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Paketzustellung mit Weihnachtsproblemen?

Also ich will ja nicht unken, aber mir dünkt die Post die DHL hat derzeit “Land unter”. Jedenfalls berichteten mir schon vorher Leute von Zustellungszeiten von bis zu einer Woche und nun warte auch ich auf ein am 11.12. versandtes Paket. Ich meine: Das sind schon 5 Werktage, wie nähern uns Weihnachten, ich bekomme kalte Füße!

Weihnachten und eCommerce ist ja hier schon ein Thema gewesen – auch in der Rückbetrachtung (oh weh). Und seitdem alle online bestellen und nicht mehr vom Laden alles heimschleppen, kriegen die Paketzusteller wohl Probleme, wie mir scheint. Das mag zwar nachvollziehbar sein, andererseits: Wie kann es eigentlich passieren, dass man dann einen Engpass bekommt? Ich mein: Weihnachten kommt ja nicht überraschend (wie z.B. allgemein bekannt der Nikolaus).

Jetzt hab ich mal die Track&Trace-Daten angefragt – mal gucken was bei rum kommt.

Update: Ein Wunder! Ein Wunder! Oder war es Murphy? Jedenfalls ging fast zeitgleich zu diesem Posting die Benachrichtigungskarte in meinen Postkarten.

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Was Thoreau mit Hendrix, Buena Vista Social Club und dem Murmeltier zu tun hat

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… das versucht mir amaznode visuell darzustellen und beruft sich dabei auf “related-Verbindungen” bei Amazon.

Sieht cool aus, lässt sich schön per Drag mit spielen, erschließt sich mir aus Sicht eines Nutzens aber nicht – ausgenommen der Erkenntnis, dass schon alles irgendwie zusammenhängt. Web 3.0 ist noch in weiter Ferne…

amaznode – a relation based search engine for amazon

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Dual-Channel Mode

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Dual-Channel Memory Mode rockt. Ich spür zwar keinen echten Unterschied, aber mit Sicherheit ein gutes Gefühl und bei den Preisen zur Zeit

2 Gigabyte Arbeitsspeicher! In Worten: Zwei Gigabeit! Mein erster Rechner hatte dero 2 MB und eine 120 MB Festplatte.

Vista kann kommen und beweisen, dass die Hardware, die eine Software nicht in die Knie zwingen könnte, erst noch erfunden werden muss.

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Höllen-Trauben und eifrige Tomaten

Bild © Endl 2007

So ein Einkaufstag ist durchaus inspirierend.

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Moderne Ladenöffnungszeiten

Symbolfoto © Endl 2007

Fröhliche junge Menschen, die abends nach 8 giggelnd vom Sport auf dem Nachhause-Weg sind und noch von Mami via Handy angerufen werden ein Päckchen Backpulver mitzubringen. Oder der treusorgende Familienvater, der noch schnell um die Ecke zum Drogeriemarkt verschwindet nachts um 3 weil die Windeln ausgegangen sind und dabei seiner Frau noch schnell eine feilgebotene Rose mitbringt. Glückliche Mitarbeiter, die zwar auch mal nachts ran müssen, dafür aber mal ein paar Tage am Stück frei haben, klingelnde Kassen, weil man vor lauter Bequemlichkeit des Rundumdieuhreinkaufens auch mal mehr konsumiert als man eigentlich wirklich bräuchte.

So oder ähnlich müssen die Ideen wohl aussehen, rund um die Liberalisierung der Ladenöffnungszeit.

Wirft man einen Blick in Länder, wo die Ladenöffnungszeiten mit 24/7 schon weitgehend umgesetzt sind, zeigt sich oft ein anderes Bild. Als ich Anfang der 90er in den USA rumreiste erschien mir Einkaufen nachts zwar manchmal sehr praktisch, immer aber höchst mysteriös. Das lag nicht nur an der seltsamen Stimmung, die ein fast verwaister Einkaufsladen mit Neon-Beleuchtung und übernächtigten und latent nervösen Mitarbeitern machte, das war auch eine reale Bedrohung. Denn – und da machte sich da auch niemand groß was vor, jedenfalls nicht die Einheimischen, die ich sprach – so ein Laden mitten in der Nacht ist nun mal ein potenziell leichtes Ziel. Und da geht es nicht gleich um Raub der Kasse, da geht es einfach um klassischen Ladendiebstahl – allerdings mit der Einschränkung des “einfach”, da gerade in den USA die Reizschwelle auch von Kleinkriminellen im Falle der Entdeckung (und dem damit verbundenen Griff zur Waffe) enorm niedrig ist. So kam man auch an manchen Läden dann auch gar nicht mehr rein, ohne vorher gemustert zu werden, oder durfte seine Bestellung durch einen vergitterten Mini-Fensterschen durchgeben und erhielt seine Ware nach Vorabbezahlung durch eine Luke (so erlebt an einer Tankstelle in New Orleans).

Alles ferne Länder? Wir sind ja nicht in Inglewood (Inglewood galt damals bei uns als das besonders rauhe Pflaster von LA)! Nein, wir sind in Deutschland, aber wir sind auch nicht aus der Welt. Und so verwundert mich der Bericht von Bjoern Harste über seinen nächtlichen Sondierungs-Besuch im Rahmen seines neues durchgehend-geöffnet Projekts auch nicht wirklich.

Die anderen sieben Personen haben sich rund eine halbe Stunde hier im Laden aufgehalten. Liefen hier hin, liefen dort hin, begutachteten die Verteilung der Überwachungskameras, versuchten, wenn auch vergeblich, Antworten auf die Frage nach Kundenzahlen und ähnlichem zu bekommen. Wenn sie sich unbeobachtet fühlten, redeten sie miteinander. Ansonsten stromerten sie scheinbar ziellos durch den Laden, kauften schließlich zwei Teile im Wert von insgesamt zwei Euro und gingen. Ein Mitarbeiter war sich sicher, Fetzen von “morgen Abend” und “zuschlagen” gehört zu haben – was auch immer damit in dem Moment gemeint war.

Ich wäre durchaus für eine vollkommene Liberalisierung – ich sehe (bis auf die Sonntage) auch keinen Grund es nicht zu liberalisieren. Allerdings sieht die Realität, und da darf man sich nichts vormachen, eben nicht wie einleitend beschrieben aus, sondern weitaus nüchterner. An mehr Umsätze glaube ich nicht, sie werden sich einfach verlagern bei mehr Aufwand, was auf die Preise umgeschlagen wird (nachdem am Anfang noch mehr Gewinne gefahren werden, solange man noch einen Marktvorteil auf Kosten der nicht öffnenden Mitbewerber hat, aber das legt sich). Die Kunden werden vornehmlich die üblichen Nachtschwärmer und dunklen Gestalten sein, die man auch sonst meist nachts antrifft (jedenfalls unter der Woche) – eben die, die man selbst spät sieht, nachts, wenn man von einer Veranstaltung nach Hause will. – Die Mitarbeiter werden einfach mehr arbeiten müssen zu schlechteren Zeiten (und damit einen großen Einschnitt in der Gestaltung ihres Privatlebens hinnehmen müssen – natürlich nicht bei allen Läden), kleinere Läden, die es sich nicht leisten können durchgehend aufzumachen, werden Umsatzeinbußen erleben und vielleicht auch in ihrer Existenz bedroht. Die Kriminalität wird zunehmen (gerade auch Beschaffungskriminalität) und daraufhin die nächtliche automatische Überwachung auch (da Technik billig, Personal teuer ist), was man natürlich dann auch auf den Tag ausdehnt.

Man wird das Rad nicht zurückdrehen können, unser Leben ist eh dynamischer geworden, die starren Arbeitszeiten (wie der Klassiker von 8 bis 17 mit einer Stunde Pause) sind längst aufgehoben, die Nacht beginnt später, der Tag früher, was man auch im TV-Programm ablesen kann (in meiner Kindheit kam nach 23 so gut wie gar nichts mehr – und das ist nicht inhaltlich gemeint). Und mangels moralisch-religiöser Grundwerte wird auch bald der Sonntag ‘fallen’.

Das ist uns ja allen auch klar, denke ich. Aber bitte versucht es uns nicht als Blumenwiese zu verkaufen. Es ist und bleibt der Acker des täglichen Brots.

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Dolce Comunicazione (updated)

dolce comunicazione

Ich mag die Kaffeemaschine ja, dieses stylische Stück, das Dolce Gusto-Teil. Auch wenn ich – Tradition italienischer Kaffeekunst hin oder her – nicht ganz verstehe, warum man keine Auto-Funktion eingebaut hat, die die Wasserzufuhr auf Wunsch automatisiert reguliert, und man daher jedesmal daneben stehen bleiben muss und versucht an der Färbung der herabfließenden Flüssigkeit zu identifizieren, ob das nun schon mehr Wasser oder noch immer guter Kaffee bzw. Milch ist, oder eben nicht – aber anyway, auch ok, daran sollte es nicht scheitern und zu Ostern organisierten wir das für meine Mutter als Geschenk (gezahlt und besorgt hat es dann der Papa, btw.). Und der Geschmack ist auch klasse, finde ich jedenfalls.

Was ich aber nicht verstehe ist die Kommunikation mit der Bude, oder man versucht da bewusst auch italienische Vorurteile zu bestätigen, dass man es dann mit dem Kundenservice nicht so genau nimmt. Ich hab jedenfalls meine Eltern da registiert beim Dolce-Gusto-Online-Shop und brav dann auch die beiden im Karton enthaltenen Gutschein-Codes eingetippt. Also da steht also: Einfach registrieren (Haken dran, erledigt) und Sie erhalten ein hochwertiges Geschenk. Ohne Wenn und Aber. Ich also Gutschein-Code eingetippt und dann steht da: »14.04.2007 Genusspunkte Einkauf + 0« … Wie? … Na, vielleicht ist das mehr so eine Quittung. Also nächsten Gutschein zur Hand: »Registrieren Sie sich … Online« (Haken dran, erledigt, siehe oben) »und Sie bekommen 32 Kapseln gratis zugestellt«. Punkt. Ohne Wenn und Aber. Ich also Gutschein-Code eingetippt und dann steht da: »14.04.2007 Genusspunkte Gutschrift
Code: ####### + 500«. … Wie? … Jetzt entsprechen 200 Punkte 16 Kapseln Espresso und wohlwollend sind die 500 Punkte also 32 Kapseln Espresso plus eine Art Versandkostenzulage in Höhe von 100 Punkten. Das kann ich ja noch halbwegs so zusammenreimen, doch warum wird das nicht erklärt? Ich meine, da steht eindeutig: Registrieren und man bekommt vollkommen gratis 32 Kapseln. Organisatorisch nicht hinbekommen, was sich das Marketing ausgedacht hat? Und wo bleibt das hochwertige Geschenk?

Ich also erst mal einige Tage gewartet, dann mich mal via Web-Formular an den Support gewandt und nachgefragt. Keine Reaktion. Das ganze – man weiß ja, manchmal geht auch mal was verloren … – einige Wochen später wiederholt. Keine Reaktion.

Gerade erst traf ich einen Bekannten, der genau das selbe hinter sich hat. Der hat dann auch noch angerufen bei der Hotline und ihm wurde das mit den 500 Punkten so erklärt wie gedacht. Zwar seltsam, aber egal. Das mit dem Geschenk wollte man klären. Das war aber nun auch schon einige Wochen her und passiert ist gar nichts.

Ist nun nicht die Knaller-Geschichte, ich weiß, aber ich finde, sowas sollte auch mal laut gesagt sein. Das ist in meinen Augen nämlich ziemlich peinlich, wenn man die Lippe so voll nimmt, immerhin steckt da NESCAFE (TM) dahinter, und dann weder in der Lage ist das Versprechen vollständig bzw. so wie angekündigt zu erfüllen, noch einen Support zu gewährleisten.

Aber da bin ich noch nicht durch mit dem Thema. Auch wenn die meisten wohl längst abwinken und sagen: Na ja, was soll’s.

Kleiner Nachtrag 25.06.2007:
Nachdem nun bis heute immer noch nichts passierte habe ich mich durch die Telefone gehangelt. Ergebnis: Die beiden Karten wären so gar nicht so gemeint. Die Karte mit dem Geschenk sei nur für die schweizer Kunden gedacht, die mit den Kapseln nur für die deutschen. Woher man das wissen soll? Weil die Adressen, an die man die Gutscheine alternativ per Post schicken kann einmal eine deutsche und einmal eine schweizerische sei. Ob das nicht ein wenig weit hergeholt sei? Dies räume man ein, dass das ein wenig missverständlich sei. Zur Frage, warum nie eine Antwort auf Anfragen kam: Hm, die gingen über das Online-Formular in die Verbraucherzentrale und von dort würden sie an den Kundenservice weitergeleitet werden. Ob dies auch schon mal erfolgt sei, wollte ich wissen, schließlich kenne ich auch andere Kunden, die nie eine Antwort bekamen? Man meinte, das wäre schon passiert. Und so lege ich es doch ad acta. Auf der Basis bleibt nur ein resignierendes Achselzucken.

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Wir brauchen alle den Energieordner Telefon, Fax und Internet

Merkt ihr auch die ganze Zeit – ich meine, wenn man mal so drüber nachdenkt – “die extreme Belastung durch die Informationsflut”? Ich meine nun nicht den allgemeinen Information-Overflow mit 100 Feeds im Reader, Instant Messangers, E-Mail und Blog, ich meine gerade auch »immaterielle Daten«!! *bedeutungsschwangerarmschwurbelt

Jeder ist der »sich in das Netz einklinkt, ist mit den Daten und Personen, die es ebenfalls benutzen, verbunden« – was das bedeutet, kann man sich kaum ausmalen. Wenn ich mir da blos gerade so manchen Blogger (und Bloggerin *mit Alfred-E.-Neumann-Gedächtnis-”lechz”) vorstelle – aber eben auch wenn Angie podcastet!! Und da hilft eben der »Energieordner Telefon, Fax und Internet« und bringt Ordnung rein, in die Daten – versteht sich.

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