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Trainieren nach Pulsschlag

Total falsch trainiert hab ich. Dachte immer, wenn ich Sport mach, also bspw. gerade auch beim Rad fahren, ich hätte das so schon im Gefühl, aber weit gefehlt.

Man wird ja nicht jünger und denkt dann schon auch mal an die Gesundheit – ergo fragte ich mich, ob ich bspw. beim Rad fahren oder sonstiger sportlicher Aktivität, die einen zu einer gewissen Fitness verhelfen könnten, das auch richtig mache – ich meine, wenn schon Sport, dann wenigstens richtig. Und wenn man dann so nachliest, dann schreiben alle, man solle nicht auf Takt oder Trittfrequenz fahren noch auf Zeit, sondern allein auf Puls.

Mag nach Schleichwerbung klingen, ist aber eher als guter Tipp gemeint: Ich hab mir nach dem durchlesen einiger Tests und Tipps in Foren und Rezensionen vor paar Wochen den SIGMA SPORT Puls Computer PC 15 gekauft, gerade weil die meisten schrieben: Viel Leistung für wenig Geld. Und ich finde, die knapp über 30 Euro sind klasse angelegt gewesen.

Der SIGMA SPORT Puls Computer PC 15 legt man wie die meisten Pulsmesser (oder auch: Herzfrequenzmessgerät) mit einem Bauchgurt an (alles andere ist Mist, wenn man den Puls ernsthaft messen will) und die “Uhr” am Handgelenk zeigt nur die Werte an. Die Uhr kann man aber auch mit dem beiliegenden Halter an den Fahrrad-Lenker anbringen oder manche Trimmgeräte oder Hometrainer können das Signal sogar direkt empfangen. Nach einigen individuellen Einstellungen, wie Geschlecht, Größe, Alter, Gewicht, zeigt der der Pulsmesser dann nicht nur den Puls, sondern berechnet auch noch die individuelle Trainingszone (Health Zone, Fitness Zone, Power Zone) sowie Kalorienverbrauch etc. pp.

Da der Pulsmesser sich bequem trägt, hab ich ihn jetzt bei jeder sportlichen Aktivität um. Ich musste leider feststellen, dass ich oft viel zu schnell Rad fahre, zu viel “powern” ist gar nicht so gut.

Und nochmal: Das ist verdammt noch mal KEINE WERBUNG hier, ich bin einfach von dem Teil begeistert. Kaufen kann man das bei Amazon, das wäre dann vielleicht jetzt werblich und wenn man auf die Anzeige oder den Links oben klickt, krieg ich bei Kauf Provision – aber das hätte ich mir auch verdient. Empfehlen tu ich es trotzdem – gleich nochmal.

Project Natal – will ich haben! will ich haben! will ich haben!

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Also ich finde das ja mal echt den Hammer. Megageil. Super-galaktisch. Und dabei bin ich weder Konsolen-Besitzer, weder Nintendo Wii noch Sony Playstation noch Microsoft Xbox noch generell und überhaupt Konsolen-Daddler noch kann ich mit irgendeiner der gezeigten Anwendungen was anfangen. Aber ich will das haben! Die Technik! Will sie hier am Rechner, am Smartphone, am TV-Gerät, an der Mikrowelle, Kühlschrank, Einkaufskasse, Klo. Ich will, ich will, ich will, ich will.

Und es kommt, garantiert!

Mehr dazu: Die Evolution des Spielens und vielleicht noch viel mehr: »Project Natal«

Was Sie unbedingt über Twitter wissen sollten

… aber vielleicht bisher nie zu fragen wagten: Was in aller Welt finden die alle so toll daran?

Man sagte der re:publica ’08 nach (Quelle: meedia.de), Twitter in Deutschland salonfähig gemacht zu haben oder jedenfalls dafür die Initialzündung gewesen zu sein. Ich selbst verfolge das ganze aktiv seit Mai 2008 und fand es irgendwann ganz nett, glaubte aber nicht an Twitter, ja war sogar bisweilen ob der Follower-Geilheit ziemlich genervt.

Zeit ein neues Fazit zu finden – und das lautet:

Bei Twitter muss man eigentlich einfach mitmachen

Warum jetzt das?

Alles Geschriebene und Kritik ist irgendwie auch berechtigt und sowieso würde ich mich nie revidieren :-P, aber erst wenn man mal Twitter mal richtig in Aktion erlebt hat, wie bspw. auf der re:publica ’09, dann merkt man, was da an Potenzial drin steckt. Ganz abgesehen davon, dass Twitter in vielen Teilen der Welt die einzige Methode ist, der staatlichen Zensur wirklich zu entgehen, wie man auf der re:publica ’09 erfuhr.

Twitter braucht Technik

Wer nur so bisschen rumtwittert über den Browser und seine eigene Seite, wie hier meine, wird irgendwann die Lust verlieren. Twitter macht nur richtig Laune, wenn du es auch unterwegs nutzen kannst, also sowohl am PC wie auch mobil unterwegs dabei hast. Das bedeutet nicht, dass man ständig mit rummachen muss, aber man muss es immer nutzen können, wenn man will – ein entscheidender Punkt. Dazu braucht es ein Notebook oder vernünftiges Handy wie iPhone, G1 android oder ein Smartphone.

Man braucht die richtige Software

Ich probierte auch mit Smartfon-Browser rum, aber das rockt nicht, ebensowenig wie via Digsby. Browser und IM wie Digsby sind nützliche Helfer “als Ersatz”, aber so richtig Spaß machte Twitter erst mobil am G1 android (getestet für nen halben Tag) mit Twitroid, am Symbian bringt Twibble etwas Besserung. Und für Mac und PC gibt es Twitter-Clients (hier in der Übersicht), die Twittern erst richtig nutzen lassen. Ich benutze da jetzt TweetDeck. – Man mag gar nicht glauben, wie viel es ausmacht, wenn man plötzlich sortieren kann oder wie es einfach sexy ist, wie man am G1 android durch die Einträge surft, angeschubst vom eigenen Finger am Touchscreen, und man mit Flatrate sich nicht jedesmal einloggen muss und auf die Tarifuhr guckt.

Ich kann das nur so vergleichen:

Wie will ich einem Menschen begreiflich machen, warum TV-Zappen witzig ist, wenn der andere keine Fernbedienung hat?

Wenn Technik und Software-Ergonomie passt, dann beginnt es erst witzig zu werden. Twitter ist dann tatsächlich sowas wie ein kollektives Gruppenquasseln. Das kann ein munteres Tratschen sein, das geht aber hin bis zu klassischem Informationsaustausch, Gerüchte, Anekdoten, Nützliches. Mit den so genannten Hashtags, wie bspw. #rp09 für die re:publica ’09, kann man schnell lokales oder thematisches Bündeln.

Ich muss zugeben: Seit der re:publica ’09 bin ich begeisterter denn je von Twitter. Es ist einfach sehr kommunikativ. Einzig die Performance-Probleme (vor allem Abends bei mir) sind sehr lästig.

Man sollte aber in jedem Fall sich nicht übernehmen. Ab einer bestimmten Menge (je nach Quassel-Intensität der einzelnen) an Freunden wird es zu viel um überhaupt noch folgen zu können. Dann auszufiltern ist albern, denn dann kann ich es gleich lassen sie zu “verfolgen”, wenn es mich dann nicht interessiert.

Roboterfische

Sieht cool aus, aber auch ziemlich groovy. Die “Karpfen” sollen die Wasserqualiät prüfen und dann abends die Daten heim bringen. Kostenpunkt roundabout 21.000 Euro.

[via]

Sensation: Boot schwimmt auf dem Wasser

Ok :grin: -  ist aber echt interssant:

Wenn in den nächsten Jahren jemand behauptet, einen auf dem Wasser laufenden Menschen (= neuer Messias) gesehen zu haben, dann könnte das sehr wahscheinlich eher weniger mit Gott, dafür aber mehr mit einer Entwicklung chinesischer Wissenschaftler zu tun haben.

Sie haben eine extrem wasserabweisende Beschichtung entwickelt, die – aufgetragen auf einen Rumpf aus Kupferdrahtgeflecht – im Versuch Minischiffe…

via Neue Beschichtung lässt Boote auf Wasser schweben – Gizmodo DE – Das Gadget Weblog.

Da fällt mir so ein blöder Witz ein (klerikale Kräfte bitte weghören):

Was war das erste Wunder des Papstes?
Er ging unter Wasser.

Googlmail aka Gmail ist down

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Dass ich das noch mal erlebe. Der Riese zickt, dachte das geht gar nicht. Die “30 seconds” sind jedenfalls schon lange vorbei und den ersten Ausfall laß ich bei Twitter schon vor über ner Stunde. Neben googlemail.de verabschieden sich auch die apps gerade und damit einige meiner IMAP-Konten in anderen Projekten.

Tja. Auch von unserer Rente dachten wir mal, sie sei sicher.

Google has posted a short note about the outage on their support page:

“We’re aware of a problem with Gmail affecting a number of users. This problem occurred at approximately 1.30AM Pacific Time. We’re working hard to resolve this problem and will post updates as we have them. We apologize for any inconvenience that this has caused.“

[via Gmail Down, Panic Mode On]

Auch bei Heise ein Thema: Web-Frontend von Google Mail ist gestört
Wobei ich nicht bestätigen kann, dass ein Umstieg auf die IMAPs das Problem lösen würde.

Wahnsinn, wenn man dann mal Twitter zu dem Thema verfolgt – ein Flut an Meldungen, das ist mehr wie ein Rauschen, das ist echtes Schwarm-Verhalten. Ich bekomme gerade ziemlich Respekt vor Twitter, was das Verbreiten von Nachrichten angeht – ich hörte davon ja auch zuerst via Twitter davon.
Hier zum Mitrauschen: http://search.twitter.com/search?q=gmail+down

RohanGeorge: Gmail down! Battle stations, battle stations! (status)

Update: Der Spuck scheint vorbei, jedenfalls bei mir und Google is back.

So geil auch:

blickamabend – horroszenario: wenn googel twitter kaufen würde, könnte man nicht mal twittern dass google bzw. gmail down ist

siehe auch: Gmail is down – Googlemail fällt temporär aus

Neuer Präsident, neue robots.txt

Mit dem neuen Präsidenten bekam gestern whitehouse.gov auch eine neue robots.txt, wie Jason Kottke in seinem Blog berichtet.

Statt 2.400 Zeilen unter Bush setzt Obams Team auf ganze 2 Zeilen:

User-agent: *
Disallow: /includes/

Vielleicht eine nerdige Botschaft zwischen den Zeilen. :-)

Erinner mich noch irgendwie an den Amtsantritt von Bush, da stand doch damals ein leeres Navigationsfeld und dahinter sowas wie: Fill this field with something useful

[via]