Tag Archives: Netzwelt

Würden Sie gern in dieses Haus ziehen?

Auch immer ein Auge auf den Immobilienmarkt? Auch wenn kein Umzug vor der Tür steht, so schaut man sich doch immer gern in der Gegend um – vielleicht ergibt sich ja mal was, so ein Traum-Häuschen z.B. mit Garten – wäre ja nett. Und auch coole Mietwohnungen in Frankfurt am Main fallen ja nicht von den Bäumen, da muss man immer auf dem Laufenden sein.

Und wie man das so macht schaut man sich das heute erstmal auf Google an, wo das wäre und ob die Gegend taugt. Und wenn ich dann so ein Pixelhaus sehe, ist das Objekt für mich fast schon erledigt.

Pixelhäuschen sind irgendwie der gesellschaftliche Tod. Ich würde wahrscheinlich sogar meine Nachbarn verklagen, wenn die neben meiner Hütte ihre Hütten verpixeln lassen würden. Das sieht ja dann aus wie im Ghetto! Wer verpixelt, hat doch was zu verbergen! Wahrscheinlich sieht man sonst die Flintenläufe aus den Fenstern ragen, die Einschußlöcher in der Wand oder die 14 Pitbull-Zwinger im Vorgarten.

Aber mal echt – die Sache mit dem “wer nichts zu verbergen hat, zeigt sich” wird uns noch beschäftigen.

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Heine vs. von der Leyen: “Ihnen ist egal, was wir denken”

Ein wirklich gelungenes Rededuell hat die ZEIT organisiert und Franziska Heine, die für die Online-Petition verantwortlich zeichnet, und Familienministerin Ursula von der Leyen an einen Tisch gesetzt. Ähnlich wie René fällt es mir schwer eine abschließende Meinung zu bilden. Einerseits gewinnt man an Verständnis für die Position von der Leyens, gerade wenn man den Blick auf den Prozess hat und weniger auf das aktuelle Ergebnis, andererseits bleibt doch die Erkenntnis, dass man zwar mitmachen soll (im demokratischen Prozess), aber auch nur nach ihren Regeln.

Heine: Das tun wir. Für mich ist die Petition der Anfang einer völlig neuen Oppositionsform außerhalb der politischen Parteien. Ich denke, da wird in Zukunft eine Menge passieren. Wir werden auch weiter Gespräche führen. Ganz sicher werden wir aber auch die juristischen Wege beschreiten und Verfassungsklage einreichen.

via Netzsperren – “Ihnen ist egal, was wir denken” | ZEIT ONLINE.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass sich Politik und intellektuelle Internet-Nutzer in den letzten Tagen und Wochen füreinander zu interessieren beginnen und zugleich festzustellen, dass die Wege wohl auseinandergehen und man keine Basis hat. Man wird sehen, ob das nur ein Eindruck ist, eine Momentaufnahme.

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