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Endlich mal ne klasse Lösung für Virenschutz, Backup und Sicherheit

Ich empfehl nicht oft was, weil ich meistens zu kritisch bin – sagt Nachbar. Ich bin eben kein „Die Nöte und Zwänge der Software-Hersteller“-Versteher, ich will einfach, dass das, was draufsteht, auch klappt. Und entsprechend wende ich mich brüskiert ab, wenn mich einer verbrämt – und Norton war so ein Fall. Früher hatte ich total gern Norton-Software, der Norton Commander auf DOS-Ebene war mit das geilste Stück Software auf Microsofts Erden. Doch dann wurde, so empfand ich das, Norton-Software immer komplexer und schwerfälliger und irgendwann hatte ich keinen Bock mehr und alles flog runter und ich riet jedem, der mich fragte, davon ab es zu nutzen.

Neulich auf der Roadshow – da war sie, die Lösung

Da war sie da, die Präsentation von Norton 360 – und es klang verdammt gut. Smart, blitzschnell, ständig aktualisiert – einfach genial. Aber so schnell hat man mich nicht, ich testete, 30 Tage lang, und ich machte es dem Ding wirklich nicht leicht. Und dann kaufte ich, tatsächlich. Ich kaufte eine Lizenz für etwas, was ich mit AntiVir kostenlos hatte. Und nicht nur das, ich mach sozusagen Werbung dafür, ich werbe dafür, hier und woanders und per Mundpropaganda. Weil ich es gut finde, weil es für mich wieder einmal das beste Stück Software ist, das ich in dem Bereich zur Zeit kenne.

Und ich empfehle es, gerade in meiner Familie, weil es die Dinge macht, die gemacht werden müssen (Virenschutz, Firewall, Botnet und Antispyware) und gemacht werden sollte (Backup). Gerade damit ich mich später nicht mit rumärgern muss, weil was schief ging.

Und was ich richtig toll finde, ist diese Browser-Intergration mit der Markierung von sicheren und unsicheren Websites – das ist derart aktuell als Funktion „auf den Punkt“ getroffen, das glaubt man gar nicht. Bei jedem Suchergebnis von Google steht dahinter, ob es gefährlich ist, die Seite zu besuchen. Perfekt! Das sollte doch nun wirklich so manchen die Angst vor dem Internet nehmen.

Klasse gemacht, Symantec!

Mein ganzer Testbericht, der anlassgegeben eine Lobhudelei ist:
Rundum-Schutz für den Computer – das Sorglos-Paket Norton 360

Und wer es mir für den tollen Tipp gönnt, bisschen was daran zu verdienen, der soll doch da kaufen, im Shop von Nachbarn und mir:

Symantec Norton 360 V 3.0 – hier im RS-Medianet Shop
(Lizenz für bis zu drei Rechner!)

Über die unglaubliche Leichtgläubigkeit des politischen Seins

In den 90ern hatten wir schon mal eine Justizministerin, die wollte im Internet jugendgefährdende Inhalte erst ab 23 Uhr anzeigen lassen – tolle Idee … lachte man … um die Frage entgegen zu stellen: „23 Uhr? Wo auf der Welt?“

Andere wollten Arcor & Co. dann zwingen Schmuddelvideo-Portale aus zu sperren, mit ebenso „Riesenerfolg“, weil man einfach den DNS-Eintrag für Serveradressen ändern konnte und schluß war es mit der Sperre, denn dann spielte man ganz einfach die Spielregeln eines anderen Servers, als den von Arcor.

Sollte man meinen, dass man solche Erfahrungswerte (umgangssprachlich: blaue Nasen) beim Umgang mit solchen Sperrversuchen sich irgendwie zu Nutze machen würde, aber weit gefehlt! Man macht das ganze sogar zum Politikum und verkauft es als politisches Aktion(ismu)s-Paket.

Und wenn es jemand nicht glauben will:
Internetsperre umgehen in 27 Sekunden – law blog

Am besten garniert mit dem schönen Zitat von Ursula von der Leyen, nachzulesen in der Netzzeitung:
Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie können künftig Sperrungen von Seiten umgehen.

»„Nach unseren Erkenntnissen sind vier von fünf Menschen, die im Internet auf Kinderpornos zugreifen, Gelegenheits-Konsumenten. Die lassen sich durch ein Stopp-Schild abschrecken und geben ihr Vorhaben auf“, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.« (Quelle: focus.de) – Ja, genau! So abschreckend wie Altersabfragen vor amerikanischen Websites. Auch da wird „natürlich“ jeder sofort in sich gehen und denken: „ohhh! da bin ich ja gar nicht alt genug! da geh ich doch schnell lieber zum Kinderkanal!“.

Aber auch jenseits von Sarksamus lässt sich eine Regierung von handfesten Erkenntnissen ausländischer Ermittlungsbehörden nicht abschrecken:

Die Polizei des Vorzeigelands Schweden hat hingegen im FOCUS-Interview Zweifel an der Wirksamkeit von Blockaden geäußert. „Unsere Sperrmaßnahmen tragen leider nicht dazu bei, die Produktion von Webpornografie zu vermindern“, bilanzierte der Chef der Polizeiermittlungsgruppe gegen Kinderpornografie und Kindesmisshandlung in Stockholm, Björn Sellström. Die Zahl der gesperrten Seiten habe sich seit der Einführung des Systems im Jahr 2005 auf 5000 erhöht. Zudem könnten Nutzer die Stopp-Seiten problemlos umgehen. (Quelle: Focus a.a.O.)

Keine Frage, auch ich wünsche mir ein saubereres Netz, aber doch bitte nicht mit so Kikikram. Man muss das Übel an der Wurzel packen, man muss die Anbieter eleminieren, nicht versuchen den Zugang zu blockieren, und man muss Aufklärung betreiben, die beim Nutzer ansetzt. Aber das ist mit so einer „Internetsperre“, die man ja sicher auch schön für noch viel bösere Sachen dann nutzen kann, wie bspw. für den Einsatz der wahren „Geisel der Menschheit“: Urheberrechtsverstöße gegen die Software-, Film- und Musikindustrie

Und weil genau das passieren wird, also man auch andere Seiten sperren will, die einem nicht passen, werden die versierten Internet-Nutzer mit krimineller Energie (= alle Jugendlichen und Durchschnittsinternetsurfer) sich von diesen Sperren zu entledigen suchen und damit ist der ganze schöne Schutz wieder im Lokus.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Bundesregierung! Tolle Ideen, die ihr da habt oder die euch da von den Beratern verkauft wurden. Vielleicht solltet ihr mal mit Leuten reden, die sich mit sowas auskennen. Aber dazu fehlt ja, siehe oben, der politische Wille, weil man ja auch eigentlich nur bisschen Aktionismus verbreiten will, statt effizient gegen die Ursachen vorzugehen.

Ach ja, und wer sich wirklich als erziehender Elternteil oder sonstwie Verantwortlicher über wirksamen Schutz für seine Anvertrauten erkundigen möchte, der sollte sich eben mal lieber beraten lassen.

AntiVirus-Plugin für WordPress?

Hat da jemand schon Erfahrungen mit gemacht?

WordPress ist nichts anderes als ein Stück Software, sehr verbreiteter Software. Bedauerlicherweise ist die Software auch dafür bekannt, Lücken und Löcher aufzuweisen oder mit Viren und Würmern infiziert zu werden. Der Artikel WordPress-Wurm treibt sein Unwesen lieferte einen Vorgeschmack, denn das Thema ist unangenehm und kann fatale Folgen haben. Nachhinein ist man immer schlauer, sagt man sich. AntiVirus für WordPress trägt der Sicherheit eines Blog aktiv bei.

via Sicherheit in WordPress: Das erste AntiVirus-Plugin für WordPress – AntiVirus, WordPress, Plugin, Exploit, Injection – Playground.

Der Gedanke an sich ist ja nur logisch, wobei ich immer dachte, die Server selbst haben sowas am Laufen und die Gefahr an sich wäre (bis auf einen Hack) ja eher auf Leserseite und die sollten ja selbst für ihre Sicherheit sorgen.

Alles zu ihrer Sicherheit – ein deutscher Künstler im Visier des FBI

Es liest sich wie die Einleitung eines Agenten-Thrillers, dabei ist es einfach die Geschichte eines deutschen Künstlers, der durch eine Performance ins Fadenkreuz des amerikanischen FBI geriet und schließlich und endlich sein Stipendium in New York City verliert.

Der deutsche Künstler Christoph Faulhaber wurde im letzten Jahr mit dem New York Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Das Stipendium sah einen 6-monatigen Aufenthalt im Künstlerhaus Location One, in New York City vor. Nach seiner Einreise am 1. September 2008 nahm das FBI Ermittlungen auf, zwei Beamte der Abteilung Counterterrorism besuchten den Künstler zu Hause und in seinem Atelier. Aufmerksam wurden die amerikanischen Sicherheitsbehörden durch ein Projekt von Faulhaber, bei dem er einen privaten Sicherheitsdienst vor US-Botschaften in Europa bestellt hatte. Die als ‚Mister Security’ bekannte Arbeit des Künstlers, die maßgeblich ausschlaggebend für die Landesförderung war, wurde nun Auslöser der Hysterie. Das New Yorker Künstlerhaus befand sich aufgrund des ergebnislosen FBI-Besuchs nicht in der Lage, das Risiko der Anwesenheit des umstrittenen Künstlers zu tragen und entließ diesen mit sofortiger Wirkung. Nachfolgend wurde auch das Stipendium von der Landesstiftung entzogen. Der Künstler war daraufhin gezwungen, seinen New York Aufenthalt abzubrechen und kehrte nach 14 Tagen wieder nach Deutschland zurück.

via Christoph Faulhaber – ich, wie es wirklich war | basis frankfurt.

Der Künstler ist nun in Frankfurt mit einer Ausstellung zu sehen:

Samstag, den 28.02. – Mittwoch, den 11.03.2009 in basis-frankfurt

Zur Eröffnungsveranstaltung am Freitag, den 27.02.2009, wird der Künstler zugegen sein und auch zu den Ereignissen in New York Stellung beziehen.

Mehr zur Hintergrundgeschichte mit Pressespiegel und zur Ausstellung hier bei basis-frankfurt.de

Was’n das für ein ‚Connection: close‘ in meiner Statistik?

Ganze Statistiken voll mit

http://devaw.comConnection: close
und
http://lenuw.comConnection: close

Führen zu so Anbieter von so ^^-Medikamenten für besseres ^^. Aber was machen die in meinen Statistiken?

Die E-Mail Adresse [Adresse] wird gesperrt

Auch bekommen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Email „ihrname@nn.de“ wird wegen Missbrauch innerhalb der naechsten 24 Stunden gesperrt. Es sind 86 Beschwerden wegen Spamversand bei uns eingegangen. Details und moegliche Schritte zur Entsperrung finden Sie im Anhang.

Keine Panik! Die Meldung mit dem Betreff »Die E-Mail Adresse [Adresse] wird gesperrt« oder auch »Sperrung der E-Mail [Adresse]« ist nur der übliche Malware-Carrier. Den Anhang (sperrung.zip) natürlich nicht aufmachen und die Mail einfach entsorgen.

Weitere Infos wie gewohnt schnell und zuverlässig bei hoax-info.de

Rechnungen, Forderungen und Abmahnungen fluten die Mailbox

Aus aktuellem Anlass eine ‚Warnung/Entwarnung‘: Zur Zeit grassieren massiv Mails mit angeblichen Forderungen vom Amtsgericht Köln bishin zu Stayfriends und eBay-Rechnungen von Gravenreuth (… wie „witzig“ …). Dabei handelt es sich (bis auf vielleicht einige bedauerliche Einzelfälle, die dann aber nicht sonderlich überrascht sein werden …) in der Regel um Malware, wie auch die TU Berlin in ihrem ganz hervorragenden Hoax-Info-Service wie gewohnt zuverlässig berichtet:

Heute rauscht eine offenbar riesige Welle von Malware-haltigen Spam-Mails durch die Mailboxen. Die Mails kommen allesamt mit gefälschten Absenderangaben und handeln von vorgeblichen Forderungen, Lastschriften, Rechnungen, Abbuchungen, Mahnungen und dergleichen mehr (Betreffliste siehe unten). Im Anhang befindet sich stets ein ZIP-Archiv, das entweder „Anhang“ oder „Rechnung“ heißt. Darin steckt meist eine Datei namens „Rechnung.scr“ (30 bzw. 40 KB), zum Teil sind auch zwei Dateien namens „Rechnung.txt.lnk“ (1,6 KB) und „zertifikat.ssl“ (33 KB) enthalten. Neuere Mail-Varianten kommen mit einem Anhang namens „Mahnung.zip“, der eine 10 KB große „Rechnung.pif“ enthält. In jedem Fall handelt es sich um Malware, um Trojanische Pferde. Sie laden weitere Schädlinge aus dem Internet nach, die Bankdaten ausspionieren sollen.
Quelle: TU Berlin (mit Abbildungsbeispielen)

Es sind also keine echten Rechnungen, es sind Schadprogramme, also muss man darauf auch nicht antworten, sondern die Mail wegwerfen und vor allem den Anhang vorher NICHT öffnen. Und wenn sich jemand wundert, dass das doch die „echten“ Daten von Stayfriends seien, inklusive Anschrift, dann sei einmal gesagt, dass Betrüger, Spammer und allgemein „Verbrecher“ eines gemein haben „Sie beachten keine Regeln“ und benutzen daher auch frecherweise die Daten anderer Leute. (Sowas aber auch!Aber einige scheint das echt zu beeindrucken/überraschen!

Beispiel-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Anmeldung bei stayfriends.de Sie haben Sich fuer unseren kostenpflichtigen Suchservice entschieden. 685,95,- Euro werden Ihrem Konto für ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Antworten auf Ihre Suchanfrage 2 Mal woechentlich zu, Sie koennen sich auch zu jeder Zeit einloggen und den aktuellen Stand einsehen. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil den unten angefuehrten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusaetzliches Programm benoetigt.Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgefuehrt wurde, fuehren Sie unverzueglich, den in dem Anhang aufgefuehrten Abmeldevorgang aus.Der Widerspruch ist nach unseren AGB’s innerhalb von 7 Tagen schriftlich zulaessig!
Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nächsten Tagen per Post zugestellt.

Mit freundlichen Gruessen

StayFriends GmbH
Postanschrift
StayFriends GmbH
Neustaedter Kirchenplatz 1a
D-91054 Erlangen

USt-IdNr.
USt-IdNr. DE228247780
Amtsgericht Fuerth HRB 10669

Bevor mich heute noch mehr fragen, was sie machen und ob sie darauf reagieren müssen…