Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
18.11.2010 um 10:53 Uhr

Mein Weblog wurde wieder einmal in der “Frankfurter Neue Presse” vorgestellt unter “Blogs direkt aus Frankfurt” – Besten Dank!
Endl.de
Hinter dem Blog http://www.Endl.de steckt der 40-Jährige Projektleiter Alexander Endl. Früher wurden Themen für Verbraucher gebloggt. Heute sind die Themen über die Beeinflussung vom Käufer bis hin zu Erfahrungsberichten auf sein Blog Zielpublikum.de ausgelagert und Endl.de wird von ihm als sein persönliches Blog bezeichnet. Speziell und originell ist die Rubrik Lyrik. Endl hat Spaß daran, Menschen ein wenig zu amüsieren. Seit 2004 ist er Blogger und aktualisiert wird alle zwei Tage, damit die etwa 500 Leser pro Tag immer etwas Neues zur Unterhaltung haben.
Womit amtlich ist, dass ich eine Spaßkanone allererster Güte bin!
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
01.03.2010 um 11:11 Uhr

Mein nächstes Blog nenne ich “Panikbeleuchtung” – da steckt eigentlich alles drin. Und dann immer schön Knopf drücken.
(Fehlt da nicht irgendwo noch der Hinweis mit dem “Scheibe einschlagen”? Da sind doch dann wieder alle überfordert, wenn keine Erklärung bei steht.)
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
11.02.2010 um 13:22 Uhr
Meine ganz persönlichen Regeln für Twitter/Blog und Social Web:
- Persönliches ja, Privates nein
Ich schreibe über das, was mich betrifft, meine Sichtweise, aber nicht was andere betrifft. Streite ich, so schreibe ich vielleicht über meine Gedanken zum Thema über das es geht, aber nicht über den Konflikt und schon gar nicht über den anderen im Ringe.
- Vater ja, Kinder nein
Ähnlich wie der Punkt davor: Was mich abstrakt als Vater und Vater-Sein beschäftigt, verarbeite ich dann und wann in Texten, Bildern und Gedichten. Aber man wird kein Bild meiner Kinder öffentlich zugänglich finden (ausgenommen vielleicht mal in Zukunft im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen). Ich möchte meinen Kindern später mal die Chance geben, selbst zu bestimmen, was von ihnen im Netz steht. Wenn ich sie heute schon auf den virtuellen Markt trage, werden sie diese Daten nie mehr beseitigen können.
- Ich ja, mich nein
Wer hier alles liest, der bekommt sicher ein Bild von mir. Es wird aber nie vollständig sein, denn ich habe immer eine Grenze, die auch dem geschuldet ist, dass es nicht nur Gut-Menschen unter den Lesern gibt, sondern auch solche, die dir schaden wollen. Entsprechend gehört eine Menge an “ich” in das Offline-Leben. Und was mich als Ehemann oder auch nur guten Freund angeht, hat das hier auch nichts verloren. Ausgenommen man ist sich über einen gemeinsamen Bericht über Dinge oder Events einig – das ist immer die Ausnahme, nie die Regel. Daher werde ich auch immer nachfragen, ob bspw. ein Bild in Ordnung ist – und erwarte das eigentlich auch bei anderen.
- Business ja, Arbeit nein
Natürlich spricht man über das Business, in dem man sich aufhält, nimmt die Erfahrungen mit, beschäftigt sich damit. Aber über meine tägliche Arbeit habe und werde ich nicht berichten. Das gilt inbesondere über Projekte und Auftraggeber. “Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps” sagt die Redensart und meint damit: Berufsleben und Privatleben muss man trennen. Und das hier ist mein Privatleben, auch wenn ich es manchmal vom Büro aus abschicke.
- Don’t be evil
Was Google sich gern als Unternehmensmotto zu eigen machen möchte, gilt eher als Aufforderung zur Online-Nutzung. Wer nicht irgendwann mal aus seinen Verfehlungen einen Strick gedreht bekommen mag, sollte online darüber schweigen. Und wer klug ist, glaubt nicht, dass er sich hinter Facebook- oder MySpace-Mauern sicherer fühlen könnte. Selbst die Wunschliste bei Amazon kann da schon pikante Details offenbaren, da muss man nur bei 123people.com mal gucken. – Daher: Auch wenn es langweiliger als Leser sein mag, wer publiziert muss zwar nicht heucheln, aber sollte auch nicht sein Live-Video vom Autorennen gegen den Kumpel durch die Innenstadt bei YouTube uploaden.
- Gestern ist Heute ist Morgen
Was immer du schreibst, was immer du veröffentlichst – es wird immer da sein, von jetzt an bis in alle Ewigkeiten. Das Netz vergisst nicht, vergiss du das auch nicht.
- Gelesen, Gehasst und Geliebt
Ob die Meinung zu Fußball, zum Wetter, zur Politik oder einfach zum neuen Mobiltelefon: Sobald man eine Meinung veröffentlicht, wird man Reaktionen auslösen. Vielleicht nur Nicht-Beachtung, vielleicht aber auch übertriebene Verehrung oder abgrundtiefe Verachtung. Mit allen muss man umgehen, mit der Enttäuschung, niemanden zu interessieren, ebenso wie mit den Erwartungen der “Fans” (im weitesten Sinne) oder den bohrenden Hass deiner “Feinde” (im weitesten Sinne). Darauf muss man sich einstellen, vorbereitet sein, damit umgehen können. Auch damit, dass man falsch zitiert, verzerrt dargestellt oder gebasht wird. Auch hier die alte Redensart: “Viel Feind, viel Ehr.” Nur wer eine bestimmte Bekanntheit hat und seiner Linie treu bleibt, wird sich auch viele Feinde machen – das ist also durchaus eine Art Anerkennung. Man kann es mögen oder damit hadern, ändern wird man daran wenig.
- Ich bin der Herr, der Allwissende
Ich bestimme, wann wo und wie was von mir steht. Und auch wenn ich nicht alles bestimmen und kontrollieren kann, so bin ich doch wenigstens allwissend. Ich überwache das Netz, ich spidere mit Google Alerts bspw. nach meinem Namen und bestimmten Schlüsselbegriffen, ich verfolge Referer, ich suche nach Spuren. Ich möchte erfahren, was andere wissen wollen, und möchte wissen, was andere erfahren können. Ich suche nach mir selbst und weiß, was man finden kann. Das ist nicht alles schön, aber es ist gut zu wissen und lässt – wie bspw. mit einem Namenskollegen schon passiert – vorbereitet sein, was für Ärger (z.B. durch Verwechslungen) auf einen zukommen kann. Das hilft im Bewerbungsgespräch wie beim Anschreiben des Anwalts.
Könnte man sicher mit etwas mehr Zeit fortsetzen und ausarbeiten. Am Ende ist für mich meine Erkenntnis: Deine Daten sind eine heilige Sache. Das mag aus dem Mund einer “digitalen Rampensau” wie mich fast lustig klingen, aber ich hüte einen bestimmten “Datenschutzring” um mich sehr akribisch. Es ist wie jemand, der sich auf Partys und Festen zu Hause fühlt, seine persönliche körperliche Schutzzone aber gut zu verteidigen weiß. Mittendrin, aber nur dabei – sozusagen.
Im Gegensatz zu vielen Artikeln, die das Schaffen einer geschönten Realität als Maxime des Online-Daseins verkünden, halte ich Authentizität weiter für wichtiger als eine gebügelte Online-Persönlichkeit. Authentisch sein heisst aber noch nicht, sich deswegen nackt zu machen. Das Erlernen des Umgangs mit sich selbst in einer Welt, die sich alles merkt und sofort eine riesige Öffentlichkeit erzeugen kann, überfordert viele – manche aus Naivität oder Leichtsinn, manche aus Unkenntnis. Ob man für jeden Online-Fehler büßen muss, ist unwahrscheinlich, dass einen manches aber irgendwann mal einholt, absehbar.
Sich dem Ganzen zu entziehen, wird einen nicht helfen. Die Daten werden nicht nur von einem selbst verfasst und eingegeben, das tun andere für einen und prägen dann vielleicht ein Bild, das einen noch viel schlimmer verzerrt (ich denke da an ein häßliches “Fun-Foto” einer Frau mit photoshopter Knoll-Nase, erstellt als Joke auf der privaten Website eines Bekannten, das aufgrund sonstiger Online-Abstinenz nun über die Google-Bilder-Suche mit dem Namen einzig gefunden wurde). Zudem wird schon bald eine Online-Abstinenz mehr und mehr als “seltsam” betrachtet werden. Wieder frei nach dem “Google-Motto” ‘Don’t be evil’: Nur wer etwas zu verbergen hat, ist online nicht zu finden.
Besser man lernt das Datenmonster zu reiten, bevor es einen überrennt. Runterfallen kann aber auch der erfahrenste Reiter, machen wir uns da nichts vor.
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
12.02.2009 um 13:31 Uhr
Ganze Statistiken voll mit
http://devaw.comConnection: close
und
http://lenuw.comConnection: close
Führen zu so Anbieter von so ^^-Medikamenten für besseres ^^. Aber was machen die in meinen Statistiken?
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
21.10.2008 um 14:25 Uhr

Warum da nur keiner bisher drauf kam?
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
01.08.2008 um 12:01 Uhr
Ziemlich chaotisch, ich weiß.
War bis dato schon ein optisches Schriftendesaster (zumindest im Firefox, aber der war mir relativ egal). Aber irgendwie siegt nun doch die Einsicht, dass ich mein CSS aufräumen muss.
Mal sehen, in der Mittagspause mach ich vielleicht bisschen was rum. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und dieses Weblog ist schon sowas wie ein alter Wald, der ziemlich viele Tage gesehen hat und Bäume aus alten Beständen und neue Triebe in sich vereint. Klar, wäre am einfachsten sich ein neues Thema auszusuchen und anzupassen, aber warum einfach machen? So ein Weblog ist ja nicht nur der Inhalt, es ist alles und mit dir selbst verwoben. Auch wenn es da und dort zwickt und zwackt, ist es mir lieber als von der Stange. Es sei denn ich hab einfach irgendwann mal Lust darauf.
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Eine subjektiv unbrisante Meinung vom
14.12.2007 um 17:56 Uhr
Weiß noch nicht, ob ich das gut finde an sich. Aber es funktioniert und schaut gar ned so schlecht aus, wie die da meinen Feed Handy-gerecht aufbereiten.
Guckst du hier: Feed2Mobile
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