist da egal) hingewiesen haben!

Der Verlag fordert auch Betreiber einiger Websites auf, Artikel zu entfernen, die angeblich zur Verbreitung der Torrents beigetragen hätten. Leser dieser Artikel seien verstärkt auf Filesharing-Netzwerke wie The Pirate Bay aufmerksam geworden.
Quelle: heise.de

Sorry, will nicht gehässig wirken, aber ich verstehe es gut (und finde es auch richtig, weil ich Spoiler richtig fies finde) und hab das erst vor ein paar Tagen mit einem Spoiler-Verbreiter genau darüber so per Messenger diskutiert und ihm gesagt: Ich gehe davon aus, dass auch die dran kommen können, die eine Link zum Download herstellen.
Ob die “Aufforderung des Verlags” mit einer kleinen Kostennote à la Abmahnung bewehrt ist, ist mir nicht bekannt. Würde mich aber wundern, wenn nicht.

Aber mir glaubt ja keiner, bis wieder einer heult.

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Schöne Vorlesebücher für Kinder: »Maroni« alias »Ginger«

Bild und Link: Amazon-Partner

Maroni war ein glücklicher Kater … bis dieses ungezogene Kätzchen in sein Leben kam.

Ich bin ja immer auf der Suche nach schönen Kinderbüchern für meine Kleinen zum Vorlesen. Das hier, Ginger, hab ich mir vor ein paar Jahren erst ausgeliehen dann gebraucht gekauft (gebraucht deshalb, weil eine identische Ausgabe von Charlotte Voake den Titel »Maroni« trug und ich meinen Sohn nicht erklären wollte, warum Maroni nun Ginger heißen soll).

Ist ein wunderbar charmantes Buch, das beschreibt wie der glückliche Kater Maroni (Ginger) ungewollt ein kleines Kätzchen zum Freund bekommt und daraufhin flüchtet und wie alles wieder gut wird. Witzig, schön gemalt, einfache Story, als Katzenliebhaber besonders liebenswert, da so schön beobachtet.

Mach ich jetzt öfter vielleicht, schöne Bücher vorstellen, wird eh zu wenig im Kinderzimmer gelesen.


Ginger
Gebundene Ausgabe: 36 Seiten
Verlag: Freies Geistesleben (März 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3772519881
ISBN-13: 978-3772519888

[Bild- und Text-Links sind Amazon-Partner-Links]

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Harry Potter hat Stephen King erschreckt

Bei Harry Potter war ich nicht auf all die Schrecken vorbereitet, der in einigen Szenen lauerten. Ich war überrascht, wie sehr mir die Todesser Angst einflößten. J.K. Rowling hat Stephen King erschreckt. Darauf kann sie wohl stolz sein. – Stephen King

Isabel Allende, Wladimir Kaminer, John Irving, Stephen King, Janosch, Albert Uderzo und andere Autoren über Harry Potter und wie es denn ausgehen sollte.

Sehr schöne Statements und Aussagen, zusammengetragen bei FR-Online »Harry Potter in den Irak?«

Ich weiß, welche meiner Helden es schaffen, und welche dran glauben müssen. Ich weiß immer schon das Ende, bevor ich mit dem Anfang beginne. Und weil das so ist, habe ich Leben und Sterben meiner Helden immer schon durchdacht, monatelang, manchmal jahrelang, bevor ich mit einem Buch beginne. Wenn ich dann die Todesszenen schreibe, bin ich überhaupt nicht sentimental, da geht es mir wie Rowling. Es ist immer so, als wäre die Person bereits seit langem tot.” – John Irving

Spekulieren über das Ende von Harry Potter ist doch viel schöner als blöde Spoiler verbreiten.

[via JayJay per Mail]

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