Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
17.08.2009 um 16:15 Uhr
Hatte ich ja gar nicht mitbekommen.
John Hughes ist gestern im Alter von nur 59 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben und mit ihm der Erschaffer von Ferris Bueller und The Breakfast Club, zwei meiner Alltime-Favorites und ich will gar nicht wissen, wie oft ich „Ferris macht blau“ gesehen habe, nachdem das der zweite oder dritte Film war, die ich damals im Kino gesehen habe (der erste war „20.000 Meilen unter dem Meer“).
viaJohn Hughes R.I.P. | Nerdcore.
Auch für mich definitiv ein ganz wichtiges Element meiner Jugend und frühen Zwanziger – wie eben Sixteen Candles oder Breakfast Club, Pretty in Pink oder Ferien zu Dritt. Bekannter waren allerdings seine späteren Werke als Autor und Produzent aus der Reihe “Kevin allein zu Haus” mit John Candy, die ich zwar auch gern sah, aber die an den Kultstatus seiner Frühwerke mit Judd Nelson, Molly Ringwald, Emilio Estevez, James Spader, Harry Deab Stanton, Andrew McCarthy oder Jon Cryer nicht rankamen.
Vielleicht aber bleibt John Hughes auch deswegen immer in bleibender Erinnerung, weil seine Filme viel zu oft zu wahren Meisterleistungen deutscher Grotten-Übersetzungen von Filmtitel animierten. So wurde bspw. aus Breakfast Club ein Der Frühstücksclub, aus Sixteen Candles das fast prosaische Werk Das darf man nur als Erwachsener und – unübertroffen! – aus Class Reunion der sicher auch in der Einzelkabine konkurrenzfähige Titel Ich glaub’ mein Straps funkt SOS.
Ruhe in Frieden, John, früher warst du einer meiner Helden und wirst unvergessen bleiben!
Oder um mit den Worten aus seinem Film zu schließen:
“Schrauben fallen andauernd irgendwo raus, die Welt ist eben nicht perfekt” (John Bender, Breakfast Club)
Don’t You Forget About Me
Don’t Don’t Don’t Don’t
Don’t You Forget About Me
Will you stand above me?
Look my way, never love me
Rain keeps falling, rain keeps falling
Down, down, down
Will you recognise me?
Call my name or walk on by
Rain keeps falling, rain keeps falling
Down, down, down, down
Simple Minds – Don’t You (Forget About Me)
Soundtrack Breakfast Club (den hab ich sogar auf CD zu Hause…)
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