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Eine süße Idee – Swiss chocolate

[Trigami-Review]

Schokolade selbst machen – das klingt nach Einschmilzen von Osterhasen. Oder man wagt sich an Kokosfett & Co. und wird merken, dass man wirklich lange rühren muss und das mit der richtigen Temperatur auch so eine Sache ist. Also doch einfach die Sache den Profis anvertrauen – z.B. den Schweizern.

Die Schweizer haben sich gedacht: Warum lassen wir nicht der Kreativität unserer Kunden freien Lauf und wir sorgen nur dafür, dass es gut aussieht und schmeckt. Vielleicht wurde so tatsächlich die Idee von myswisschocolate.ch geboren. In 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen und aus mehr als 100 Zutaten kann man sich selbst seine individuelle Schweizer Schokolade herstellen lassen – handmade! Der Bestell- und Erstell-Prozess ist dabei denkbar einfach: Die Schokoladen-Basis wählen (“Schoggi-Basis”), mit Geschmacksnote wie Erdbeere, Ingwer oder Zimt verfeinern und je nach Wunsch mit bis zu vier weiteren Zutaten von Frucht über Bio bis Decor veredeln.

So kann man einfach Schokolade kreieren und hat als individuelles Geschenk eine ganz persönliche original schweizer Schokoladentafel swiss made selbst gemacht.

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Und mit dem Aktions-Code: 4be91f75ce513 gibt es bis zum 31.07.2010 10% Rabatt.

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The Classic Malts – Single Malts bei Premium Spirits

[Trigami-Anzeige]


Der britsche Journalist Ivor Brown soll einmal gesagt haben: »Schottischer Whisky bewahrt ein Geheimnis, den Zauber seines Heimatortes.« Und wer je die Gelegenheit hatte die schottischen Highlands zu sehen und dort einen Whisky zu verkosten, bekommt eine Ahnung davon, was Brown meinte. Dringt der Reisende dann noch weiter nach Westen und er lässt die Gelegenheiten nicht aus, die lokalen Whisky-Spezialitäten zu probieren, wird er erfahren, wie der Whisky in seinen Sinnen zu einem Teil Schottlands wird, wie der Geschmack mit der Umgebung zu einer Harmonie sich vereint. Und irgendwann stößt man auf seiner Reise dann an die Westküste Schottlands und seine Inseln, wie die Isle of Skye – und dort auf einen der großen Whiskys, Talikser.

Wer sich noch nie mit Whisky auseinandergesetzt hat, der braucht einen gewissen Anhaltspunkt um einen Einstieg zu finden. Wo soll man beginnen, wenn zur Auswahl zwar wohlklingende, aber für den Laien auch nichtssagende Namen stehen? Wie kann man sich einen Überblick verschaffen über die Vielfalt der schottischen Whisky-Kultur? Der Spirituosenkonzern Diageo (ehemals United Distillers) hat eine Auswahl unter seine Fittiche genommen und ihr den Namen “The Classic Malts” gegeben. Zu den Classic Malts zählen dabei Caol Ila, Clynelish, Cragganmore, Dalwhinnie, Glen Elgin, Glenkinchie, Knockando, Lagavulin, Oban, Royal Lochnagar und eben Talisker. Die Auswahl der “klassischen Malts” kann natürlich keinen Anspruch darauf erheben, die besten der Besten zu sein, dazu würde man ja versuchen etwas einer Wertung zu unterziehen, die nur dem eigenen Geschmack vorbehalten ist, sie bietet aber einen hervorragenden Einstieg und einen Anhaltspunkt für eine kulinarische Rundreise durch die Breite und Tiefe der schottischen Whisky-Kultur.

Kaufen kann man diese Klassiker natürlich auch hierzulande – oder im Internet bestellen bei Premium Spirits. Dort bekommt man neben der Bestellmöglichkeit noch eine Beschreibung des Geschmacks geboten und kann so vom “geschmeidig und weich mit Heidekraut-, Honignoten und feiner Würze”, wie dem Dalwhinnie, bis hin zum mächtigen Torf- und Rauchgeschmack eines Talisker eine erste Auswahl treffen. Wer es noch bequemer haben möchte und sich nicht durch die Beschreibungen arbeiten will, der kann das Tool Malt Matcher ausprobieren und so seinen Whisky finden.

Und wer jetzt am liebsten gleich los möchte und Schottland und seine Destilleries erkunden, der kann das mit etwas Glück (und Wissen über Whisky, das man sich aber auch bei malts.com anlesen kann) auch einfach gewinnen. Im Gewinspiel bei Premium Spirits winkt eine Reise nach Schottland als Hauptgewinn und man kann Gast von Talikser werden, mit Chauffeur-Service und Business Class Betreuung, inkl. persönlichen Dolmetscher und Stadtführer. Als Tagespreise warten je vier Single Malts auf ihre Gewinner.

Hier in meiner kleinen Bar stand bis vor kurzem noch ein Talisker, ein Lagavulin ist noch im Bestand. Im Bekannten- und Freundeskreis hat sich auch schon herumgesprochen, dass ein guter Single Malt immer eine tolle Geschenkidee ist – entsprechend ist nach Weihnachten, Geburtstag oder Vatertag die Bar wieder aufgefüllter. Aber warum sich manchmal nicht selbst ein Geschenk machen?

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Review: Tanz dich zum Südafrika-WM-Gefühl

[Trigami-Review]

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Südafrika … Fussball … Weltmeisterschaft … da laufen bereits ganze Filme an Bildern im Kopf ab. Eines meiner noch unerfüllten Reisetraumziele, einmal von Kapstadt bis Johannesburg das Land zu erkunden, der Gardenroute zu folgen, den Blyde River Canyon zu bestaunen oder von den 3.482 Meter hohen Drakensberge hinab zu sehen. Zudem verfügt Südafrika über hervorragende Weine, Rebsorten wir Shiraz, Chardonnay, Merlot oder Pinot Noir und bieten klimatisch ein breites Spektrum – von der heißen trockenen Wüste Kalahari bis zu subtropischem Klima an der Grenze zu Mosambik.

Afrika ist Lebensgefühl, Afrika ist für Europäer einfach anders – die Mentalität, die Musik, die Bewegungen.

Jetzt kann man sich selbst auf die WM fit machen und den Diski Dance erlernen – ein afrikanischer Tanzstil, der das ganze Gefühl einer Fussball WM Südafrika in sich vereint: Rhythmus, Spass an der Bewegung und das Ganze zu Moves, die aus dem Fussball abgeleitet sind (-> Diski-Guide).

Hätte sich das einer für die WM in Deutschland ausgedacht, wäre es vielleicht unfreiwillig komisch geworden, in Verbindung mit Südafrika aber ist es Ausdruck einer Symbiose von Bewegung und Gefühl – und man versteht, dass man in Südafrika nicht wie in Deutschland Fussball arbeitet, sondern mit dem Ball tanzt.

Aber jetzt kann man beweisen, dass man in Europa längst auch Rhythmus im Blut hat und fit für das nächste Gastgeberland ist: Im Diski Dance Video Contest kann man die Moves des Diski Dance tanzen, auf Video aufnehmen und auf der Website hochladen. Den Diski Sound findet man >> hier.

Das beste Video wird von der Community gewählt und die Gewinner dürfen sich über eine eigene große Fußball-Party zur FIFA WM 2010™ freuen – ein südafrikanisches Braai- für insgesamt 40 Personen inklusive 100 Liter Freibier mit entsprechender Zapfanlage, 12 Flaschen Amarula, Softdrinks, Cocktailbar und Barkeeper, DJ mit Anlage und Lichtechnik, Grill und Catering für 40 Personen sowie Gläser, Geschirr, Besteck, Deko und Gema-Gebühren.

Einfach mal vorbeischauen, unter www.dein-suedafrika.de/diski – Wer nur gucken will: Auch das Voten lohnt sich, denn es werden unter allen, die für das Beste Video abstimmen, wöchentlich u.a. Mietwagengutscheine, Hartschalentrolleys oder Reifensätze verlost.

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Paid Review: Lichtwunder

[Trigami-Review]

1383-logo_weissTaschenlampen sind immer irgendwie was Besonderes, aber die ist noch mal was ganz besonderes: Die LED LENSER P7 aus dem Hause Zweibrüder Optoelectronics

Ein paar Fakten gefällig?

  • 3-Stufen-Schaltsystem „Dynamic Switch“
  • Fokussierung über „Speed Focus“- Schiebesystem
  • Intelligentes Innenleben: Schalter auf dem Batteriefach und daher einfach zugänglich und nicht im Gehäuse verbaut, einfache Reinigungs- oder Wartungsmöglichkeit
  • Länge: 133 mm, Gewicht: 192 g, Lichtstrom: 170 lm, Batterien: 4 x AAA, Energietank: 7,2 Wh, Leuchtdauer: 120 h, Switch: Dynamic Switch

Und hier mein Praxis-Erfahrungs-Video:

Fazit: Also das Ding ist einfach der Hammer.

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Review: Der Weinfreund

[Trigami-Review] [Honorar-Rezension mit redaktioneller Freiheit]

Du trinkst doch auch gern Wein, welchen soll ich denn nehmen?

Ach wäre es doch so einfach mit dem Genuß – und doch macht genau das auch den Reiz aus. Jeder Gaumen ist verschieden, nicht jedem mag der schwere Barolo behagen oder der frische Frascati eine Freude bereiten. Sicher … mit der 20 Euro-Flasche im Einkaufswagen macht man im Zweifel nicht viel falsch bei den Gästen, aber ob es deswegen zum perfekten Genuß kommt, ist noch lange nicht gesagt, denn dazu gehört einfach ein bisschen mehr und beurteilen kann das am Ende nur der, der genießt.

Doch was bringt einen die Erkenntnis nun? Zweierlei. Zum einen, dass man sich selbst – will man wirklich genießen und sich nicht nur nicht blamieren – auf eine Reise durch den eigenen Geschmack begeben muss und zum zweiten, dass man sich gern auch beraten lassen darf oder sich mit anderen austauschen. Und genau das kann man beim heutigen Thema dieser Rezension: Beim »Genießerportal – Der Weinfreund«

Und mit zwei Dingen kann man sich dort spontan schon mal beschäftigen:
1. Guter Wein muss nicht teuer sein – und
2. Wozu in der Ferne schweifen, guter Wein ist doch so nah.

Denn dass auch ein preisgünstiger Wein aus dem Supermarkt durchaus mal in der Lage ist, auch die Kenner zu überzeugen, darüber lässt sich in der Community unter seinesgleichen trefflichst austauschen. Und dass guter Wein nicht aus den Mittelmeerländern, aus Übersee oder Australien kommen muss, das weiß sowieso eigentlich jeder, der sich mit Wein beschäftigt (auch wenn ich aktuell für einen guten Côtes du Rhône aus südlichen Rhônetal in Frankreich alles liegen und stehen lasse, aber das wechselt…).

»Der Weinfreund« stellt deutsche Weingüter vor, mit Beschreibung des Anbaugebiets und einer Vorstellung der angebauten Weine. Die Winzer sind eingeladen selbst mitzumachen und sich zu präsentieren, mit zunehmender Verbreitung sollte sich hier also ein durchaus breites Angebot deutscher Weingüter darstellen.

Aktuell sind ca. 170 Weine im Portal, die man nach Herzenslust nach Preis und Geschmack sortieren lassen kann um so eine gewisse Vorauswahl zu treffen. Die Weine sind geschmacklich beschrieben und nach einem Wertesystem eingestuft. Dies ist schon ein guter Anhaltspunkt, richtig bereichert werden könnte das durch Bewertungen und Kommentaren von registrierten anderen Weinfreunden, doch hier fehlt es dem jungen Portal offenbar noch an den Nutzern, was sich auch im Forum bemerkbar macht – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Fazit: Die Idee einer Wein-Community mit Informationsportal mit Schwerpunkt deutsche und österreichische Weine ist gut. Ich kenne aus dem Whisky-Bereich ganz hervorragende und hoch frequent besuchte Portale mit angeschlossenem Forum und Shop, die eine wichtige Anlaufstelle für den Genießer sind, gerade weil sie durch die Nutzer eine subjektive, aber eben auch unabhängige Note bekommen, fernab jeden Marketinggedöns.

»Der Weinfreund« wird sich daher - und daher sicher auch diese beauftragte Rezension - auf der Suche nach engagierten Weinfreunden machen müssen, denn dieses stark auf Community ausgelegte Portal braucht auf der einen Seite die individuelle und subjektive Note der Konsumenten und auf der anderen Seite die Eigenpräsentation der Winzer und Weingüter. Wenn beide Seiten überzeugt werden können hier mitzumachen, steht dem Erfolg - soweit sich das auf dem ersten Blick das darstellt - wohl nichts entgegen. Wobei man dann sicher auch noch einmal über die Kategorisierung und Auflistung der Weingüter nachdenken sollte.

»www.weinfreund.de«

Interessant übrigens auch ein paar Backgroundinfos, nachzulesen bei einer anderen Rezension im Blog »Was ein Journalist anrichtet«:
Betreiber dieses Weinportals ist der Leipziger Johannes Geppert. Der Einfall kam dem angehenden Informatiker bei Verwandten – natürlich bei einem Glas Wein. Seine Angehörigen beziehen ihren Wein schon immer direkt vom Weingut. Die Bestellung erfolgte dabei noch per Bestellschein via Post oder Fax. Dem Programmierer Johannes Geppert kamen gleich die modernen Möglichkeiten des Internets in den Sinn und er entwickelte daraufhin dieses Online-Portal.

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Paid Review: Lederjacken

[Trigami-Review]

In unseren wilden Jahren hatten wir alle Lederjacken, Nachbar kann es bestätigen, den hab ich meine von damals schon mal gezeigt. Bei allem was sinnvolles und nützliches in der Bekleidungsindustrie entwickelt wurde, ob atmungsaktiv, stoßabweisend, thermodynamisch oder multimedial, Leder ist und bleibt einfach ein ganz besonderes Material. Weil es irgendwie mit einem mitlebt, jedenfalls meine Lederjacke damals. Sie wurde mit mir älter, hat ihre Ecken und Kanten bekommen, da wusstest du genau, woher welcher Fleck war und woher der kleine Einriß kam, aber eines war sie immer: unverwüstlich. Daher hängt sie noch heute in meinem Schrank bei meinen Eltern, die Knöppe sind zwar z.T. auf irgendeiner Feier mal zusammengekehrt worden oder mit dem Auto verschrottet, wo ich ihn verlor, aber sonst ist sie einfach noch da. Nur ein wenig in der Mitte scheint sie sich in den Jahren zusammengezogen zu haben, ganz komisches Phänomen. – Das als Vorgeschichte, warum ich mich für eine Rezension um einen Lederjackenshop beworben hab.

Wenn man ein 24 hinter irgendwas schreibt, dann denkt man heute fast zwangsläufig ans Web. Daher ist Lederjacken24.de als Domain konsequent und naheliegend, wenn man Lederwaren online verkaufen will. Bei uns früher war ja Lederjacke nicht gleich Lederjacke und ein Lederwarengeschäft selten Anlaufpunkt um ein von uns gesuchtes Stück zu erwerben, da ging es dann doch eher meist in den Biker-Laden oder einen der damals oft zu findenden “coolen” Läden, der irgendwie alles in Kombination anbot, was man damals so brauchte um in Diskothequen wie “Das Boot” in Nürnberg z.B. zu bestehen oder im Café Transfer am Einlasser vorbeizukommen: Boots, Hosen mit Riß, spitz zulaufende oder extrem klobige Schuhe und natürlich Lederjacken. Daher war ich durchaus gespannt, ob das nun mal so ein Lederwaren-Laden ist, oder so einer…

Die Rubriken sind da bisweilen schon mal ansprechend (also die da für mich):
» Motorrad Lederjacken
» Piloten Fliegerjacken
» Ledermäntel Herren

So ein Langmantel war ja mal kurz nach MATRIX der Traum meiner schlaflosen Nächte, aber ich glaub dazu muss ich erst mal 4 Weihnachten und Ostern ausfallen lassen. Man müsste es dann ja auch mal anprobieren (auch wenn es ne nützliche Masstabelle im Shop gibt – ich weiß ja nie meine Größen auswendig), aber dank Internet-Shopping geht das ja auch am eigenen Leibe: Lederjacken24 bietet die Option der versandkostenfreien Rücksendung – allerdings mit der Einschränkung “erst ab Warenwert 40 Euro”, was man zumindest bei Lederwaren meist erreichen sollte, bei kleineren Gegenständen wäre es für mich aber ein Grund, etwas nicht zu bestellen. Soweit mir bekannt ist, ist diese Regelung ja geltendes Recht (Rücksendemöglichkeit) und zugleich aktuell in der Diskussion, ‘ob man Versandkosten bei Rücksendung auf den Kunden abwälzen kann’ bzw. bis zu welcher Höhe.

Apropos Preise: Die klingen für mich auf den ersten Moment ok. Nen Langmantel für 130 und ne Hose für 70 (versandkostenfrei) finde ich spontan in Ordnung, man müsste halt sich nen Eindruck von der Qualität verschaffen, aber es klingt nicht teuer (eher günstiger als ich das erwartet hätte…). Ne Lederhose war auch mal auf meine Wishlist, aber da kamen dann erst die 4 Weihnachten und Ostern, die ich besser ausgelassen hätte …

Kurzum: Wenn man was in Leder sucht, warum nicht dort auch mal vorbeisehen? Anbieter sitzt übrigens in Chemnitz (deutscher Anbieter ist mir da immer durchaus ein Pluspunkt). Das Angebot ist durchaus breit und dennoch gut überschaubar, der Shop selbst wirkt unspektakulär, aber aufgeräumt – was ja nun wirklich kein Nachteil sein muss beim Shoppen.

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Paid Review: Ich bin eine kleine Firma und will ins Internet

[Trigami-Review]

Eine kleine Firma, ein Verein, ein Selbstständiger oder auch nur ein Hobby-Rosenzüchter – ins Internet wollen/müssen sie alle, gehört ja dazu heutzutage und dass man darüber (Geschäfts-)Kontakte aufbaut und auch noch Geschäfte machen kann, das wissen nun auch schon alle. – Nur Ahnung, das haben sie oft keine, und vor allem – was fast noch schwerer wiegt – keine Lust. Und wenn keine Ahnung und keine Lust zusammentrifft, dann hilft oft nur Geld – und da waren sie wieder, unsere zwei Probleme. Denn wenn was man selbst nicht kann, das muss man kaufen, blöd nur, wenn man auch Geld nicht hat.

Das sind so die täglichen Probleme auch im Internet-/Kommunikations-Business, in dem ich arbeite. Die Erkenntnis, dass dieses Internet schon richtig wichtig ist, die ist angekommen, bloß wie nur – wie da reinkommen.

Die üblichen Lösungen sehen dann so aus:

1. Aussitzen – immer oben auf der ToDo, nur man kommt halt nicht dazu – probates Mittel, wenig effizient

2. Die Petra, die kennt da einen Studenten, der hat dem Kollegen von ihrem Mann seinem Kumpel auch mal so was gemacht – war auch gar nicht teuer. – Wenn man eine Vorliebe für Glücksspiele hat, eine interessante Option. Denn ob der Student a) was kann und b) das richtige kann und c) das auch wert ist und d) auch nächste Woche noch da ist, wenn mal was zu tun ist, darauf darf man nur hoffen.

3. Geld in die Hand nehmen – Also mal Webdesign in Google eingetippt und die Agenturen angesehen, die so sich im Internet präsentieren, und die genommen, die den besten Eindruck machen. Gleich Termin vereinbart, toller Laden, freundlicher Service, gleich zwei Mann/Frau mit dabei (Grafiker/Projektmanager), super interessantes Gespräch über Webstandards und Kommunikationsziele geführt – also über Dinge, die man nicht mal wusste, dass es sie gibt -, freundlich verabschiedet, Angebot machen lassen, nach Erhalt von Ehefrau/Ehemann minutenlang Luft zufächeln lassen. – Leider nichts ungewöhnliches. Selbst wenn eine Webdesign-Agentur an den unteren Rand ihrer Möglichkeiten geht, ist das für viele Business-Starter oder auch Hobby-Projekte noch jenseits von Gut&Böse. Und selbst wenn man dann noch irgendwie zusammenkommt, sei es aufgrund eines schwachen Moments des Budget-Verantwortlichen, dann treffen sich auf der einen Seite das “low budget”-Projekt mit dem “richtig mal Geld in die Hand genommen”-Gefühl – eine oft unglückliche Konstellation zwischen Anspruch und Erwartungshaltung.

Lange Vorrede für eine “Paid Review”, aber – auch wenn ich manchen damit enttäusche – Rezensions-Themen können mich wenigstens manchmal selbst richtig interessieren. Wie hier im Fall.

Surfino wendet sich mit einer Art Homepage-Baukasten an Kleinkunden, Vereine und auch Firmen und bietet ein Exklusiv-Paket und beschreibt das so: »Das neue Angebot „Exklusiv-Homepage“ umfasst neben unbegrenzt vielen Seiten und Bildern eine individuelle Grundgestaltung mit Farbanpassung. Die Grundeinrichtung der Webpräsenz einschließlich Bilder und Texte wird dabei von Surfino übernommen. Den vorkonfigurierten Internetauftritt kann der Auftraggeber anschließend nach seinen Vorstellungen weiter verfeinern und aktualisieren.«

Jetzt kenne ich das Internet nun wirklich schon sehr lange und habe auch Baukasten-Systeme kommen und gehen sehen, quasi von der ersten Stunde an. Und bis zu diesem Punkt dieser Rezension habe ich auch noch keinen einzigen Blick auf die Möglichkeiten dieses Systems geworfen – bewußt, denn ich will das mal nüchtern ansehen und mir einen Eindruck verschaffen, wie es denn wäre, wenn man selbst in der Situation sei. Da ich nun aber aus dem Biz komme halte ich es mit Hans Pfeiffers Professor in der Feuerzangenbowle: »Da stelle mehr uns janz dumm«

Nehmen wir also mal an, mir wäre von enthusiastischen Geschäftspartnern beim geselligen Zusammensein Surfino empfohlen worden. Ich also dahin und rechts auf “Exklusiv-Homepage”, klingt ja gut, quasi alles mit bei und auch noch im eigenen “Firmen-Design”, also das, was mir die befreundete Grafikerin so mal zum Freundschaftspreis als Logo, Briefkopf und Visitenkarte gestaltet hat. Namen meiner Firma soll ich eingeben und paar Angaben machen – so weit, so gut. An die E-Mail-Adresse kommt ne Mail, in der mir nun die Adresse mitgeteilt wird, unter der ich dann zu finden sein werde und ein Bearbeitungs-Zugang zum Homepagebaukasten. Na, den sehen wir uns dann doch mal an.

Homepagebaukasten

Flugs mit den Zugangsdaten angemeldet wird man zu einem Assistenten geleitet, der mich in drei Schritten vorbereiten soll. Drei Schritte sind gut und Assistenten mit einfachen Fragen finde ich auch hilfreich. Also Namen eingeben: »Zielpublikum Oldtimer« nehm ich mal zu Testzwecken. Jetzt soll ich eine Designvorlage wählen aus verschiedenen Kategorien – hmm. Oldtimer sind selbst nicht direkt dabei und zudem: Woher soll ich wissen, ob mir das dann gefällt. Hier ist schon mal etwas technische Spielfreude nützlich, denn mit Maus-Draufhalten kriegt man eine Vorschau – erklärt wird das leider nicht, wäre aber sinnvoll.

»Porsche« wäre thematisch passend, gefällt mir aber schon im Preview gar nicht. So beim Durchsehen denke ich an das schöne Event in Hattersheim und die Bäume und Blüten – aber das steht bei Natur. Ich bin etwas verunsichert, weil ich nicht so genau weiß, ob man damit neben Design auch noch etwas anderes beeinflusst, also ob eine Geschäftliche Seite nicht Geschäftlich und ein Hobby-Projekt nicht Freizeit nehmen muss – kann ja sein, oder? Nun, ich nehme trotzdem “nature”.

Die nächste Frage: Welche Seiten will ich anlegen? Oh weh. Genau darüber wollte ich mir ja erst noch Gedanken machen. Kann ich das später noch ändern? Ich entscheide mich für 5 Seiten, die ich mir spontan schnell zusammenreime, drei weiß ich schon, die anderen nenne ich mal Seite 1 und Seite 2.

Assistent sagt: »Die Seiten wurden jetzt angelegt. Nun fehlen nur noch die Inhalte (Texte, Bilder).« … Da waren sie ja wieder, meine Probleme: die Inhalte. Aber ich mach mal von vorne: Die Startseite

BildzitatEin klassischer WYSIWYG-Editor, also was ich formatiere sehe ich auch gleich. Die Optionen sind vertraut, die Schriftartenauswahl in Bezug auf Schrift-Standards im Internet etwas optimistisch (ich sehe eine Andale Mono ganz gern, auch ne Book Antiqua mal, aber als Standard-Schriftarten würde ich sie nicht bezeichnen).

Text eingeben und Seiten anlegen erscheint wirklich sehr einleuchtend. Jetzt stelle ich mir noch die Aufgabe ein Bild hochzuladen. Das Knöpfchen “Bild einfügen” finde ich auf Anhieb, aber da steht nun was von Bild-Pfad im Internet – aber das kapiert nun ein Anfänger wohl kaum. Meistens liegen die Bilder ja am Rechner und nicht irgendwo im Netz. Ich tu jetzt mal auf neugierig und such mal nach Dateiverwaltung – vielleicht kann man ja was hochladen. Et voilà. Der Upload geht extrem flott, muss man sagen, nur wie krieg ich das nun auf die Seite? Hier ist etwas Forschergeist gefragt und am Ende kapiert man, dass man – nach dem Upload – das Bild tatsächlich am gleichen Knöpfen “Bild einfügen” von vorhin nun dort in der Dropdown-Liste findet – kommt man vielleicht nicht gleich so einfach drauf.

Zwischenergebis:

Test-ScreenDas ist soweit ok, das erscheint mir machbar, auch für einen Ungeübten in Bezug auf Content-Management-Systeme. Denke, man kann da durchaus mit ein wenig Neugier und Ausprobieren auch ohne große Anleitung zurecht kommen. Nicht getestet aber ganz interessant erscheinen mir auch die angebotenen Module wie: Veranstaltungen, Kommentare, Fotogalerie, Dateilisten, Gästebuch, Kontaktformular, Tags, Seitensuche, Forum, Shop oder Passwortschutz. Soweit ich das sehe ist es auch nicht so schwierig das ganze auf eine saubere de-Domain umzustellen, das gibt dem gleich einen professionelleren Charakter.

Fazit: Wer sich mit den angebotenen Layouts begnügen kann (ich jedenfalls konnte auch auf den zweiten Blick nicht sehen, wie man an die Templates ran kommt), kann relativ schnell und ohne große Vorkenntnisse eine Website auf die Beine stellen, die sauber aussieht und durchaus mit Funktionen ausgestattet ist, die nützlich sind und nicht nur die Grundbedürfnisse decken. Ein echtes Corporate Design herzustellen ist aber nicht machbar. – Die Einrichtung ist problemlos, die Bedienung klappt schnell und intuitiv. – Allerdings darf man eines eben nicht vergessen: Die Leistung von Web- und Grafikdesignern liegt nicht nur darin, einen ordentlichen Rahmen zu konstruieren, sondern eben zu beraten, was zu einem passt, und auch Inhalte sauber zu präsentieren. Wenn bei so einem Baukastensystem der Anwender keinen Geschmack hat, nutzt auch die einfachste Bedienung nichts. Durch die doch eingeschränkte Auswahl an Themen und dem Umstand, dass man an selbige (aber ich korrigiere mich da gern) nicht rankommt, wird viel in punkto Individualität beschnitten.

Kurzum: Kann mir gut vorstellen, dass manche damit “ihr Internet-Problem” schnell und ordentlich vom Tisch kriegen und damit die ersten und vielleicht zweiten Schritte gut schaffen, auf dem Weg zur individuell auf das Unternehmen/dem Verein zugeschnittenen Kommunikation im Internet sind aber noch viele Schritte mer zu tun – und da kommt man nicht darum herum, sich entweder selbst damit auseinanderzusetzen oder sich fachlich beraten zu lassen. Selten passt dann das gefundene Ergebniss in einen standardisierten Rahmen. Aber warum nicht so starten?

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