Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
02.03.2009 um 17:56 Uhr
1. Vielen Twitterer geht bei vielen Follower einer ab
Was eigentlich vollkommen belanglos ist, weil ein Großteil der Followers reine Follower-Machinen sind, die sich einen Scheiß um dein Geschreibsl interessieren. Oder wer kann wirklich 100 oder 1000 Menschen in Twitter folgen???
2. Einen Mac oder allgemein was von Apple zu haben ist KEIN Understatement!
Jedenfalls schon lange nicht mehr. Hätte es nämlich noch einen Funken mit Coolness oder Understatement zu tun würden nicht alle schon bei Eintreffen ihrer Produkte die Kameras zücken und ihr Auspackzeremonie der Netzwelt mitteilen und später in ermüdend langweiligen Ergüssen sich über irgendwelche Features für ihr iPhone auslassen. Würden das Leute mit anderen Produkten machen, würde man sie wohl als Produkt-Nazis (den Begriff ‘Nazi’ musste ich mir letztens in Bezug auf Fussball anhören, äh antwittern) aus dem Dorf gejagt. Und nein, auch wenn es schick aussieht (und sauteuer war) wird es nicht cooler, wenn man den ganzen Tag drüber spricht.
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
03.12.2008 um 10:50 Uhr
DSL und Festnetzanschlüsse von Arcor wird es im kommenden Jahr nicht mehr geben. Der Vodafone-Konzern werde sein Festnetzgeschäft künftig unter eigenem Namen betreiben und die etablierte Marke der Tochtergesellschaft Arcor vom Markt nehmen, sagte Vodafones Deutschland-Chef Friedrich Joussen der Financial Times Deutschland (FTD). Der Übergang solle im Laufe des kommenden Jahres vollzogen werden.
Quelle: heise.de
Na, da bin ich mal gespannt, was die Zukunft bringt. Werde ich jetzt Zwangs-Vodafone-Kunde? Gerade jetzt, wo ich es doch endlich mal geschafft habe mein gebuchte Leistung auch nutzen zu können.
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
29.05.2008 um 10:56 Uhr
Der Umgang der FIFA mit Marken stieß mir bei der WM im eigenen Land so richtig übel auf. Ich hatte den Eindruck fast einer Hetzjagd nach Markenverstößen, was mit kolportierter Androhung der Entkleidung von Trikots mit Fremd-Sponsoring begann und bei der unsäglichen Diskussion um die korrekte Schreibweise und dem erlaubten Anwendungsgebiet der offiziellen WM-Bezeichnung endete. Sorry, da hört bei mir jeder Spaß auf, und zwar noch vor der Sponsoring-Bannmeile um die Stadien.
An die Logo-Benutzung für jedermann, was gerade im eigenen Land damals und im Geiste eines “Zu Gast bei Freunden” ein schönes verbindendes Glied auf Websites gewesen wäre, darf man ja gar nicht mal denken. Bei der EM 2008 in Österreich/Schweiz ist man daher nun gebranntes Kind, auch wenn hier die UEFA die Hand im Spiel hat, wird kaum einer so dumm sein und noch irgendwas markengeschütztes verwenden – das Ergebnis: man macht zwar PR für die EM, in dem man über sie berichtet, wird dafür aber mit der Rechtskeule bedroht, wenn man die offiziellen Embleme nutzt.
Es geht aber auch anders.
Unter www.emlogo.at gibt es ein »alternatives EM Logo 2008« in allen Varianten, das nach einem Logo-Wettbewerb als Gewinner gewählt wurde und nun für jedermann zur freien Verwendung steht. Und es sieht meiner Meinung nach sogar besser aus, als das Originale.
So gefällt mir das, wenn man dem Volk was wegnimmt, wird das Volk eben kreativ. So muss es sein.
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
19.03.2008 um 10:48 Uhr

Indem ich Google wäre und einen Dienst launche, der mit “i” beginnt. Da werden sich die jeweiligen Markenstrategen und Anwälte jetzt aber freuen aufeinander.
iGoogle – Eigene Startseite in weniger als 30 Sekunden erstellen
Und damits richtig rund wird, gleich ein iYouTube (Quelle) obbe druff. Was die wohl unter der aktuellen Domain iyoutube.com davon halten?
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
12.04.2007 um 12:38 Uhr
Eigentlich eine lustige Idee von SPON, ein Firmen-Kunstnamen-Generator – wenn es mal wieder brutal en vogue sein muss.

Unschön: »Colato« (= beliebiges Beispiel) kommt bei Google auf 256.000 Treffer und colato.com ist eine registrierte Domain. Bei »Adenda« (direkt drüber) ist es übrigens nicht viel besser.
Dumm dabei, dass die Ergebnisse eben gar nicht immer so Nonsense sind (siehe oben). Und da fragt sich der Jurist: Müsste da nicht ein Disclaimer bei SPON drunter? So im Sinne von: »Achtung! Die generierten Namen können Markennamen oder eingetragenen Marken entsprechen. Die Benutzung des Firmen-Kunstnamen-Generators erfolgt ohne Gewähr, die Benutzung der Ergebnisse auf eigenes Risiko.«
Oder so ähnlich. In den USA wäre das sicher ein Muss.
Ab damit auf die Generatoren-Liste…
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
26.03.2007 um 14:28 Uhr
Och wie niiiieeedlich. Iss klar, mit nackten Frauen und Tieren (die aber nicht nackt) kannst du in Deutschland (und wahrscheinlich auf der ganzen Welt, mindestens bei den Tieren aber mit regionalen Unterschieden) Quote machen. Aber – unter uns – dieser Hype ist doch absurd.
Wenigstens die sueddeutsche flüchtet da noch in das letzte Verbleibende, die Ironie:
Seine Natürlichkeit, sein ungekünsteltes Verhalten, gerade gegenüber der medialen Öffentlichkeit, hat uns total entwaffnet. Selbst hartgesottene Journalisten liegen sich frag- und sprachlos weinend in den Armen, schlagartig wurden von ihrer Berufskrankheit, ihrem ätzenden Zynismus geheilt.
Quelle: Phänomen Eisbärbaby
Eigentlich könnte man da wirklich ganze Abhandlungen zu schreiben, ‘wie’ absurd das ist. Aber eigentlich bleibt einem nur zu sagen:
Habt ihr keine anderen Probleme?
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
20.03.2007 um 14:58 Uhr

Systemantisch werden alle bekannten Marken missbraucht, Postbank, 1&1, Amazon … die Liste lässt sich beliebig erweitern und zeigt fast das komplette Who-is-Who der Online-Shop-Größen. Nicht weiter verwunderlich also, dass nun auch Apple bei Phishing herhalten muss. Das geisterte bereits im Januar durch die Fachmedien und schlug hier nun auch in Deutsch ein.
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