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Wenn’s mal wieder länger dauert …

… dann bilde ich eine inkrementelle Vereinigung!

Aus meinem Testament: Bitte beachten, dass mein PC im Jahr 2146 selbstständig herunterfährt. Aber verdammt, ich hab das Häkchen ja nicht gesetzt.

Endl 2.010 mit Problemen beim Einspielen

Das Aufspielen von Endl 2.010 hat sich doch als problematischer erwiesen … haha, wie immer, wenn man ein system changen will. Das RC vom Dezember (wie auch die Beta vom Sommer/Herbst 09) lief auf der alten Platte problemlos im Test, aber seit ich das im Live-System hab, gibt es doch erhebliche Probleme. Fängt an mit den alten Treibern, die schon mal gar nicht funzen und das System bei Aktivierung komplett auslasten. Die Abwärtskompatibilität ist zwar gegeben, aber blockieren den Arbeitsspeicher derart, dass man die neuen Features gar nicht nutzen kann. Die Oberfläche ist zwar angeblich customizebar, aber sieht beim Start nach dem Upgrade (Aus dem Herstellerhinweis: Endl 2.010 ist nur als Upgrade erhältlich für Nutzer von 2.009!) auf Basis des bestehenden Systems aus wie vorher, wenn man nicht richtig Arbeit reinsteckt um alles anzupassen.

Trotz der Installationsprobleme durch mehrfache Abstürze um den Jahreswechsel läuft Endl 2.010 zumindest jetzt stabil und fährt auch wie gewohnt flott hoch nach Sleep Mode. Ob sich die angekündigten neuen veränderten Prozeßstrukturen dann auch nutzen lassen, wird man erst im Praxistest sehen müssen. Ob das System das dann auch unterstützt, muss ein Lasttest zeigen. Die Benchmarks zeigten jedenfalls beim RC schon, dass wesentliche Steigerungen des Leistungsindex möglich sind, wenn man nicht nur das neue System aufspielt sondern auch die Config-Einstellungen anpasst und bereit ist manche Komponente auszutauschen, die nur noch im Compatibility-Mode mitgeschleppt wird.

Wie dem auch sei, da generell die Engine 2.010 nach Initialisierung eh nicht mehr im Rollback-Verfahren auf 2.009 rückgespult werden kann, ohne schwerwiegende Ausnahmefehler zu verursachen und zu riskieren, dass man über das Bootmenue gar nicht hinaus kommt und nicht mal mehr einen abgesicherten Modus erreicht.

Bleibt zu hoffen, dass schon bald möglichst viele Hersteller von verwendeter Software und externen Hardware ihre Firmware auf das neue System 2.010 nachziehen und entsprechende Updates einspielen um kompatibel zu bleiben oder perfomanter zu werden. Dennoch wird man nicht umhin kommen, dass – um die Vorteile von 2.010 wirklich nutzen zu können – man sich von gewohnten Utilities trennen muss, wenn man nicht Gefahr laufen will, die Engine 2.010 zu blockieren oder sich das neue System gleich wieder wie das alte vollzumüllen.

Muss ich meine Software jetzt auch noch Siezen?

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Und wenn es dann beim nächsten Versuch auch klappen würde, wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie dann fehlerfrei laufen würden. Danke. Hochachtungsvoll, Ihr ergebener Anwender vor der Tastatur mit Grüßen an die Frau Gemahlin vom Betriebssystem.

Aus der heiteren Rubrik: Beobachtungen aus dem Alltag

Project Natal – will ich haben! will ich haben! will ich haben!

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Also ich finde das ja mal echt den Hammer. Megageil. Super-galaktisch. Und dabei bin ich weder Konsolen-Besitzer, weder Nintendo Wii noch Sony Playstation noch Microsoft Xbox noch generell und überhaupt Konsolen-Daddler noch kann ich mit irgendeiner der gezeigten Anwendungen was anfangen. Aber ich will das haben! Die Technik! Will sie hier am Rechner, am Smartphone, am TV-Gerät, an der Mikrowelle, Kühlschrank, Einkaufskasse, Klo. Ich will, ich will, ich will, ich will.

Und es kommt, garantiert!

Mehr dazu: Die Evolution des Spielens und vielleicht noch viel mehr: »Project Natal«

Endlich mal ne klasse Lösung für Virenschutz, Backup und Sicherheit

Ich empfehl nicht oft was, weil ich meistens zu kritisch bin – sagt Nachbar. Ich bin eben kein „Die Nöte und Zwänge der Software-Hersteller“-Versteher, ich will einfach, dass das, was draufsteht, auch klappt. Und entsprechend wende ich mich brüskiert ab, wenn mich einer verbrämt – und Norton war so ein Fall. Früher hatte ich total gern Norton-Software, der Norton Commander auf DOS-Ebene war mit das geilste Stück Software auf Microsofts Erden. Doch dann wurde, so empfand ich das, Norton-Software immer komplexer und schwerfälliger und irgendwann hatte ich keinen Bock mehr und alles flog runter und ich riet jedem, der mich fragte, davon ab es zu nutzen.

Neulich auf der Roadshow – da war sie, die Lösung

Da war sie da, die Präsentation von Norton 360 – und es klang verdammt gut. Smart, blitzschnell, ständig aktualisiert – einfach genial. Aber so schnell hat man mich nicht, ich testete, 30 Tage lang, und ich machte es dem Ding wirklich nicht leicht. Und dann kaufte ich, tatsächlich. Ich kaufte eine Lizenz für etwas, was ich mit AntiVir kostenlos hatte. Und nicht nur das, ich mach sozusagen Werbung dafür, ich werbe dafür, hier und woanders und per Mundpropaganda. Weil ich es gut finde, weil es für mich wieder einmal das beste Stück Software ist, das ich in dem Bereich zur Zeit kenne.

Und ich empfehle es, gerade in meiner Familie, weil es die Dinge macht, die gemacht werden müssen (Virenschutz, Firewall, Botnet und Antispyware) und gemacht werden sollte (Backup). Gerade damit ich mich später nicht mit rumärgern muss, weil was schief ging.

Und was ich richtig toll finde, ist diese Browser-Intergration mit der Markierung von sicheren und unsicheren Websites – das ist derart aktuell als Funktion „auf den Punkt“ getroffen, das glaubt man gar nicht. Bei jedem Suchergebnis von Google steht dahinter, ob es gefährlich ist, die Seite zu besuchen. Perfekt! Das sollte doch nun wirklich so manchen die Angst vor dem Internet nehmen.

Klasse gemacht, Symantec!

Mein ganzer Testbericht, der anlassgegeben eine Lobhudelei ist:
Rundum-Schutz für den Computer – das Sorglos-Paket Norton 360

Und wer es mir für den tollen Tipp gönnt, bisschen was daran zu verdienen, der soll doch da kaufen, im Shop von Nachbarn und mir:

Symantec Norton 360 V 3.0 – hier im RS-Medianet Shop
(Lizenz für bis zu drei Rechner!)

Was Sie unbedingt über Twitter wissen sollten

… aber vielleicht bisher nie zu fragen wagten: Was in aller Welt finden die alle so toll daran?

Man sagte der re:publica ’08 nach (Quelle: meedia.de), Twitter in Deutschland salonfähig gemacht zu haben oder jedenfalls dafür die Initialzündung gewesen zu sein. Ich selbst verfolge das ganze aktiv seit Mai 2008 und fand es irgendwann ganz nett, glaubte aber nicht an Twitter, ja war sogar bisweilen ob der Follower-Geilheit ziemlich genervt.

Zeit ein neues Fazit zu finden – und das lautet:

Bei Twitter muss man eigentlich einfach mitmachen

Warum jetzt das?

Alles Geschriebene und Kritik ist irgendwie auch berechtigt und sowieso würde ich mich nie revidieren :-P, aber erst wenn man mal Twitter mal richtig in Aktion erlebt hat, wie bspw. auf der re:publica ’09, dann merkt man, was da an Potenzial drin steckt. Ganz abgesehen davon, dass Twitter in vielen Teilen der Welt die einzige Methode ist, der staatlichen Zensur wirklich zu entgehen, wie man auf der re:publica ’09 erfuhr.

Twitter braucht Technik

Wer nur so bisschen rumtwittert über den Browser und seine eigene Seite, wie hier meine, wird irgendwann die Lust verlieren. Twitter macht nur richtig Laune, wenn du es auch unterwegs nutzen kannst, also sowohl am PC wie auch mobil unterwegs dabei hast. Das bedeutet nicht, dass man ständig mit rummachen muss, aber man muss es immer nutzen können, wenn man will – ein entscheidender Punkt. Dazu braucht es ein Notebook oder vernünftiges Handy wie iPhone, G1 android oder ein Smartphone.

Man braucht die richtige Software

Ich probierte auch mit Smartfon-Browser rum, aber das rockt nicht, ebensowenig wie via Digsby. Browser und IM wie Digsby sind nützliche Helfer „als Ersatz“, aber so richtig Spaß machte Twitter erst mobil am G1 android (getestet für nen halben Tag) mit Twitroid, am Symbian bringt Twibble etwas Besserung. Und für Mac und PC gibt es Twitter-Clients (hier in der Übersicht), die Twittern erst richtig nutzen lassen. Ich benutze da jetzt TweetDeck. – Man mag gar nicht glauben, wie viel es ausmacht, wenn man plötzlich sortieren kann oder wie es einfach sexy ist, wie man am G1 android durch die Einträge surft, angeschubst vom eigenen Finger am Touchscreen, und man mit Flatrate sich nicht jedesmal einloggen muss und auf die Tarifuhr guckt.

Ich kann das nur so vergleichen:

Wie will ich einem Menschen begreiflich machen, warum TV-Zappen witzig ist, wenn der andere keine Fernbedienung hat?

Wenn Technik und Software-Ergonomie passt, dann beginnt es erst witzig zu werden. Twitter ist dann tatsächlich sowas wie ein kollektives Gruppenquasseln. Das kann ein munteres Tratschen sein, das geht aber hin bis zu klassischem Informationsaustausch, Gerüchte, Anekdoten, Nützliches. Mit den so genannten Hashtags, wie bspw. #rp09 für die re:publica ’09, kann man schnell lokales oder thematisches Bündeln.

Ich muss zugeben: Seit der re:publica ’09 bin ich begeisterter denn je von Twitter. Es ist einfach sehr kommunikativ. Einzig die Performance-Probleme (vor allem Abends bei mir) sind sehr lästig.

Man sollte aber in jedem Fall sich nicht übernehmen. Ab einer bestimmten Menge (je nach Quassel-Intensität der einzelnen) an Freunden wird es zu viel um überhaupt noch folgen zu können. Dann auszufiltern ist albern, denn dann kann ich es gleich lassen sie zu „verfolgen“, wenn es mich dann nicht interessiert.

Zielpublikum wendet sich vom Internet Explorer ab

Screenshot Firefox

Dass ich das noch mal im Leben schreiben würde …

Aber ich hab gerade die Nase gestrichen vom Internet Explorer voll und gebe Firefox seine erste echte Bewährungschance in meinem nun schon ziemlich langen Online-Leben. Warum? Kann ich euch gern sagen.

Vorweg: Es hat nichts mit Klassenkampf zu tun. Ich fand das Projekt Firefox schon immer gut, aber der Internet Explorer war immer bisschen wie „zu Hause“. Fühlte sich besser an, vertrauter. War damals einer der ersten, die sich vom ehemaligen Flagschiff Netscape abwendeten, das war als Netscape noch die Kommerzmaschine war und der Internet Explorer der kleine kostenlose Rivale, der dem Platzhirsch die Stirn bieten wollte. Seitdem blieb ich dabei, kein Netscape, kein Opera und schon gar kein Google Chrome oder Safari kamen da ernsthaft in Betracht.

Installiert sind sie zwar alle, das gehört bei mir auch zum Biz, aber nur der Firefox war noch sowas wie die erste zweite Wahl, wenn mal was nicht ging. Aber der Internet Explorer hat es nun wirklich geschafft in einem „Zermürbungskrieg“ mir die Laune zu verderben. Und dabei sind es am Ende Kleinigkeiten, die sich ansammelten.

Es sind diese (typisch) microsoftschen ständigen Belehrungen und Nachfragen, die man auch nicht mal deaktivieren kann. Der ständige Hinweis auf „Inhalte aus nicht sicheren Bereichen“, das Blocken von Eingabefenstern in WordPress, was man temporär zulassen kann, dann aber seine Seite neu laden muss und dabei die Eingaben verliert – oder die Seite als „sichere Seiten“ einträgt, dann aber bei jedem Crosslink „gewarnt“ wird, man betritt nun denn (eigenen) sicheren Bereich. Dazu kamen Probleme bei vielen modernen Websites, bei denen man Text nicht mehr markieren kann (wie 11Freunde.de oder auch die eigenen Überschriften im Blog).

Microsoft-Produkte erscheinen mir zunehmend wie das klassische amerikanische Produkt, bei dem man auf den Rückspiegel schreibt »Objects in Mirror Are Closer Than They Appear«. Ich weiß schon, wenn ich eine Datei lösche, dass ich sie lösche und brauche dann nicht noch einen Hinweis, dass sie nun gelöscht ist. Und wenn ich einen Link anklicke der zu meinen gesicherten Seiten führt heisst das auch, dass ich zu meinen gesicherten Seiten möchte, die übrigens auch nur deshalb gesicherte Seiten sind, weil ich sonst eben (siehe oben) keine Eingabeaufforderung öffnen konnte, obwohl ich auf den Button „Eingabeaufforderung“ klickte. Ich kann diese ständigen Hinweise und Warnungen nicht mehr ertragen und sie behindern mich. Mirwegen mag das sinnvoll und nützlich sein, aber ich möchte es auch gern abschalten können, wenn sie mich nerven. Da ich das nicht kann, schalte ich das ganze Programm eben jetzt aus.

Die meisten Zielpublikum Weblog Leser sind übrigens Firefox-Nutzer, was im Verhältnis zum Netz insgesamt eher ungewöhnlich ist.

Und damit ich mich auch bisschen wie „zu Hause“ fühle, hab ich meine Links alle importiert und mal ein Theme installiert – und nun sieht es auch noch aus wie in der Browser-Umgebung bei mir zu Hause unter Vista. 🙂

Ich denke, Firefox hat nun endlich auch bei mir eine faire Chance verdient.